AT2464U1 - Schablone zum fräsen von und damit hergestellte lamellen und/oder segmente(n), insbesondere von bodenbelägen - Google Patents
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Abstract
Schablone (10) zum Fräsen von und damit hergestellte Lamellen (11) und/oder Segmente(n) (18), insbesondere von Bodenbelägen, mit je zwei in Abstand zueinander verlaufenden parallelen kurzen und langen den Umfang bildenden Kanten (13, 14), wobei gerade Abschnitte die kurzen Kanten (13) und parallele Kreisabschnitte (16) die langen und geschwungenen Kanten (14) der Schablone (10), der Lamellen (11) und/oder Segmente (18) bilden.
Description
AT 002 464 Ul
Die Erfindung betrifft eine Schablone zum Fräsen von und damit hergestellte Lamellen und/oder Segmente(n), insbesondere von Bodenbelägen, mit je zwei in Abstand zueinander verlaufenden parallelen kurzen und langen den Umfang bildenden Kanten.
Schablonen zum Fräsen von und damit hergestellte geradlinige Lamellen und/oder Segmente(n)sind bekannt. Sie dienen im Bereich der Bodenbeläge hauptsächlich zur Herstellung von Lamellen für sogenannte Parkettfußböden, die jeweils zu einigen parallel zueinander verlegt und zu einem Segment zusammengefaßt und mit weiteren Segmenten zu einem sogenannten Würfelmuster verlegt werden oder aber klinkerartig, parallel zueinander angeordnet, einen Bodenbelag bilden. Um die erforderliche Genauigkeit, also exakte Parallelität der einzelnen Lamellen oder auch der Vielzahl von Segmenten zu gewährleisten, ist es bekannt, derartige Schablonen im Einsatz mit CNC Fräsen oder auch mit einfachen Fräsen mit Anlaufring zu verwenden. Mit derartiger Technik lassen sich Lamellen und Segmente hersteilen, die die erforderliche hohe Genauigkeit solange aufweisen, solange exakte geradlinige Geometrien gewünscht sind bzw. vorliegen. Diese Technik des Präsens versagt jedoch regelmäßig dann, wenn keine geradlinigen Geometrien der Lamellen oder Segmente gewünscht sind. Insbesondere ist dann die Verwendung 2 AT 002 464 Ul von einfacheren Fräsen mit Anlaufring und Anlegeschablone nicht mehr möglich und es ist, wenn überhaupt, nur noch eine aufwendige und teure CNC Fräse zur Herstellung der möglichst maßidentischen Lamellen bzw. Segmente einsetzbar.
Eine maßidentische Herstellung der Lamellen und Segmente ist jedoch nicht nur wegen des gewünschten dichten Bodenbelags erforderlich, sondern auch, um eine, aus der Form heraus, hinsichtlich des seitlichen und Längsverbandes sichere Horizontalverlegung zur gewährleisten, also die Verlegung der einzelnen Elemente sicher und einfach zu gestalten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schablone zum Fräsen von und damit hergestellte Lamellen und/oder Segmente(n), insbesondere von Bodenbelägen zu schaffen, die die Verwendung einfacher Fräsen ermöglicht und deren Lamellen und/oder Segmente eine aus deren Form heraus sichere Horizontalverlegung gewährleisten und gleichzeitig einen dichten Bodenbelag mit quasi maßidentischen Lamellen für Standardparkettmuster ergeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß gerade Abschnitte die kurzen Kanten und parallele Kreisabschnitte die langen und geschwungenen Kanten der Schablone, der Lamellen und/oder Segmente bilden. Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß häufig verwendete Standardparkettmuster, wie z. B. die Klinkerverlegung einzelner Lamellen oder ein Würfelmuster, bestehend jeweils aus einer Vielzahl von Lamellen, mittels einer einzigen geschwungenen 3 AT 002 464 Ul
Schablone gefräst werden können, wenn diese zwei lange Kanten aufweist, die zueinander parallele Kreisabschnitte bilden. Dadurch, daß nur eine einzige Schablone für alle möglichen und notwendigen weiteren Ausgestaltungen der Lamellen bzw. Segmente notwendig ist, ergibt sich quasi automatisch die erforderliche Maßidentität der' Lamellen und Segmente untereinander, so daß eine formsichere Horizontalverlegung auch mit geschwungenen Lamellen bzw. Segmenten möglich wird.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß eine sich in Richtung der langen Kanten erstreckende gedachte Mittellinie die kurzen Kanten mittig schneidet und diese Schnittpunkte Drehsymmetriepunkte bilden, zur Verdopplung der Längserstreckung einer damit hergestellten Lamelle oder Kante eines Segements mit gegensinnigem Kreisabschnitt. Hierdurch wird ein besonderes Problem bei geschwungenen Lamellen und gleichzeitig geforderter Maßidentität gelöst. Denn jede geschwungene Lamelle muß periodisch verlaufen und besteht somit aus zwei möglichst gleichen Teilabschnitten, wobei die Teilabschnitte gegensinnig gekrümmt sein müssen. Durch die zwei- und mehrfache Verwendung ein und derselben Schablone nach einer 180° Drehung sind beide Teilabschnitte der geschwungenen Lamelle quasi identisch.
