AT242619B - Vorrichtung zum Austragen und Zerkleinern von Zerkleinerungsgut - Google Patents

Vorrichtung zum Austragen und Zerkleinern von Zerkleinerungsgut

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AT242619B
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tearing
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AT236364A
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Fritz Dr Ing Schoppe
Georg Meyer
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Metallbau Semler G M B H
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Description


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  Vorrichtung zum Austragen und Zerkleinern von Zerkleinerungsgut   Die Erfindung bezieht sich   auf eine Vorrichtung zum Austragen und Zerkleinern von in einem Durch-   laufbehälter befindlichem Zerkleinerungsgut,   insbesondere von in einem Bunker befindlichem Müll. 



   Zum Austragen von Müll aus einem Bunker ist es bekannt, unterhalb der Austragöffnung des Bunkers ein Förderband anzuordnen, das mit Mitnahmeorganen besetzt ist. Diese Mitnahmeorgane können im gewissen Umfang eine Zerkleinerungswirkung haben. Das Förderband trägt das aus dem Bunker austretende Gut ausschliesslich nach einer Seite aus. Das Gut im Austrittsabschnitt des Bunkers, das vielfach mit den ausgetragenen Teilen noch einen gewissen Zusammenhalt besitzt, wird dadurch gegen die in der Austragrichtung vorne liegende Bunkerwand gepresst. Das Zerkleinerungsgut erfährt also eine im Bunker in einer Richtung wirkende Verfestigung. Das verfestigte Gut neigt dazu, quer durch den Bunker verlaufende Brükken zu bilden, die ein Nachrutschen des oberhalb der Brücken befindlichen Zerkleinerungsgutes verhindern.

   Beim Austragen mittels Förderband ergeben sich daher immer wieder Unterbrechungen, die auf ein mangelhaftes Nachrutschen des Zerkleinerungsgutes zurückzuführen sind. Ausserdem kann mittels eines Förderbandes eine wirkungsvolle Zerkleinerung nicht vorgenommen werden. 



   Es ist auch bereits bekannt, unterhalb der   Austragöffnung   eines Bunkers eine mit Mitnahme- und Zer-   kleinerungsorganen ausgestattete Trommel so   anzuordnen, dass auf der einen Seite zwischen dem Rand der Austragöffnung und dem Trommelumfang ein Schlitz verbleibt. Die rotierende Trommel drückt dann das Zerkleinerungsgut durch diesen Schlitz seitlich hinaus, wobei zugleich eine Zerkleinerungswirkung eintritt. Auch hier ergibt sich. der Nachteil, dass der Austrag nur nach einer Seite erfolgt, so dass der Bunkerinhalt in Richtung auf die Austragseite hin verfestigt wird und Brücken bildet, die ein Nachrutschen des Bunkergutes unmöglich machen. 



   Schliesslichistes auch bekannt, unterhalb der Austragöffnung zwei gegenläufige Trommeln anzuordnen, die das Zerkleinerungsgut zwischen sich hindurch austragen. Dabei ergibt sich zwar keine Verfesti-   gung des Bunkerinhaltes nach einer   Seite. Es lassen sich auf diese Weise jedoch nur sehr wenige Güter austragen, nämlich nur solche, die zwischen zwei rotierenden Trommeln zerquetscht werden können. Sperrige Güter gelangen nicht in den Spalt zwischen den beiden Trommeln hinein. Sie stauen sich vielmehr vor den Trommeln und geben wieder zu Betriebsstörungen Anlass. Ausserdem lässt sich eine Austragvorrichtung mit zwei gegeneinander rotierenden Trommeln nur bei sehr kleinen Bunkern verwenden. 



   Zweck der Erfindung ist es, die Nachteile zu beseitigen. Dies wird erfindungsgemäss erreicht durch ein in der Ebene der Austragöffnung des Behälters hin-und herbewegbares, doppeltwirkendes, das zerkleinerte Gut beiderseits seitlich ausstossendes Reissorgan. 



