AT241283B - Federndes Traggestell für Schleppersitze od. dgl. - Google Patents

Federndes Traggestell für Schleppersitze od. dgl.

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AT241283B
AT241283B AT874862A AT874862A AT241283B AT 241283 B AT241283 B AT 241283B AT 874862 A AT874862 A AT 874862A AT 874862 A AT874862 A AT 874862A AT 241283 B AT241283 B AT 241283B
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AT
Austria
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spring
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rotatably
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AT874862A
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Otto Ing Klepp
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Otto Ing Klepp
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  Federndes Traggestell für Schleppersitze od. dgl. 



   Traggestelle für Schleppersitze od. dgl., die aus einem die Sitzschale mit einem festen Lagerteil verbindenden Lenkerparallelogramm bestehen, sind bereits bekannt. Zur Federung solcher Gestelle werden häufig zwischen den Lenkern auf Schub und Druck beanspruchte Gummikörper eingespannt oder jeweils zwischen einem der Lenker und dem Lagerteil Gummipuffer angeordnet. Andere bekannte Konstruktionen sehen diagonal zum Lenkerparallelogramm verlaufende   Zug-und/oder   Druckfedern und gegebenenfalls zusätzliche Stossdämpfer vor, wobei die Federn meist an einem zwischengeschalteten Hebelsystem angreifen, um genügende Federwege zu erreichen. Es ist ferner nicht mehr neu, in einen oder mehreren der Gelenke als Federelemente Gummibuchsen zu lagern.

   Keine dieser Ausbildungen hat sich aber voll bewährt, da entweder die aufwendigen und komplizierten Federungssysteme störanfällig und teuer sind oder die einfacheren Bauarten ungenügende Federungseigenschaften aufweisen. Es ist auch schon bekannt, für das Lenkerparallelogramm eines Traggestelles für Schleppersitze eine Gelenkfederung vorzusehen, die von einem sich aus mehreren Feder blättern zusammensetzenden, axial angeordneten Drehstab gebildet wird. 



  Bei der Anordnung eines einzigen derartigen Federstabes muss dieser aber mit sehr starken und   verhältnis -   mässig langen Federblättern ausgerüstet werden, weil er sonst nicht in der Lage ist, das verhältnismässig hohe Gewicht des Schlepperfahrers auf dem zur Verfügung stehenden nur sehr kurzen Weg aufzufangen. 



  Ausserdem ist das bei Schleppersitzen auftretende, sehr wesentliche Problem der   Schwingungs- bzw.   Stossdämpfung nur durch Einbau eines eigenen, also zusätzlichen Stossdämpfers lösbar. 



   Für die Unterbringung der langen und entsprechend starken Federblätter ist bei den üblichen Schlepper typen aber nicht genügend Raum vorhanden. Längere Federwege sind in der Praxis unbrauchbar, weil der Sitz seine Lage in bezug auf die Pedale möglichst unverändert beibehalten soll. Alle diese Schwierigkeiten können auch dann nicht beseitigt werden, wenn, wie es ebenfalls bereits bekannt ist, in zwei der Gelenke des Lenkerparallelogrammes ein Drehfederstab eingebaut wird, weil ein nicht in Einzelblätter aufgelöster Federstab von vornherein zu geringe Dämpfungswerte aufweist. 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines federnden Traggestelles, das bei möglichst raumsparender Bauweise und verhältnismässig kleinen Federwegen gute Federungs- und Dämpfungseigenschaften besitzt. 



   Das   erfindungsgemässe Traggestell,   das ebenfalls aus einem die Sitzschale mit einem festen Lagerteil verbindenden Lenkerparallelogramm mit aus mehreren Federblättern zusammengesetzten und axial angeordneten Drehstäben gebildeter Gelenkfederung besteht, zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, dass jedes der vier Gelenke einen Drehstab aufweist. Da nunmehr in allen vier Gelenken Drehfederstäbe vorgesehen sind, ergibt sich eine für alle Betriebsfälle genügende Belastbarkeit.