Vorteilhaft ergibt sich der Radius r des Kreisabschnittes der langen Kanten aus dem Abstand b, der der halben Entfernung zwischen den kurzen Kanten entspricht und einer vorgebbaren maximalen Höhe h bezüglich einer gedachten Sehne s, die die Schnittpunkte einer langen Kante mit den kurzen Kanten verbindet, aus der Gleichung r = (b2 - h2)/2h + h. Dies ist ein vorteilhaftes ~ Merkmal, da auch geschwungene Lamellen, 4 AT 002 464 Ul mehrfach aneinandergesetzt, geradlinig verlaufen können und somit jede Lamelle eine volle Schwingung abschließen kann. Diese Bedingung müssen beiden langen Kanten einer Lamelle erfüllen, überraschenderweise hat sich gezeigt, daß parallele Kreisabschnitte mit dem zuvor beschriebenen Radius diese Bedingung erfüllen. Hierbei kann sowohl .die Länge einer Lamelle und auch die Größe der Schwingung, also deren Amplitude bzw. maximale Höhe h frei, gewählt werden, was überdies zu verblüffenden optischen Ergebnissen nach einer Verlegung zu einem Bodenbelag führen kann.
Aufgrund der drehsymmetrischen Ausgestaltung der Schablone, bei einer 180° Drehung um einen der Drehsymmetriepunkte herum, sind auf 1/10 mm identische Lamellen doppelter LängserStreckung und mit gegensinnig geschwungenen Kreisabschnitten der langen Kante fräsbar. Wie bereits erwähnt, sind somit geschwungene Lamellen fräsbar, deren lange Kanten sich jeweils vollständig berühren, parallel zueinander zu verlegen sind und einen dichten Bodenbelag bilden. Die kurzen Kanten der Lamellen ergänzen sich bei diesem Einsatz der Schablone zu einer geraden Linie.
Bei einer weiteren besonderen Anwendung der Schablone sind, aufgrund der drehsymmetrischen Ausgestaltung derselben, um den Drehsymmetriepunkt und/oder um die Längsmittellinie herum, auf 1/10 mm identische Lamellen mit gegensinnig geschwungenen Kreisabschnitten der langen Kanten fräsbar, die sich kreisabschnittsweise versetzt berühren und ineinander greifend einen dichten Bodenbelag bilden. Durch die zweifache und/oder gedrehte Anwendung der einen Schablone für einen Bodenbelag ist auch die Herstellung von 5 AT 002 464 Ul spiegelbildlichen Lamellen auf einfache Weise gewährleistet, so daß auch das sogenannte Klinkermuster mit geschwungenen Lamellen verwirklicht werden kann, welches durch die Maßidentität einen formstabilen seitlichen Verband und Längsverband bei der Horizontal-Verlegung sicherstellt.
Bei einer weiteren erfindungsgemäßen alternativen Verwendung der erfindungsgemäßen Schablone ist vorgesehen, daß aufgrund der drehsymmetrischen Ausgestaltung derselben auf 1/10 mm identische Lamellen mit gegensinnigen Kreisabschnitten der langen Kanten fräsbar sind, die sich zu einem Segment ergänzend in Längserstreckung vollständig und dicht berühren und deren sich ergänzende gerade und kurze Kanten ebenfalls geschwungen fräsbar sind, so daß ein etwa quadratisches Segment mit gleich geschwungenen Kanten entsteht, welches mit weiteren entsprechenden Segmenten ineinander greifend einen dichten Bodenbelag bildet. Hierdurch ist es möglich, auch das bekannte Würfelmuster bei Parkettfußböden mit geschwungenen Lamellen auszubilden. Dabei wird eine Schablone verwendet, um, wie oben beschrieben, maßidentische geschwungene Lamellen für ein Quadrat herzustellen, dessen sich ergänzende kurze gerade Kanten anschließend mit der gleichen Schablone geschwungen gefräst werden, so daß jedes so hergestellte Segment maßidentisch und symmetrisch ist und insgesamt einen dichten ineinander-greifenden Bodenbelag bildet.