   Das in der Ebene der Austragöffnung hin-und hergehende   Reissorgan übt auch bei   sperrigen widerstandsfähigen Gütern eine sehr gute Zerkleinerungswirkung aus. Infolge der doppeltwirkenden Ausbildung des Reissorganes wird das Zerkleinerungsgut abwechselnd nach beiden Seiten ausgetragen, so dass keine einseitige Verfestigung des Zerkleinerungsgutes im Bunker eintritt. Dadurch ist die Gefahr der Brückenbildung beseitigt. Das Zerkleinerungsgut rutscht kontinuierlich im Bunker nach. Betriebsstörungen sind   nicht zu befürchten.   Wegen der guten Zerkleinerungswirkung und der zuverlässigen Arbeitsweise ist dieerfindungsgemässe Austrag- und Zerkleinerungsvorrichtung den bekannten Vorrichtungen dieser Art in der 

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 Leistung weit überlegen. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung hervor. Es zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Austragende eines als Ausführungsbeispiel dargestellten Müllbunkers mit einer erfindungsgemässen Austrag-und Zerkleinerungsvorrichtung : Fig. 2 eine Stirnansicht des Bunkerteiles nach Fig. 1 in Richtung des Pfeiles   n ; Fig. 3   eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemässe Austrag-und Zerkleinerungsvorrichtung nach Fig. 1 und 2, und Fig. 4a-feine schematisierte Darstellung des Arbeitsablaufes der erfindungsgemässen Vorrichtung. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Austragen und Zerkleinern von Zerkleinerungsgut ist in der Zeichnung in Verbindung mit einem Müllbunker 1 dargestellt. Dieser Müllbunker stellt einen Durchlaufbehälter   dar, durch den der Müll vorzugsweise aufGrund vonSchwerkraftwirkung hindurchwandert. Er be-   sitzt eine   Austragöffnung   2 mit rechteckigem Querschnitt. Wichtig für ein störungsfreies Funktionieren des   Auftrages   und der Zerkleinerung ist, dass die Breite B der Austragöffnung etwa das 1, 5fache der grössten im Müll vorkommenden Stücklänge beträgt, wobei die Länge L etwa doppelt so gross wie die Breite B zu wählen ist. Für normalen Müll hat sich eine Breite von zirka 2,   5 - 3   m bewährt. 



   Gemäss der Erfindung ist in der Ebene der Austragöffnung 2 ein doppeltwirkendes Reissorgan 3 hin-und herbewegbar. Das Reissorgan 3   stösst   das zerkleinerte Gut beiderseits auf weiter unten noch näher zu beschreibende Weise aus. 



     An den einander gegenüberliegenden,   quer zu der in Fig. 1 mit einem Doppelpfeil C. angedeuteten Bewegungsrichtung des Reissorganes 3 verlaufenden Rändern der Austragöffnung 2 sind vorteilhafterweise Gegenreissorgane 4 angebracht, die feststehen. 



   Ausserdem sind zweckmässigerweise Zusatzreissorgane 5 vorgesehen, die entlang einer je beiderseits der Gegenreissorgane 4 endigenden Strecke durch die Gegenreissorgane in Abhängigkeit von der Bewegung des Reissorganes hindurch bewegbar sind. Das Bewegungsverhältnis zwischen dem Reissorgan und den Zusatzreissorganen sowie die Wirkung der Zusatzreissorgane wird weiter unten in Verbindung mit den Fig.   4a - f noch   näher beschrieben. 



   Die Zusatzreissorgane 5 sind ebenfalls doppeltwirkend. Das Reissorgan 3 und die Zusatzreissorgane 5 sind zweckmässig als Reisskämme ausgebildet, deren Zähne in der Zeichnung mit 3 bzw. 5 bezeichnet sind. Die Gegenreissorgane sind ebenfalls Reisskämme mit Zähnen 4, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die Zähne der verschiedenen Kämme gegeneinander versetzt sind in der Weise, dass die Zähne des Reissorganes und der Zusatzreissorgane durch diejenigen der Gegenreissorgane hindurchbewegbar sind. 



