AT240512B - Querstrompumpe zur Erzeugung statischen Druckes - Google Patents

Querstrompumpe zur Erzeugung statischen Druckes

Info

Publication number
AT240512B
AT240512B AT571963A AT571963A AT240512B AT 240512 B AT240512 B AT 240512B AT 571963 A AT571963 A AT 571963A AT 571963 A AT571963 A AT 571963A AT 240512 B AT240512 B AT 240512B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
flow
cross
pump
static pressure
flow pump
Prior art date
Application number
AT571963A
Other languages
English (en)
Inventor
Nikolaus Laing
Original Assignee
Nikolaus Laing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nikolaus Laing filed Critical Nikolaus Laing
Application granted granted Critical
Publication of AT240512B publication Critical patent/AT240512B/de

Links

Landscapes

  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Querstrompumpe zur Erzeugung statischen Druckes   Die Erfindung betrifft eine Querstrompumpe für Gase oder Flüssigkeiten zur Erzeugung statischen Druckes. Die Querstrompumpe ist so ausgebildet, dass dem Läuferdurchsatz eine Wirbelströmung mit zur Läuferachse exzentrischer Wirbelkernströmung aufgezwungen wird. Derartige Querstrompumpen sind unter dem Namen Tangentialpumpen bekannt geworden. 



  Eine Tangentialpumpe liefert in ihrem Austrittskanal einen Förderstrahl, der einen ausserordentlich hohen Geschwindigkeitsdruck aufweisen kann, wogegen der statische Druck nur sehr niedrige Werte annimmt. Der Geschwindigkeitsdruck ist dabei über den Austrittsquerschnitt der Pumpe stark ungleichförmig und unsymmetrisch verteilt und nimmt an der Stelle seines Maximums einen Wert an, der der mehrfachen Umfangsgeschwindigkeit des Läufers der Pumpe entspricht. Zur Erzeugung von statischem Druck muss dieser hohe Geschwindigkeitsdruck durch geeignete Mittel in statischen Druck umgewandelt werden. 



  Bei der Anwendung herkömmlicher Mittel zur Druckumsetzung, beispielsweise eines Diffusors, führt der im Verhältnis zur Geschwindigkeit der schnellsten Stromröhren ausserordentlich langsame Durchsatzanteil zu untragbar hohen Ablösungs- und Mischungsverlusten. 



  Die Erfindung sucht einen Weg, um die hervorragenden Eigenschaften einer Tangentialpumpe, wie hoher Wirkungsgrad, geringe Geräuschentwicklung und kleine Bauweise auch zurverlustarmen Erzeugung statischen Druckes verwerten zu können und gleichzeitig die geschilderten Nachteile zu vermeiden. Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung eine Tangentialpumpe vor, die zwei gegenläufige Querstromläufer mit parallelen Drehachsen und einem gemeinsamen Austrittsdiffusor aufweist, dessen parallel zu den Läuferdrehachsen verlaufende Wandungen in die, in Umdrehungsrichtung gesehen, Druck- und Saugseite trennenden äusseren Leitwandungen der Pumpe übergehen. 



  Durch die Massnahme gemäss der Erfindung wird im Austrittskanal der Pumpe nicht, wie bei einem   
 EMI1.1 
 nahe den Wandungen des Austrittsdiffusors angeordnet sind. Die bisher bei der Druckumsetzung störenden und Verluste hervorrufenden langsamen   Stromröhren   befinden sich bei der   erfindungsgemässen   Pumpe etwa in der Mitte des Austrittsdiffusors. Strömungsverluste treten bei einem Diffusor jedoch nur an der
Wandung auf. Das Geschwindigkeitsprofil gleicht sich dadurch über die Länge des Diffusors aus, so dass am Ende desselben eine   vollständig   gleichförmige und symmetrische Geschwindigkeitsverteilung herrscht. 



   Die Erfindung nützt also den Hauptnachteil einer Tangentialpumpe, nämlich das ungleichförmige und unsymmetrische Geschwindigkeitsprofil, dazu aus, um eine besonders verlustarme Druckumsetzung zu erzielen. Die geschilderte gleichmässige Geschwindigkeitsverteilung ist mit keiner ändern bekannten Pumpe erzielbar. Sie ermöglicht die Verwendung ausserordentlich grosser Öffnungswinkel des Diffusors, wodurch der Diffusor kurz und die Reibungsverluste der Strömung in demselben insgesamt sehr klein werden. Die
Folge ist eine erhebliche bauliche Verkleinerung der Pumpe und eine bedeutende Verbesserung des Wirkungsgrades bei der Erzeugung statischen Druckes. 



   Die Wirkung der   erfindungsgemässen   Pumpe kann noch dadurch verstärkt werden, dass sich an die erste, aus einem Paar gegenläufiger Querstromläufer bestehenden Förderstufe eine gleichartige weitere, aus dem Druckbereich der ersten ansaugende Förderstufe anschliesst. Je nach der Höhe des gewünschten statischen Druckes können sich beliebig viele weitere derartige Stufen anschliessen. 



