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Verkehrsüberwachungseinrichtung zur Ermittlung der eine festgesetzte Höchstgeschwindigkeit überschreitenden Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Verkehrsüberwachungseinrichtung zur Ermittlung der eine festgesetzte Höchstgeschwindigkeit überschreitenden Fahrzeuge, welche Einrichtung zwei in Fahrtrichtung hintereinander angeordnete, von den Fahrzeugen nacheinander beeinflussbare Signalgeber, z. B.
Signalschwellen, sowie eine vom ersten Signalgeber über ein erstes Relais auslösbare Zeitschaltvorrichtung, bestehend aus Kondensator, Widerstand und Thyratron od. dgl., mit einer der festgesetzten Höchstgeschwindigkeit ent- sprechendenschaltzeit umfasst und eine durch den zweiten, nur während dieser Schaltzeit wirksam beein- flussbaren Signalgeber auslösbareRegistriervorrichtung aufweist, welche die zu schnell fahrenden Fahrzeuge in vorgegebenem Zeitabstand jeweils mehrmals nacheinander photographisch registriert.
Derartige Einrichtungen sind bereits bekannt und mit dem Vorteil verbunden, dass das Registriermaterial infolge der zweimaligenAufnahme registrierter Fahrzeuge besser und sicherer als früher ausgewertet werden kann.
Zur baulichen Vereinfachung solcher Überwachungseinrichtungen wird nunmehr gemäss der Erfindung vorgeschlagen, mindestens Teile der Zeitschaltvorrichtung auch zur Wiederholung der photographischen Registrierung der zu schnell fahrenden Fahrzeuge zu verwenden, wozu parallel zum Zeitkreiskondensator der Zeitschaltvorrichtung ein erster Arbeitskontakt liegt, der durch ein vom zweiten Signalgeber beeinflusstes zweites Relais kurzzeitig betätigbar ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der vom zweiten Relais betätigte erste Ar- beitskontakt parallel zu einem Ruhekontakt angeordnet, der von dem vom ersten Signalgeber beeinflussten ersten Relais gesteuert wird. Die Zeitschaltvorrichtung kann zur Veränderung ihrer Schaltzeit zwei Zeitkreiswiderstände aufweisen, wobei ein vom zweiten Relais über einen zweiten Arbeitskontakt gesteuertes drittes Relais mit einem von ihm betätigten Umschalter vorgesehen ist, durch welchen die Zeitkreiswiderstände wechselweise an den Zeitkreiskondensator der Zeitschaltvorrichtung anschaltbar sind.
Ein viertes Relais kann im Stromkreis der Röhre der Zeitschaltvorrichtung angeordnet sein und einen weiteren Ruhekontakt im Stromkreis des vom ersten Signalgeber gesteuerten ersten Relais betätigen, das seinerseits einen Arbeitskontakt im Stromkreis des vierten Relais steuert.
Die erfindungsgemässe Überwachungseinrichtung zeichnet sich durch einen sehr einfachen Aufbau aus.
Die vorgeschlagene Mehrfachverwendung der Zeitschalteinrichtung führt zu einer merklichen Verringerung der Herstellungskosten der Überwachungseinrichtung, ohne jedoch ihre Betriebssicherheit zu beeinträchtigen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile gehen aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung hervor. Diese Ausführungsform ist in den Zeichnungen näher dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l eine Einrichtung zur Überwachung der Einhaltung einer festgesetzten Höchstgeschwindigkeit im Strassenverkehr und Fig. 2 das elektrische Schaltbild dieser Einrichtung.
In Fig. 1 ist ein Teilstück einer Verkehrsstrasse mit zwei durch Mittelstreifen voneinander getrennten Fahrbahnen 1, l'dargestellt. In oder auf der Fahrbahn 1 für in Richtung von links nach rechts fahrendeFahrzeugesindzweiSignalschwellen 2,3 in einem bestimmten gegenseitigenAbstand, beispielsweise in einem Abstand von 10 m, angeordnet. Diese Signalschwellen sind an sich bekannt und bedürfen
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deshalb keiner näheren Erläuterung. Sie sind beispielsweise pneumatisch wirksam und geben Schaltimpulse ab, wenn sie von Fahrzeugen überfahren werden. An Stelle der gezeigten Signalschwellen können auch Lichtschranken, Radareinrichtungen oder andere Signalgeber Verwendung finden, die durch die vorüberfahrenden Fahrzeuge beeinflussbar sind.