     DerBewegungsablauf   und die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung werden im nachfolgenden an Hand der Fig.   4a - f beschrieben :  
In der Ausgangsstellung nach Fig. 4a steht das linke Zusatzreissorgan 5 in seiner äusseren, das rechte Zusatzreissorgan in seiner inneren Endstellung. Das Reissorgan 3 hat sich soeben im Sinne des Pfeiles D   durch die linkenGegenreissorgane hindurch in die Ebene der Austragöfmung hineinbewegt und   dabei von dem durch die Austragöffnung austretenden Gut Teile abgerissen. Diese Teile schiebt es vor 
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    her, wobei die rechten Zusatzreissorganedie Bewegungsstrecke der Zusatzreissorgane   5   begrenzt ist, gelangen die Zusatzreissorgane und das Reiss-   organ dabei in die in Fig. 4b gezeichnete Endstellung.

   Bei dieser Bewegung wird zugleich das linke Zusatzreissorgan 5   durch die linken Gegenreissorgane   4 hindurchbewegt und es wandert in seine innere Endstellung.   Wie in Fig. 4c angedeutet, wandert das Reissorgan   3 nun wider im Sinne des Pfeiles E zurück,   wobei die rechten Zusatzreissorgane 5 zunächst in ihrer äusseren Endstellung stehenbleiben. Die   linken Zusatzreissorgane bilden mit den zugehörigen Gegenreissorganen nun wieder eine Stauwand, die ein unzerkleinertes Ausschieben von Teilen des Zerkleinerungsgutes verhindern.

   Sobald das Reissorgan 3, wie in Fig. 4d angedeutet, bei seiner Bewegung in Richtung des Pfeiles E auf das   linke Zusatzreissor-   gan 5 trifft, wandert dieses zusammen mit dem Reissorgan durch die linken Gegenreissorgane 4 hindurch bis das linke Zusatzreissorgan seine äussere Endstellung gemäss Fig. 4e erreicht. Dabei ist wieder das rechte Zusatzreissorgan 5 durch die zugehörigen Gegenreissorgane hindurch in seine Innenstellung gewandert. Die Fig. 4f entspricht nun wieder der Fig. 4a. Das Reissorgan 3 wandert in Richtung des Pfei- 

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 les D auf das rechte Zusatzreissorgan 5 zu bis es dieses, wie in Fig. 4a dargestellt, erreicht. 



   Durch die beschriebene Hin- und Herbewegung des Reissorganes 3 in der Ebene der Austragöffnung 2 des Bunkers 1   werdenvondemnachdrängendenZerkleinerungsgutjeweilsTeileherausgerissen   und abgeschert. Durch das Zusammenwirken des Reissorganes mit den feststehenden Gegenreissorganen ergibt sich eine ausgezeichnete Zerkleinerungswirkung. Die Zusatzreissorgane 5 verhindern, dass langgestreckte Teile vom Reissorgan 3 unzerkleinert in Bewegungsrichtung durch die Gegenreissorgane hindurchgeschoben werden.

   Sie decken die Lücken zwischen den   Gegenreissorganen solange ab,   bis sich auch lange Teile des Zerkleinerungsgutes quergestellt haben und beim Durchtritt der Reissorgane durch die   Ge-     genreissorgane zerkleinert werden.   Durch die Hin- und Herbewegung des Reissorganes tritt jeweils nur eine ganz geringe vorübergehende Festigung des Zerkleinerungsgutes in Richtung auf eine Seitenwand der Austragöffnung ein. Es kann nicht zu einer Brückenbildung im Bunker kommen, die ein Nachrutschen des Zerkleinerungsgutes verhindern würde. 



   Um den geschilderten Bewegungsablauf mit möglichst einfachen Antriebsmitteln erreichen zu können, ist es zweckmässig, die Zusatzreissorgane 5 zu gemeinsamer Bewegung zu koppeln. Diese können hiezu beispielsweise an einem Rahmen 6 angebracht sein, der entlang der Bewegungsstrecke der Zusatzreissorgane   5 freiverschiebbarist. DieLängederBewegungsstreckewird   durch Anschläge 7 begrenzt. 