   Tangentialpumpen sind im allgemeinen nur bis zu einem bestimmten kleinsten Durchsatz verwendbar, weil die Förderung unterhalb dieses Durchsatzes instabil wird. Um dieses   Instabilwerden   bei der erfindunggemässen Pumpe zu vermeiden, schlägt die Erfindung weiterhin Kanäle zur Rückführung des langsamen Anteiles der Durchsatzströmung jedes Querstromläufers zum Saugbereich der ersten Förderstufe vor, wobei nur die schnellsten und für die Druckumsetzung wirksamsten Stromröhren in die nächste Stufe weitergefördert werden, während auch bei stärkster Drosselung der Pumpe der langsame Durchsatzanteil praktisch verlustfrei in einem geschlossenen Kreislauf durch die Maschine gefördert werden kann und so ein Instabilwerden der Förderung verhindert. 



   An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen schematischen Schnitt senkrecht zur Läuferdrehachse durch ein erstes Ausführungsbeispiel, Fig. 2 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   einen gleichartigen Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel und Fig. 3 einen gleichartigen Schni durch ein drittes Ausführungsbeispiel. 



  Für gleiche oder gleichartige Teile in den verschiedenen Figuren werden durchwegs die gleiche Bezugsziffern verwendet. 



  Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei aus einem Querstromläufer 1 bzw. und feststehenden äusseren Leitflächen 2 und 3 bzw. 2'und 3'bestehende Tangentialpumpen mit ihre   
 EMI2.1 
 angeordnet. Nahe den Leitwänden 3 und 3'bilden sich durch die Kreise 6 bzw.   ss'schematisch angedeute)  
Wirbelkerngebiete aus. Durch diese Wirbelströmungen erfährt die Durchsatzströmung der beide Tangentialpumpen eine starke Umlenkung, wobei die aus der unmittelbaren Umgebung der Wirbelkern gebiete 6 bzw. 6'stammenden, etwa gemäss den Pfeilen 7 und 7'verlaufenden Stromröhren eine mehrfac höhere Geschwindigkeit aufweisen als die etwa gemäss den Pfeilen 8 bzw. 8'verlaufenden, weiter vor
Zentrum der Wirbelströmung entfernten Stromröhren. Diese Geschwindigkeitsverteilung ist schematisc durch die gestrichelte Linie 9 angedeutet.

   Die beiden Leitflächen 2 und 2'gehen in der Mitte der Pump ineinander über, während die Leitflächen 3 und 3'in die divergierenden Seitenwandungen 10 bzw.      eines druckumsetzenden Diffusors übergehen. 



   Wie aus der Geschwindigkeitsverteilung 9 hervorgeht, liegen die beiden Geschwindigkeitsmaxima 1 bzw.   11'nahe   den Wandungen 10 bzw. 10', während das Geschwindigkeitsminimum 12 etwa in der Mitt des Austrittsdiffusors liegt. Die wandnahen Maxima erlauben eine ausserordentlich starke Divergea und damit Druckumsetzung des Diffusors, während die für die Druckumsetzung störenden langsame1
Stromröhren in der Mitte des Diffusors verlaufen und dort nicht schädlich werden können. 



   Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel schliesst sich an den Diffusor   10, 10' der erste  
Förderstufe, die der in Fig.   l   dargestellten Pumpe praktisch gleich ist und daher in der Zeichnung mit   de :   entsprechenden Bezugszeichen versehen ist, eine zweite Förderstufe an, wobei bei den Bezugsziffern de. zweiten Förderstufe jeweils a hinzugefügt ist. 
 EMI2.2 
 trittskanal 21, während die beiden   kürzeren   Leitflächen 3 a und   3'a   in der Mitte der Maschine ineinander übergehen. Die Wandungen des Austrittskanales 21 konvergieren in diesem Fall, weil nach der zweiter Förderstufe die Geschwindigkeitsmaxima der aus den beiden   Läufern   kommenden Durchsätze nicht   mebl   entlang den Wandungen verlaufen.

   Die beiden Strahlen 22 und 22'vereinigen sich im Austrittskanal   z   zu einem Strahl, welcher einen statischen Druck aufweist, der mit bekannten Tangentialpumpen nicht erzielbar war. 



   Eine vor allem für kleinere Durchsätze vorteilhafte Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt. 



   An Stelle der Leitflächen 2 sind bei diesem Ausführungsbeispiel zwei eine Öffnung 31 bildende Wandungsteile 32 und 33 vorgesehen. In Fig. 3 ist die in den gemeinsamen Austrittskanal 39 fördernde Förderstufe die zweite, während die beiden Läufer der ersten Förderstufe in getrennte, durch die Wandungen   3J   
 EMI2.3 
 Durchsatzanteile der zweiten Förderstufe gemäss den Pfeilen 36 bzw. 36'zum Saugbereich der ersten Stufe zurückleitet, wobei sie gemäss den Pfeilen 37 bzw.   37'mit den langsamsten Durchsatzanteilen   der ersten Förderstufe vereinigt werden.

