AT242900B - Überfahrbrücke für Hebebühnen - Google Patents

Überfahrbrücke für Hebebühnen

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AT242900B
AT242900B AT111962A AT111962A AT242900B AT 242900 B AT242900 B AT 242900B AT 111962 A AT111962 A AT 111962A AT 111962 A AT111962 A AT 111962A AT 242900 B AT242900 B AT 242900B
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Austria
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AT111962A
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Alois Dipl Ing Loedige
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Alois Dipl Ing Loedige
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Description


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    UoertahrbrucKe lur iieoebunnen    
Es ist bei Hebebühnen üblich, zur Erzielung einer höhengleichen Überfahrt von der Plattform der Hebebühne zur Ladestelle Überfahrbrücken zu verwenden, die den Zwischenraum zwischen der Plattform und der Ladestelle überbrücken und die entweder die Form loser Bleche oder die Form angelenkter handbetätigter oder federbelasteter Brücken besitzen. Die Betätigung derartiger bekannter   Überfahrbrucken   ist jedoch umständlich und zeitraubend und ausserdem nicht genügend sicher. 



   Es ist weiterhin schon vorgeschlagen worden, federbelastete Überfahrbrücken durch eine Hebelübertragung zu bewegen, welche durch die Fahrtbewegung der Plattform mechanisch oder elektrisch gesteuert wird. Bei diesen Ausführungen werden die Überfahrbrücken aber nur bei der Aufwärtsbewegung der Hebebühne umgelegt, ohne dass sie bei der Abwärtsbewegung zwangsläufig wieder ihre vertikale Stellung einnehmen. Dabei erfolgt die Einstellung der Höhe des Umlegen der Überfahrbrücke von Hand und ohne dass dadurch gleichzeitig die Hubhöhe der Hebebühne automatisch begrenzt wird. 



   Bei einem andern Vorschlag, der sich auf eine in den Boden eingelassene Hebebühne für Automobile bezieht, sind Schutzbleche vorgesehen, die die Grube, in der sich die Hebebühne befindet, abdecken. Diese Schutzbleche werden beim Ausfahren der Hebebühne geöffnet und schliessen sich wieder beim Absenken der Hebebühne. Hiebei kann jedoch das Öffnen und Schliessen dieser Schutzbleche nicht in Abhängigkeit von der Hubhöhe der Hebebühne eingestellt werden. 



   Erfindungsgemäss wird die Überfahrbrücke für Hebebühnen, die bei einer bestimmten Höhenstellung der Bühne unter Steuerung durch einen mit der Plattform bewegten, auf ein ortsfestes Kurvenstück auflau-   fenden Auslösehebel   in die waagrechte Betriebslage ausgeschwenkt wird, dadurch verbessert, dass der Auslösehebel   zum Ausschwenken der Überfahrbrücke   auf ein Betätigungsgestänge einwirkt, das aus mindestens einer an der Brücke angelenkten, mit ihrem freien Ende an dem Auslösehebel anliegenden Betätigungsstange besteht, und dass eine in Rückholrichtung der Brücke wirkende Feder angeordnet ist, wobei in an sich bekannter Weise das infolge der Federbelastung auf die Brücke ausgeübte Rückdrehmoment oberhalb einer instabilen Schräglage   (z.

   B.   bei   20 - 300)   der Brücke grösser ist als das durch das Eigengewicht der Brücke bestimmte Kippmoment. 



   Durch diese   erfindungsgemässe Anordnung   werden alle vorhergehend aufgezeigten Nachteile überwunden. Die Überfahrbrücke wird automatisch bei Aufwärtsfahrt der Plattform in einer durch die Einstellung   des Kurvenstückes vorbestimmten Höhe heruntergeklappt, wobei gleichzeitig die Hubbewegung gestoppt wird. Bei der Abwärtsbewegung wird die Kippbrücke automatisch durch die Feder, die ihr bei einer Kipp-   lage von ungefähr 20 bis 300 ein labiles Gleichgewicht verleiht, wieder zurückgezogen. Ein weiterer gro- sser Vorteil besteht darin, dass durch die in das Betätigungsgestänge eingeschaltete vorgespannte Feder ein elastischer Schutz gegen gewaltsame, die Überfahrbrücke bzw. das Betätigungsgestänge zerstörende Bewegungen gegeben-ist. 



   Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht einer Hebebühne mit einer erfindungsgemässen   Überfahrbrücke,   Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. l (mit entfernt gedachter Plattform) und   Fig. 3   die Feder, welche die   Überfahrbrücke   bei einer Kipplage von ungefähr 20 bis 300 in einem labilen Gleichgewicht hält. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung am Beispiel der Anordnung einer Überfahrbrücke 12 an der Plattform 10 einer in den Boden eingelassenen Hebebühne erläutert. Unterhalb der Plattform befindet sich ein an einer ortsfesten Führungsschiene 18 höhenverstellbares Kurvenstück 19, das zwecks Ver- 

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 stellung von der Plattform aus mittels einer Schelle 20 mit einem endlosen Seilzug 17 verbunden ist, der von einer am unteren Ende der Führungsschiene 18 befestigten Rolle 16 über zwei Umlenkrollen 16a am oberen Ende der Führungsschiene zu einer waagrecht liegenden Antriebsrolle 15 läuft. DieseAntriebsrolle 15 wird über eine teleskopartig ausziehbare Welle 14 und eine auf der Plattform befindliche Handkurbel 13 betätigt.

   Die Antriebswelle 14 ist auf der Plattform gegen unbeabsichtigtes Verdrehen gesichert und kann beispielsweise durch Einstecken der abnehmbar oder versenkbar aus-    gebildeten'Handkurhel   13 entriegelt werden. Durch Drehen der Handkurbel wird das Kurvenstück 19 mittels des Seilzuges 17 (oder mittels eines entsprechenden andern Übertragungsmittels zwischen Welle 14 und Kurvenstück 19) aufwärts oder abwärts bewegt und kann somit in eine bestimmte Höhenlage eingestellt werden. Durch irgendeine   bekannteAnzeigevorrichtung, wie sie   bei 11 angedeutet ist, kann dabei die eingestellte Höhe des   Kurvenstückes   19 und, wie aus dem folgenden ersichtlich, somit die Höhe, bei der die Überfahrbrücke 12 heruntergeklappt wird, abgelesen werden. 



   An der Unterseite der Plattform 10 ist, mit dieser beweglich, eine Halterung 21 befestigt. Am unteren Teil dieser Halterung ist auf einer Achse ein mit einer Rolle versehener kurzer Hebel 23 schwenkbar gelagert. Auf der gleichen Achse ist ein ebenfalls mit einer Rolle versehener längerer He- 
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    angeordnet. Eine starke Spiralfederzum Klappen der Überfahrbrücke benötigte Kraft. Der Ansehlag für den Hebel   24 ist dabei durch den unteren Arm eines zweiarmigen Hebels 25 gegeben. An den oberen Arm des Hebels 25 ist ein Verbindungsstab 26   angelenkt, der mit seinem andernEnde gelenkig mit einemHebel   27 verbunden ist, der an der Überfahrbrücke 12 befestigt ist. 



   Zwischen dem oberen Arm des Hebels 25   und einer senkrecht zur Hebebühne verlaufenden und fest   mit dieser verbundenen Strebe 21a ist eine Zugfeder 28 angeordnet. Diese Zugfeder ist mit einer Verstellvorrichtung 29 versehen,   die es gestattet, die Vorspannung der Zugfeder und auch - mittels     eines in die Feder eingreifenden Ansatzes 29a - ihre Windungszahl zu regulieren. Weiterhin ist diese    Zugfeder 28 mittels eines verschiebbaren Stellringes 30 mit der Strebe 21a so verbunden, dass   durch Verschieben diesesStellringes derWirkwinkel der Zugfeder 28 verlagert werden kann.

   Durch ent-    sprechende Einstellung der Zugfeder 28 mittels der Teile 29,   29a und 30 lässt sich erreichen,   dass die   Überfahrbrücke   in einer bestimmten einstellbaren Stellung, zweckmässig bei einer Kipplage von ungefähr 20 bis 300, in labiler Gleichgewichtslage gehalten wird. Gleichfalls lässt sich dabei die Intensität der Ab- und Aufwärtsbewegung der Überfahrbrücke vorbestimmen. Durch die Regulierbarkeit der in Rückholrichtung   der Brücke wirkenden   Feder erfolgt eine voll automatische Betätigung der Brücke, bei der die mit der Auslösung des Kippvorganges auftretenden Vorgänge nicht mehr von aussen her beeinflussbar sind. 



  Darüber hinaus ermöglicht die Veränderung der Federwirkung für die Brücke von bereits in Betrieb befindlichen Hebebühnen eine Anpassung an unterschiedliche Betriebsbedingungen. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Beim Anheben der Plattform kommt bei einer bestimmten Hubhöhe, die sich nach der Einstellung des Kurvenstückes 19 richtet, die Rolle des kurzen Hebels 23 in Berührung mit   demKurvenstück   19. DerHebel 23 wird dadurch ausgelenkt. Das entstehende Moment überträgt sich über die Feder 22 auf den längeren Hebel 24 und über dessen Rolle auf den Hebel 25. Dieser schwenkt um seinen Drehpunkt und zieht über den Verbindungsstab 26 den Hebel 27   zurück, so dass sich die Überfahrbrticke 12 über ihre durch die Einstellung der Zugfeder   28 bestimmte labile Gleichgewichtslage   hinausbewegt   und danach durch ihr eigenes Gewicht bis auf die Ladestelle 32   weiter kippt.

