AT240250B - Schnurdispenser - Google Patents

Schnurdispenser

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Publication number
AT240250B
AT240250B AT789763A AT789763A AT240250B AT 240250 B AT240250 B AT 240250B AT 789763 A AT789763 A AT 789763A AT 789763 A AT789763 A AT 789763A AT 240250 B AT240250 B AT 240250B
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AT
Austria
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cord
cap
cutting blade
container
cutting
Prior art date
Application number
AT789763A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Gustav Singer
Original Assignee
Otto Gustav Singer
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Publication date
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schnurdispenser 
Es sind bereits büchsenförmige Behälter zur Aufnahme einer Schnurrolle vorgeschlagen worden, deren Deckel mit einer Öffnung zum Herausziehen der Schnur und ferner mit einer Schneidklinge zum Abschneiden der letzteren versehen ist. Diese Behälter hatten aber den Nachteil, dass das Abschneiden der Schnur verhältnismässig umständlich war, indem die Schnur mit beiden Händen erfasst und über die Schneidklinge gezogen werden musste. Die auf dem Deckel angeordnete Schneidklinge wirkte nicht nur störend, sondern es bestand auch die Gefahr von Verletzungen. Ferner kam es vor, dass das freie Ende der Schnur in den Behälter zurückfiel, so dass bei einem nächsten Gebrauch erst der Deckel   geöffnet   und die Schnur durch die im Deckel vorgesehene Durchtrittsöffnung geschoben werden musste. 



   Diesen Mängeln abzuhelfen ist der Zweck der Erfindung. Dieselbe bezieht sich auf einen Schnurdispenser, bestehend aus einem hohlzylindrischen, am einen Ende geschlossenen, zur Aufnahme einer Schnurrolle dienenden Behälter und einer abnehmbaren, mit einer Schneidklinge ausgerüsteten Verschlusskappe, u. zw. zeichnet sich dieser Behälter dadurch aus, dass die Verschlusskappe an ihrem   Deckeleine   V-förmige Ausnehmung aufweist deren Spitze gegen die Schneidklinge gerichtet ist. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform weist die Verschlusskappe des Schnurdispensers an ihrer Mantelfläche eine Ausnehmung auf, innerhalb welcher eine Schneidklinge versenkt und auswechselbar angeordnet ist. 



   Zweckmässigerweise ist der über dem Deckel der Verschlusskappe liegende Teil der Mantelfläche mit einer Klemmnut zur Aufnahme des Schnurendes versehen. 



   In der Zeichnung ist   ein Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. l eine Ansicht, Fig. 2 einen Vertikalschnitt, und Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig.   l   in grösserem Massstab. 



   Mit 1 ist ein hohlzylindrischer, z. B. aus durchsichtigem, thermoplastischem Kunststoff gebildeter, 
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 mit der Hand erfasst werden kann. Der Behälter l dient zur Aufnahme der zylindrischen Schnur-aus Fig. 2 ersichtlich, einen Boden 3 besitzt, welch letzterer bei auf den Behälter aufgesetzter Kappe   auf dem oberen Ende des Behälters 1   aufliegt. Der unterhalb des Bodens 3 liegende Teil der Kappe 2   kann beispielsweise mit Innengewinde zum Aufschrauben auf ein am oberen Ende des Behälters l   vorgesehenes, in der Zeichnung nicht dargestelltes Aussengewinde versehen sein. 



   Die Kappe 2 besitzt an ihrer Umfangswand eine Ausnehmung 4 (Fig. l und 3), innerhalb welcher die Schneidklinge 5 angeordnet ist, deren Schneidkante etwas tiefer liegt als die obere Kante der Umfangswand. Der Deckel der Kappe 2 besitzt, senkrecht zur Vertikalachse der Schneidklinge 5 verlaufend, drei in der nämlichen Horizontallinie liegende, durchgehende, in Abstand voneinander angeordnete Ausnehmungen 6,7 und 8. Die Ausnehmung 8 besitzt V-förmigen Querschnitt und deren erweitertes Ende grenzt an die Umfangswand der Kappe 2, währenddem deren verjüngtes Ende gegen das Zentrum des Kappenbodens gerichtet und, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, mit einer Anschlagkante 8 versehen ist.

   Die Ausnehmungen 6 und 7 besitzen   kreisförmigen Querschnitt (Fig. 3).   Die Umfangswand der Kappe 2 besitzt eine oben offene Klemmnut 9   deren Zweck später beschrieben ist.   



