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Die Erfindung betrifft eine Schusswaffe, insbesondere eine Handfeuerwaffe des halbautomatischen Typs, wie im Oberbegriff des Anspruches l beschrieben.
Eine derartige Waffe mit einem in Richtung einer Laufmittelachse verstellbar gelagerten Verschluss, der über eine Schubstange und eine den Lauf umfassende Federvorrichtung gegen die Wirkung einer Spiraldruckfeder bei Beaufschlagung durch einen Gasdruck in Achsrichtung des Laufes verstellbar ist, ist aus der AT 400 197 B bekannt. Weiters ist eine derartige Waffe, bei der der Verschluss durch einen gegen- über dem Lauf bzw. Griffteil verschiebbaren Systemteil gebildet ist, aus der US 4, 920, 676 A bekannt.
Derartige Waffen bilden das Problem der schwer beherrschbaren Rückschlagkräfte, die insbesondere bei einer grösseren Kalibrierung eine sichere und zielgenaue Schussabgabe durch hohe Rückstosskräfte erschweren. Das Abfangen der Rückstosskräfte bewirkt ausserdem eine sehr hohe Belastung der mechanischen Bauteile, wodurch die Ladungsenergie der Munition beschränkt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr, eine Verschlussvorrichtung zu schaffen, die einen hohen Faktor aus Geschossgewicht mal Austrittsgeschwindigkeit zulässt und bei der die Belastung der mechanischen Bauteile gering gehalten werden und die Rückstosskräfte bei der Schussabgabe beherrschbar sind.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiedergegebenen Merkmale erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, dass durch das Aufteilen der Verschlussvorrichtung in unterschiedliche und bei Belastung teleskopartig zueinander unterschiedliche Wege zurücklegende Massen der Energieabbau abgestuft verläuft und dadurch die Bauteile geschont werden und der Rückstoss beherrschbar ist. Desweiteren ist es dadurch möglich, eine Munition mit sehr hoher Treibenergie und hohem Geschossgewicht einzusetzen.
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Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 2, wodurch eine kompakte Baueinheit erreicht wird, die die Ausgestaltung einer Waffe mit geringen Ausmassen und Gewicht ermöglicht.
Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 3, da eine derartige Konzeption die Ausbildung in zeitlicher Reihenfolge genau bestimmbarer Bewegungsabläufe zwischen den einzelnen Verschlusselementen der Spann-und/oder Verschlussvorrichtung gewährleistet.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 4 ist es möglich, wirtschaftlich zu fertigende Bauteile mit der erforderlichen Präzision einzusetzen.
Nach einer anderen Ausführungsvariante gemäss Anspruch 5 wird die Bewegung des Steuerkolbens im Zusammenwirken mit den Regelelementen für das Sperren oder Freigeben der Bewegung des Schieberelementes herangezogen und die Abfolge des Bewegungsablaufes und eine genaue Zuordnung der Bewegungsmassen und ein stufenweiser Abbau der Beschleunigungs- und Verzögerungskräfte erreicht.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 6, weil dadurch der maximale Gesamtweg exakt auf die zu bewegende Masse zur Obtimierung des Abbaues der Rückstosskräfte festgelegt werden kann.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 7 ist von Vorteil, dass nach Bewegungsumkehr die Reihenfolge für die Einfahrbewegung von Schieberelement und Steuerkolben festlegbar ist.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 8 wird ermöglicht, dass eine sehr einfache und wirkungsvolle Sperrvorrichtung zur Verhinderung unkontrollierter Bewegungen erreicht wird.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 9 kann eine zentrische aber auch exzentrische Anordnung für den Zündstift in bezug auf die Lage des Patronenlagers erreicht werden.
Vorteilhaft sind auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 10 bis 14, wodurch in Abhängigkeit der technischen Auslegung der Federkennlinie, die über die mögliche
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Gestaltung der Spiraldruckfeder beeinflussbar ist, zum Beispiel bei der Anwendung einer mehrgängigen Druckfeder, auftretende Kraftspitzen wirkungsvoll abgebaut und damit harte Anschläge in den Endlagen vermieden werden, und dadurch treten keine einen frühzeitigen Verschleiss der Bauteile bewirkende Belastungsspitzen auf.