  Der Rahmen 6 trägt auf seinen Schmalseiten die als doppeltwirkende Zähne ausgebildeten Zusatzreissorgane 5. Der Rahmen 6 braucht selbst nicht angetrieben zu sein. Die Bewegung kann durch mitteloder unmittelbare Anlage des Zusatzreissorganes 5 an dem jeweils in seiner inneren Stellung befindli-   chenZusatzreissorganeserfolgen. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist das Reissorgan   3 als Reisskamm mit einer Grundschiene 8 ausgebildet, die sich jeweils an die Schmalseiten des Rahmens anlegt und diesen bei ihrer Bewegung bis zu den Anschlägen 7 mitnimmt.

   Dabei erfolgt also das Durchbe-   wegen der Zusatzreissorgane   5   durch die Gegenreissorgane   4 jeweils gleichzeitig in Abhängigkeit von der Bewegung des Reissorganes 3.   Es genügt in diesem Falle also ein einziger Antrieb für die Hin- und   Herbewegung des Reissorganes 3. Dieser kann beispielsweise als Kurbelantrieb ausgebildet sein. Fer-   ner kommt auch ein hydraulischer Antrieb oder ein beliebiger anderer Antrieb in Frage.   Da die verwendbaren Antriebskonstruktionenkonventioneller Bauart sind, sind sie in der Zeichnung nicht dargestellt. 



   Zweckmässigerweise ist die Länge der Bewegungsstrecke der Zusatzreissorgane 5 veränderlich. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel können zu diesem Zweck die Anschläge 7 in Bewegungsrichtung des Reissorganes 3 verstellbar sein. Es kann ferner von Vorteil sein, den Abstand der miteinander gekoppelten Zusatzreissorgane 5 voneinander veränderlich zu machen. Hiezu genügt es beispielsweise, die 
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 Reissorgan 3 und dem dann naheliegenden Zusatzreissorgan 5 veränderlich sein. Dieser Abstand ist in Fig.   l   mit a bezeichnet. Eine Verstellung des Abstandes a kann beispielsweise durch Verwendung verschieden breiter Grundschienen 8 oder durch Einsetzen von Zwischenstücken zwischen die Grundschiene 8 und die Schmalseiten des Rahmens 6 erreicht werden.

   Die vorstehend beschriebenen Verstellmöglichkeiten erlauben eine ausgezeichnete Anpassung der erfindungsgemässen Vorrichtung an die Struktur und Konsistenz des Zerkleinerungsgutes. 



   Bei der gezeichneten vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist ein Tisch 9 vorgesehen, der Führungsbahnen 10 für die Bewegung des Rahmens 6 aufweist. Der Tisch 9 erstreckt sich parallel zur Ebene der   Austragöffnung   2. Er besitzt seitliche Ausschnitte 11, die von dem in seiner jeweiligen Grenzstellung befindlichen Reissorgan 3, zusammen mit dem benachbarten Zusatzreissorgan 5   im wesentlichen abgedeckt werden. Sobald das Reissorgan   3 sich aus der Grenzstellung zurückbewegt, wobei das zugehörige Zusatzreissorgan 5 stehenbleibt, entsteht eine nach unten gerichtete Öffnung, durch die das vom Reissorgan 3 seitlich ausgestossene, zerkleinerte Gut nach unten fallen kann. Die die Ausschnitte 11 seitlich begrenzenden Schenkel des Tisches tragen die Anschläge 7. 



   Die Gegenreissorgane 4 sind zweckmässig auf einem die Austragöffnung 2 umgebenden Rahmen 12 angebracht. Dabei sind die Schmalseiten dieses Rahmens 12 zweckmässig lösbar mit dem Rand der Austragöffnung verbunden. Die Gegenreissorgane können dann bei Störungen aus der Bewegungsebene des Reissorganes 3 herausbewegt werden. Beispielsweise ist es möglich, die Schmalseiten des Rahmens 12   scharnierartig mit den Längsseiten zu verbinden, so dass die Gegenreissorgane   hochgeklappt werden können. 



   Zur Anpassung an das zu verarbeitende Zerkleinerungsgut kann die Antriebsgeschwindigkeit des Reissorganes und/oder der Zusatzreissorgane veränderlich sein. 



   Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere kann die er- 

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   findungsgemässe Vorrichtung   auch in Verbindung mit andern Zerkleinerungsgütern als Müll verwendet werden. Auch muss nicht unbedingt ein Behälter für das Zerkleinerungsgut vorhanden sein, der von dem Zerkleinerungsgut allein durchSchwerkraftwirkung durchwandert wird. Es können hier auchmechanischange-   triebene Förderorgane   vorgesehen sein. Ferner ist es nicht unbedingt erforderlich, dass nur das Reissorgan angetrieben ist. Es kann ein gesonderter Antrieb für die Zusatzreissorgane vorhanden sein, der entweder mit dem Antrieb des Reissorganes mechanisch gekoppelt oder unabhängig von diesem ist.

   Schliesslich können   je nachdem, was für ein Gut zerkleinert werden soll,   die Reissorgane auch eine andere als die in der Zeichnung dargestellte Kammform besitzen. Beispielweise kommt als Reissorgan auch ein Scherbalken in Frage. 



  Statt eines Reissorganes können   schliesslich mehrere Reissorgane, beispielsweise   in Form gestaffelter Kämme, verwendet werden. Auch die Zahl der Zusatzreissorgane lässt sich variieren. 



   Sämtliche aus der vorstehenden Beschreibung und der Zeichnung   einschliesslich deren konstruktiven   Einzelheiten hervorgehenden Merkmale können auch in beliebigen Kombinationen erfindungswesentlich sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Austragen und Zerkleinern von in einem Durchlaufbehälter befindlichem Zerkleinerungsgut, insbesondere von in einem Bunker befindlichem Müll, gekennzeichnet durch ein in einer Ebene der Austragöffnung (2) des   Behälters (1) hin-und herbewegbares, doppeltwirkendes,   das zerkleinerte Gut beiderseits seitlich ausstossendes Reissorgan (3). 



   2.   VorrichtungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass   an den einander gegenüberliegenden, quer zur Bewegungsrichtung des Reissorganes (3) verlaufenden   Rändern. der   Austragöffnung (2) feststehende Gegenreissorgane (4) angebracht sind. 



   3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch   gekennzeichnet, dassdoppeltwir-   kendeZusatzreissorgane (5)   vorgesehensind, dieentlang einer jebeiderseits der Gegenreissorgane   (4) endi-   genden Strecke durch die Gegenreissorgane (4) derart in   Abhängigkeit von der Bewegung   des Reissorganes (3)   durch die Gegenreissorgane (4) hindurchbewegbar sind, dass sich in den beiden Grenzstellungen des Reissorganes (3) das jeweils naheliegende Zusatzreissorgan (5) in seiner äusseren und das entferntliegende Zusatzreissorgan (5) in seiner inneren Stellung befindet. 



   4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Reissor- 
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 genreisskämme ausgeführten   Gegenreissorgane   (4) hindurchbewegbar sind.

Claims (1)

  1. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzreissorgane (5) zu gemeinsamer Bewegung gekoppelt und entlang ihrer Bewegungsstrecke frei verschiebbar sind, und das angetriebene Reissorgan (3) die Zusatzreissorgane (5) durch mittel-oder unmittelbare Anlage an dem je- weils in seiner inneren Stellung befindlichen Zusatzreissorgan (5) mitnimmt.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Bewegungsstrecke der Zusatzreissorgane (5) veränderlich ist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der gekoppelten Zusatzreissorgane (5) voneinander veränderlich ist.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab- stand (a) zwischen dem in seiner jeweiligen Grenzstellung befindlichen Reissorgan (3) und dem dann naheliegenden Zusatzreissorgan (5) veränderlich ist.
    9. Vorrichtungnach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Reiss- organ (3) und die Zusatzreissorgane (5) an einem sich parallel zur Austragöffnung (2) erstreckenden Tisch (9) geführt sind, der seitliche Ausschnitte (11) für den Austritt des zerkleinerten Gutes aufweist.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gei schwindigkeit des Reissorganes (3) und/oder der Zusatzreissorgane (5) veränderlich ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenreissorgane (4) aus der Bewegungsebene des Reissorganes (3) herausbewegbar sind.
AT236364A 1963-03-19 1964-03-18 Vorrichtung zum Austragen und Zerkleinern von Zerkleinerungsgut AT242619B (de)

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