   Die Gebrauchsweise des beschriebenen Schnurdispensers ist folgende :
Angenommen, die zylindrische Schnurrolle R sei, wie aus den Fig.   l   und 2 ersichtlich, in dem Behälter 1 untergebracht und das freie Ende der Schnur S sei, wie in Fig. 2 dargestellt, durch die Ausnehmungen 8 des Kappenbodens 3 hindurchgezogen und in Form einer Schleife durch die Aus- 

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 nehmungen 6 und 7 hindurchgeführt und das freie Ende der Schnur S sei, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in der Klemmnut der Umfangswand der Kappe 2 eingelegt, woselbst es durch Klemmwirkungfestgehal-   ten wird und man wolle dem Behälter l ein Stück der Schnur   S entnehmen,   so erfasst man das freie   Ende der letzteren, zieht dasselbe daraufhin aus der Klemmnut 9 heraus und zieht die Schnur S als- 
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 wie in Fig.

   2 gezeigt, über die Schneidklinge des Schneidmessers 5 und zieht diese hierauf in Richtung des Pfeiles II nach unten, bei welcher Bewegung die Schnur S von der Schneidklinge des Schneidmessers 5 durchschnitten wird. Zufolge der schleifenförmigen Führung durch die im Kappenboden 3 vorgesehenen Ausnehmungen 6 und 7 und die am inneren Ende der V-förmigen Ausnehmung 8 vorgesehene Anschlagkante 8'wird ein ungewolltes Nachziehen der Schnur S beim Abschneidvorgang verhindert. Nach erfolgtem Abschneiden der Schnur S wird das hinter der Schneidkante des Schneidmessers 5 liegende freie Ende derselben mit der Hand erfasst, worauf die Schnur um einen kleinen Betrag in Richtung des Pfeiles I (Fig. 2) nachgezogen und alsdann in die Klemmnut 9 eingelegt wird, woselbst sie gegen ungewolltes Lösen gesichert ist. 



   Es ist auch eine Ausführungsform des beschriebenen Behälters denkbar, gemäss welcher die Kappe 2 nach Art eines Bajonettverschlusses lösbar an demselben angeordnet ist, ferner ist eine Ausführungsform der Kappe 2 denkbar,   gemäss welcher der unterhalb des Kappenbodens   3 liegende Teil der Umfangswand der Kappe mit einer konischen Anzugsfläche versehen ist. 



   Statt wie dargestellt, kann der beschriebene Schnurdispenser auch so dimensioniert sein, dass er zur Aufnahme einer üblichen Schnurrolle dient. 



   Der beschriebene Schnurdispenser besitzt den Vorteil, dass er von sehr einfacher Konstruktion ist und bequem gehandhabt werden kann er eignet sich auch vorzüglich als Geschenk- und Reklameartikel, indem er eine verhältnismässig grosse Mantelfläche zur Aufnahme von Beschriftungen usw. aufweist. In durchsichtigem, thermoplastischem Kunststoff hergestellt, ist dessen Inhalt von aussen leicht ersichtlich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schnurdispenser, bestehend aus einem hohlzylindrischen, am einen Ende geschlossenen, zur Aufnahme einer Schnurrolle dienenden Behälter und einer abnehmbaren, mit einer Schneidklinge ausgerüsteten Verschlusskappe, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe an ihrem   Deckel (3)   eine V-förmige Ausnehmung (8) aufweist, deren Spitze gegen die Schneidklinge (5) gerichtet ist.

Claims (1)

  1. 2. Schnurdispenser nach Anspruch 1, da d urc h gekennze i c hnet, dass die Verschlusskappe (2) an ihrer Mantelfläche eine Ausnehmung (4) aufweist, innerhalb welcher eine Schneidklinge (5) versenkt und auswechselbar angeordnet ist.
    3. Schnurdispenser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der liber demDeckel (3) der Verschlusskappe (2) liegende Teil der Mantelfläche eine Klemmnut (9) zur Aufnahme des Schnurendes aufweist.
AT789763A 1963-10-02 1963-10-02 Schnurdispenser AT240250B (de)

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AT240250B true AT240250B (de) 1965-05-25

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ID=3600517

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AT (1) AT240250B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3212650A1 (de) * 1982-04-05 1983-10-13 Hans 3559 Bottendorf Schreck Vorrats- u. spendedose fuer angelschnuere oder aehnliche faeden
DE3322953A1 (de) * 1983-06-25 1985-01-03 Walter 8901 Aystetten Heubl Box fuer eine schnur

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3212650A1 (de) * 1982-04-05 1983-10-13 Hans 3559 Bottendorf Schreck Vorrats- u. spendedose fuer angelschnuere oder aehnliche faeden
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