Gemäss einer Ausbildung, wie im Anspruch 15 beschrieben, wird eine symmetrische Kraftverteilung erreicht und damit werden durch Kippbewegungen verursachte, einseitige Verschleisswirkungen vermieden.
Als vorteilhaft erweisen sich Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 16 bis 23, wodurch mit geringstmöglichem technischen Aufwand bei hoher Funktionssicherheit und unkomplizierten Bauteilen die Relativbewegung der Verschlusselemente den auftretenden Belastungen entsprechend abgestimmt werden kann und dadurch eine derart ausgebildete Waffe eine Schussabgabe mit hoher Treffsicherheit gewährleistet, die einen weiten Anwendungsbereich bis hin zu hochpräzisen Anwendungen ermöglicht.
Nach vorteilhaften Weiterbildungen gemäss den Ansprüchen 24 bis 29 kann eine Munition mit einem hohen Geschossgewicht in Verbindung mit einer hohen Ladungsdichte, also mit einem hohen Faktor, der sich aus dem Geschossgewicht mal der Austrittsgeschwindigkeit des Geschosses dividiert durch 1000 errechnet, eingesetzt werden, da sich aufgrund der Aufteilung der Wege und der Abstimmung der zu bewegenden Massen in den einzelnen Zeitabschnitten nach der Schussabgabe eine Beherrschbarkeit der Kräfte ergibt, wodurch eine vorzeitige Zerstörung der Elemente wirkungsvoll vermieden wird. Die Verwendung einer derartigen Munition ermöglicht auch auf grössere Distanzen eine hohe Treffsicherheit, wodurch der Einsatzbereich der Waffe erweitert wird.
Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 30, wodurch eine technisch einfache Kombination für den halbautomatischen Betrieb der Schusswaffe erreicht wird.
Bei den Ausbildungen gemäss den Ansprüchen 31 bis 36 wird die Verdrehsicherung gegenüber den relativ zueinander verstellbaren Verschlusselementen in Verbindung mit der Endbegrenzung des Verstellweges des Steuerkolbens erreicht, wodurch weitere Einrichtungen entfallen können.
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Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der im nachfolgenden beschriebenen Figuren näher erläutert : Es zeigen : Fig. 1 eine mit einer erfindungsgemässen Spann-und/oder Verschlussvorrichtung versehene Schusswaffe, modellweise geschnitten ; Fig. 2 die Schusswaffe, geschnitten gemäss den Linien II-II in Fig. 1 ; Fig. 3 einen Teilbereich der erfindungsgemässen Schusswaffe, geschnitten gemäss den Linien III-III in Fig. 2, in eingefahrener Endlage der erfindungs- gemässen Verschlusselemente ; Fig. 4 eine Darstellung der erfindungsgemässen Verschlusselemente in ausgefah- rener Endlage in Ansicht geschnitten ; Fig. 5 die Verschlusselemente, geschnitten gemäss den Linien V - V in Fig. 4.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale aus den gezeigten unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfindungsgemässe Lösungen darstellen.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Schusswaffe l, insbesondere Handfeuerwaffe des halbautomatischen Typs, gezeigt. Diese besteht im wesentlichen aus einem Griffteil 2 und einem mit diesem verbundenen, gehäuseförmigen Systemteil 3. Im Systemteil 3 ist ein Lauf 4 bewegungsfest gelagert, der eine Bohrung 5, die eine Mündungsöffnung 6 ausbildet, aufweist und die an einem der Mündungsöffnung 6 entgegengesetzten Endbereich 7 ein Patronenlager 8 für eine zur Zündung bereite Munition 9 mit einem Geschoss 10, einer Hülse 11 und einer Ladung 12 aufweist.
