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Matratze aus elastischem Schwammstoff
Die Erfindungbeziehtsich auf Matratzen auselastischem Schwammstoff, wie beispielsweise Schwamm- gummi oder expandiertem (zelligem) Polyurethan, und betrifft speziell Matratzen, die zumindest an einer ihrer Hauptflächen mit einer Reihe von erhabenen Profilierungsabschnitten versehen sind, die einen erhöhten Komfort beim Gebrauch der Matratzen ergeben.
Bishersind derartige Erhebungen bei Matratzen aus elastischem Schwammstoff in Form abgerundeter
Kuppen angewendet worden, die geringe Höhe und eine grosse, im allgemeinen ungefähr quadratische oder rechteckige Basisfläche hatten. Die einzelnen Erhebungen waren dabei voneinander durch parallel verlaufende Vertiefungen getrennt, die sich mit ähnlichen Vertiefungen kreuzten. Alle diese Vertiefungen waren sehr breit und waren nicht immer geeignet, den gewünschten Komfort zu sichern.
Das Ziel der Erfindung liegt nun darin, eine Matratze der vorstehend angegebenen Art zu schaffen, bei welcher die erhabenen Profilierungsabschnitte derart ausgebildet sind, dass sie sehr dicht aneinanderschliessend angeordnet werden können, so dass die zwischen ihnen befindlichen Vertiefungen eine relativ ge- ringe lichte Weite haben.
Gemäss der Erfindung. haben die Profilierungsabschnitte die Gestalt von im Verband verlegten Ka- chelabschnittenmiteiner hexagonalen, einer an den Enden stumpf zugeschnittenen Raute entsprechenden
Basis und einem konvexen Profil mit relativ geringer, auf den Boden der Vertiefungen zwischen den Ka- chelabschnitten bezogener maximaler Höhe.
Die symmetrische hexagonale Gestalt der Basis ermöglicht eine dicht gedrängte Anordnung der ein- zelnen Kachelabschnitte in der Weise, dass zwischen zwei Reihen von Kachelabschnitten nach Art eines
Kachelverbandes versetzt weitere vollständige oder halbierte Kachelabschnitte zu liegen kommen, wo- durch der von den dazwischenliegenden, die Grenzen der einzelnen Kachelabschnitte definierenden Ver- tiefungen eingenommene Raum vermindert wird.
Gegebenenfalls kann die Gebrauchsfläche der Matratze geriffelt werden, insbesondere gemäss Patent Nr. 183900 durch eine Vielzahl von parallelen Rippen, die in beliebiger Richtung verlaufen können. Vor- zugsweise wird diese Riffelung nur im Bereich der Erhöhungen vorgesehen, so dass sie sich also nicht über die Wandungsflächen der Vertiefungen erstreckt.
Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung an einem Ausfuhrungsbeispiel genauer erläutert werden. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Gebrauchsfläche einer erfindungsgemässen Matratze, wobei die einzelnen Erhebungen nur schematisch dargestellt sind. Die Fig. 2, 3 und 4 sind Querschnitte längs der Linien A-A, B-B bzw. C-C in Fig. 1 in gegenuber Fig. 1 vergrösserter Darstellung. Fig, 5 zeigt vergrössert in Draufsicht einen Kachelabschnitt der Polsterung.
Manerkennt aus der Zeichnung, dass die einzelnen Kachelabschnitte, die mit 1, 1', 2, 2' bezeich- net sind, eine hexagonale Basis haben, die durch eine langgestreckte und an den Enden stumpf abgeschnitten Raute gebildet wird. Diese einzelnen Abschnitte sind so angeordnet, dass ihre längeren Achsen parallel zur Schmalseite der Matratze verlaufen.
Die Matratze hat ferner am Umfang einen Vorsprung 4, der eine Rahmenfläche bildet, innerhalb welcher die Kachelabschnitte liegen. Genauer gesagt, liegen in Richtung parallel zur Schmalseite der Matratze Reihen von je zwei vollständigen Kachelabschnitten, die fast die ganze Länge der Schmalseite einnehmen, wie die Abschnitte 1 1'und 2, 2', währendzwischenjedempaar 1, 1' solcherkachel-
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erstrecken, in den sie ohne Zwischenschaltung einer Vertiefung übergehen. Die die einzelnen Kachelabschnitte voneinander trennenden Vertiefungen sind mit 5 bezeichnet und in Fig. 1 der Einfachheit halber nur als gerade Linien dargestellt. Infolge der sehr dichten Aneinanderreihung der Kachelabschnitte haben diese zwischengeschalteten Vertiefungen eine sehr geringe lichte Weite.
Die Oberfläche eines jeden Kachelabschnittes ist geriffelt, u. zw. in Form von gewellten parallelen Rippen 6, deren Hauptrichtung parallel zur Breitseite der Matratze verläuft. Diese Riffelung oderWellung erstreckt sich nicht uber die Wandlungsflächen der Vertiefungen.
Zur Vereinfachung der Fig. 2, 3 und 4, welche die Matratze in verschiedenen Vertikalschnitten darstellen, ist dort eine Wiedergabe der Riffelung bzw. Wellung unterblieben.
Mit 7 sind Ausnehmungenin der Polsterung bezeichnet, die zur Unterseite der Polsterung hin offen sind.
Es versteht sich, dass die Erfindung bei jeder Art von Matratzen aus elastischem Schwammstoff ange- wendet werden kann, also sowohl auf geformte Polsterungen als auch auf geschichtete Einheiten, unabhängig davon, ob sie nur eine einzige Gebrauchsfläche haben oder aber wendbar mit zwei Gebrauchsflächen ausgebildet sind.
PA TENT ANSPRÜCHE :
1. Matratze aus elastischem Schwammstoff, wie Schwammgummi oder zelligem Kunststoffmaterial, z. B. expandiertem Polyurethan, die an ihrer Gebrauchsfläche mit erhabenen Profilierungsabschnitten versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Profilierungsabschnitte die Gestalt von im Verband verlegten Kachelabschnitten mit einer hexagonalen, einer Raute mit stumpf zugeschnittenen Enden entsprechenden Basis und einem konvexen Profil mit relativ geringer, auf den Boden der Vertiefungen zwischen den Kachelabschnitte'1 bezogener maximaler Höhe haben.