Eine vorteilhafte Verwendung der Schablone ergibt sich dadurch, daß aufgrund der symmetrischen Ausgestaltung derselben mittels einer CNC Fräse oder einer Fräse mit Anlaufring auf 1/10 mm identische Lamellen und/oder 6 AT 002 464 Ul
Segmente fräsbar sind. Obgleich, wie eingangs bereits geschildert, mit einer CNC Fräse eine hohe Genauigkeit der gefrästen Elemente untereinander erreicht werden kann, so ist diese doch recht teuer in der Anschaffung, weshalb Unternehmen häufig auf deren Anschaffung verzichten müssen. Ihnen ermöglicht die erfindungsgemäße Schablone, jedpch den gleichen Erfolg mittels einer einfacheren Fräse mit Anlaufring.
Ferner ist vorgesehen, daß die damit erzeugten Lamellen und/oder Segmente aus massivem oder geschichtetem Holz oder PVC oder Verbundmaterialien sind und auf 1/10 mm identische Randmaße haben. Obgleich grundsätzlich bevorzugt massives Holz verwendet wird, da dieses unter anderem den Vorteil hat, mehrfach abgeschliffen zu werden, und daher eine wesentlich längere Gebrauchs-dauer ermöglicht, können selbstverständlich auch die vorbeschriebenen anderen Materialien mit der entsprechenden Genauigkeit ihrer Randmaße erzeugt werden. Überhaupt sei hier angemerkt, daß mit maßidentisch immer nur einen Maßidentität auf etwa 1/10 mm gemeint ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Schablone und der damit erzeugten Lamellen und/oder Segmente ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Eine erfindungsgemäße Schablone zum Fräsen von und damit hergestellte erfindungsgemäße Lamellen und/oder Segmenten werden nachfolgend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. l eine Position einer erfindungsgemäßen Schablone, und gleichzeitig eine 7 AT 002 464 Ul erfindungsgemäße geschwungene Lamelle,
Fig. 2 eine Vielzahl von parallel zueinander angeordneten geschwungen Lamellen mit erfindungsgemäßen geschwungenen kurzen Kanten, also ein geschwungenes quasi quadratisches Segment,
Fig. 3 einen Bodenbelag aus Segmenten nach Fig. 2, und Fig. 4 einen Bodenbelag aus Lamellen nach Fig. l im Klinkermuster.
Fig. l zeigt die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Schablone 10, die als schraffierter Abschnitt einer ebenfalls erfindungsgemäßen Lamelle 11 dargestellt ist. Die Dicke der Lamelle entspricht den üblichen Abmessungen von Bodenbelägen bzw. Holzparkettlamellen. Eine bekannte gerade Lamelle 12 ist mit gestrichelten Linien 20 angedeutet. Ersichtlich verlaufen die parallelen kurzen Kanten 13 parallel zueinander und in der Linie 20 der kurzen Kanten der geraden Lamelle 12. Die erfindungsgemäße Lamelle 11 hat im Gegensatz zur geraden Lamelle 12 jedoch geschwungene lange Kanten 14, die innerhalb der geraden Lamelle 12 verlaufen.
Erfindungsgemäß ist es nun möglich, mit einer Schablone 14 nicht nur die in der Fig. 1 linke Hälfte der Lamelle 11 zu fräsen, sondern nach Drehung um 180° um einen Drehsymmetriepunkt 15 herum auch die in der Fig. 1 rechte Hälfte der Lamelle 11 zu fräsen.
Wie bereits ausgeführt, handelt es sich um eine Fußbodenlamelle, z. B. eines Parkettfußbodens, die einen dichten Bodenbelag 19 bilden und gleichzeitig eine formstabile HorizontalVerlegung sicherstellen soll. Hierzu ist eine möglichst große Maßidentität jeder Lamelle 11 in sich und untereinander 8 AT 002 464 Ul erforderlich. Die erfindungsgemäße Schablone gewährleistet dies durch mehrfache Anwendung, zunächst bei der Herstellung einer Lamelle 11 durch die beschriebene Drehung um 180° um einen der Drehsymmetriepunkte 15 herum. Die erzielbare Maßgenauigkeit beläuft sich auf 1/10 mm.
