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Sicherheitsbremsbetätigungsvorrichtung
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mit einem die Verschiebung der Bremsbacken bewirkenden Hebel 23 verbunden ist. Die Anordnung ist hiebei so getroffen, dass bei einer Abwärtsbewegung der Bremsbetätigungsstange 21 eine Verschiebung des Hebels 23 im Sinne des Ansprechens der Bremsen bewirkt wird.
Im Gehäuse 10 unterhalb des sich nach aussen erweiternden Abschnittes 12 ist ein Ringflansch 24 angeordnet, welcher an seinem Innenumfang sich nach abwärts erstreckende Führungsflächen 25 auf- weist. Am äusseren Umfang des Ringflansches 24 ist ein sich nach abwärts erstreckender Flansch 27 vorgesehen, welcher an der inneren Wand des Gehäuses 10 anliegt und mit dem Gehäuse 10 durch
Schrauben 28 mit daraufgeschraubten Muttern verbunden ist, welche Schrauben durch im Flansch 27 und im Gehäuse 10 vorgesehene Löcher hindurchgesteckt sind. Durch die Führungsflächen 25 und den Flansch 27 wird eine Ausnehmung 26 gebildet, in welcher konzentrisch ineinander angeordnete
Schraubenfedern 29 und 30 abgestützt sird.
Die Führungsflächen 25 verhindern dabei eine radiale
Verschiebung der Federn auf dem Ring, Die gegenüberliegenden Enden der Schraubenfedern 29 und 30 sind an einem Kolben 31 abgestützt, der einen hochgezogenen Wandabschnitt 32 aufweist. In die- sem Wandabschnitt 32 sind zwei Ringnuten 33 vorgesehen, in welchen O-Ringe 34 angeordnet sind, welche eine Abdichtung zwischen dem Kolben 31 und der Innenwand des Gehäuses 10 gewähr- leisten. Die am Kolben 31 abgestützten Enden der Schraubenfedern 29 und 30 sind in einer ring- förmigen Ausnehmung 35 des Kolbens 31 angeordnet, welche am radial äusseren Umfang des Kol- bens vorgesehen ist.
Innerhalb dieser ringförmigen Ausnehmung 36 besitzt der Kolben noch eine weitere
Sitzfläche 36, welche an ihrem äusseren Umfang durch eine sich nach aufwärts erstreckende ringförmige
Schulter 37 begrenzt wird. Auf der Sitzfläche 36 ist eine Schraubenfeder 38 abgestützt, deren gegenüberliegendes Ende über eine die Bremsbetätigungsstange 21 umgebende Anschlagplatte 39 an der an der Unterseite der Membran 18 anliegenden Platte 20 abgestützt ist. Innerhalb der Feder 38 und konzentrisch zu dieser ist eine weitere Schraubenfeder 40 angeordnet, welche wesentlich schwächer als die Schraubenfeder 38 dimensioniert ist. Ebenso ist auch die Schraubenfeder 30 wesentlichschwä- cher als die Schraubenfeder 29 ausgelegt.
Die Schraubenfeder 40 stützt sich an ihrem einen Ende auf einen flachen, erhöhten Abschnitt der Anschlagplatte 39 ab, während das gegenüberliegende Ende der Schraubenfeder 40 an einen ringförmigen Flansch 42 angreift, der die Bremsbetätigungsstange 21 umgibt und einen Teil der Führungseinrichtung 42a bildet. Diese Führungseinrichtung 42a ist gegen die Sitzfläche 36 des Kolbens 31 abgestützt und mit Filzscheiben 42b od. dgl. versehen, welche an der Bremsbetätigungsstange 21 anliegen und eine Abdichtung gegen Staub od. dgl. gewährleisten.
DerKolben 31 weisteine konzentrisch zurBremsbetätigungsstange 21 ausgebildete, rohrförmige, axiale Verlängerung 43 auf, durch welche die Bremsbetätigungsstange 21 hindurchgeführt ist. Diese Verlängerung 43 ist zweckmässig mit dem Kolben 31 aus einem Stück ausgebildet. Das dem Kolben 31 abgewendete Ende der Verlängerung 43 durchsetzt den Boden 11 des Gehäuses 10 und wirkt mit einer Scheibe 44 zusammen, welche auf der Bremsbetätigungsstange 21 durch eine Mutter 45 befestigt ist. Die Mutter 45 ist auf der Bremsbetätigungsstange 21, welche an dieser Stelle ein Gewinde aufweist, aufgeschraubt, so dass durch Verdrehen der Mutter 45 die Lage der Scheibe 44 auf der Bremsbetätigungsstange 21 verändert werden kann.
Die rohrförmige Verlängerung 43 ist in einer imBoden 11 des Gehäuses angeordneten Hülse 46 gleitend geführt. Die Hülse 46 weist zwei ringförmige Nuten auf, in welche 0-Ringe 47 eingelegt sind, die eine einwandfreie Abdichtung des Gehäuses an der Durchtrittsstelle der Bremsbetätigungsstange 21 gewährleisten. Die Hülse 46 besitzt eine Schulter, welche auf einer Schulter 48 des Bodens 11 aufruht. Zur Einführung des Druckmittels in das Gehäuse 10 ist ein Rohr 49 vorgesehen, welches nahe dem Boden 11 angeordnet ist. Ein weiteres Rohr 50 zur Einführung des Druckmittels ist im Deckel 14 angeordnet.
Weiters besitzt das Gehäuse 10 in seinem sich erweiternden Abschnitt 12 Lüftungsöffnungen 51, durch welche bei einer Durchbiegung der Membrane 18 die unterhalb dieser Membran befindliche Luft nach aussen ent- weichen kann. Die Befestigung der Vorrichtung erfolgt durch mehrere im Boden 11 des Gehäuses angeordnete Schrauben 52.
Unter normalenBetriebsbedingungen wird durch das Rohr 49 dauernd Druckmittel zugeführt, so dass der Kolben 31 dauernd vom Druck des Druckmittels beaufschlagt ist. Dieser Druck muss so gross sein, dass der Kolben 31 entgegen der Kraft der Federn 29 und 30, welche das Druckfedersystem bilden, in der in Fig. l dargestellten Stellung gehalten wird. BeiBetätigung der Bremsvorrichtung durch den Fahrer des Kraftfahrzeuges wird durch das Rohr 50 Druckluft zugeführt, wodurch die Membran 18 in die in Fig. 1 strichliert gezeichnete Stellung durchgebogen wird.
Die unterhalb der Membran befindliche Luft kann dabei durch die Lüftungsöffnungen 51 entweichen, so dass sich die Membran frei bewegen kann. ÜberdiePlatte 20 und die Bremsbetätigungsstange 21 erfolgt dann eine Verschwenkung des Hebels 23
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