Seitlich der Fahrbahn 1 ist ein Mast 4 angeordnet, welcher ein Schutzgehäuse 5 trägt, in dem die elektrische Schaltvorrichtung der Überwachungseinrichtung sowie eine nicht dargestellte photographische Kamera zur photographischen Registrierung der zu schnell fahrenden Fahrzeuge untergebracht sind. Die Auslöseeinrichtung, die Filmfortschaltvorrichtung und der Verschlussaufzug dieser Kamera werden in bekannter Weise elektromagnetisch betätigt. Der Kamera kann ein ebenfalls nicht dargestelltes Blitzlichtgerät zugeordnet sein. Die Anordnung der elektrischen Schaltvorrichtung der Überwachungsein- richtung, der Registrierkamera und des Blitzlichtgerätes im Schutzgehäuse 5 kann beispielsweise in der in der deutschenAuslegeschrift 1078797 und in der entsprechenden österr.
Patentschrift Nr. 225077, Fig. 2 gezeigten Weise erfolgen.
Die in Fig. 2 dargestellte elektrische Schaltvorrichtung der Verkehrsüberwachungseinrichtung istüber dieLeiter 6, 7 mit derenAnschlusselementen 8,9 an eine nicht dargestellte Gleichspannungsquelle derart angeschlossen, dass der Leiter 7 positive Spannung gegenüber dem mit Masse verbundenen Leiter 6 führt.
Die elektrische Schaltvorrichtung weist zwei Schalter 10,11 auf, von denen der Schalter 10 durch dieSignalschwelle 2 und der Schalter 11 durch die Signalschwelle 3 gesteuert wird, u. zw. derart, dass sie aus der Offenstellung in die Schliess stellung überführt werden, wenn ein Fahrzeug diezugeordnete Signalschwelle überfährt. Sobald diese nicht mehr belastet ist, kehrt der Schalter 10 bzw. 11 unter der Wirkung nicht dargestellter Federn in die Ausgangsstellung zurück.
Die elektrischeSchaltvorrichtung der Verkehrsüberwachungseinrichtungumfasst drei zwischen den Leitern 6,7 parallel zueinander angeordnete Relais 12,13, 14, von denen das abfallverzögerte erste Relais 12 im Stromkreis des von der Signalschwelle 2 gesteuerten Schalters 10 und das zweite Relais 13 im Stromkreis des von der Signalschwelle 3 betätigten Schalters 11 liegt. Das erste Relais 12 steuert einen parallel zum Schalter 10 angeordneten Arbeitskontakt 12a sowie einen Arbeitskontakt 12b im Stromkreis des dritten Relais 14, während das zweite Relais 13 einen zweiten Arbeitskontakt 13a steuert, der im Stromkreis des dritten Relais 14 in Serie mit dem Schalter 12b liegt.
Im Stromkreis des zweiten Relais 13 liegt ferner ein vom dritten Relais 14 gesteuerter Umschalter 14a, durchdenderArbeitskontakt 13a unter Abschaltung des zweiten Relais 13 überbrückbar ist.
Ferner ist eine elektrische Zeitschaltvorrichtung vorgesehen, welche eine vorzugsweise als Thyratron ausgebildete, zwischen den Leitern 6,7 angeordnete Röhre 15 aufweist. Der zugeordnete Zeitkreis umfasst einen Kondensator 16 sowie zwei einstellbare Widerstände 17,18, welche einerseits an den Mittelabgriff eines durch den Widerstand 19 und die Glimmlampe 20 gebildeten Spannungsteilers angeschlossen sind und anderseits über den vom dritten Relais 14 gesteuerten Umschaltekoiitakt 14b w echselweise an den Zeitkreiskondensator 16 anschaltbar sind.
Dieser ist über den Widerstand 21 mit der Zündelektrode der Röhre 15 verbunden und kann über den Widerstand 22 durch jeden der beiden parallel zueinander liegenden Ruhekontakte 12c und Arbeitskontakte 13b überbrüclt werden. Der Kontakt 12c wird vom ersten Relais 12 und der Kontakt 13b vom zweiten Relais 13 gesteuert.
