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Antriebsvorrichtung für ein Papierfarbband in Schreibmaschinen
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beiche des Nabenteiles 16a reicht, gegen Längsverschiebung gesichert sein.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung ist in Fig. 5 beispielsweise eine Gesamtanordnung der Papierfarbband-Fördereinrichtung an einer Schreibmaschine dargestellt.
Durch Anschlagen einer der Schreibtasten 21 wird der entsprechende Typenhebel 22 verschwenkt, so dass der an ihm befestigte Typenkörper 23 mit einer Type an der Aufschlagstelle 24 auf das um die Schreibwalze 25 gelegte Schreibblatt aufschlägt. Das Papierfarbband 26 wird beim Schreiben von einer Abwickelspule 27, die auf einem Zapfen 28 im Schreibmaschinengestell dreh- bar gelagert ist, schrittweise abgezogen. Das Papierfarbband 26 ist durch die Farbbandgabel 29 zwischen der Typenführung 30 und der Schreibwalze 25 an der Aufschlagstelle 24 vorbeigeführt.
Der ablaufende Teil des Papierfarbbandes 26 ist über eine Umlenkrolle 31 geleitet, die zur Führung des Papierfarbbandes an beiden Endflächen mit vorstehenden Randteilen versehen ist. Das Papierfarbband ist dann zwischen zwei Förderrollen 32,33 hindurchgeführt, von denen mindestens eine mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, die mit der Schrittbewegung des Schreibwagens 34 oder mit den die Schrittbewegung auslösenden Teilen ein-und ausschaltbar gekuppelt ist. Durch die unter Federdruck aneinanderliegenden Förderrollen 32,33 wird das Papierfarbband 26 nach jedem Typenanschlag um eine Strecke weiterbewegt, die der Breite der jeweils angeschlagenen Type entspricht. Die Antriebsvorrichtung für die Förderrollen 32,33 ist nicht näher beschrieben, da ihre konstruktiveAus- gestaltung für die Erfindung nicht wesentlich ist.
Eine Förderrolle 33 kann durch einen Handhebel 35, der um einen Zapfen 36 schwenkbar ist, gegen die Wirkung einer nicht dargestellten Feder von der andern Förderrolle 32 abgehoben und in abgehobener Stellung durch eine Rast od. dgl. gesichert werden. Dadurch wird das Einführen des Papierfarbbandes zwischen die Förderrollen 32,33 erleichtert und eine Verschiebung des Papierfarbbandes unabhängig von den Schreibbewegungen, z. B, zum Zwecke des Auf-oder Abspulens, ermöglicht.
Das zwischen den Förderrollen 32, 33 herauskommende Papierfarbband ist über eine Leitfläche 37 zu der als Aufwickelspule dienenden Hilfsspule 16,17 geführt. Die Hilfsspule 16,17 kann ausserhalb einer Seitenwand 11 der Schreibmaschine angeordnet sein, so dass sie leicht abgenommen und aufgesetzt werden kann. Statt der ganzen Hilfsspule 16,17 kann auch nur der äussere Nabenteil 17a mit der äusseren Scheibe 17 und dem aufgewickelten abgelaufenen Papierfarbband abgenommen und aufgesetzt werden. Der Teil 17 der Hilfsspule 16,17 kann mit einem Knopf 40 versehen sein, wodurch die Handhabung sowohl beim Abnehmen und Aufsetzen als auch beim Drehen erleichtert wird.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Hilfsspule 16,17 in einer Einbuchtung oder Ausspa- rung 38 des Verkleidungsteiles 39 in lotrechter Lage angeordnet, so dass eine glatte Aussenseite der Schreibmaschine vorhanden ist. Selbstverständlich kann die Hilfsspule 16, 17 auch in einer Einbuchtung oder Aussparung der Seitenwand des Gestelles angeordnet sein.
Die das ablaufende Papierfarbband aufnehmende Hilfsspule 16,17 wird, wie oben beschrieben, beim Betätigen der Schreibtasten 21 durch das Schaltrad 10 über die Reibungskupplung 18,19 angetrieben. Der Antrieb des Schaltrades 10 durch Bügel l, Lenker 5, Winkelhebel 7 und Schaltklinie 9, wobei die Hebellängen verschieden einstellbar sein können, ist so eingerichtet, dass auch bei kleinstem Aufwickeldurchmesser des Papierfarbbandes 26 auf der Hilfsspule 16,17 und dem grössten Vorschub des Papierfarbbandes an der Aufschlagstelle 24 entsprechend der grössten Breite eines Schriftzeichens durch die Vorschubvorrichtung 32,33 die ablaufende Länge des Papierfarbbandes zuverlässig auf der Hilfsspule 16,17 aufgewickelt wird. Hiebei wird im allgemeinen ein Gleiten der Kugeln 19 an der Innenwand des Nabenteiles 16a stattfinden.