In seinem der Mündungsöffnung 6 entgegengesetzten Endbereich 7 ist der Lauf 4 mit einem ringför-
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mig umlaufenden Stützflansch 13 versehen, in dem an seinem äusseren Umfang ein mit einem Stift 14 in eine Ausnehmung 15 des Stützflansches 13 eingreifendes und in einem Gewinde 16 des Systemteils eingesetztes Befestigungselement 17 zur Befestigung des Laufes 4 vorgesehen ist. Damit ist der Lauf 4 in Richtung einer Laufmittelachse 18 sowohl in axialer wie auch in radialer Richtung im Systemteil 3 bewegungsfest gelagert und ist gegebenenfalls im Bereich der Mündungsöffnung 6 durch den Systemteil 3 aussen umfassend abgestützt.
Im Systemteil 3 sind in einer Führungsaufnahme 19 gleitbeweglich längs des Verlaufes der Laufmittelachse 18 Verschlusselemente 20 einer Spann-und/oder Verschlussvorrichtung 21 angeordnet, die aus einem im wesentlichen hohlzylinderförmigen Schieberelement 22 und aus einem in einer abgesetzten Bohrung 23 konzentrisch und in etwa längs des Verlaufes der Laufmittelachse 18 verstellbar gelagerten Steuerkolben 24 gebildet ist.
Das Schieberelement 22 und der Steuerkolben 24 sind in bezug auf die Führungsaufnahme 19 im Systemteil 3 teleskopartig verstellbar, wobei die Verstellbarkeit zwischen den dem Lauf 4 zugewandten, eingefahrenen Endlagen und den dem Lauf 4 entgegengesetzten, ausgefahrenen Endlagen der Verschlusselemente 20 durch eine zwischen dem Griffteil 2 und/oder Systemteil 3 und der Spann-und/oder Verschlussvorrichtung 21 und/oder zwischen den teleskopartig zueinander relativ beweglichen Verschlusselementen 20 die Verstellbewegung sperrende oder freigebende Steuervorrichtung 25 gebildet ist.
Der Steuerkolben 24 überragt in einer in das Schieberelement 22 eingefahrenen Stellung mit einem vom Lauf 4 abgewandten Stirnendbereich und damit einer in einer zur Laufmittelachse 18 senkrecht verlaufenden Ebene angeordneten Stirnfläche eine die Bohrung 23 ringförmig umfassende Stirnfläche 26 des Schieberelements 22. Am Steuerkolben 24 ist ein Spannkopf 27 bewegungsfest angeordnet, der den äusseren Umriss des Schieberelementes 22 bereichsweise überragt und der ein Kuppelglied 28 für eine sich in Richtung der Mündungsöffnung 6 und in etwa parallel zur Laufmittelachse 18 erstreckende Schubstange 29 aufweist. Diese ist im Kuppelglied 28 des Spannkopfes 27 über einen Mitnehmer 30 gekuppelt, wobei Kuppelglied 28 und Mitnehmer 30 zueinander eine Relativbewegung in zur Laufmittelachse paralleler Richtung gemäss einem Verstellweg 31 ermöglichen.
In einem dem Mitnehmer 30 entgegengesetzten Endbereich 32 ist die Schubstange 29 mit einer den Lauf 4 umfassenden Laufhülse 33 bewegungsfest verbunden, wobei die Laufhülse 33 innerhalb des Systemteils 3 auf einer äusseren Oberfläche 34 des Laufes 4 gleitbeweglich geführt ist. Zwischen einander zugewandten, die Oberfläche 34 des Laufes 4 ringförmig umfassenden Stützflächen 35,36 der Laufhülse 33 und des Stützflansches 13
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ist eine Spiraldruckfeder 37 angeordnet, die den Lauf 4 aussen umfasst, und in Verbindung mit der mit der Laufhülse 33 verbundenen und mit dem Spannkopf 27 des Steuerkolbens 24 im Kuppelglied 28 zusammenwirkenden Schubstange 29 ist eine Federvorrichtung 38 für die Spann-und/oder Verschlussvorrichtung 21 gegeben, die eine Vorspannung für diese in Richtung des Laufes 4 bzw.
einer in einer zur Laufmittelachse 18 senkrechten Ebene verlaufenden Stirnfläche 39 des Stützflansches 13 des Laufes 4 für eine dazu parallel verlaufende Anschlagfläche 40 des Schieberelementes 22 bewirkt. In einer in Richtung der Stützflansches 13 des Laufes 4 eingefahrenen Endstellung liegen die Stirnfläche 39 und Anschlagfläche 40 plan aneinander.