Jede lange Kante 13 der Lamelle ll entspricht dabei zwei gegensinnig verlaufenden Kreisabschnitten 16 mit ein und demselben Radius r für beide langen Kanten 14 einer Lamelle 11. Der Radius r eines Kreisabschnittes 16 der langen Kanten 14 ergibt sich aus dem Abstand b, der der Hälfte zwischen den kurzen Kanten 13 entspricht und einer vorgebbaren maximalen Höhe h bezüglich einer Sehne s, die die Schnittpunkte einer langen Kante 14 mit den kurzen Kanten 13 verbindet, aus der Gleichung r = (b2 - h2)/2h + h. In dieser Gleichung können sowohl der Abstand b, also die maximale Längserstreckung einer Lamelle, als auch das Maß h, also das Maß der Auslenkung einer Lamelle 11, vorgegeben werden.
Fig. 2 zeigt einen Verband mehrerer Lamellen 11, bei denen sich deren lange Kanten 14 vollständig aneinander anschmiegen. Wiederum gestrichelt dargestellt ist ein quadratisches Segment 17 aus geraden Lamellen 12, wie sie als Würfelmuster bei Parkettfußböden Verwendung finden. Ersichtlich sind die nach außen oben und unten in der Fig. 2 weisenden langen ÜLanten 14 aufgrund der dargestellten erfindungsgemäßen geschwungenen Lamellen ll bereits geschwungen. Mit der einen Schablone 10 ist es nun wiederum möglich, auch die sich zu einer Linie ergänzenden, in der Fig. 2 seitlichen kurzen Kanten 13 entsprechend den Kanten 14 geschwungen 9 AT 002 464 Ul zu fräsen, so daß ein erfindungsgemäßes Segment 18 mit geschwungenen seitlichen Kanten zur Verfügung steht. Hierzu ist die Schablone 10 viermal jeweils um nur 90° um einen der Drehsymmetriepunkt 15 bezüglich einer gedachten in der Fig. 2 horizontal verlaufenden Mittellinie des Segments 18 anzulegen und die Kanten des Segments 18 zu f.räsen.
Fig. 3 zeigt einen dichten Bodenbelag 19, zusammengefügt aus Segmenten 18. Im übrigen wird auf die Beschreibung zu Fig. 1 und 2 verwiesen.
Fig. 4 zeigt einen dichten Bodenbelag in Klinkerform, der an aus Lamellen ll entsprechend Fig. 1 aufgebaut ist. Um diese Klinkerform zu ermöglichen, bei der sich die geschwungenen Kreisabschnitte 16 der Lamellen 11 abschnittsweise versetzt berühren und ineinander-greifen, sind zwei Vorgehensweisen möglich. Einerseits kann ein anderer Drehsymmetriepunkt 15 an der anderen kurzen Kante in Fig. 1 gewählt werden, oder aber die Schablone 10 um ihre Längsmittelachse gedreht werden. Die in der Fig. 4 obere Reihe und jeweils übernächste ist dann mit Lamellen gemäß Fig. 1 und die zweite Reihe von oben und jeweils übernächste mit Lamellen ll zu versehen, die nach entsprechender Drehung der Schablone 10 gefräst sind.
Wesentlich, bei allen langen Kanten 14 der geschwungenen Lamellen 11 und den nachträglich gefrästen sich ergänzenden kurzen Kanten 13 gemäß Fig. 2, ist die Forderung nach parallelen Kreisabschnitten der sich jeweils gegenüberliegenden Kanten, da nur dadurch eine geradlinige Erstreckung vieler verlegter erfindungsgemäßer Lamellen ll oder 10 AT 002 464 Ul entsprechender Segmente 18 gewährleistet ist.
