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hindert mit einem Roulette-Kessel, in dem ein Teller angeordnet ist, der im Bereich seines Umfangs Aufnahmen für eine Kugel aufweist.
Das Roulettespiel für Blinde oder Sehbehinderte war bisher nur durchführbar, wenn eine nichtbehinderte Person die Bedienung des Roulette-Kessels übernimmt. Diese Person muss insbesonders das Spielergebnis feststellen, das heisst die Zahl, auf die die Kugel gefallen ist, und aufgrund der gesetzten Jetons die eventuellen Gewinne feststellen. In der Praxis ist jedoch nicht immer eine solche Person verfügbar, und es wird als nachteilig empfunden, dass es für Blinde Spielteilnehmer keine Kontrollmöglichkeit im Bezug auf das Spielergebnis gibt. Wei- ters wird es bei Spielen im privaten Bereich als unangenehm empfunden, dass zu der Berechnung der Gewinne eine genaue Kenntnis der Regeln des Spiels notwendig ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Spielvorrichtung zu schaffen, mit der Blinde und Sehbehinderte ein Spiel, wie etwa Roulette, durchführen können, ohne auf Hilfe von nichtbehinderten Personen angewiesen zu sein. Weiters soll auch nichtbehinderten Personen das Spielen erleichtert werden.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch gelöst, dass am Kessel eine optische Erkennungsvorrichtung angeordnet ist, die die Stellung des Tellers und die Lage der Kugel erfasst und die mit einer Anzeigevorrichtung für die Lage der Kugel verbunden ist.
Wesentlich an der Erfindung ist, dass schon während der Drehung des Tellers ein Signal gewonnen wird, das die jeweilige Stellung anzeigt. Zusätzlich dazu wird ein Signal gewonnen, das die Anwesenheit der Kugel repräsentiert. Indem diese beiden Signale in Übereinstimmung gebracht werden, kann festgestellt werden, in welche Aufnahme der Kugel gefallen ist und somit wie das Spielergebnis lautet. Die Anzeigevorrichtung ist dabei in geeigneter Weise ausgebildet, um das Spielergebnis auszugeben.
Grundsätzlich kann die Anzeigevorrichtung eine optische Anzeige umfassen, vorzugsweise ist jedoch eine Sprachausgabe vorgesehen, um es blinden oder sehbehinderten Personen zu ermöglichen, das Spielergebnis festzustellen. Alternativ dazu kann jedoch auch eine taktile Anzeige vorgesehen sein, die etwa als Braille-Display ausgebildet ist. Es können in der Praxis auch mehrere Formen der Anzeige miteinander kombiniert werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass am Teller 37 Aufnahmen vorgesehen sind, die in herkömmlicher Weise mit "0"-"36' bezeichnet sind und dass eine der Bezeichnungen zur Erkennung mit der Erkennungsvorrichtung besonders markiert ist. Auf diese Weise kann die Stellung des Tellers besonders einfach erfasst werden.
Als besonders günstig hat es sich herausgestellt, wenn die Bezeichnungsfelder für die Aufnahmen "1"-"36"abwechselnd rot und schwarz eingefärbt sind, und dass das Feld mit der Bezeichnung "0" teilweise schwarz eingefärbt ist.
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Durch die Abfolge von roten und schwarzen Feldern. wie sie auch auf herkömmlichen Roulette-Tellern vorgesehen ist, kann optisch ein Signal erhalten werden, das abwechselnd zwischen einem hohen Pegel (rot) und einem niederen Pegel (schwarz) wechselt. Bei einer ungefähr gleichmässigen Drehgeschwindigkeit des Tellers besitzt dieses Signal daher eine be-
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Die Nulllette-tellers und erhält eine Markierung, die in Umfangsrichtung etwa zur Hälfte schwarz ausgebildet ist.
Wenn daher die Null an der Erkennungsvorrichtung vorbeibewegt wird, erfolgt kurzfristig eine Erhöhung der Frequenz des Signals auf das Doppelte. Aufgrunddessen kann die absolute Lage des Tellers festgestellt werden. In der Folge kann durch Abzählen der hochpegeligen bzw. niederpegeligen Signalabschnitte zu jedem beliebigen Zeitpunkt die Lage des Tellers festgestellt werden.
