AT244621B - Magnetisches Registriermaterial - Google Patents

Magnetisches Registriermaterial

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AT244621B
AT244621B AT48463A AT48463A AT244621B AT 244621 B AT244621 B AT 244621B AT 48463 A AT48463 A AT 48463A AT 48463 A AT48463 A AT 48463A AT 244621 B AT244621 B AT 244621B
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AT
Austria
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sep
layer
carrier
adhesive layer
solution
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Application number
AT48463A
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English (en)
Inventor
Francois Pierre Loots
Original Assignee
Gevaert Photo Prod Nv
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Magnetisches Registriermaterial 
Die meisten üblichen magnetischen Registriermaterialien bestehen aus einem biegsamen Träger auf den eine magnetisierbare Schicht aufgetragen ist. 



   Geeignete Kunststoffe für die Herstellung von solchen Trägern sind beispielsweise Celluloseester wie
Cellulosediacetat, Cellulosetriacetat, Polymerisate wie Polyvinylchlorid, und Polyester wie Polycarbonate   ! und Poly (athylenglykolterephthalat).    



   Diese Kunststoffe können durch Vergiessen aus einer Lösung, durch Kalandrieren oder durch Spritzen aus der Schmelze, gegebenenfalls gefolgt durch Strecken zu einem Träger verarbeitet werden. 



   Die magnetische Schicht kann auf verschiedene Weisen, beispielsweise durch Vakuumbedampfung, durch elektrolytisches Metallisieren oder durch Beschichten des Trägers mit einer Dispersion von magne- tisierbaren Teilchen, aufgetragen werden. Bei der Herstellung von magnetischem Material für Ton- und
Bildaufzeichnung, ist letzteres Verfahren das meist verwendete. 



   Nach diesem letzteren Verfahren wird ein ferromagnetisches Pigment, meistens   y-Eisen (III) oxyd   in einer Lösung eines filmbildenden Kunstharzes in einem flüchtigen Lösungsmittel dispergiert. Diese Dis- persion wird dann auf den Träger vergossen. Bis jetzt wurden die verschiedensten Kunstharze als Binde- mittel für ferromagnetische Pigmente   verwendet, z. B. Polyvinylchlorid, Polystyrol u. a., wie sie in der   brit. Patentschrift Nr. 676, 761 beschrieben sind. 



   In einigen Fällen stösst der Träger das Bindemittel der Registrierschicht ab, und diese kann, unge- achtet der Verwendung von allen möglichen Lösungsmittelkombinationen, nicht mit dem Träger sicher verbunden werden. Einige Bindemittel, obwohl sie von Natur ein unzulängliches Klebevermögen gegen- über dem Träger aufweisen, können jedoch als Bindemittel für magnetische Pigmente enthaltende ma- gnetisierbare Registrierschichten, physikalische Vorteile aufweisen. Man hat daher versucht, diese Vor- teile zu nutzen. Dazu muss man in vielen Fällen zwischen der magnetischen Schicht und dem Träger eine eigene Haftschicht anordnen. Dies gilt auch in den Fällen, in denen man andere Schichten, beispielsweise matte Rückschichten, Zwischenschichten, Deckschichten und Haftschichten für Abziehfilm auf magnet- sche Registriermaterialien aufträgt. 



   Es wurde nun gefunden, dass eine Schicht, die ein Mischpolymerisat von Vinylidenchlorid und Acrylonitril enthält, das zu   81-980   aus Vinylidenchloridgruppen besteht, ein grosses Haftvermögen für die üblichen Materialien aufweist, aus denen die Träger von magnetischen Registriermaterialien ange- fertigt sind, und daher als Haftschicht beispielsweise für eine magnetische Registrierschicht, eine Zwischenschicht oder eine RUckschicht verwendet werden können. 