Der im Schieberelement 22 angeordnete Steuerkolben 24 weist zwei in etwa zylindrische Führungsfortsätze 41,42 auf, wobei der dem Lauf 4 zugewandte Führungsfortsatz 41 einen Durchmesser 43 aufweist, der kleiner ist als ein Durchmesser 44 des dem Spannkopf 27 zugewandten Führungsfortsatzes 42. Die beiden Führungsfortsätze 41,42 mit dem Durchmesser 43 und dem Durchmesser 44 sind voneinander durch einen kegelstumpfförmigen Übergangsbereich 45 distanziert, wobei ein Abstand 46 der Höhe des kegelstumpfförmigen Übergangsbereiches 45 entspricht.
Die Bohrung 23 des Schieberelementes 22 ist entsprechend den Durchmessern 43, 44 und dem kegelstumpfförmigen Übergangsbereich 45 ausgebildet und ist in Richtung des Laufes 4 durch eine die Anschlagfläche 40 ausbildende Stirnwand 47 begrenzt, die einen konzentrisch zur Laufmittelachse 18 angeordneten Durchbruch 48 für einen im Steuerkolben 24 in dessen Längsrichtung verstellbar gelagerten Zündstift 49 aufweist. Dieser wird durch eine im Steuerkolben 24 angeordnete Federvorrichtung 50 entgegen der Richtung des Laufes 4 vorgespannt gehaltert.
Der kegelstumpfförmige Übergangsbereich 45 des Steuerkolbens 24 bildet mit seiner Oberfläche 34 eine Steuerfläche 51 für in bezug auf die Laufmittelachse 18 in diametral angeordneten Durchbrüchen 52 des Schieberelementes 22, in zur Laufmittelachse 18 radialer Richtung verstellbare und in den Durchbrüchen 52 gleitbeweglich geführte Riegelelemente 53.
Die Riegelelemente 53 bilden einander zugewandt Auflageflächen 54 aus, mit denen sie auf einer äusseren Oberfläche 55 des Steuerkolbens 24 abgestützten sind. Befindet sich dieser in seiner in das Schieberelement 22 eingefahrenen Endlage, stützen sich die Riegelelemente 53 mit ihren Auflageflächen 54 auf dem Führungsfortsatz 42 mit dem grösseren Durchmesser 44 ab und überragen in dieser Stellung eine äussere Oberfläche 56 des Schieberelements 22.
Zur Aufnahme der das Schieberelement
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22 überragenden Riegelelemente 53 sind diesen zugeordnet im Systemteil 3 bzw. der Führungsaufnahme 19 des Systemteils 3 kulissenförmige Vertiefungen 57 vorgesehen, die die überstehenden Bereiche der Riegelelemente 53 bei einer Stellung des Schieberelementes 22, bei der dieses mit seiner dem Lauf 4 zugewandten Stirnfläche 39 an der Anschlagfläche 40 des Stützflansches 13 anliegt, aufnehmen. Eine Tiefe 58 entspricht dabei einer Höhe 59, mit der die Riegelelemente 53 die äussere Oberfläche 56 überragen. In einem Übergangsbereich 60, der für die Riegelelemente 53 eine Steuerfläche 61 ausbildet, verläuft die Vertiefung 57 in Richtung der Führungsaufnahme 19 und auf der vom Lauf 4 abgewandten Seite konisch aus.