Als besonders günstig hat es sich herausgestellt, dass die Erkennungsvorrichtung eine InfrarotDiode und einen Infrarot-Sensor aufweist. Auf diese Weise hat sich eine gewisse Unempfind- lichkeit gegenüber Tageslicht ergeben.
Ein besonders einfacher Einbau ergibt sich dadurch, dass die Erkennungsvorrichtung an der Stelle einer Barriere im Kessel befestigt ist.
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Spielergebnis, das heisst eine Zahl zwischen 0 und 36 anzuzeigen, sondern auch dazu verwendet kann, eventuelle Gewinne anzuzeigen. Dies setzt klarer Weise voraus, dass der Spielvorrichtung die gesetzten Zahlen bekannt sind. Wenn daher die einzelnen Spieler ihre Einsätze in eine entsprechende Eingabevorrichtung eingeben oder, wenn ein Spielbrett verwendet wird, das die Einsätze erkennt, kann aus dem Spielergebnis der eventuelle Gewinn berechnet werden.
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Teilnehmern verwendet wird, wird das Spiel allgemein so durchzuführen sein, dass das Setzen der Jetons für jeden Teilnehmer des Spiels auf einem eigenen Tableau stattfindet. Dies er-
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sätze stammen.
Ausserdem ist es möglich, die entsprechenden Tableaus mit taktil erfassbaren Markierungen auszustatten, so dass der Vorgang des Setzens auch blinden Spielteilnehmern zuverlässig möglich ist. Wie bereits ausgeführt, ist es auch möglich, die Tableaus mit entsprechenden Sensoren auszustatten, um die Einsätze elektronisch erfassen zu können.
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m Zuge der erfindungsgemässen AusbitdungAuswahl verschiedener Spielmodi vorzusehen. Dabei können nicht nur die Regeln abgewan- delt werden, sondern es kann auch ein Spieimodus vorgesehen sein, in dem das Spielergebnis unabhängig von der Bewegung und dem Fallen der Kugel durch einen Zufallszahlengenerator bestimmt wird.
Der Wurf der Kugel würde in einem solchen Fall nur zur Spielatmosphäre beitragen, jedoch keine direkte Auswirkung auf das Spielgeschehen haben.
In der Folge wird die Erfindung anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen : die Fig. 1 schematisch einen Ausschnitt einer erfindungsgemässen
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und die Fig.Signale.
In der Fig. 1 ist schematisch ein Teil eines Roulette-Kessels 1 und des darin angeordneten drehbaren Tellers 2 dargestellt. Der Teller 2 besitzt an seinem Umfang Aufnahmen 3, die dazu
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aufzunehmen, die in den Kessel 1 eingebrachtchen, ist ein Teil des Feldes 4g mit einer schwarzen Markierung 5 versehen, die etwa die Hätfte des Um fangsabschnittes des Feldes 4g ausmacht.
In herkömmlicher Weise sind in regelmässigen Abständen ausserhalb des Roulette-Tellers 2 am Kessel 1 Barrieren 6 angeordnet, um die Kugel abzulenken. An der Stelle einer Barriere 6 ist eine Erkennungsvorrichtung 7 vorgesehen, die mit Infrarot-Dioden 8, 8a zur Befeuchtung und
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bilden.Sensorelement, das aus der Diode 8 und dem Sensor 9 gebildet ist, ist im wesentlichen waagrecht ausgerichtet, und dazu ausgebildet eine Kugel zu erkennen, die in einer der Aufnahmen 3 liegt. Das Sensorelement, das aus der Diode 8a und dem Sensor 9a gebildet ist, ist im wesentlichen senkrecht nach unten ausgerichtet, um die Stellung des Tellers 2 zu erfassen.
Die Erkennungsvorrichtung 7 bildet ihrerseits eine Barriere, die auch verhindert, das eine Kugel längere Zeit auf den Feldern 4r, 4s und 5g läuft, ohne in die Aufnahmen 3 zu fallen.
In der Fig. 2 wird beispielhaft das von dem Sensor 9a erhaltene Signal dargestellt. Auf der waagrechten Achse ist die Zeit t aufgetragen, während auf der senkrechten Achse der Signal-
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