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Badeeinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Badeeinrichtung, bei welcher in einem transportablen, kastenförmigen Gehäuse eine elektrisch beheizbare Badewanne, zweckmässig eine Stufenwanne, eingesetzt ist.
Es sind bereits elektrisch beheizbare Badewannen bekanntgeworden, bei welchen in der Seitenwand der Badewanne eine umlaufende Auskröpfung vorgesehen ist, in der ein vom Strom durchflossenes Heizrohr untergebracht ist. Die Herstellung der Auskröpfung verursacht bei der Anfertigung der Badewanne zusätzliche Kosten. Ausserdem besteht die Gefahr, dass die badende Person mit dem auch nach dem Abschalten des Stromes noch kurze Zeit heissen Heizrohr in Berührung kommen kann.
Um diese Nachteile zu vermeiden. ist bei der Badeeinrichtung der eingangs erwahntenArterfin- dungsgemäss der Heizkörper zur Erwärmung des Badewassers am Boden der Badewanne untergebracht und durch einen Fussraster abgedeckt.
Diese Konstruktion gewährleistet einen ausreichenden Schutz gegen Berührung und hat ausserdem den Vorteil, dass herkömmliche Badewannen für den gegebenen Zweck verwendet werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Badeeinrichtung im lotrechten Querschnitt dargestellt.
Die Badeeinrichtung weist eine Stufenwanne 2 auf, welche von einem kastenförmigen Gehäu- se 4 umgeben ist, das durch einen Deckel 6 abgeschlossen werden kann. Am Deckel 6 sind mittels Scharniere seitliche Flügel 9 angelenkt, die in dem in der Zeichnung dargestellten ausge-. schwenkten Zustand zur Abstützung des Deckels in seiner aufgeklappten Lage dienen. Vor dem Schliessen des Deckels müssen dieFlügel nach innen umgelegt werden.
Am Boden der Badewanne 2 ist ein abnehmbarer Rost 8 vorgesehen, welcher eine Heizschlan ge 1 überdacht. Die Stromzufuhr besorgt ein Kabel 3, das an der Rückseite der Badewanne 2 angeordnet ist und über einen am rückwärtigen oberen Rand des Wannengehäuses angeordneten Druckschalter 5 geführt ist, der seinerseits durch den schwenkbaren Deckel 6 derart betätigbar ist, dass dieser in der in der Zeichnung dargestellten hochgeschwenkten Lage die Stromzufuhr unterbricht. Zu diesem Zwecke ist am rückwärtigen Rand des Deckels ein keilförmger Hammer 7 vorgesehen, welcher in der aufrechten Lage des Deckels den Druckknopf 10 niederdrückt und damit die Heizung ausschaltet. Dadurch ist die Sicherheit gegeben, dass die Benützung der Badewanne nur bei unterbrochenem Stromkreis möglich ist.
Von der tiefsten Stelle der Stufenwanne führt eine Abflussleitung 14 weg, in die eine Pumpe 15 eingebaut ist, die das Ablassen des Wassers und seine Beförderung in einen Abguss besorgt.
An der Vorderwand der Badeeinrichtung ist eine Fussmatte 16 schwenkbar angeschlossen, die während der Benutzung des Bades zur Auflage auf dem Boden herabgeschwenkt wird.
Die erfindungsgemässe Badeeinrichtung ist transportabel und wird mit kaltem Wasser gefüllt, welches nach dem Schliessen des Deckels bis zum Erreichen der gewünschten, an einem nicht dargestellten Thermometer ablesbaren Temperatur, elektrisch beheizt wird. Sodann wird der Deckel hochgeschwenkt, worauf das Bad benützt werden kann.
Um die Badeeinrichtung auch als Waschtisch benützen zu können, ist im Deckel 6 eine um ein Scharnier schwenkbar gelagerte, auf die Badewanne herunterklappbare und diese abdeckende Platte 12 angeordnet, in welcher ein Becken 13 eingesetzt ist. Ausserdem können am Deckel 6 ein Heiss-
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wasserspeicher 17, ein Hahn 18, ein Spiegel und andere zum Waschen dienende Einrichtungen befestigt sein.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Badeeinrichtung, bei welcher in einem transportablen, kastenförmigen Gehäuse eine elektrisch beheizbare Badewanne, zweckmässig eine Stufenwanne eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper zur Erwärmung des Badewassers am Boden der Badewanne untergebracht und durch einen Fussraster abgedeckt ist.