Die Ausbildung der Vertiefung 57 mit der Steuerfläche 61 weist eine parallel zur Laufmittelachse 18 gemessene Gesamtlänge 62 auf, die geringfügig grösser ist als eine Breite 63 der Riegelelemente 53. Dadurch wird auch bei ausgefahrener Stellung der Riegelelemente 53 ein Verstellweg 64 von in etwa 0, 2 mm bis 1, 2 mm des Schieberelementes 22 ohne Verstellung der Riegelelemente 53 in Richtung eines Pfeiles 65 im Systemteil 3 erreicht, der im wesentlichen der Differenz zwischen Gesamtlänge 62 und Breite 63 entspricht.
Die einander zugewandten Auflageflächen 54 der Riegelelemente 53 verlaufen geneigt im Sinne des kegelstumpfförmigen und die Steuerfläche 51 ausbildenden Übergangsbereiches 45 des Steuerkolbens 24, wobei ein Zentrumswin- kel 66 in etwa zwischen 15 0 und 30 0, bevorzugt 20'beträgt. Entgegengesetzte Aussenflächen 67 der Riegelelemente 53 sind auf der vom Lauf 4 abgewandten Seite konvex bombiert ausgebildet, um mit der Steuerfläche 61 für die Verstellung der Riegelelemente 53 zusammenzuwirken.
Wie weiters der Fig. 1 zu entnehmen, wird ein Verstellweg 68 von in etwa 8 mm bis 16 mm, um den sich der Steuerkolben 24 in Richtung des Verlaufes der Laufmittelachse 18 im Schieberelement 22 zwischen zwei Endlagen relativ bewegen kann, durch eine zwischen dem Schieberelement 22 und dem Steuerkolben 24 wirkende Anschlagvorrichtung 69 begrenzt. Dazu weist der Steuerkolben 24 auf dem zylindrischen Führungsfortsatz 42 eine durch eine Abflachung gebildete Führungsfläche 70 auf, die in Übergangsbereichen zur zylindrischen Oberfläche 55 zueinander gerichtete Anschlagflächen 71 für einen die Bohrung 23 des Schieberelementes 22 im Bereich der Führungsfläche 70 in etwa im rechten Winkel zur Laufmittelachse 18 querenden und im Schieberelement 22 bewegungsfest angeordneten Anschlagstift 72 aufweist.
Der Verstellweg 68 für den Steuerkolben 24 im Schieberelement 22 wird durch einen parallel zur Laufmittelachse 18 vorgesehenen Abstand 73 zwischen den Anschlagflächen 71 und einer Aussenabmessung 74, z. B. Durchmesser des Anschlagstiftes 72, bestimmt. Diese Anschlagvorrichtung 69 bewirkt auch eine
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Verdrehsicherung für den Steuerkolben 24 im Schieberelement 22.
Der Fig. 1 ist weiters eine Sperrvorrichtung 75 zu entnehmen, welche in Abhängigkeit von der Relativlage des Schieberelementes 22 im Systemteil 3 die Verstellbarkeit des Steuerkolben 24 im Schieberelement 22 ermöglicht bzw. sperrt. Diese Sperrvorrichtung 75 ist durch einen Steuerstift 76 gebildet, der in einem in bezug auf die Laufmittelachse 18 radial verlaufenden Durchbruch 77 im Schieberelement 22 gleitbeweglich gelagert ist. Der Steuerstift 76 wirkt auf die Oberfläche 55 des Steuerkolbens 24 im Bereich des Führungsfortsatzes 41, der dem Lauf 4 zugewandt ist, mit einer bombierten Stirnfläche 78. Eine Länge 79 des Steuerstiftes 76 ist grö- sser als eine Wanddicke 80 des Schieberelementes 22 im Bereich des Durchbruches 77.
Damit überragt der Steuerstift 76 bei in das Schieberelement 22 eingefahrener Stellung des Steuerkolbens 24 die äussere Oberfläche 56 des Schieberelementes 22.