Im Anodenkreis der Röhre 15 liegen in Serie ein vom ersten Relais 12 gesteuerter Arbeitskontakt 12d sowie ein viertes Relais 23, welchesseinerseits einenweiteren Ruhekontakt 23a im Stromkreis des ersten Relais 12 betätigt.
Schliesslich umfasst die elektrische Schaltvorrichtung der Verkehrsüberwachungseinrichtung einen ebenfalls zwischen den Leitern 6,7 liegenden Elektromagnet 24, der bei Erhalt eines Stromin, pulses in bekannter Weise die im Gehäuse 5 angeordnete Registrierkamera der Überwachungseinrichtung auslöst und nach Verschlussablauf denKameraverschluss erneut spannt sowie den Film um eine Bildlänge fortschaltet. Wie noch näher erläutert wird, wird die Kamera nach Auslösung durch ein zu schnell fahrendes Fahrzeug zwecks zweimaliger photographischer Registrierung desselben in definiertem Zeitabstand ein zweites Mal ausgelöst.
Im Stromkreis des Elektromagneten 24 sind ein vom ersten Relais 12 gesteuerter Schalter 12e sowie ein vom zweiten Relais 13 gesteuerter Arbeitskontakt 13c hintereinander angeordnet. Parallel zu diesen beiden Kontakten liegen - ebenfalls in Serie - ein vom dritten Relais 14 gesteuerter Arbeitskontakt 14c und ein vom vierten Relais 23 gesteuerter Arbeitskontakt 23b.
Wie im folgenden näher erläutert wird, ist die durch die Röhre 15, den Zeitkreiskondensator 16
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und den Zeitkreiswiderstand 17 bzw. 18 gebildete Zeitschaltvorrichtung zweifach verwendbar, u. zw. dient sie sowohl zur Ermittlung der eine festgesetzte Höchstgeschwindigkeit überschreitenden Fahrzeuge, als auch zur Wiederholung der photographischen Registrierung solcher Fahrzeuge, die als zu schnell fah- rend ermittelt worden sind. Zu diesem Zweck ist der Zeitkreiswiderstand 17 derart eingestellt, dass die Schaltzeit der Zeitschaltvorrichtung bei eingeschaltetem Widerstand 17 derjenigen Zeitdauer entspricht, die zum Durchfahren der zwischen den Signalschwellen 2,3 liegenden Messstrecke mit der zulässigen
Höcbstgeschwindigkeitnotwendig ist.
DerWiderstand 18 isthingegen so eingestellt, dass bei seiner Ein- schaltung in die Zeitschaltvorrichtung deren Schaltzeit dem Zeitabstand entspricht, der zwischen der er- sten und der zweiten photographischen Registrierung eines zu schnell fahrenden Fahrzeuges liegen soll.
Dieser Zeitabstand kann beispielsweise 1 sec betragen.
Im einzelnen wird dieWirkungsweise der vorgeschlagenen Anordnung nachfolgend erläutert.
In der Ausgangsstellung sind die Röhre 15 sowie sämtliche Relais der elektrischen Schaltvorrich- tung stromlos, wobei die einzelnen Kontakte der Schaltvorrichtung die in Fig. 2 dargestellte Lage ein- nehmen.
Durchfährt ein Fahrzeug 25 die zwischen den Signalschwellen 2,3 liegende Messstrecke mit einer Geschwindigkeit, die über der zulässigen, am Widerstand 17 eingestellten Höchstgeschwindigkeit liegt, so finden folgende Vorgänge statt.
Beim Einfahren des Fahrzeuges 25 in dieMessstrecke, d. h. beim Überfahren der Signalschwelle 2 mit den Vorderrädern dieses Fahrzeuges, wird der Schalter 10 kurzzeitig geschlossen, wodurch das erste
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kontakt 12c. Durch das Schliessen des Kontaktes 12a bleibt das erste Relais 12 auch danh erregt, wenn sich der Schalter 10 nach Freigabe der Signalschwelle 2 wieder öffnet, während durch das Öffnen des Ruhekontaktes 12c die Überbrückung des Zeitkreiskondensators 16 aufgehoben wird. Die Schaltzeit der Zeitschaltvorrichtung 15, 16,17 läuft deshalb an, wobei sich der Zeitkreiskondensator 16 über den Widerstand 17 aufzuladen beginnt.