Vorteilhaft bei der verwendeten einen Schablone 10 ist überdies, neben deren Verwendung in einer aufwendigen CNC Fräse, ihre Verwendung in einer preisgünstigeren Fräse mit Anlaufring und einer in jedem Fall zu erzielenden Genauigkeit von 1/10 mm, wodurch quasi identische.Lamellen 11 und/oder Segmente 18 fräsbar sind, um einen dichten Bodenbelag 19 zu bilden und gleichzeitig eine formsichere HorizontalVerlegung zu ermöglichen. Ferner ist darauf hinzuweisen, daß die Schablone 10 sowohl für massives Holz, aber auch für be- und geschichtetes Holz, PVC und Verbundmaterialien verwendet werden kann und gleichfalls die gewünschten Vorteile erzeugt.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Fig. 1 bis 4 sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein. 11
Claims (8)
- AT 002 464 Ul ANSPRÜCHE 1. Schablone zum Fräsen von und damit hergestellte Lamellen und/oder Segmente(n), insbesondere von Bodenbelägen, mit je zwei in Abstand zueinander verlaufenden* parallelen kurzen und langen den Umfang bildenden Kanten, dadurch gekennzeichnet. daß gerade Abschnitte die kurzen Kanten (13) und parallele Kreisabschnitte (16) die langen und geschwungenen Kanten (14) der Schablone (10), der Lamellen (11) und/oder Segmente (18) bilden.
- 2. Schablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich in Richtung der langen Kanten (14) erstreckende gedachte Mittellinie die kurzen Kanten (13) mittig schneidet und diese Schnittpunkte Drehsymmetriepunkte (15) bilden, zur Verdopplung der Längserstreckung einer damit hergestellten Lamelle (11) oder Kante eines Segments (18) mit gegensinnigem Kreisabschnitt (16) .
- 3. Schablone nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Radius r des Kreisabschnittes (16) der langen Kanten (14) aus dem Abstand b, der der halben Entfernung zwischen den kurzen Kanten (13) entspricht und einer vorgebbaren maximalen Höhe h bezüglich einer gedachten Sehne s, die die Schnittpunkte einer langen Kante (14) mit den kurzen Kanten (13) verbindet, aus der Gleichung r = (b2 - h2)/2h + h ergibt. 12 AT 002 464 Ul
- 4. Schablone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß aufgrund der drehsymmetrischen Ausgestaltung derselben, bei einer 180° Drehung um einen der Drehsymmetriepunkte (15) herum, auf 1/10 mm identische Lamellen (11) mit doppelter Längserstreckung und mit gegensinnig geschwungenen Kreisabschnitten der langen Kanten (14) fräsbar sind.
- 5. Schablone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß aufgrund der drehsymmetrischen Ausgestaltung derselben, um die Drehsymmetriepunkte (15) und/oder um die Längsmittellinie herum, auf 1/10 mm identische Lamellen (11) mit gegensinnig geschwungenen Kreisabschnitten (16) der langen Kanten (14) fräsbar sind, die sich kreisabschnittsweise versetzt berühren und ineinander greifend einen dichten Bodenbelag (19) bilden.
- 6. Schablone nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß aufgrund der drehsymmetrischen Ausgestaltung derselben auf 1/10 mm identische Lamellen (11) mit gegensinnigen Kreisabschnitten (16) der langen Kanten (14) fräsbar sind, die sich zu einem Segment (18) ergänzend in Längserstreckung vollständig und dicht berühren und deren sich ergänzende gerade und kurzen Kanten (13) ebenfalls geschwungen fräsbar sind, so daß ein etwa quadratisches Segment (18) mit gleich geschwungenen Kanten entsteht, welches mit weiteren entsprechenden Segmenten (18) ineinander greifend einen dichten Bodenbelag (19) bildet. 13 AT 002 464 Ul
- 7. Schablone nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet. daß aufgrund der symmetrischen Ausgestaltung derselben mittels einer CNC Fräse oder einer Fräse mit Anlaufring auf 1/10 mm identische Lamellen (11) und/oder Segmente (18) fräsbar sind.
- 8. Schablone nach i^ispruch 7, dadurch gekennzeichnet. daß die damit erzeugten Lamellen (11) und/oder Segmente (18) aus massivem oder geschichtetem Holz oder PVC oder Verbundmaterialien sind und auf 1/10 mm identische Randmaße haben. 14
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29703542U DE29703542U1 (de) | 1997-02-27 | 1997-02-27 | Schablone zum Fräsen von und damit hergestellte Lamellen und/oder Segmenten, insbesondere von Bodenbelägen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT2464U1 true AT2464U1 (de) | 1998-11-25 |
Family
ID=8036651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT11298U AT2464U1 (de) | 1997-02-27 | 1998-02-25 | Schablone zum fräsen von und damit hergestellte lamellen und/oder segmente(n), insbesondere von bodenbelägen |
Country Status (3)
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| MM9K | Lapse due to non-payment of renewal fee |