   Das erwähnte Mischpolymerisat ist in vielen Lösungsmitteln löslich, z. B. in Ketonen, chlorierten Kohlenwasserstoffen, Mischungen von Estern und Ketonen, und Mischungen von Estern und chlorierten Kohlenwasserstoffen. Dieses Mischpolymerisat haftet sehr gut auf Trägern aus Celluloseestern wie Cellulosetriacetat, und aus Polyestern wie   Poly (äthylenglykolterephthalat).   Die Schicht, welche mittels der obenbeschriebenen Haftschicht auf dem Träger befestigt werden kann, ist sehr verschiedenartig. Sie kann gegebenenfalls magnetische oder sonstige Pigmente enthalten oder aus magnetisierbarem Metall bestehen, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das beispielsweise durch Aufdampfen im Vakuum aufgetragen wurde. Die an dem Träger haftende Schicht besteht jedoch vorzugsweise aus mindestens einer, als Bindemittel für magnetische Teilchen in der brit. 



   Patentschrift Nr. 676, 761 erwähnten Verbindung, oder aus einem der in der deutschen Patentschrift
Nr. 814225 und in der belgischen Patentschrift Nr.   612896   erwähnten Bindemittel. 



  Vorzugsweise wird das Auftragen der Haftschicht aus einer Lösung des obengenannten Mischpoly- merisats in einem der erwähnten Lösungsmittel oder Mischung von Lösungsmitteln z. B. Methylisobutyl- keton, Dioxan oder Tetrahydrofuran vorgenommen. Die Haftschicht kann nach. einem beliebigen Film- giessverfahren, durch Streichen oder mittels Walzen aufgetragen werden. Nach der Trocknung der Haft- schicht wird die auf dem Träger zu haftende Schicht vergossen. Durch eine Wärmenachbehandlung kann die Haftung verbessert werden. Weiter ist es vorteilhaft, der das Mischpoly(vinylidenchlorid/acrylonitril) enthaltenden Giesslösung eine   oberflächenaktive   Verbindung zuzusetzen, um das Benetzen des Trägers durch die Haftschichtlösung zu verbessern.

   Dazu verwendet man vorzugsweise höhere gesättigte oder un- gesättigte aliphatische Amide wie 9-Octadecanamid oder   9-Octadecenamid.   



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. 



  Beispiel 1 : Auf einen Cellulosetriacetatträger von 35   je dicte   vergiesst man eine Haftschicht aus der folgenden   Lösung :   
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Mischpoly(vinylidenchlorid/acrylonitril), <SEP> 2,5 <SEP> g
<tb> dessen <SEP> 20% <SEP> Lge <SEP> Losung <SEP> in <SEP> Aceton <SEP> bei <SEP> 240
<tb> eine <SEP> Viskosität <SEP> von <SEP> 200 <SEP> cP <SEP> besitzt
<tb> Methylisobutylketon <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> 
 
Man trägt diese Haftschicht in der Weise auf, dass man mit 11 40 m2 beschichtet.

   Nach der Verdampfung des Lösungsmittels trägt man eine magnetische Schicht auf aus der folgenden Dispersion : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> y <SEP> - <SEP> Eisen <SEP> (Ill) <SEP> oxyd <SEP> 30 <SEP> g
<tb> nachchloriertes <SEP> Polyvinylchlorid), <SEP> 10 <SEP> g
<tb> dessen <SEP> tige <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> Aceton <SEP> bei
<tb> 240 <SEP> eine <SEP> Viskosität <SEP> von <SEP> 22 <SEP> cP <SEP> aufweist
<tb> Toluol <SEP> 350 <SEP> cm3
<tb> Methylisobutylketon <SEP> 350 <SEP> cm3
<tb> 
 
Diese Schicht wird in der Weise aufgetragen, dass man nach der Trocknung eine Schichtdicke von 12   u   erzielt. Diese Registrierschicht haftet mittels der Haftschicht sehr stark am Träger. 