   Die schnellen, wirbelkernnahen Stromröhren strömen gemäss den Pfeilen 7 bzw. 7'durch die Kanäle 34 bzw. 34'zur zweiten Förderstufe, welche sie gemäss den Pfeilen 38 bzw.   38'durchströmen   und im Austrittskanal 39 zu einem dem Geschwindigkeitsprofil 9 in Fig.   l   entsprechenden Geschwindigkeitsprofil zusammengeführt werden. Auch bei starker Drosselung dieser Pumpe ist ein stabiler Betrieb der einzelnen Tangentialläufer möglich, weil immer ein Anteil an langsamerer Strömung in dem durch die Pfeile gekennzeichneten Kreislauf praktisch energielos umgewälzt werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Querstrompumpe für Gase oder Flüssigkeiten zur Erzeugung statischen Druckes, deren Durchsatz   eine Wirbelströmung   mit zur   Läuferdrehachse   exzentrischem Wirbelkern aufgezwungen wird, gekennzeichnet durch zwei gegenläufige   Querstromläufer   mit parallelen Drehachsen und einem gemeinsamen Austrittsdiffusor, dessen parallel zu den   Läuferdrehachsen   verlaufende Wandungen in die, in Umdrehungsrichtung gesehen, Druck- und Saugseite trennenden äusseren Leitwandungen der Pumpe übergehen.

Claims (1)

  1. 2. Querstrompumpe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die erste, aus einem Paar gegenläufiger Querstromläufer bestehende Förderstufe mindestens eine weitere, ebenfalls aus einem Paar gegenläufiger Querstromläufer mit parallelen Drehachsen und gemeinsamem Austrittskanal bestehende Förderstufe anschliesst (Fig. 2).
    3. Querstrompumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Saugbereich jedes der beiden Querstromläufer je eine Querstrompumpe vorgeschaltet ist, wobei Kanäle (35) zur Rückführung des langsamen Anteiles der Durchsatzströmung jedes Querstromläufers zum Saugbereich der vorgeschalteten Pumpen vorgesehen sind (Fig. 3).
AT571963A 1958-12-09 1959-12-09 Querstrompumpe zur Erzeugung statischen Druckes AT240512B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE240512T 1958-12-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT240512B true AT240512B (de) 1965-06-10

Family

ID=29722818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT571963A AT240512B (de) 1958-12-09 1959-12-09 Querstrompumpe zur Erzeugung statischen Druckes

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT240512B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1941424C3 (de) Stoffauflauf für eine Papiermaschine
DE1147450B (de) Mehrstufiges Drosselventil mit einer Drosselkanaele aufweisenden Ventilspindel
DE4006604A1 (de) Vorrichtung zum fluidisieren, entgasen und pumpen einer zellulosefasermaterialsuspension
DE2458709A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur verbesserung des arbeitens eines schraubenluefters
DE2558840C2 (de) Einrichtung zur Verminderung des Kavitationsverschleisses
DE1503673B2 (de) Gehaeuse fuer querstromgeblaese
DE3001868A1 (de) Kreiselpumpe mit doppelspiralgehaeuse
AT240512B (de) Querstrompumpe zur Erzeugung statischen Druckes
DE2933904C2 (de) Einlaufkrümmer
DE2545036B2 (de) Gehäuse für ein Querstromgebläse
DE1928582B2 (de) Diffusor
DE3912279C2 (de)
DE2917029A1 (de) Kreiselpumpe
DE1601627C3 (de) Gekühlte Schaufel fur eine Stromungs maschine
DE1292225B (de) Wassergekuehlter Abschlusswiderstand
DE1703603B2 (de) Ein- oder mehrstufige selbstansaugende Kreiselpumpe
DE3038735T1 (de) Vane pump
DE2329223B2 (de) Faserauflösevorrichtung für eine Offenend-Spinnmaschine mit einer Faserauflösewalze
AT237781B (de) Vorrichtung zur Erzeugung statischen Druckes mittels einer Querstrompumpe für Gase oder Flüssigkeiten
DE574006C (de) Kreiselmaschine mit treppenartigen Mehrstufenlaufraedern
AT241673B (de) Querstromgebläse mit trommelförmigem Läufer
DE916748C (de) Strahlpumpe
AT207389B (de) Beschauflung für axial durchströmte Überdruckturbinen
DE2461755A1 (de) Vorrichtung an webmaschinen, bei denen der schussfaden mittels ueber die webbreite verteilter luftduesen und eines aus lamellen gebildeten fadenflugkanals in das webfach eingetragen wird
AT156127B (de) Kreiselpumpe mit Drucksteigerungszellen.