Die Ladung des Zeitkreiskondensators 16 hat jedoch den für die Zündung der Röhre 15 erforderlichen Wert noch nicht erreicht, wenn das Fahrzeug 25, das die Messstrecke schneller als zulässig pas- siert, mit den Vorderrädern dieSignalschwelle 3 überfährt. Beim Überfahren dieser Signalschwelle wird der Schalter 11 kurzzeitig geschlossen und somit das zweiteRelais 13 kurzzeitig erregt, wodurch die Arbeitskontakte 13a, 13b, 13c ebenfalls für kurze Zeit geschlossen werden.
Hiedurch erhält zum einen der Magnet 24 über die Kontakte 12e, 13c einen kurzen Stromstoss, so dass die photographische Registrierkamera der Überwachungseinrichtung ausgelöst und eine erste photographische Aufnahme des zu schnell fahrenden Fahrzeuges 25 erfolgt.
Zum andern wird durch das vorerwähnte kurzzeitige Erregen des zweiten Relais 13 der Zeitkreiskondensator 16 über den Widerstand 22 und den erstenArbeitskontakt 13b entladen und somit der bei Einfahren des Fahrzeuges 25 in die Messstrecke ausgelöste Schaltzeitablauf der Zeitschaltvorrichtung vorzeitig abgebrochen. Ausserdem wird bei Erregung des zweiten Relais 13 das dritte Relais 14 erregt, das durch Umlegen des Umschaltekontaktes 14a über diesen auch nach Abfallen des Relais 13 erregt bleibt und ferner den Umschaltekontakt 14b umlegt, wodurch der Zeitkreiswiderstand 17 vom Kondensator 16 abgeschaltet und der Zeitkreiswiderstand 18 in den Ladekreis des Kondensators 16 eingeschaltet wird. Zusätzlich wird auch noch der Arbeitskontakt 14c geschlossen, was aber zunächst ohne Einfluss auf den Kameraauslösemagnet 24 bleibt.
Nach Abfallen des zweiten Relais 13 und Öffnen des Kontaktes 13b beginnt sich der Zeitkreiskondensator 16 erneut aufzuladen, diesmal jedoch über den Widerstand 18. Somit läuft eine neue Schaltzeit an.
Sobald der Zeitkreiskondensator 16 auf eine vorbestimmte Spannung aufgeladen ist, zündet die Röhre 15 und erregt das vierteRelais 23, welches denRuhekontakt 23a öffnet und den Arbeitskontakt 23b schliesst. Hiedurch erhält derKameraauslösemagnet 24 über dieArbeitskontakte 14c, 23b erneut Spannung, so dass die Registrierkamera ein zweites Mal ausgelöst und die photographische Aufnahme des Fahrzeuges 25 im Zeitabstand der Schaltzeit der Zeitschaltvorrichtung 15, 16,18 wiederholt wird.
Nachdem der Ruhekontakt 23a geöffnet wurde, fällt das erste Relais 12 verzögert ab, wodurch die Kontakte 12a - 12e in denAusgangszustand zurückgestellt werden. Hiedurch werden auch das dritte und vierte Relais 14,23 stromlos, so dass auch die von ihnen gesteuerten Kontakte 14a-14c und 23a, 23b in den Ausgangszustand zurückkehren. Ferner wird der Kameraauslösemagnet 24 wieder stromlos, die Röhre 15 gelöscht, der Zeitkreiskondensator 16 entladen und anstatt des Widerstandes
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18 wieder der Widerstand 17 an den Kondensator 16 angeschaltet. DerAusgangszustand der gesamten Überwachungseinrichtung ist deshalb wieder hergestellt.
Während der vorbeschriebenen Vorgänge bleibt ein erneutes Überfahren der Signalschwellen 2, 3 durch dieHinterräder des Fahrzeuges 25 oder durch die Räder nachfolgender Fahrzeuge ohne Einfluss auf die Überwachungseinrichtung, da bei geschlossenem Arbeitskontakt 12a die erneute Betätigung des Schalters 10 und bei umgelegtem Umschaltekontakt 14a ein erneutes Betätigen des Schalters 11 wirkungslos bleibt.
