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Schaltungsanordnung zur Eingabe von Informationen in einen Speicher
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Eingabe von Informationen in einen Spei- cher, besonders für Datenverarbeitungseinrichtungen, die zur Eingabe Informationsträger und als Speicher
Kernspeicher verwenden.
Bei den bekannten und allgemein üblichen Anordnungen der Informationseingabe in Datenverarbeitungseinrichtungen durchläuft der Informationsträger eine Abfühlstation, durch die die aufgezeichneten Angaben in elektrische Signale verwandelt, einem meist zweidimensionalenmagnetkernspeicher zurzwi- schenspeicherung zugeführt werden.
Bei einer bekannten Anordnung werden Lochkarten als Informationsträger benutzt. In der Abfühlstation werden die in der Lochkarte eingestanzten Werte durchBürsten abgefühlt, die bei einer Lochung Kontakt mit einer Kontaktwalze geben, die über Schalter an Erde gelegt ist. Die Bürsten selbst sind über Spulen mit einem jeder Spalte des Matrixspeichers zugeordneten Kondensator verbunden, so dass sich bei der Kontaktgabe der Bürste mit der Kontaktwalze der Kondensator über die Spulen und die Bürsten entlädt.
Der Entladestrom wird als die halbe Koerzitivkraft der entsprechenden Spalte des Speichers zugeführt. DieAufladung des Kondensators erfolgt mindestens in der Zeit zwischen zwei Reihen der Lochkarte.
Dieses beschriebene Verfahren arbeitet nach dem Koinzidenzprinzip mit Hc/2.
Eine andere bekannte Anordnung geht von der Drittelung der Treiberströme aus. Die AbfUhlstation besteht ebenso wieder aus Kontaktwalze und Bürste. Im Gegensatz zur erstbeschriebenen Anordnung trägt aber jede Spalte des Speichers zwei Leitungen. Die eine Leitung ist mit einer Potentialquelle verbunden, die an alle Kerne einer jeden Spalte einen Vormagnetisierungsstrom mit Hc/3 führt, während die Kontaktwalze mit einer Potentialquelle 2 Hc/3 verbunden ist. Nach der Kontaktgabe fliesst über die Bürsten der Strom 2 Hc/3 zum Schalten der vormagnetisierten Kerne, so dass dann eine Ummagnetisierung der Kerne erfolgt.
Beide beschriebenen Anordnungen setzen in jedem Fall ein einwandfreies Informationsträgermaterial und einwandfreie und saubere Kontaktgeber oder Bürsten voraus, um den Schaltvorgang der Kerne auszulösen. Können aber die Kontaktgeber oder Bürsten durch Kartenabrieb und durch die nicht zu umgehende Verschmutzung keinen einwandfreien Kontakt geben, entsteht der zum Umschalten der Speicherkeme erforderliche Impuls nicht zum genauen festgelegten Zeitpunkt oder mit einer nichtdefinierten Flanke oder aber mit zu geringer Amplitude und Impulsbreite. Auch die in den bekannten Anordnungen beschriebene Entladung des Kondensators unterliegt den aufgeführten Mängeln. Sie erfolgt entweder nur teilweise oder zu einem Zeitpunkt, zu dem die Entladung des Kondensators und damit ein Umschalten der Speicherkerne nicht mehr erfolgen darf.
Diese Nachteile ergeben sich daraus, dass immer erst bei der Kontaktgabe die zum Umschalten der Speicherkerne erforderlichen Impulse geformt werden.
Zweck der Erfindung ist es daher, die bestehenden Mängel zu beseitigen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die eine Informationsübemahme vom Informa- tionsträger in den Speicher auch bei mangelhaftenAbfühlbedingungen ermöglicht, und bei der mindestens
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zu Beginn der Informationsübernahme auch unter diesen Bedingungen einwandfreie geformte Impulse vorliegen.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass für einen oder mehrere Speicherplätze des Kernspei- chers eine einen Transistor enthaltende Leistungsstufe vorgesehen ist, die zwischen einem Impulsgenerator und einer Versorgungspotential - UB tragenden Kontaktwalze angeordnet und über einen Übertrager einem Speicherplatz des Kernspeichers zugeordnet ist, in der Weise, dass am Eingang der Leistungsstufe mindestens zur Zeit der Informationsübernahme aus einem Informationsträger in einen Speicherplatz ein oder mehrere Impulse vom Impulsgenerator anliegen, während zu demselben Zeitpunkt ein Ausgang der
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- UB angeschlossenImpulsgenerator-Speicherplatz besteht.
