<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Tragen von Kleinkindern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tragen von Kleinkindern und insbesondere ein zur Abstützung dieser Vorrichtung dienendes Stützgestell.
DerHauptzweckderErfindungbestehtdarin, Schwenkzapfen eines U-förmigen Rahmenteils des Stützgestells daran zu hindern, dass sie sich in den Lageröffnungen, die für sie in dem das Kleinkind aufnehmenden wannenartigen Teil oder Aufnahmeteil der Vorrichtung vorgesehen sind, hin-und herbewegen oder schrägstellen und. dabei die in dem Aufnahmeteil liegende Matratze beschädigen oder, falls keine Matratze vorhanden ist, das in dem Aufnahmeteil liegende Kleinkind verletzen.
Die Tragvorrichtung weist einen wannenartigen, das Kleinkind aufnehmenden Teil auf, der aus Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen oder Polystyren oder Polyurethan oder Polypropylen besteht und in einem Stück geformt oder gegossen sein kann. Die Lageröffnungen sind an der Rückwand des Aufnahmeteils dadurch gebildet, dass man Teile der die Wanne bildenden Kunststoffplatte aus der Ebene dieser Rückwand so versetzt anordnet oder herausdrückt, dass zwischen dieser Wand und dem versetzten Steg eine Öffnung vorhanden ist. Die so gebildete Öffnung dient als ein Lager, dessen axiale Erstreckung lediglich der Materialdicke entspricht, wenn man als eigentliches Lager nur einen Bauteil ansieht, der den Schwenkzapfen allseitig umgibt.
Der neben diesem eigentlichen Lager liegende Stegteil umgibt trotz seiner gekrümmten Form den Zapfen nur teilweise. Der Zapfen konnte sich daher verkanten, wenn nicht ein zweiter Steg vorgesehen wird, der in der entgegengesetzten Richtung versetzt angeordnet ist wie der erste Steg und der ein teilweises Lager oder eine Führung und Abschirmung für den übrigen Teil des Zapfens ergibt. Am Ende dieses teilweisen Lagers befindet sich zwischen dem zweiten Steg und der Rückwand keine Öffnung, so dass dieser zweite Steg einen Anschlag für das Zapfenende bildet.
Als weitere Sicherung gegen ein Verkanten der das Gestell bildenden U-förmigen Rahmenteile sind die Stegabschnitte dieser Rahmenteile durch Lagerblöcke verbunden, die sich ganz um die Stegteile herumerstrecken und nicht gespalten oder geschlitzt sind.
EinAusführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden Teil der Beschreibung an Hand von Zeichnungen beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen :
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der'Rückseite der Tragvorrichtung und der hiefür verwendeten Abstützvorrichtung ; Fig. 1A eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht mit abgeänderten Einrichtungen zum Befestigen der als Zapfen dienenden Gesteenden am Aufnahmeteil ; Fig. 2 eine Schnittansicht gemäss der Linie 2-2 der Fig. 1, aus der die Art und Weise des Einführens eines nach innen abgebogenen Endes des Rahmenteils des Gestells ersichtlich ist ; Fig. 2A eine der Fig. 2 ähnliche Schnittansicht gemäss der Linie 2A-2A der Fig. 1A.
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt gezeigte Ansicht eines als Lager für das abgebogene Ende dienenden Profils ; Fig. 4 eine teilweise im Schnitt gezeigte Ansicht der zum Verhüten eines Verkantens der abgebogenen Enden dienenden Mittel des Profils ; Fig. 5 eine Endansicht eines Lagerblockes, in wel- chem ein abgebogenes Ende des Rahmenteils eingesetzt ist ; Fig. 6 eine Seitenansicht, welche die Einführung des Rahmenteils in das Lager zeigt ; Fig. 6A eine ähnliche Ansicht wie Fig. 6 für die in den Fig. 1A und 2A gezeigten Ausführungsformen und Fig. 7 eine perspektivische Ansicht, welche die verschiedenen, bei der erfindungsgemässen Tragvorrichtung möglichen Stellungen dieser Vorrichtung zeigt.
Die in Fig. 1 dargestellte Tragvorrichtung für Kleinkinder hat einen wannenartigen Aufnahmeteil 10 mit einem Rückeh- oder Lehnenteil 11, Seitenteilen 12,13 (s. auch Fig. 7) und einen Bo-
<Desc/Clms Page number 2>
denteil 14. Die äusseren Kanten der Seitenteile und des Bodenteils sind bei 15 flanschartig abgekrümmt.
An der Rückseite des Aufnahmeteils ist ein etwa hufeisenförmiges Profil 16 angeordnet. Zwei U-förmige Rahmenteile 20 und 21 sind abnehmbar und einstellbar an der Rückseite des Aufnahmeteils 10 so befestigt, dass sie ein den Aufnahmeteil abstützendes Gestell ergeben.
