AT240154B - Rohrwalze für die Druckbehandlung von Materialbahnen - Google Patents

Rohrwalze für die Druckbehandlung von Materialbahnen

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AT240154B
AT240154B AT452763A AT452763A AT240154B AT 240154 B AT240154 B AT 240154B AT 452763 A AT452763 A AT 452763A AT 452763 A AT452763 A AT 452763A AT 240154 B AT240154 B AT 240154B
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roller
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longitudinal
pressure
tubular part
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AT452763A
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Kuesters Eduard Maschf
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Description


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  Rohrwalze für die Druckbehandlung von Materialbahnen 
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 dium Öl vorgesehen ist, welches gleichzeitig das Heizmedium bildet. 



   Nach der Erfindung sind die vorzugsweise aus Bronze oder gesinterten Graphitformteilen oder Kunststoffen bzw. Werkstoffen mit günstigen Gleiteigenschaften bestehenden Dichtungsleisten mit ihrer einen schneidenartig ausgebildeten Längsseite schwenkbar am Tragkem gelagert und liegen mit ihrer andern radial abgewinkelten Längsseite an der inneren Umfangsfläche des rohrförmigen Teiles der Walze an. 



   Diese Ausbildung der Dichtung bietet vor allen Dingen den Vorteil, dass sich die Dichtung jeder Unnmdheit und Ungenauigkeit des Innenumfangs der Rohrwalze angleichen kann, ohne dass hiezu ein grösserer Widerstand überwunden werden muss, und dass der Anpressdruck gegen die Rohrwalze stets eine Funktion der Grösse des Überdruckes ist. Demzufolge trägt die Dichtung stets den gegebenen Verhältnissen Rechnung, ohne dass sich hiebei Unzuträglichkeiten ergeben. 



   Im einzelnen kann jede Dichtungsleiste in einer Längsvertiefung des Tragkemes mit dreieckigem Querschnitt gelagert sein, deren Flanken einen mit seiner   Öffnung entgegen   der Richtung des Walzendruckes gerichteten spitzen Winkel bilden, wobei die Seitenflächen der Schneide und die Flanken der Vertiefung divergieren. 



   Im Bereich der Längsvertiefung am Tragkern lässt sich ein Federelement, vorzugsweise in Form einer Blattfeder anbringen, das die schneidenartig ausgebildete Längsseite der Dichtungsleiste gegen den Grund der Längsvertiefung drückt und die radial abgewinkelte Längsseite der Leiste gegen die innere Umfangsfläche des   rohrförmigen   Teiles der Walze anlegt. 



   Es empfiehlt sich, in der Dichtungsleiste Entlastungslöcher vorzusehen. Die   Entlastungslöcher ver-   hindern, dass sich zwischen dem Tragkern oder Träger und der Dichtungsleiste ein Staudruck aufbaut. 



   Naturgemäss lässt sich die Dichtung auch überall dort für Dichtungszwecke anwenden, wo ähnliche Verhältnisse gegeben sind. 



   Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung durch die Wiedergabe des für die Erfindung wesentlichen Teiles einer Rohrwalze. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch die Rohrwalze und Fig. 2 einen   Längsschnitt   durch Rohrwalze und Gegenwalze. 



   Die Rohrwalze ist mit 1 und der sie tragende Kern mit 2 bezeichnet. Der Tragkern 2 ist stillstehend und mit seinen Enden beispielsweise in Ständern gelagert, während die Rohrwalze zum Umlauf bestimmt ist. Der Tragkern besitzt eine Querschnittsfläche, die kleiner ist als die Innenquerschnittsfläche der Rohrwalze, und belässt auf seinem Umfang einen Abstands- oder Zwischenraum gegenüber der inneren Umfangsfläche der Rohrwalze. Dieser Abstandsraum ist durch Dichtungsleisten in zwei Längskammern 3 und 4 geteilt, von denen die Längskammer 3 auf der Wirkseite der Rohrwalze liegt,   d. h.   sich auf der Seite befindet, auf welcher mit der Rohrwalze der Arbeitsdruck ausgeübt wird. Diese Kammer ist mit einem Medium, z. B. Öl, gefüllt, welches unter Druck steht, indem es selbst Druck ausübt oder den Arbeitsdruck aufnimmt.