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung erläutert, die das Prinzip der Informationsübertragung zeigt. In dieser ist an einer Kontaktwalze 1 das Versorgungspotential - UB geführt. Über der Kontaktwalze 1 liegt einInformationsträger 2, durch dessenlochungen 3 Kontaktgeber 4 Kontakt mit der Kontaktwalze 1 geben können. Der Kontaktgeber 4 ist an einer Leistungsstufe 5 angeschlossen. Diese besteht aus einem in Emitterschaltung angeordneten Transistor 6, dessen Kollektor 7 über die Primärwicklung eines Übertragers 8 mit dem Kontaktgeber 4 verbunden ist. Mit der Sekundärwicklung ist der Übertrager 8 an einen Speicherplatz 9 des Kernspeichers geführt.
Statt des Übertragers 8 können auch andere Anpassungs-oder Verknüpfungsglieder verwendet werden. Es ist auch nicht erforderlich, so viel Leistungsstufen 5 vorzusehen, wie Speicherplätze 9 vorhanden sind. Es sind aber so viel Speicherplätze 9 vorhanden, wie der Informationsträger Spalten bzw.
Zeilen besitzt.
Der Transistor 6 ist mit seiner Basis 10 mit einem Impulsgenerator 11 verbunden, während sein Emitter 12 am Massepotential liegt. Der Übertrager 8 derleistungsstufe 5 ist füreinenieder- ohmige Anpassung an dem Eingangskreis 13 des Speicherplatzes 9 vorgesehen.
Der Impulsgenerator 11 gibt, sobald er eingeschaltet ist, fortwährend negative Impulse an die Basis 10 des Transistors 6, den Eingang der Leistungsstufe 5, ab. Gelangt der Kontaktgeber 4 in eine Lochung 3 des Informationsträgers 2, gibt dieser Kontakt mit der Kontaktwalze 1. Damit gelangt das Versorgungspotential-Un der Kontaktwalze l über den Kontaktgeber 4 und durch die Primärwicklung des Übertragers 8 an den Kollektor 7 des Transistors 6.
Der Stromkreis vom Ver- sorgungspotential - UB zum Massepotential oder Bezugspotential ist geschlossen, so dass die Impulse vom Generator 11 über die Leistungsstufe 5 und den Eingangskreis 13 unter Beachtung der stattfindenden Phasenumkehr auf den Speicherplatz 9 einwirken und den mit dem Kontaktgeber 4 vom Informationsträger 2 abgefühlten Wert dort speichern können.
Dadurch, dass die Kontaktgabe Kontaktgeber 4-Kontaktwalze 1 ein oder mehrere Millisekun- den anhält, die Impulsbreite der Impulse dagegen 2-5 msec beträgt und zum andern jeder Kontaktgeber 4 ein Kontaktbündel oder eine Kontaktfläche darstellt, von dem eine tangentiale Berührung ge- nügt, um die Leitfähigkeit des Transistors 6 zu bewirken, ist auch bei schlechten Abfühlbedingungen die Beeinflussung des Speicherplatzes 9 gewährleistet, zumal von der während einer Millisekunde zur Verfügung stehenden grossen Anzahl Impulse des Generators 11 ein Impuls ausreicht, um nach Durchlaufen der Leistungsstufe 5 den Speichervorgang auszulösen.
Während bei dem bekannten Verfahren durch die Kontaktgabe die für die Speicherung der Information notwendigen Impulse erst erzeugt werden, liegen diese bei dem erfindungsgemässen Verfahren schon zu Beginn der Kontaktgabe vor. Durch die Kontaktgabe wird nur die Leistungsstufe für die Impulse vom Impulsgenerator 11 durchlässig gemacht.