AT2463U1 - Anbau-nagelwerkzeug für schlaggeräte mit elektrischen oder pneumatischen antrieb - Google Patents

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AT2463U1
AT2463U1 AT0805498U AT805498U AT2463U1 AT 2463 U1 AT2463 U1 AT 2463U1 AT 0805498 U AT0805498 U AT 0805498U AT 805498 U AT805498 U AT 805498U AT 2463 U1 AT2463 U1 AT 2463U1
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AT0805498U
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Anton Reiter
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Anton Reiter
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Abstract

Anbau-Nagelwerkzeug zum mechanischen Einschlagen von Nägeln mit händischer Einzeleinführung und für alle im Handel erhältliche Nagelausführungen von 30 bis 100 mm Länge. Über eine Werkzeugaufnahme werden die vom jeweiligen Antriebsaggregat ausgehenden Schläge über einen geführten und federgespannten Schlagbolzen direkt auf den einzuschlagenden Nagel übertragen. Mit zwei Hebeln wird der Nagel beim Einschlagen in gerader Position gehalten.

Description


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   Die Erfindung betrifft ein Nagelwerkzeug zum mechanischen Einschlagen von Nägeln mit einer Länge von 30 -100 mm in den verschiedenen Stärken und Ausführungen der Nagelköpfe. Das Nagelwerkzeug kann mit bei allen Geräten eingesetzt werden, welche als schlagende Geräte konzipiert sind. Neben Nägeln können auch Stifte verarbeitet werden. 



  Die Nägel werden von Hand vorne einzeln in das Nagelwerkzeug eingeführt und durch zwei kleine Hebel, welche durch einen 0-Gummiring funktionell in einer federnden Verbindung stehen, im Zentrum des Nagelwerkzeuges positioniert und festgehalten. 



  Der Schlagbolzen ist in der vorderen Führungshülse gelagert und durch einen Anschlag in der Hülse positioniert. An seiner vorderen Seite ist eine kegelige Vertiefung vorgesehen, wodurch eine zusätzliche Zentrierung des Nagelkopfes gewährleistet wird. 



  Mit einer Druckfeder wird der abgestufte Schlagbolzen nach vorne gehalten, wobei die rückwärtige Werkzeugaufnahme, in welcher der Schlagbolzen eingepresst ist, als Anschlag für die Druckfeder dient. 



  Bei der Inbetriebnahme des Antriebsaggregates werden die davon ausgehenden Schläge direkt auf die rückwärtige Werkzeugaufnahme übertragen und durch den Schlagbolzen werden die Nägel mit schnellen Schlägen eingetrieben. 



  Wenn sich der Nagelkopf am Ausgang der   Führungshülse   befindet, werden die beiden Hebel durch ihre abgeschrägte Ausführung zwangsläufig durch den Nagelkopf nach oben gedrückt und geben damit den Nagel nach vorne frei. 



  Eine zusätzliche Schutzhülse dient als Führung und Schutz für die Druckfeder und ist auf der unteren kleineren Nagelführungshülse aufgepresst. 



  Um das grosse Nagelspektrum von 30-100 mm Länge verarbeiten zu können, werden die Nagelwerkzeuge vorzugsweise in drei verschiedenen Grössen mit der gleichen Grundkonzeption hergestellt. 



  Dabei deckt die kleinere Grösse die Nagellängen von 30-50 mm, die mittlere Grösse die Längen von 40-70 mm ab, und die längsten Nägel von 70-100 mm werden mit der grössten Ausführungsart der Nagelwerkzeuge verarbeitet. 