   Die Hebebühne 10 kann sich nach diesem Vorgang noch etwas aufwärts be-   wegen, bis die Überfahrbrücke 12 eine waagrechte Lage einnimmt, in welcher Stellung der kurze Hebel 23 mit seiner Rolle einen elektrischen Kontakt 31 betätigt,   der die Hubbewegung abstoppt.   Bei der Abwärtsbewegung wiederholt sich der gleiche Vorgang in umgekehrter Reihenfolge. Dabei wird die Überfahrbrücke 12 zunächst durch die Ladestelle 32, auf der sie aufliegt, nach Überschreiten der   labilenGleichgewichtslage   durch die Zugfeder 28 wieder hochgeklappt, bis sie ihre vertikale Lage erreicht hat. 



   Sollte die Überfahrbrücke 12 durch äussere Kräfte an der   Aufwärts- oder   Abwärtsbewegung gehindert sein, so wird durch die zwischen den beiden Hebeln 23 und 24 angeordnete Spiralfeder 22 eine Beschädigung der Überfahrbrücke 12 und des Betätigungsgestänges 23-27 sicher vermieden. 



   Soll die Hebebühne in der Längsrichtung im abgesenkten Zustand überfahren werden, so kann die Überfahrbrücke von Hand umgelegt werden, vorteilhaft kann aber auch ein nur für die unterste Stellung massgebendes   entsprechendes Kurvenstüek das Herumklappen   der Überfahrbrücke analog zur beschriebenen Weise bewirken, indem der Hebel 23 bei Abwärtsfahrt auf dieses Kurvenstück aufläuft. 

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   Bei Verwendung der Erfindung mit fahrbaren oder nicht in den Boden eingelassenen stationären Hebebühnen kann der Kurbelantrieb zur Verstellung des Kurvenstückes 19 entfallen, und das Kurvenstück kann direkt von Hand einstellbar ausgebildet sein, wobei eine Messskala zur Anzeige der eingestellten Höhe unmittelbar an der mit dem Grundgestell der Hebebühne verbundenen Führungsschiene angebracht ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Überfahrbrücke   für Hebebühnen, die   bei einer bestimmten Höhenstellung der Bühne unter Steuerung durch einen mit der Plattform bewegten, auf ein ortsfestes Kurvenstück auflaufenden Auslösehebel in die waagrechte Betriebslage ausgeschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösehebel (23) zum Ausschwenken der Überfahrbrücke (12) auf ein Betätigungsgestänge (24,25, 26,27) einwirkt, das aus mindestens einer an der Brücke angelenkten, mit ihrem freien Ende an dem Auslösehebel anliegenden Betätigungsstange besteht, und dass eine in Rückholrichtung der Brücke wirkende Feder (28) angeordnet ist, wobei in an sich bekannter Weise das infolge der Federbelastung auf die Brücke ausgeübte Rückdrehmoment oberhalb einer instabilen Schräglage   (z.

   B.   bei   20 - 300)   der Brücke grösser ist als das durch das Eigengewicht der Brücke bestimmte Kippmoment.

Claims (1)

  1. 2. Überfahrbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösehebel (23) gleichachsig mit und im Winkel zu einem an dem Betätigungsgestänge anliegenden Zwischenhebel (24) gelagert ist, wobei zwischen den beiden Hebeln 23, 24) eine vorgespannte, im Sinne einer Spreizung der beiden Hebel (23, 24) wirksame Feder (22) angeordnet ist.
    3. Überfahrbrücke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in Rückholrichtung der Brücke wirkende Feder (28) sowohl hinsichtlich ihrer Vorspannung und wirksamen Windungszahl durch eine an sich bekannte Verstellvorrichtung (29,29a) als auch hinsichtlich ihrer Kraftrichtung durch eine in an sich bekannterWeise verschiebbare Anordnung mindestens eines ihrer Angriffspunkte (30) am Betätigungsgestänge (24,25, 26,27) einstellbar ist.
    4. Überfahrbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenlage des Kurvenstückes (19) durch eine von der Plattform (10) der Hebebühne betätigbare Hubvorrichtung (13, 14,15, 16, 17) einstellbar ist, wobei die Hubvorrichtung mit einem Höhenanzeiger (11, 15) versehen ist.
AT111962A 1962-02-10 1962-02-10 Überfahrbrücke für Hebebühnen AT242900B (de)

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