   Die Auflösung der Stäbe in   einzelne Federblätter bringt dabei den besonderen Effekt mit sich, dass nicht nur die   Federungseigenschaften in günstiger Weise beeinflusst werden, sondern sich vor allem auch eine ausreichende Dämpfungswirkung zufolge des Aneinanderreibens der einzelnen Federblätter einstellt, so dass sich zusätzliche Stoss dämpfer od. dgl. erübrigen. Da die auftretenden Belastungen auf vier Federstäbe aufgeteilt werden, können diese kurz und in ihrer radialen Abmessung klein gehalten werden, so dass sich die Einbauverhältnisse verbessern. Dünne und kurze Federblätter sind auch billiger als die bei Anordnung eines einzigen Federstabes notwendigen Federblätter, so dass sich trotz der Anordnung von vier Federstäben keine   Kostener-   höhung ergibt, zumal nunmehr jedes Gelenk gleich ausgebildet werden kann. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Lenker beiderseits mit je einem Rohr starr verbunden, das den jeweiligen Drehstab umschliesst und auf einer der die Stabenden bildenden, zur Fassung der Fe- 

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 derblätter dienenden Büchsen drehbar gelagert, mit der andern drehfest verbunden ist, wobei der Drehstab mit der einen Büchse, auf der das Rohr drehbar gelagert ist, an der einen Seitenwand des Sitzschalenträgers oder Lagerteiles drehfest und mit der andern Büchse an der andern Seitenwand drehbar befestigt ist. Der Federstab bildet also nicht nur die Gelenkachse, sondern auch das Verbindungsglied zwischen den Lenkern und   demSitzträger   bzw. Lagerteil, wobei der Drehfederstab selbst ohne Biegebeanspruchung bleibt.

   Er be- 
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 liche Länge, und es ist für eine einwandfreie Lagerung der Lenker ohne   Verklemmungs- oder Verkamungs-   gefahr gesorgt. Die Drehfederstäbe sind innerhalb des Rohres   völlig geschützt   untergebracht. 



   Zweckmässig ist es, wenn die Büchsen in an den Seitenwänden des Sitzträgers oder Lagerteiles befestigten Flanschenscheiben eingesetzt sind, wobei die die Drehfederstäbe umschliessenden Rohre Abdeckhülsen tragen, die in Ringnuten der Flanschscheiben eingreifen. Mit Hilfe dieser Flanschscheiben können die Lenker samt der Federungseinrichtung als geschlossene Einheiten am Sitzträger bzw. Lagerteil befestigt werden, wobei die Abdeckhülsen dafür sorgen, dass weder Schmutz in die Lagerstellen bzw.   zudenDrehfe-   derstäben gelangen noch Schmiermittel austreten kann. 



   Schliesslich können in an sich bekannter Weise für die Lenker in beiden Schwingrichtungen Anschlagpuffer aus Gummi od. dgl. vorgesehen sein. Der eine Puffer, der beim Abwärtsschwingen zur Wirkung kommt, verhindert dabei einen harten Aufsetzschlag, tritt aber nur in seltenen Fällen in Funktion. Der zweite Puffer fixiert die Ruhestellung des ganzen Lenkerparallelogramms, wobei je nach seinen Abmessungen dem Federsystem eine grössere oder kleinere Vorspannung gegeben werden kann. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt,   u.   zw. zeigen Fig. l ein fe- 
 EMI2.2 
 III-III der Fig. 2. 



     DieSitzschale 1   ist an einem Sitzträger 2 befestigt, der einen U-förmigen Querschnitt besitzt und demnach   zwei Seitenwände   2a aufweist. Der Sitzträger 2 ist durch zwei Lenker 3 mit einem an geeigneter Stelle am Schlepper od. dgl. befestigten Lagerteil 4 verbunden, der   ebenfalls U-förmig     ausgebildet ist und zwei Seitenwände   4a, 4b besitzt. Die beiden Lenker 3 bilden zusammen mit dem Sitzträger 2 und dem Lagerteil 4   ein Gelenkparallelogramm, wobei in jedem Gelenk einDrehfeder-   stab vorgesehen ist, der zugleich als Gelenkachse dient. 