Zur Aufnahme des Überstandes des Steuerstiftes 76 ist dieser Stellung zugeordnet im Systemteil 3 eine nutförmige Vertiefung 81 vorgesehen, die in einem Anschlussbereich mit der Oberfläche der Führungsaufnahme 19 eine Steuerfläche 82 für das Verstellen des Steuerstiftes 76 ausbildet. Diese Steuerfläche 82 wirkt mit einer weiteren Stirnfläche 83, die entsprechend bombiert ausgebildet ist, zusammen. Der Steuerkolben 24 weist in einem stirnseitigen Endbereich 84 des Führungsfortsatzes 41 in einem dem Steuerstift 76 zugewandten Oberflächenbereich eine in Richtung der Laufmittelachse 18 verlaufende Ausnehmung 85 auf, in die bei entsprechender Stellung des Steuerkolbens 24 im Schieberelement 22 der Steuerstift 76 eingreift, sobald er bei Verstellung des Schieberelementes 22 entsprechend der Steuerfläche 82 in Richtung der Laufmittelachse 18 bewegt wird.
Um diese Bewegungsabstimmung zu erreichen, entspricht eine Tiefe 86 der Ausnehmung 85 einer Tiefe 87 der Vertiefung 81 im Systemteil 3 bzw. entspricht die Länge 79 des Steuerstiftes 76 der Wanddicke 80 zuzüglich der Tiefe 86 oder der Tiefe 87. Solange der Steuerstift 76 in die Ausnehmung 85 am Steuerkolben 24 eingreift, ist eine Relativbewegung des Steuerkolbens 24 im Schieberelement 22 in Richtung des Laufes 4 gesperrt.
In den Fig. 4 und 5 ist die Stellung der Spann-und/oder Verschlussvorrichtung 21 in ihrer vom Lauf 4 entfernten, ausgefahrenen Endlage gezeigt, die sie nach der Abgabe eines Schusses in Folge der Rückschlagenergie einnimmt, bevor sie durch die Wirkung der Spiraldruckfeder 37 der Federvorrichtung 38 in die eingefahrene Endlage rückgestellt wird. Bei Auftreten der Rückstossenergie nach Zündung der La-
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bruch 48 zugewandte Stirnfläche 89 des Steuerkolbens 24 und auf die Strinfläche 39 des Schieberelementes 22 einwirken.
Dies bewirkt eine Verstellung des Schieberelementes 22 mit dem Steuerkolben 24 entgegen der Wirkung der Federvorrichtunggemäss Pfeil 65 - bei ausgefahrener Lage der Riegelelemente 53 um den Verstellweg 64, der durch die Ausbildung der Vertiefung 57, in die die Riegelelemente 53 in den Systemteil 3 eingreifen, vorgegeben ist. Das Schieberelement 22 wird nach Zurücklegen des Verstellweges 64 abgebremst, wohingegen der Steuerkolben 24 - gemäss Pfeil 90 - weiterbewegt wird.
Nach dem Zurücklegen des Verstellweges 68, der durch die Anschlagvorrichtung 69 vorgegeben ist, gelangen die Riegelelemente 53 durch Abgleiten entlang der konisch verlaufenden Steuerfläche 51 in den Bereich des Führungsfortsatzes 41 und durch die durch die Steuerfläche 61 der Vertiefung 57 in Richtung der Laufmittelachse 18 gerichtete Verstellkraft in ihre eingefahrene Stellung, in der sie die äussere Oberfläche 56 des Schieberelements 22 nicht mehr überragen. Dies bewirkt ein Weiterbewegen des Verschlusselementes - gemäss Pfeil 65 -, wobei der Steuerstift 76 durch die Steuerfläche 82 aus dem Bereich der Vertiefung 81 in Richtung der Laufmittelachse 18 verstellt wird und damit in die Bohrung 23 und die Ausnehmung 85 des Steuerkolbens 24 ragt.
Damit wird eine weitere Relativbewegung zwischen dem Steuerkolben 24 und dem Schieberelement 22 unterbunden und tritt bis zur endgültigen Zurücklegung eines Verstellweges 91 von in etwa 40 mm bis 80 mm zwischen der Stirnfläche 39 des Stützflansches 13 und der Anschlagfläche 40 des Schieberelementes 22 bis zur maximalen Spannung der Spiraldruckfeder 37 eine gleichsinnige Bewegung des Schieberelementes 22 und des Steuerkolbens 24 ein.