  Ziel der Erfindung ist es, sowohl eine rationellere Verarbeitungsmethode bei den verschiedenen Nagelarbeiten zu gewährleisten, welche speziell bei schwierigen Arbeitsbedingungen, wie Überkopfarbeiten u. s. w., zum Tragen kommt, als auch et- 
 EMI1.1 
 

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  Zusammenfassend weist das erfindungsgemässe Anbau-Nagelwerkzeug folgende Vorteile gegenüber dem bekannten Stand der Technik auf : a) Anbau-Nagelwerkzeug zur Verwendung als Anbauwerkzeug bei allen Geräten, welche als Schlagwerkzeuge dienen, wie   Drucklufthämmer   und dafür geeignete   Handbohrmaschinen.   b) Anbaumöglichkeit für alle Antriebsaggregate mit der gleichen Grundkonzeption des Nagelwerkzeuges durchführbar. c) Es können damit alle gebräuchlichen und im Handel erhältlichen Nagelaus- führungen in den Längen von 30 bis 100 mm und mit den unterschiedlichen
Köpfen verarbeitet werden. d) Der Nagel wird mit zwei Hebeln zentrisch gehalten.

   
 EMI2.1 
 f) Der Schlagbolzen ist an seiner vorderen Seite mit einer kegeligen Vertiefung ausgeführt, wodurch eine Zentrierung des Nagelkopfes und eine geradlinige
Ausrichtung des Nagels ermöglicht wird. g) Einfache Handhabung des Anbau- Nagelwerkzeuges unter Ausschluss einer
Unfallgefahr. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen Blatt 1 u. 2 dargestellt und im folgenden näher beschrieben. 



  Die Figur 1 stellt die Seitenansicht des Anbau-Nagelwerkzeuges dar, welches auch im Längsschnitt der Figur 2 im Detail ersichtlich ist. 



  Wie aus diesen beiden Figuren hervorgeht, besteht das Nagelwerkzeug von rückwärts betrachtet aus der Werkzeugaufnahme 8, mit welcher die Verbindung und Aufnahme zum jeweiligen Antriebsaggregat ermöglicht wird. 



  Der gehärtete Schlagbolzen 5 überträgt die vom Antriebsaggregat ausgehenden Schläge auf den Nagel 1 und wird beim Zusammenbau des Nagelwerkzeuges mit einer Presssitzpassung mit der Werkzeugaufnahme 8 zu einer unlösbaren Verbindung eingepresst. Die Druckfeder 7, mit der der Schlagbolzen 5 nach vorne gedrückt wird, hat an der rückwärtigen Seite die Werkzeugaufnahme 8 und an der vorderen Seite die   Nagelführungshülse   4 als   Anschlag-Diesc Nagelführungshülse   ist an ihrer rückwärtigen Seite abgestuft und hält den gleichfalls an dieser Stelle abgestuften Schlagbolzen 5 mit der Druckfeder 7 immer in Arbeitsposition. 



   Die Schutzhülse 6 ist gleichfalls durch Presssitz mit der   Nagelführungshülse   4 verbunden und dient als Führung und Schutz für die Druckfeder 7. 



  An der vorderen Seite des Nagelwerkzeuges wird der Lagerkörper 9 zur beweglichen 

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Fixierung der beiden Hebel 3 gleichfalls durch Presssitz mit der Nagelführungshülse zu einer dauernden Verbindung gebracht. 



  An diesem Lagerkörper 9 sind die beiden Hebel 3 mit den beiden Stiften 10 beweglich angebracht und durch einen starken 0-Gummiring 2, welcher in einer halbrunden   Vertiefung   des Lagerkörpers 9 geführt ist, federnd verbunden, wodurch diese beiden Hebel 3 als Elemente für die zentrale Fixierung und als Führung für den Nagel 1 dienen. 



  Um eine zentrische Führung der Nägel an der Kopfseite zu gewährleisten, ist der Schlagbolzen 5 an der vorderen Seite mit einer kegeligen Ansenkung ausgeführt. 



  Die beiden Hebel 3 haben an dem zur Mitte gerichteten Ende eine   V-förmige   Ausnehmung, wodurch der Nagel in die Mitte des Nagelwerkzeuges gehalten und positioniert wird. 



