AT242451B - Rohr - Google Patents

Rohr

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AT242451B
AT242451B AT561963A AT561963A AT242451B AT 242451 B AT242451 B AT 242451B AT 561963 A AT561963 A AT 561963A AT 561963 A AT561963 A AT 561963A AT 242451 B AT242451 B AT 242451B
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AT
Austria
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insulation
pipe
paper
jacket
wound
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AT561963A
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English (en)
Inventor
Armin Gloor
Original Assignee
Armin Gloor
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Description


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  Rohr 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rohr, das mit einer in Längsrichtung zusammenschiebbaren Isolierung versehen ist, die eine auf das Rohr gewickelte Schnur, deren Windungen im Abstand voneinander liegen, eine darüber liegende Lage aus Papier und einen darauf aufgebrachten Mantel aufweist. 



   Bei den bekannten Rohren dieser Art bestand der zur Erhöhung der Isolierwirkung und zum Schutz der Papierlage vor mechanischen Beschädigungen auf die Papierlage aufgebrachte Mantel aus einer Gewebebahn. Der Schutz durch ein Gewebe, insbesondere gegen Feuchtigkeit, ist jedoch nur sehr mangelhaft, wobei ein solcher Überzug überdies beim Hantieren mit dem Rohr,   z. B.   beim Verlöten mehrerer Anschlussstellen, leicht beschädigt wird. 



   Es wurde auch schon vorgeschlagen, das gesamte Rohr mit Kunststoff zu umspritzen, was zwar die Schutzwirkung verbessert, aber den Nachteil hat, dass gespritzte Kunststoffmäntel derart steif sind, dass ein Kürzen oder Verlängern der gesamten Isolierung nicht möglich ist. Eine solche Verformung der Isolierung ist aber sehr oft erwünscht, insbesondere dann, wenn zwei Rohrenden miteinander verbunden werden, wobei vor der Herstellung der Verbindung die Isolierung beiderseits zusammengeschoben und nachher über die verbundenen Rohrenden gezogen wird. Nur so ist nämlich eine durchgehende Isolierung auf einfache Weise möglich. Ein Zusammenschieben der Isolierung ist auch bei jenen Rohren nicht durchführbar, bei denen die Isolierung aus Schaumstoff und einer darauf liegenden, mittels Reissverschluss zusammengehaltenen Kunststoffhülle besteht. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Nachteile der bekannten isolierten Rohre zu   vermei-   den und erreicht dies im wesentlichen dadurch, dass der Mantel aus elastischem Kunststoff besteht. 



   Durch den erfindungsgemässen elastischen Kunststoffmantel wird einerseits ein weitgehender Schutz und eine optimale Isolierwirkung erreicht, anderseits wird aber auch die Isolierung von Verbindungsstellen durch wenige Handgriffe ermöglicht. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der elastische Mantel in an sich bekannterweise aus einer auf die Papierlage gewickelten Folie. Die Herstellung einer derartigen Isolierung gestaltet sich besonders einfach, weil die gesamte Isolierung in einem Arbeitsgang nacheinander aufgebracht werden kann. Überdies ist es möglich, grosse Rohrlängen durchgehend zu isolieren, weil das fertig isolierte Rohr anschliessend an die Bewickelung in Rollenform abzulegen, ist. Es ist zwar schon bekannt, eine Folie als letzte Lage auf eine Isolierung zu wickeln, jedoch handelt es sich dabei um eine nicht zusammenschiebbare Isolierung, die mit einer Aluminiumfolie umwickelt wird. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es auch möglich, den elastischen Mantel in an sich bekannter Weise im Tauchverfahren aufzubringen. Auch solche Mäntel sind im Gegensatz zu gespritzten Mänteln elastisch und besitzen daher die   angeführten.   Vorteile. 



   Nachstehend ist an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert, wobei in der Zeichnung die einzelnen Lagen nacheinander abgewickelt dargestellt wurden, um die übereinanderliegenden Isolierschichten besser zu veranschaulichen. 



   Direkt auf das Rohr 1 sind im gezeichneten Beispiel drei, vorzugsweise aus Papier bestehende Schnüre 2, 3 und 4   schraubenförmig   aufgewickelt. Es könnten aber auch weniger oder mehr Schnüre aufgewickelt sein. Die einzelnen Windungen der Schnüre liegen im Abstand voneinander, so dass einerseits ein isolierender, lufterfüllter Zwischenraum entsteht, anderseits die gesamte Schnurisolierung zusammengeschoben werden kann. Über die Schnüre ist eine Papierbahn 5 gewickelt und darüber liegt eine streifenförmige Kunststoff-Folie 6. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, legt sich die Papier- 

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 bahn 5 eng an die Schnüre 2,3 und 4 an, was eine wellige Oberfläche ergibt. Auch die Folie 6 folgt zufolge ihrer Elastizität der Wellenform der Papierbahn 5.

   Die gesamte Isolierung ist daher bei
Bedarf zusammenschiebbar, wobei dann die äusserlich sichtbaren Wellen enger und tiefer werden, oder die Isolierung wird verlängert, wobei sich die Wellen strecken. 



   Die Folie 6 wird im einfachsten Falle nur aufgewickelt und die jeweiligen Enden auf geeignete
Weise fixiert, um ein Aufrollen zu vermeiden. Es ist aber auch möglich, die Folie mit der darunterlie- genden Papierbahn zu verbinden,   z. B.   durch Verwendung einer Selbstklebefolie. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rohr, das mit einer in Längsrichtung zusammenschiebbaren Isolierung versehen ist, die eine auf das Rohr gewickelte Schnur, deren Windungen im Abstand voneinander liegen, eine darüber liegende   LageausPapierundeinendaraufaufgebrachtenMantelaufweist, dadurch gekennzeichnet,   dass der Mantel aus elastischem Kunststoff besteht.

Claims (1)

  1. 2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Mantel in an sich bekannter Weise aus einer auf die Papierlage gewickelten Folie besteht.
    3. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Mantel in an sich bekannter Weise im Tauchverfahren aufgebracht ist.
AT561963A 1963-07-12 1963-07-12 Rohr AT242451B (de)

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