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Löschschaltung für Stromtore
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der Freiwerdezeit den Strom aufnimmt, was sich aber wieder ungünstig beim Betrieb mit kleinen Strömen auswirkt, weil der dann langsame Umladevorgang nur eine niedrige Tastfrequenz zulässt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Löschschaltung für Stromtore mit einem während der Freiwerdezeit dem Stromtor parallelschaltbaren, eine Gegenspannung liefernden Kondensator mit Entladeschwingkreis, die den angegebenen Nachteil der bekannten Schaltung vermeidet. Erfindungsgemäss ist der Kondensator nur für die maximal nötige Entladezeit bei Maximalstrom bemessen und der Entladeschwingkreis um die Freiwerdezeit gegenüber dem Zeitpunkt der Parallelschaltung des Kondensators zum Stromtor verzögert, vorzugsweise mittels eines weiteren Stromtores einschaltbar. Zur Vermeidung von Überspannungen infolge der Leitungsinduktivität (Fahrleitung) erweist es sich als zweckmässig, dem Speisestromkreis des durch das Stromtor gespeisten Verbrauchers einen Siebkondensator patallel zu schalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2 der Zeichnung dargestellt. Gegenüber der bekannten Schaltung nach Fig. l unterscheidet sich diese zunächst dadurch, dass im Entladeschwingkreis des Kondensators Cl anStelle derDiode D3 (in Fig. 1) ein weiteresStromtor S3 eingeschaltet ist, das den über die Induktivität L2 verlaufenden Entladeschwingkreis um die Freiwerdezeit gegenüber jenem Zeit- punkt verzögert einschaltet, zu dem das Stromtor S2 den Kondensator Cl dem Stromtor Sl parallelschaltet. Dadurch ist es möglich, die Kapazität des Kondensators Cl so klein zu wählen, dass sich auch beim grössten Strom gerade noch eine hinreichend lange Entladezeit ergibt.
Zufolge dieser Kapazität würde sich bei kleinem Strom ohne Zuhilfenahme des Entladeschwingkreises eine unzulässig lange Entla-
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den Schaltvorgänge praktisch keine Verzögerung erfahren.
Bei Speisung des Verbrauchers M durch eine entfernte Stromquelle über eine Zuleitung (Fahrleitung) veränderlicherLängeergebensichunkontrollierbareSpannungssprünge, die denKondensator Cl und die Stromtore gefährden können : Da weiters durch die stossartige Belastung beim Impulsbetrieb zufolge der Fahrdrahtinduktivität beträchtliche Spannungsspitzen entstehen, erweist es sich als vorteilhaft, bei Fahrleitungsbetrieb dem Speisestromkreis des Verbrauchers M einen Siebkondensator C2 parallel zu schalten, der die Stromschwankungen vom Fahrdraht fern hält.
Wenn die Stromtore der erfindungsgemässen Schaltung mittels einer elektronischen Steuereinrichtung betätigt werden, erweist es sich als vorteilhaft, zur Verzögerung der Einschaltung des Entladeschwingkreises eine elektronisch gesteuerte Verzögerungsschaltung vorzusehen.
BeiperiodischerEin-undAusschaltungdesStromtoresS1kannesgegebenenfallszweckmässigsein, zur Bestimmung der Schaltzeitpunkte der Parallelschaltung des Kondensators zum Stromtor einerseits und der Einschaltung des Entladeschwingkreises anderseits zwei oszillierende Steuerspannungen zu verwenden, die um die Freiwerdezeit in der Phase gegeneinander verschoben sind.
Bei mehreren parallel arbeitenden Stromtoren oder mehreren Antriebsmotoren (z. B. einer Lokomotive) ist es zweckmässig, diese gestaffelt zu tasten, da dann mit einem kleineren Siebkondensator C2 das Auslangen zu finden ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Löschschaltung für Stromtore mit einem während der Freiwerdezeit dem Stromtor parallelschalt- baren, eine Gegenspannung liefernden Kondensator mit Entladeschwingkreis, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (Cl) nur für die maximal nötige Entladezeit bei Maximalstrom bemessen ist und dass der Entladeschwingkreis (Cl, L2) um die Freiwerdezeit gegenüber dem Zeitpunkt der Parallelschaltung des Kondensators (Cl) zum Stromtor (S1) verzögert vorzugsweise mittels eines weiteren Stromtores (S3) einschaltbar ist..