AT24184B - Knallsignal. - Google Patents

Knallsignal.

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AT24184B
AT24184B AT24184DA AT24184B AT 24184 B AT24184 B AT 24184B AT 24184D A AT24184D A AT 24184DA AT 24184 B AT24184 B AT 24184B
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bang
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Mark Addison Libbey
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Mark Addison Libbey
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    Knall81lnll.   



   Der Erfindungsgegenstand ist eine Vorrichtung, welche bei Schadenfeuern selbsttätig derart wirkt, dass durch die infolge des Feuers entstehende Wärme eine Sicherung gelöst wird, welche einen federnden Schlagbolzen odet dgl. hindert, in eine   Knallkapsel   oder dgl. einzuschlagen und die Entzündung des in derselben eingeschlossenen explosiblen Stoffes herbeizuführen, der unter lautem Knall explodiert und dadurch die Aufmerksamkeit auf den Brand richtet. Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen des   Erfindung.   gegenstandes dargestellt.

   Denselben ist allen der Umstand gemeinsam, dass die Entzündung des explosiblen Stoffes durch einen federnd   vorschnellenden,   eine   Zündkapsel   oder dgl. entzündenden Schlagarm erfolgt, welcher gewöhnlich durch eine Schmelzsicherung in seiner Lage erhalten wird. Sobald diese aber infolge der durch den Brand verursachten Hitze geschmolzen ist, dringt der Schlagarm vor und bewirkt die erwähnte   Entzündung.   



   Bei der in der Fig.   1-5   dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist mit 1 das mittels einer Schraube   J*   oder dgl, an irgendeiner geeigneten Stelle des zu überwachenden Raumes befestigte Knallsignal als Ganzes bezeichnet. Dasselbe besteht im wesentlichen aus einem in beliebig vielen Windungen spiralförmig gewickelten federnden   Draht S,   der mit einem geraden Teil 3 versehen ist, welcher wie bei 4 gezeichnet die Fortsetzung der Spiralwindungen und eine Art Auflage für das Ende 5 des Drahtes bildet. Dieses ist als Schlagarm des Knallsignales ausgebildet, durch dessen Tätigkeit die Entzündung des explosiblen Stoffes bewirkt wird. Diese auszuführen, ist jedoch der Schlagarm durch Anordnung einer Schmelzsicherung 6 gehindert, welche denselben an den Teil 3 des Drahtes anheftet.

   Das entgegengesetzte Ende des letzteren ist mit einer Umbiegung 7 versehen, welche eine Kapsel 8 trägt, in der das explosible Gemisch 9 sich befindet. Eine dünne   Scheibe j ? C   aus Zinnfolie, Schellack, Schwefel oder dgl. dient zweckmässig zum Abschluss der Kapsel. Gegebenenfalls kann darüber noch eine dünne Schicht 11 aus wasserundurchlässigem Stoff ausgespannt sein. Nach Schmelzen der Sicherung 6 dringt der Schlagarm mit seinem an die Biegung 12 sich anschliessenden, bolzenförmigen Ende 13 durch die Scheiben 11 und 10 hindurch, zertrümmert dieselben hiebei und entzündet das Gemisch 9. 



   Bei der in Fig. 6 und   7   dargestellten Ausführungsform liegen die Windungen   14   der Spirale parallel zueinander. Die Endstücke 15 und 16 kreuzen sich und sind an der Kreuzungsstelle durch eine Sicherung 17 verbunden. Das eine Endstück 15 ist mit dem Schlagbolzen   18   yersehen, das andere 16 trägt die Knallkapsel   Jfss.   In Fig. 8 ist ein den   Knallsatz   aufnehmender,   beutelförmiger   Behälter 20 aus   B1attmetall \'orgesehen,   dessen Hals durch eine Scheibe verschlossen ist. Bei ausbrechendem Schadenfeuer durchstösst der Schlagbolzen die Wandung dieses Behälters und bewirkt dadurch die Entzündung des Knallsatzes.

   Es bedarf wohl keiner besonderen Hervorhebung, dass sehr viele weitere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes möglich sind. Ebenso steht ausser Zweifel, dass die Anbringung des Knallsignales an den Wänden, Decken oder Fussböden eines Raumes oder an Gegenständen, welche sich in demselben befinden, in der verschiedensten Weise   durchgeführt   werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Knallsignal zur Anzeige von Schadenfeuern mit einem durch Entzündung die
Aufmerksamkeit wachrufenden   Knallsatz,   dadurch gekennzeichnet, dass durch die infolge des Feuers eintretende Temperaturerhöhung eine Schmelzsicherung gelöst wird, wodurch ein vorher durch die Sicherung festgehaltener, federnder Schlagarm oder dgl. freigegeben wird, der nun in den Knallsatz eindringt und dadurch denselben zur Entzündung bringt. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des in Anspruch 1 genannten Knallsignales, dadurch gekennzeichnet, dass ein federnder, zweckmässig spiralförmig gewickelter Draht als Träger der Knallkapsel dient, deren Knallsatz dadurch zur Entzündung gebracht wird, dass das freie Ende des Drahtes, welches den Schlagbolzen in Bewegung versetzt oder als solcher ausgebildet ist, nach Schmelzen der Sicherung federnd vorschnellt.
    3. Ausführungsform des in Anspruch 2 genannten Knallsignales, dadurch gekenn- zeichnet, dass das freie, den Schlagbolzen in Bewegung versetzende Ende des Drahtes das andere, die Knallkapsel tragende Ende desselben kreuzt und mit demselben an der Kreuzungsstelle durch eine Schmelzsicherung verbunden ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT24184D 1905-04-04 1905-04-04 Knallsignal. AT24184B (de)

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