AT240211B - Polierbänder und Polierteller und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Polierbänder und Polierteller und Verfahren zu ihrer Herstellung

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belts
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Arnold Winder
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Arnold Winder
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Polierbänder und Polierteller und Verfahren zu ihrer Herstellung 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Polierbänder, die mittels Bandschleifmaschinen, wie Schleifbänder, in Verwendung genommen werden. 



   Die bereits bekannten Filzpolierbänder werden ebenfalls in Schleifmaschinen in Verwendung genommen. Diese Bänder sind aus Filz hergestellt. Die   Polierseite   des Filzbandes wird vor Beginn des Polierens mit Schwabbelwachs oder einer ähnlichen Polierpaste eingelassen. Die Polierwirkung wird hier im Zusammenhang mit dem "Einwachsen" erreicht. 



   Die Bimssteinpolierbänder, ebenfalls in Schleifmaschinen zum Einsatz kommend, werden so wie die bekannten Schleifbänder erzeugt, nur wird hier, statt des scharfen Korunds bzw. Siliciumkarbids, ein   weicheres   Schleifmittel, d. h. Bimssteinpulver, dieses eventuell noch mit Füllstoffen vermengt, auf ein Papierband aufgetragen. Neben einem schwachen Schleifeffekt erreicht man hiemit auch einen Poliereffekt, besonders wenn man, wie üblich, diese Bänder vor der Ingebrauchnahme mit Wachs einlässt. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft Polierbänder und Polierteller, die ebenfalls mittels Schleifmaschinen in Verwendung genommen werden. Neu und erstmalig ist bei vorliegenden, erfindungsgemässen Polierbändern, dass die Polierfläche auf den Polierbändern von Lacken gebildet wird, die gleichartig den Lacken sind, die auf den Werkstücken aufgetragen und poliert werden sollen. Es sind dies polierfähige Lacke,   u. zw.   hauptsächlich alle Nitrolacke, Zweikomponentenlacke und Polyesterlacke. 



   Bei der Erzeugung werden polierbare Lacke in flüssiger Form auf den Körper des Polierbandes aufgetragen. Diese Lacke bilden bei Trocknung eine feste, erhärtete Lackfläche. 



   Das Polierband wird in der Schleifmaschine rotierend auf die unterlegte Lackfläche des Werkstückes leicht angedrückt und so der gewünschte Poliereffekt in einigen Minuten erreicht. 



   Der Härtegrad des Lackes der Polierfläche kann gleich oder ungleich gegenüber dem Härtegrad des zu polierenden Lackes am Werkstück gehalten werden. 



     Die Polierbänder   mit verschieden harten Lacken beschichtet ergeben sehr erwünschte Variationsmöglichkeiten beim Polieren des Lackauftrages am Werkstück. Dem jeweiligen Lackauftrag am Polierband können Füllstoffe beigemengt sein, um so die Polierfläche der Bänder elastischer zu gestalten. Eine vorherige Imprägnierung des Bandkörpers mit Harzen kann unterbleiben, da eine Imprägnierung des Bandkörpers durch den Auftrag der Lacke in flüssiger Form erfolgt. Ebenso ist ein Einwachsen dieser Bänder nicht notwendig. 



   Der Körper des Bandes kann aus Papier oder aus auf Papier aufgeleimten Geweben bestehen oder aus Geweben, die ohne Mitverwendung eines Papierbandes gestaltet werden. Es ist vorgesehen, auf der Rückseite der Polierbänder Füllstoffe in einer Menge aufzuleimen, dass hiedurch die Wirkung einer Blindfurnier erreicht wird, die ein Wölben der Bänder verhindert. 



   Die Vorteile dieser erfindungsgemässen Polierbänder sind, dass der Poliereffekt in einem Bruchteil der Zeit erreicht wird, die man zum Polieren mit Politur aufwenden muss, so dass die hohen bisherigen Kosten der Politur in Wegfall kommen. 



   Ferner sind die mit diesen Polierbändern polierten Flächen völlig griffunempfindlich und mit Wasser abwaschbar, während die mit Politur polierten Flächen äusserst griffempfindlich und nicht abwaschbar sind. Dieser Vorteil besteht auch gegenüber Flächen, die mit Filzpolierbändern unter Zuhilfenahme von Polierpasten oder Schwabbelwachs poliert werden. 



   Durch die erfindungsgemässen   Lackpolierbänder   stehen nunmehr genügende Variationen verschieden harter Lackbänder zur Verfügung, u.   zw. :   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Polierbänder mit einer Nitrolackschichte, härtere Polierbänder mit einem Mehrkomponentenlack und 
 EMI2.1 
 nimmt. 



   Durch den Einsatz verschieden harter Polierbänder erhält man die   Möglichkeit :   die Polierdauer verschieden zu gestalten und für die verschiedenartigen Lackflächen, die zu polieren sind, den am besten wirkenden Härtegrad in
Anwendung zu bringen. 



   Hiedurch ergeben sichim Polieren Variationsmöglichkeiten, die es bisher noch nicht gab. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Polierbänder und Polierteller, dadurch gekennzeichnet, dass die polierende Fläche der Bänder und Teller aus einer Lackschicht aus Nitrolacken, Ein- und Zweikomponentenlacken, Polyesterlacken, Kunststofflacken oder aus Kompositionen mit diesen Lacken besteht.

Claims (1)

  1. 2. Polierbänder und Polieneller nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Härte- grad der einzelnen Lacke verschieden gross ist.
    3. Polierb. änder und Polierteller nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Lackauftrag beliebige, nicht schleifende Füllstoffe beigemengt sind.
    4. Polierbänder und Polierteller nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Polierbandes bzw. des Poliertellers aus Papier oder einer Papierkombination besteht.
    5. Polierbänder und Polierteller nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Polierbandes bzw. Poliertellers aus Papier oder einer Papier kombination besteht, auf dem Gewebe irgend welcher Art aufgeleimt sind.
    6. Polierbänder und Polierteller nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Polierbandes bzw. Poliertellers aus Geweben irgend welcher Art ohne Mitverwendung von Papier besteht.
    7. Polierbänder nach den Ansprüchen 4,5 und dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des Bandes gleich wie die zum Poliereinsatz kommende Seite des Polierbandes beschichtet ist, um in dieser gleichartigen Beschichtung ein Wölben des Bandes zu verhindern, wobei zusätzlich ein Gleitleinen zum Schutze der Gleitfläche der Innenfläche angebracht ist.
    8. Verfahren zur Herstellung der Polierbänder und Polierteller nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Körper des Polierbandes bzw. Poliertellers der Auftragslack in flüssiger Form aufgebracht wird und die Polierfläche durch Erhärten des Lackes gebildet wird.
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