  Durch die zum Schlagbolzen 5 hin abgeschrägte Form der beiden Hebel 3 werden diese, wenn der Schlagbolzen nach vorne zum Ende der   Nagelfùhrungshülse   4 kommt, zwangsweise auseinander gedrückt und geben damit den Nagelkopf und auch den Schlagbolzen frei. 



  Die Figur 3 zeigt das Nagelwerkzeug von der oberen Seite mit einem Hebel 3. 



  Die Figur 4 stellt das Nagelwerkzeug von vorne zur   Nagel-Einfiihrungsseite   mit den beiden   V-förmigen Zentrierungausnehmungen   dar. 



  Mit der Figur 5 wird eine vergrösserte Darstellung der bereits beschriebenen Kompo-   nenten l-Nagel, 2-0-Gummiring, 3-Hebeln, 4-Nagelfuhrungshülse, 5-Schlagbolzen, 6-Schutzhülse, 7- Druckfeder, 9-Lagerkörper u. 10 Stifte im Längsschnitt gezeigt.  

Claims (4)

  1. Ansprüche 1. Anbau-Nagelwerkzeug als Zusatz für Schlaggeräte zum mechanischen Einschlagen von Nägeln mit händischer Einzeleinfühnmg für Nagelausführungen von 30 bis 100 mm Länge, dadurch gekennzeichnet, dass über eine Werkzeugaufuahme (8) und dem darin eingepressten Schlagbolzen (5), welcher mit einer Druckfeder (7) nach vorne gedrückt wird, eine schlagende Kraftübertragung auf einen in der Nagel- führungshülse (4) sich befindenden Nagel (1) ausgeübt wird, wobei mit dem 0-Gummiring (2) die zwei Hebel (3) federnd zusammen gehalten werden und durch schnelle Schläge des Schlagbolzens (5) der Nagel (1) eingeschlagen wird und bedingt durch die abgeschrägte Ausführung der Hebel (3) bei der Nagelführung- der Nagelkopf beim Passieren dieser Stelle die beiden Hebel (3)
    automatisch aus- einanderdrückt und damit den Nagel nach vorne zum Werkstück freigibt.
  2. 2. Anbau-Nagelwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit den beiden Hebeln (3), welche im Lagerkörper (9) beweglich mit den zwei Bolzen (10) und funktionsmässig zueinander durch den 0- Gummiring (2), welcher in einer halbrunden Vertiefung des Lagerkörpers (9) geführt ist, in einer federnden Verbindung stehen, mit einer V-förmigen Ausnehmung an den beiden Hebeln (3), der Nagel (1) in der Nagelfiihrungshülse (4) in einer geraden und zentrischen Position gehalten, wobei eine ausführungsmässig zum Werkstück richtige Position beim Einschlagen des Nagels gewährleistet wird.
  3. 3. Anbau-Nagelwerkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine kegelige Ansenkung an der vorderen Seite des Schlagbolzens (5) eine zentrale Führung des Nagels (1) an der Kopfseite gewährleistet wird.
  4. 4. Anbau-Nagelwerkzeug nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hebel (3) beim Einführen des Nagels (1) zusammengedrückt werden und der Nagel nach dem Loslassen der beiden Hebel (3) festgehalten wird.
AT0805498U 1997-10-24 1998-07-08 Anbau-nagelwerkzeug für schlaggeräte mit elektrischen oder pneumatischen antrieb AT2463U1 (de)

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AT180097 1997-10-24
AT0805498U AT2463U1 (de) 1997-10-24 1998-07-08 Anbau-nagelwerkzeug für schlaggeräte mit elektrischen oder pneumatischen antrieb

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ID=25596844

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19904849A1 (de) * 1999-02-08 2000-08-17 Gerhard Lauger Vorrichtung zum Eintreiben von nagelartigen Befestigungsstiften

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4140492A1 (de) * 1991-12-09 1993-06-24 Rita Neumann Neuartiges geraet zum einschlagen von naegeln durch einen drehbaren schlagbolzen fuer schlagbohrmaschinen

Patent Citations (1)

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