Dadurch wird in allen Fällen der ablaufende Teil des Papierfarbbandes auf der Hilfsspule 16,17 aufgewickelt und ausserdem ein nachgiebiger leichter Zug auf das Papierfarbband ausgeübt, so dass es stets straff gehalten wird und seine richtige Lage behält. Da der Vorschub des Papierfarbbandes mittels der Vorschubvorrichtung 32,33 bewirkt wird, wird durch die
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ein Reissen des Papierfarbbandes 26 beim Aufwickeln verhindert.
Die Hilfsspule 16,17 bzw. ihr Teil 17,17a ist so eingerichtet, dass ein Aufsetzen auf die Aufnah- mevorrichtung für die Abwickelspule 27, die das zur Aufschlagstelle 24 laufende Papierfarbband ent- hält, möglich ist. Zu diesem Zweck ist die Bohrung des Nabenteiles 16a der Hilfsspule 16, 17 bzw. des Nabenteiles 17a des das Papierfarbband 26 aufnehmenden Teiles 17,17a der Hilfsspule 16,17, übereinstimmend mit der Bohrung der Abwickelspule 27 bzw. des entsprechenden Teiles derselben, ausgebildet.
Bei der Herstellung von Schriftstücken mit einer dem Buchdruck ähnlichen Schrift mittels einer Schreibmaschine der beschriebenen Art wird zunächst eine Erstschrift mit einem unausgeglichenen rechten Zeilenrand, vorzugsweise mit bereits benutztem Papierfarbband, und da-
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nach eine Reinschrift mit ausgeglichenem rechtem Zeilenrand mit neuem Papierfarbband angefertigt. Das für die Anfertigung einer Reinschrift benutzte Papierfarbband 26 kann noch ein oder mehrere Male für die Anfertigung von Erstschriften benutzt werden, so lange wie die Abdrucke noch so gedeckt sind, dass die Schrift lesbar ist.
Hiebei ist es von grossem Vorteil, dass bei jedem Umsetzen der Hilfsspule 16,17 an die Stelle der Abwickelspule 27 die vorher untere Kante des Papierfarbbandes nach oben kommt, da an der Aufschlagstelle 24 die Farbschicht auf dem Papierfarbband stets dem Schreibblatt zugewendet ist. Durch dieses Umwenden des Papierfarbbandes, wobei abwechselnd die eine oder die andere Kante oben liegt, wird die Farbfläche in grösserem Masse ausgenutzt, da die Schriftzeichen verschiedene Oberlängen und Unterlängen haben und ausserdem beim Umwenden eine Höhenverschiebung des Schriftstreifens auf dem Papierfarbband stattfindet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Antriebsvorrichtung für ein Papierfarbband in Schreibmaschinen, deren Wagenschritte den ver- schiedenen Typen angepasst sind, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufnehmen des durcheine Fördereinrichtung von einer Abwickelspule (27) abgezogenen Papierfarbbandes (26) eine auf einer Aufwickelwelle (13) angeordnete Hilfsspule (16,16a, 17, 17a) vorgesehen ist, wobei der Drehwinkelschritt derAufwickelspule (13) konstant und dem grössten vorkommenden Wagenschritt angepasst ist, während für den Antrieb der Aufwickelspule (13) in an sich bekannter Weise eine Schaltklinke (9) und ein Klinkenrad (10) vorgesehen sind und die Schaltklinke (9) über eine Hebelverbindung (1, 5,7) mit den Schreibtasten (21) verbunden ist, dass ferner für den Antrieb der aus Förderrollen (32, 33)
bestehenden Fördereinrichtung eine auf von der jeweils angeschlagenen Schreibtaste abhängigem Drehwinkelschritt mit dieser gekuppelte Antriebsvorrichtung angeordnet ist und dass zwischen der Aufwickelwelle (13) und der Hilfsspule (16, 17) eine Rutschkupplung (18, 19) vorgesehen ist.
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Drive device for a paper ribbon in typewriters
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Beiche of the hub part 16a is enough to be secured against longitudinal displacement.
To further explain the invention, FIG. 5 shows, for example, an overall arrangement of the paper ribbon conveying device on a typewriter.
By striking one of the writing keys 21, the corresponding type lever 22 is pivoted, so that the type body 23 attached to it hits the writing sheet placed around the platen 25 with a type at the impact point 24. When writing, the paper ribbon 26 is pulled off step by step from a supply reel 27 which is rotatably mounted on a pin 28 in the typewriter frame. The paper ribbon 26 is guided past the point of impact 24 through the ribbon fork 29 between the type guide 30 and the platen 25.