Durchfährt jedoch das Fahrzeug 25 die Messstrecke mit geringerer als der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, so kommt es-wie nachfolgend beschrieben wird-nicht zu einer photographischenRegi- strierung.
Wie im ersten Fall wird auch beim Einfahren eines mit geringerer als der zulässigen Höchstgeschwin- digkeit fahrenden Fahrzeug es 25 in die Messstrecke der Schalter 10 kurzzeitig geschlossen, das erste Relais 12 erregt und die Zeitschaltvorrichtung 15,16, 17 ausgelöst.
In diesem Falle lädt sich jedoch der Zeitkreiskondensator 16 über den Widerstand 17 auf das für die Zündung der Röhre 15 notwendige Potential auf, bevor das Fahrzeug 25 die Signalschwelle 3 erreicht und den Schalter 11 schliesst. Bei Zündung der Röhre 15 wird das vierte Relais 23 erregt, welches denRuhekontakt 23a öffnet und denArbeitskontakt 23b schliesst. Während die letztgenannte Massnahme auf den Kameraauslösemagnet 24 ohne Einfluss bleibt, wird durch das Öffnen des Ruhekontaktes 23a das erste Relais 12 stromlos, das seinerseits die von ihm gesteuerten Kontakte in die Aus-
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zurückstellt, wodurch auch das vierte Relaiswird und der Zeitkreiskondensator 16 wieder entladen wird, hat somit die gesamte Schaltvorrichtung den Ausgangszustand wieder erreicht, ohne dass es zu einer Auslösung der Registrierkamera kam.
Erreicht das langsamer als zulässig fahrende Fahrzeug 25 im weiteren Verlauf die Signalschwelle
3, so werden zwar das zweite Relais 13 kurzzeitig erregt und die Arbeitskontakte 13a, 13b, 13c kurzzeitig geschlossen. Dies führt jedoch weder zu einer Erregung des Kameraauslösemagneten 24 noch zu einer Erregung des Relais 14. Das Uberfahren der Signalschwelle 3 bleibt somit in diesem Fall wirkungslos.
DieSchaltzeitenderZeitschaltvorrichtung 15,16, 17bzw. 15, 16, 18 sind infolge der spannungsstabilisierenden Wirkung der Glimmlampe 20 in hohem Masse konstant.
Selbstverständlich können auch andereSchaltungsanordnungen vorgesehen werden. So kann beispielsweise an Stelle des zusätzlichen Zeitkreiswiderstandes 18 ein zusätzlicher Zeitkreiskondensator Verwendung finden und an Stelle des Kondensators 16 in den Zeitkreis eingeschaltet werden.
Ein zusätzlicher Zeitkreiswiderstand oder-kondensator sowie der Umschaltekontakt 14b erübrigen sich ganz, wenn der Abstand der beiden Kontaktschwellen 2,3, die zulässige Höchstgeschwindigkeit und der Zeitabstand zwischen den aufeinanderfolgendenAufnahmen eines zu schnell fahrenden Fahrzeuges derart aufeinander abgestimmt sind, dass die Schaltzeit der Zeitschaltvorrichtung 15, 16,17 zur Ermittlung zu schnell fahrender Fahrzeuge und die Schaltzeit der Zeitschaltvorrichtung 15, 16,18 zur Wiederholung der photographischen Registrierung einander gleich sind.
Wenn es auch vorteilhaft ist, beide photographischen Aufnahmen zu schnell fahrender Fahrzeuge mit einer einzigen Kamera durchzuführen. so lässt sich die Erfindung doch auch bei solchen Überwachungseinrichtungen anwenden, bei denen zwei Registrierkameras eingesetztwerden. In diesem Fall wären die Arbeitskontakte 14c, 23b vom Magnet 24, der die erste Kamera auszulösen hätte, abzuklemmen und in den Stromkreis eines zusätzlichen Elektromagneten zu legen, der die zweite Kamera auslöst.
Die Mehrfachausnutzung der Zeitschaltvorrichtung ist auch dann sinnvoll, wenn die zu schnell fahrenden Fahrzeuge nicht nur zweimal, sondern mehrmals in definierten Zeitabständen photographisch registriert werden.
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