Die Rahmenteile sind mittels Lagerblöcken 22, 23 aus Gummi schwenkbar miteinander verbunden. Diese Gummiblöcke umgeben die Stegteile 24,25 beider Rahmenteile. Sie weisen im eingebauten Zustand keine radialen Schlitze auf und etwa in ihnen vorhanden gewesene Schlitze sind nach ihrem Einbau durch Vulkanisieren oder Verkleben usw. wieder verschlossen.
Die Mittelabschnitte 26,27 der Stege sind aus der Ebene der Rahmenteile derart versetzt angeordnet, dass sie die Blöcke in ihren Stellungen nahe den äusseren Enden der Stege halten, ferner keine Berührung mit der das Gestell abstützenden Fläche haben und an der Rückseite des Aufnahmeteils flach anliegen, wenn das Gestell beim Tragen des Aufnahmeteils zusammengeklappt wird.
Jeder Rahmenteil weist zwei im wesentlichen parallele Schenkel auf, nämlich ein erstes Paar von Schenkeln 28,29 für den Rahmenteil 20 und ein zweites Schenkelpaar 30, 31 fur den Rahmenteil 21. Die Enden der Schenkel sind nach innen abgebogen und bilden Schwenkzapfen 33, 34, 35. 36.
Fluchtende Lager 40,41 sind am unteren Ende des Aufnahmeteils für die Zapfen 35,36 angeordnet. Ferner sind eine Mehrzahl von fluchtenden Lagerpaaren, wie 42. 43. 44, 45. und 46,47 zur Aufnahme der Zapfen 33,34 vorgesehen. Zusätzliche fluchtende Lagerpaare 48,49 und 50,
EMI2.1
man das Kleinkind in den Armen trägt, entweder flach an der Rückseite der Vorrichtung an oder die Rahmanteile befinden sich in einem Winkel zum Aufnahmeteil, so dass dieser in verschiedenen Stellungen abgestützt werden kann, die in Fig. 7 dargestellt sind.
Wie Fig. 2 zeigt, erstreckt sich beispielsweise der Schwenkzapfen 33 durch eine zwischen einem vorspringenden Steg 54 und dem Hauptteil des Aufnahmeteils liegende Öffnung 52, deren Wandungen ein den Schwenkzapfen allseitig umgebendes Lager bilden. Der übrige Teil des Steges 54 bildet ein unvollständiges Lager für den weiter innen liegenden Teil des Schwenkzapfens. Ein, in Richtung des Schwenkzapfens gesehen, weiter vorne liegender Steg 55 und der Boden des Profils 16 bilden eine teilweise Lagerung für das vordere Ende des Zapfens. Zwischen Steg 55 und Profil 16 ist keine Öffnung vorhanden, so dass die Seite 56 des Profils einen Anschlag bildet, an den der Zapfen sich vermöge der Elastizität des Rahmenteils, dessen Breite in nicht eingespanntem Zustand geringer als die Entfernung zwischen den Öffnungen 52 ist, anlegt.
Durch die den Stegen 54 und 55 benachbarten schlitzartigen Öffnungen 60. 61 hindurch kann man die vom Zapfen eingenommene Stellung von beiden Seiten des Aufnahmeteils wahrnehmen.
Es ist ersichtlich, dass die Stege 54 und 55 zusammen ein Lager von einer im Verhältnis zum Zapfendurchmesser erheblichen axialen Breite bilden und den Zapfen dabei in einer Weise umgeben, dass ein Verkanten des Zapfens verhütet wird, was dann eintreten könnte, wenn die Lagerung lediglich durch die Öffnung 52 oder lediglich durch einen einzigen Steg gebildet sein würde. Der Steg 55 ist deshalb besonders wichtig, weil er sich am Ende des Zapfens befindet und vor diesem liegt, so dass durch ihn verhütet wird, dass das Ende des Zapfens das Kleinkind belästigen oder die normalerweise im Aufnahmeteil liegende Matratze zerreissen kann.
Ferner wird durch das Vorhandensein dieses Steges das Lager verstärkt, was insbesondere dann wichtig ist, wenn die Vorrichtung aus Kunststoff besteht.
Im vorstehenden ist eine vorzugsweise Ausführungsform der Erfindung beschrieben, die aber vielfach im Rahmen des Erfindungsgedankens abgewandelt werden kann.
Eine der möglichen Varianten ist in den Fig. 1-A, 2-A und 6-A gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist das Profil 16 durch eine Anzahl von an der Rückseite des Aufnahmeteils angeordneten Vorsprüngen 80, 81 ersetzt, die zur Aufnahme der Zapfen, beispielsweise des Zapfens 33 dienen. Jeder Vorsprung weist eine Öffnung 52A auf, ferner einen am hinteren Ende des Zapfens angeordneten Steg 54A, einen das vordere Zapfenende aufnehmenden Steg 55A unter Freilassung von Schlitzen 60A und 61A an der Vorder- und Rückseite des Aufnahmeteils.