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Steilhochförderer Die Erfindung betriffteinen Steilhochförderer, insbesondere für Stallmist, mit in einer Förderrinne un- tergebrachten, in der Aufwärtsrichtung ausschwenkbaren, zwischen zwei hin-und herbewegten Schienen angeordneten Gabelzinken und mit durch Schlitze im Boden in die Förderrinne einschwenkbaren, unter der Wirkung von Zugfedern stehenden Klappen, die ein Zurückrutschen des Mistes verhindern.
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den muss. Ausserdem müssen Vorkehrungen getroffen werden, damit sich die Lager auf der Achse nicht verschieben. Es sind daher Stellringe od. dgl. erforderlich, wodurch der Einbau der Klappen verkompliziert wird. Da jede Klappe mit einer Lagerstelle ausgestattet ist, ist dafür Sorge zu tragen, dass alle Klappen die gleiche Schwenkbewegung ausführen.
Aus diesem Grunde hat man die Klappen über eine Querstange miteinander verbunden, die in der Ruhelage der Klappen auf der Bodenunterseite der Förderrinne aufliegt.
Diese Anordnung ist insbesondere dann nachteilig, wenn der Höhenförderer, wie das üblich ist, im Freien steht. Durch die Schlitze im Boden der Förderrinne tropft immer im Mist befindliche Flüssigkeit und auch etwaiger Regen auf die Querstange, auf der sich auch die Luftfeuchtigkeit niederschlägt. In der kalten Jahreszeit lässt es sich daher nicht vermeiden, dass die Querstange an dem Boden der Förderrinne festfriert.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, die Klappenlagerung zu vereinfachen und zu verbessern.
Erfindungsgemäss wird der Vorschlag gemacht, die Klappen an einer am Boden der Förderrinne drehbar gelagerten Welle zu befestigen. Auf diese Weise kommen sowohl die Klappenlager mit den Einrichtungen zur Verhinderung des Verschiebens derselben als auch die Querstange in Fortfall. Die Klappen sind somit freitragend auf der Welle befestigt. Die bei breiten Förderrinnen erforderlichen vielen Klappenlager sind ersetzt durch zwei Wellenlager. Die Gefahr, dass sich die Welle verschiebt, lässt sich auf einfachste Weise, beispielsweise durch die später beschriebenen, an den Wellenenden angeordneten Hebel beseitigen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Teilstück des Steilhochförderers teilweise im SchnittundFig. 2einenQuerschnitt durch den Förderer. An den Seitenwän- den 1 und 2 des Steilhochförderers sind in bekannter Weise U-Schienen 3 bzw. 4 angeordnet, in welchen drehbar gelagerte Rollen 5 befestigt sind. Auf den Rollen 5 liegen die oberen Schenkel zweier weiterer U-Schienen 6 bzw. 7 auf, die mit Hilfe eines nicht dargestellten Antriebes hin-und herbewegt werden können. Zwischen den U-Schienen 6 und 7 sind in regelmässigen Abständen Wellen 8 befestigt, auf denen mit Gabelzinken 9 ausgestattete Rohre 10 drehbar gelagert sind. Anschläge 11 sorgen dafür, dass die Gabelzinken 9 bei der Vorwärtsbewegung der U-Schienen 6 und 7 nicht ausschwenken.
Am Boden 12 der Förderrinne sind ebenfalls in regelmässigen Abständen weitere Wellen 13 an- geordnet und in Böcken 14 und 15 drehbar gelagert. Auf diesen Wellen sind mehrere Klappen 16 be-
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festigt, die durch Schlitze 17 in dem Boden 12 in die Förderrinne dergestalt hineinragen, dass jeweils ein Gabelzinken zwischen zwei Klappen zu liegen kommt. An den Enden der Wellen 13 ist je ein Hebel 18 angeordnet, der unter der Wirkung einer Zugfeder 19 oder eines Gegengewichtes steht.
Der Steilhochförderer arbeitet wie folgt.
Werden die U-Schienen 6 und 7 nach vorwärts bewegt, so legen sich die Gabelzinken 9 anden Anschlägen 11 an und schieben den Mist aufwärts, der hiebei die Klappen 16 nach unten ausschwenkt.
Hat der Mist die Klappen passiert, so werden diese durch die Kraft der Federn 19 wieder in die Förderrinne hineinbewegt. Da die Möglichkeit besteht, dass der Mist die Schlitze zusetzt, ist es zweckmässig, die vordere Kante 20 der Klappen mit einer Schneide zu versehen.
BeideranschliessendenRückwärtsbewegungder Schienen 6 und 7 legt sich der Mist gegen die Kanten 20 der Klappen 16 und wird hier festgehalten, während die Gabelzinken 9 ausschwenken und sich über den Mist hinweg zurückbewegen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Steilhochförderer, insbesondere für Stallmist, mit in einer Förderrinne untergebrachten, in der Aufwärtsrichtung ausschwenkbaren, zwischen zwei hin-und herbewegten Schienen angeordneten Gabelzinken und mit durch Schlitze im Boden in die Förderrinne einschwenkbaren, unter der Wirkung von Zugfedern stehendenKlappen, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (16) an einer am Boden (12) der Förderrinne drehbar gelagerten Welle (13) befestigt sind.