   Beispiel 2: Auf einen Poly(äthylenglykolterephthalat)-Träger von 25   trägt man eine Haftschicht aus der folgenden Lösung auf 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Mischpoly <SEP> (Vinylidenchlorid/acrylonitril), <SEP> 2,5 <SEP> g
<tb> dessen <SEP> ZOiige <SEP> Losung <SEP> in <SEP> Aceton <SEP> bei <SEP> 240
<tb> eine <SEP> Viskosität <SEP> von <SEP> 200 <SEP> cP <SEP> aufweist
<tb> Äthylacetat <SEP> 50 <SEP> cm3
<tb> Aceton <SEP> 50 <SEP> cm3
<tb> 
 
Diese Haftschichtlösung wird in der Weise aufgetragen, dass man mit 11 40 m2 beschichtet.

   Nach der Verdampfung des Lösungsmittels wird hierauf eine magnetische Schicht aus der folgenden Dispersion aufgetragen : 
 EMI2.4 
 
<tb> 
<tb> y-Eisen <SEP> (III) <SEP> oxyd <SEP> 30 <SEP> g
<tb> nachchloriertes <SEP> Poly <SEP> (vinylchlorid), <SEP> dessen <SEP> 10 <SEP> g
<tb> lomige <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> Aceton <SEP> bei <SEP> 24  <SEP> eine
<tb> Viskosität <SEP> von <SEP> 22 <SEP> cP <SEP> besitzt
<tb> Toluol <SEP> 350 <SEP> cm3
<tb> Methylisobutylketon <SEP> 350 <SEP> cm3
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   Diee   Schicht wird in der Weise aufgetragen, dass man nach der Trocknung eine 10   1J   dicke Magnetschicht erzielt. Diese Magnetschicht haftet mittels der Haftschicht sehr stark am Träger. 



   Beispiel 3 : Ein Magnetband mit Cellulosetriacetatträger wird auf der Rückseite mit einer Haftschicht aus der folgenden Lösung versehen : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Mischpol <SEP> y <SEP> (vinylidenchlorid/acrylonitril), <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> g
<tb> dessen <SEP> 200/aige <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> Aceton <SEP> bei <SEP> 24 
<tb> eine <SEP> Viskosität <SEP> von <SEP> 60 <SEP> cP <SEP> besitzt
<tb> Mischung <SEP> von <SEP> aliphatischen <SEP> Amiden <SEP> der <SEP> 0, <SEP> 25g
<tb> folgenden <SEP> Zusammensetzung <SEP> : <SEP> 
<tb> 91% <SEP> 9-Octadecanamid
<tb> 6% <SEP> Octadecanamid
<tb> 3% <SEP> 9,12-Octadecadienamid
<tb> Methylisobutylketon <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> 
 
Diese Haftschichtlösung wird derart aufgetragen, dass msn mit 11 40 m2 beschichtet.

   Auf diese Schicht vergiesst man eine matte Pigmentschicht aus der folgenden Zusammensetzung : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Kieselgur <SEP> 40 <SEP> g
<tb> Bleiglätte <SEP> 6 <SEP> g
<tb> TOBITHOLROOD <SEP> B <SEP> (Handelsname <SEP> für <SEP> ein <SEP> 14 <SEP> g
<tb> rotes <SEP> Pigment, <SEP> in <SEP> den <SEP> Handel <SEP> gebracht
<tb> von <SEP> Cappelle, <SEP> Menen, <SEP> Belgien)
<tb> Titandioxyd <SEP> 10 <SEP> g
<tb> Chlorsulfoniertes <SEP> Polyäthylen <SEP> 25 <SEP> g
<tb> Methylisobutylketon <SEP> 200 <SEP> ems
<tb> 
 
Diese Zusammensetzung wird in der Weise vergossen, dass man mit   11   20 m2 beschichtet. Diese Pigmentschicht haftet mittels der Haftschicht sehr stark am Träger.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : 1. Magnetisches Registriermaterial, das einen Träger und eine magnetische Schicht umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Schicht mittels einer Haftschicht, die ein zu 81 - 9851O aus Vinylidenchloridgruppen bestehendes Vinylidenchlorid/Acrylonitril-Mischpolymerisat enthält, an dem Träger befestigt ist.
AT48463A 1962-05-07 1963-01-22 Magnetisches Registriermaterial AT244621B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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BE244621X 1962-05-07

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AT244621B true AT244621B (de) 1966-01-10

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ID=3866473

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