The running-off part of the paper ribbon 26 is guided over a deflection roller 31 which is provided with protruding edge parts for guiding the paper ribbon on both end faces. The paper ribbon is then passed between two conveyor rollers 32, 33, at least one of which is connected to a drive device which can be switched on and off with the step movement of the writing carriage 34 or with the parts triggering the step movement. By means of the conveying rollers 32, 33 resting against one another under spring pressure, the paper ribbon 26 is moved further after each type stop by a distance which corresponds to the width of the respective type that is hit. The drive device for the conveyor rollers 32, 33 is not described in more detail since its structural design is not essential for the invention.
A conveyor roller 33 can be lifted from the other conveyor roller 32 against the action of a spring (not shown) by a hand lever 35, which can be pivoted about a pin 36, and secured in the lifted position by a detent or the like. This facilitates the insertion of the paper ribbon between the conveyor rollers 32,33 and a shift of the paper ribbon independently of the writing movements, e.g. B, for the purpose of winding or unwinding, allows.
The paper ribbon coming out between the conveyor rollers 32, 33 is guided over a guide surface 37 to the auxiliary reel 16, 17 serving as a take-up reel. The auxiliary coil 16, 17 can be arranged outside a side wall 11 of the typewriter so that it can be easily removed and put on. Instead of the entire auxiliary spool 16, 17, only the outer hub part 17a with the outer disk 17 and the wound-up, expired paper ribbon can be removed and put on. The part 17 of the auxiliary reel 16, 17 can be provided with a button 40, which facilitates handling both when removing and putting on and when turning.
In the embodiment shown, the auxiliary coil 16, 17 is arranged in an indentation or recess 38 in the cladding part 39 in a vertical position, so that the outside of the typewriter is smooth. Of course, the auxiliary coil 16, 17 can also be arranged in an indentation or recess in the side wall of the frame.
As described above, the auxiliary reel 16, 17 receiving the running-off paper ribbon is driven by the switching wheel 10 via the friction clutch 18, 19 when the writing keys 21 are actuated. The drive of the ratchet wheel 10 by bracket 1, handlebars 5, angle lever 7 and switching line 9, whereby the lever lengths can be set differently, is set up so that even with the smallest winding diameter of the paper ribbon 26 on the auxiliary reel 16, 17 and the greatest advance of the paper ribbon at the point of impact 24 corresponding to the greatest width of a character by the feed device 32,33 the running length of the paper ribbon is reliably wound onto the auxiliary reel 16,17. In doing so, the balls 19 will generally slide on the inner wall of the hub part 16a.
As a result, the running-off part of the paper ribbon is wound onto the auxiliary reel 16, 17 in all cases and, moreover, a flexible, light pull is exerted on the paper ribbon, so that it is always held taut and retains its correct position. Since the advance of the paper ribbon is effected by means of the advance device 32, 33, the
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prevents the paper ribbon 26 from tearing during winding.
The auxiliary reel 16, 17 or its part 17, 17a is set up in such a way that it can be placed on the receiving device for the unwinding reel 27, which contains the paper ribbon running to the point of impact 24. For this purpose, the bore of the hub part 16a of the auxiliary reel 16, 17 or of the hub part 17a of the part 17, 17a of the auxiliary reel 16, 17 which receives the paper ribbon 26, is designed to match the bore of the supply reel 27 or the corresponding part thereof.
When producing documents with a typeface similar to letterpress printing by means of a typewriter of the type described, first a first typeface with an unbalanced right line edge, preferably with a paper ribbon that has already been used, and then
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based on a fair copy with a balanced right line margin with new paper ribbon. The paper ribbon 26 used for the production of a fair copy can still be used one or more times for the production of first scripts, as long as the prints are covered so that the script is legible.
It is of great advantage that each time the auxiliary reel 16, 17 is replaced by the supply reel 27, the previously lower edge of the paper ribbon comes up, since at the point of impact 24 the ink layer on the paper ribbon is always facing the writing sheet. By turning the paper ribbon over in this way, with one or the other edge alternately on top, the color area is used to a greater extent, since the characters have different ascenders and descenders and, in addition, when the paper is turned over, the height of the writing strip on the paper ribbon is shifted.
PATENT CLAIMS:
1. Drive device for a paper ribbon in typewriters, the carriage steps of which are adapted to the different types, characterized in that an auxiliary reel (16) arranged on a take-up shaft (13) is used to pick up the paper ribbon (26) drawn from a supply reel (27) by a conveyor device , 16a, 17, 17a), the angle of rotation step of the take-up reel (13) being constant and adapted to the largest occurring carriage step, while a switching pawl (9) and a ratchet wheel (10) are used to drive the take-up reel (13) in a manner known per se ) are provided and the pawl (9) is connected to the writing keys (21) via a lever connection (1, 5,7), that furthermore for the drive of the conveyor rollers (32, 33)
existing conveying device is arranged a drive device coupled to the drive device coupled to the respective actuated write key and that a slip clutch (18, 19) is provided between the take-up shaft (13) and the auxiliary reel (16, 17).