   Der Druck wird von dem Tragkern 2 aufgefangen. In der Kammer 4 herrscht kein Druck oder ein geringer Druck. 



   Die Dichtung zur Bildung der   Längskammern   und deren Absperrung gegeneinander bestehen aus Leisten 5, beispielsweise aus Bronze. Diese Leisten laden vom Kern schräg gegen die Druckrichtung gerich- 
 EMI2.1 
 eine Längsvertiefung 6 auf, deren Flanken einen spitzen Winkel bilden, dessen Öffnung der durch den Pfeil A angedeuteten Druckrichtung zugewendet ist. Die in der Vertiefung angebrachte Leiste besitzt einen langen Schenkel 7 und einen kurzen, etwa in die Radialrichtung abgewinkelten Schenkel 8, welch letzterer gegen den Innenumfang der Rohrwalze anliegt. Das freie Ende des langen Schenkels 7 bildet eine Schneide 9, welche am Grund der Vertiefung anliegt. Die Seitenflächen der Leiste divergieren ge-   genüber   den Seitenflächen der Vertiefung.

   Der dem Tragkern zugewendete lange Schenkel 7 der Leiste weist Entlastungslöcher 10 auf. 



   Am Kern ist ein Federelement, beispielsweise in Form einer Blattfeder 11 vorgesehen, das auf den radial abgewinkelten Schenkel 8 der Dichtungsleiste 5 wirkt und die Schneide 9 der Dichtungsleiste in den Scheitel der winkelförmigen Vertiefung drückt und bestrebt ist, die Dichtungsleiste an den Innenumfang der Rohrwalze an den Innenumfang der Rohrwalze anzulegen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Rohrwalze für die Druckbehandlung von Materialbahnen mit einem innerhalb derselben befindli- chen, im Betrieb stillstehenden Tragkern mit kleinerer Querschnittsfläche, als die Innenquerschnittsfläche des rohrförmigen Teiles der Walze sowie einem zwischen der äusseren Mantelfläche des Tragkernes und <Desc/Clms Page number 3> der inneren Umfangsfläche des rohrförmigen Teiles der Walze gebildeten freien, durch ein Druckmittel beaufschlagten Raum, welcher durch gegen die Richtung des Walzendruckes gerichtete Dichtungsleisten in Längskammern mit voneinander verschiedenem Innendruck geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise aus Bronze oder gesinterten Graphitformteilen oder Kunststoffen bzw.
    Werkstoffen mit günstigen Gleiteigenschaften bestehenden Dichtungsleisten (5) mit ihrer einen schneidenartig ausgebildeten Längsseite (9) schwenkbar am Tragkern (2) gelagert sind und mit ihrer andern'radial abgewinkelten Längsseite (8) an der inneren Umfangsfläche des rohrförmigen Teiles (1) der Walze anliegen.
    2. Rohrwalze nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jede Dichtungsleiste (5) in einer Längsvertiefung (6) des Tragkernes mit dreieckigem Querschnitt gelagert ist, deren Flanken einen mit seiner Öffnung entgegen der Richtung (A) des Walzendruckes gerichteten spitzen Winkel bilden, wobei die Seitenflächen der Schneide und die Flanken der Vertiefung divergieren.
    3. Rohrwalze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Längsvertiefung (6) am Tragkern (2) ein Federelement, vorzugsweise inForm einer Blattfeder (11) angebracht ist, das die schneidenartig ausgebildete Längsseite (9) der Dichtungsleiste (5) gegen den Grund der Längsvertiefung (6) drückt und die radial abgewinkelte Längsseite (9) der Leiste gegen die innere Umfangsfläche des rohrförmigen Teiles (1) der Walze anlegt.
    4. Rohrwalze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsleiste (5) Entlastungslöcher (10) aufweist.
AT452763A 1962-11-10 1963-06-05 Rohrwalze für die Druckbehandlung von Materialbahnen AT240154B (de)

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