Nach der Bewegungsumkehr erfolgt die Rücklaufbewegung des Schieberelements 22 infolge der Federspannung der Federvorrichtung 38, wobei der Steuerstift 76 in die Vertiefung 81 eintritt und die Bohrung 23 für den Steuerkolben 24 freigibt und dieser ebenfalls infolge der Vorspannung durch die Federvorrichtung 38 in seine in das Schieberelement 22 eingefahrene Lage zurückkehrt und durch die konische Steuerfläche 51 die Riegelelemente 53 ihre ausgefahrene Stellung einnehmen und in die Vertiefung 57 des Systemteils 3 eingreifen und damit die verriegelte Endstellung des Verschlusselementes 20 erreicht wird, bei der die Stirnfläche 39 an der Anschlagfläche 40 anliegt.
Die erfindungsgemässe Ausbildung der Spann-und/oder Verschlussvorrichtung 21 mit den Verschlusselementen 20 und der Steuervorrichtung 25 gewährleistet einen kontinuierlichen Abbau der Rückstosskräfte durch die Zuordnung unterschiedlicher
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bewegter Massen entsprechend dem Gewicht der Bauelemente, wie Laufhülse 33, Schubstange 29, Schieberelement 22 mit den Riegelelementen 53 und Steuerstift 76, Steuerkolben 24 mit dem Zündstift 49 und Federvorrichtung 50 und Spannkopf 27 zu dem Verstellweg 64, Verstellweg 68 und Verstellweg 91. Damit wird die Rückstossenergie kontinuierlich abgebaut und werden Überbeanspruchungen der zuvor aufgezählten Bauteile vermieden.
Dies ermöglicht aber auch, eine Munition 9 höherer Ladungsdichte mit höherem Geschossgewicht einzusetzen, wodurch der massgebende Faktor aus dem Produkt Geschossgewicht mal Mündungsaustrittsgeschwindigkeit dividiert durch 1000 gesteigert werden kann. Gleichermassen wird damit eine ruhigere Führung der Waffe bei der Schussabgabe ermöglicht und damit eine höhere Trefferquote erreicht.
Der Ordnung halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Schusswaffe, diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmassstäblich verzerrt und vergrössert dargestellt wurden. Es können auch einzelne Merkmale der in den einzelnen Ausführungsbeispielen gezeigten Merkmalskombina- tionen jeweils für sich eigenständige erfindungsgemässe Lösungen bilden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2, 3 ; 4,5 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen erfindungsgemässen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
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Bezugszeichenaufstellung
Schusswaffe Griffteil Systemteil Lauf Bohrung Mündungsöffnung Endbereich Patronenlager Munition Geschoss Hülse Ladung Stützflansch Stift Ausnehmung Gewinde Befestigungselement Laufmittelachse Führungsaufnahme Verschlusselement Spann- und/oder Verschlussvorrichtung Schieberelement Bohrung Steuerkolben Steuervorrichtung Stirnfläche Spannkopf Kuppelglied Schubstange Mitnehmer Verstellweg Endbereich Laufhülse Oberfläche Stützfläche Stützfläche Spiraldruckfeder Federvorrichtung Stirnfläche Anschlagfläche
Führungsfortsatz
Führungsfortsatz
Durchmesser
Durchmesser Übergangsbereich
Abstand
Stirnwand
Durchbruch
Zündstift
Federvorrichtung Steuerfläche Durchbruch Riegelelement Auflagefläche Oberfläche Oberfläche Vertiefung Tiefe Höhe Übergangsbereich Steuerfläche
Gesamtlänge Breite Verstellweg Pfeil Zentrumswinkel Aussenfläche Verstellweg Anschlagvorrichtung Führungsfläche Anschlagfläche Anschlagstift Abstand Aussenabmessung Sperrvorrichtung Steuerstift Durchbruch Stirnfläche Länge Wanddicke
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Vertiefung Steuerfläche Stirnfläche Endbereich Ausnehmung Tiefe Tiefe Pfeil Stirnfläche Pfeil Verstellweg