   Jeder Drehfederstab besteht aus einem Paket paralleler und gleichbreiter Federblätter 5, diemit ihren Enden in gemeinsamen Büchsen 6,7 gefasst sind. Um ein Ausbiegen der Federblätter bzw. ein Ausbauchen des Federpaketes zu verhindern, ist das Paket zwischen den Büchsen 6,7 von einer Bandage 8 aus weichem Bindedraht umschlossen. An   denSeitenwänden 4a, 4b desLagerteiles   4 bzw.   den Seitenwänden   2a   des Sitzträgers   2 sind jeweils Flanschenscheiben 9 angeschraubt, in denen die Drehfederstäbe mit ihren Büchsen 6,7 eingesetzt sind.

   Dabei ist jeweils die Büchse 6 mit der zugehörigen Flanschscheibe 9,   beispielsweise durch Schweissung. drehfest verbunden, wogegen   die andere Büchse 7   in dem mit einem Gleitwerkstoff ausgekleideten Auge der Flanschenscheibe an der ändern Sei-   tenwand 4b drehbar gelagert ist. 



   Die Lenker 3 sind beiderseits mit je einem Rohr 10 starr verbunden, das den Drehfederstabum-   schliesst und auf der Büchse   6 unter Zwischenschaltung einer Gleithülse 11 drehbar, auf der Büchse 7 aber drehfest gelagert ist. Um die drehfeste Verbindung zwischen der Büchse 7 und dem Rohr 10 zu erreichen, besitzt die Büchse 7 keilartige Leisten 12, die in entsprechende Schlitze des Rohres 10 eingreifen (Fig.   3).   Auf den Enden des Rohres 10 sind Abdeckhülsen 13 aus Kunststoff od. dgl. aufgeschoben, die in Ringnuten 14 der Flanschscheiben 9 eingreifen und für einen dichten Abschluss des Raumes innerhalb des Rohres 10 sorgen. Zur Schmierung der Lagerstellen des Rohres 10 bzw. der Gleithülse 11 auf der Büchse 6 und der Büchse 7 in der Flanschenscheibe 9 sind Schmiernippel 15 und Bohrungen in den Büchsen 6,7 vorgesehen. 



   Am unteren Lenker 3 ist ein Gummipuffer 16 angeschraubt, der zur Begrenzung des Schwingausschlages dient und bei voller Belastung gegen die Grundplatte des Lagerteiles 4 gepresst wird. Ferner   ist an den Seitenwänden   4a, 4b oben ein kleiner Gummipuffer 17 befestigt, an dem der obere Lenker 3 in der Ruhestellung anliegt. Je nach der Abmessung dieses Puffers 17 in Richtung gegen den Lenker 3 zu kann dem Federsystem eine verschiedene Vorspannung gegeben werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Federndes Traggestell für Schleppersitze od. dgl., bestehend aus einem die Sitzschale mit einem <Desc/Clms Page number 3> festen Lagerteil verbindenden Lenkerparallelogramm mit aus mehreren Federblättern zusammengesetzten und axial angeordneten Drehstäben gebildeter Gelenkfederung, d gekennzeichnet, dassjedes der vier Gelenke einen Drehstab (5,6, 7) aufweist.
    2. Traggestell nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenker (3) beiderseits mit je einem Rohr (10) starr verbunden sind, das den jeweiligenDrehstab (5, 6, 7) umschliesst und auf einer der die Stabenden bildenden, zur Fassung der Federblätter (5) dienenden Büchsen (6,7) drehbar gelagert, mit der andern drehfest verbunden ist, wobei der Drehstab mit der einen Büchse (6), auf der das Rohr drehbar gelagert ist, an der einenSeitenwand (4a) des Sitzschalenträgers oder Lagerteiles (4) drehfest und mit der andern Büchse (7) an der andern Seitenwand (4b) drehbar befestigt ist.
    3. Traggestell nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchsen (6,7) in an denSeitenwänden (4a, 4b) des Sitzträgers oder Lagerteiles (4) befestigten Flanschscheiben (9) eingesetzt sind, wobei die die Drehfederstäbe (5, 6,7) umschliessenden Rohre (10) Abdeckhülsen (13) tragen, die in Ringnuten (14) der Flanschscheiben (9) eingreifen.
    4. Traggestell nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannterweise für die Lenker (3) in beidenSchwingrichtungen Anschlagpuffer (16, 17) aus Gummi od. dgl. vorgesehen sind.
AT874862A 1962-11-07 1962-11-07 Federndes Traggestell für Schleppersitze od. dgl. AT241283B (de)

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