AT247270B - Verfahren zur Herstellung hochglanzfähiger Aluminium- oder Aluminiumlegierungsformkörper - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochglanzfähiger Aluminium- oder Aluminiumlegierungsformkörper

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AT247270B
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Werner Dr Helling
Hans Friedrich Dipl Ing Honsel
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Merkur Gmbh Metallwerk
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  Verfahren zur Herstellung hochglanzfähiger Aluminium- oder   Aluminiumlegierungsformkörper   
Die Erfindung betrifft   ein Verfahren zur Herstellung von Aluminium- oder Aluminiumlegierungsform-   körpern wie Blechen, Bändern, Drähten   u. dgl., welche mithochglänzendenOberflächen   versehen und zur
Herstellung hochglänzender Gegenstände verwendet werden können und welche sich besonders für die dekorative anodische Oxydation eignen. 



   Zur Herstellung von Gegenständen mit dekorativer Wirkung wird das Aluminium häufig mittels chemischer oder elektrochemischer Verfahren geglänzt und anschliessend mit einer anodischen Deckschicht überzogen. Dieser Vorgang wird mit Glanzanodisierung oder Glanzeloxierung bezeichnet. 



   Glanz und Glätte der fertigen Teile werden sehr durch das Gefüge des Aluminiums beeinflusst. Ein heterogenes Gefüge, das beispielsweise neben dem Aluminiummischkristall noch Verbindungen, wie    Al Fe, Mg Si usw., enthält,   zeigt getrübte Deckschichten. Ein homogenes Gefüge, bei dem die Beimengungen und Legierungselemente im Aluminiumgitter eingebaut   bzw."gelöst"sind,   ist dagegen sehr gut zur Glanzanodisierung geeignet. 



   Für die Herstellung von Bändern, Blechen, Drähten   u. dgl.   zur Glanzanodisierung wurde bislang so vorgegangen, dass Rundbarren lösungsgeglüht wurden. Sie wurden nach einer Glühdauer von etwa 10h langsam auf Raumtemperatur abgekühlt, induktiv auf etwa   400 C   aufgeheizt, zu Schienen bzw. Vorpressdrähten verpresst und diese Vorformlinge dann zu Bändern ausgewalzt bzw. auf Endstärke gezogen. Dieser Vorgang ist verhältnismässig umständlich und führt zu relativ hohen Halbzeugpreisen. 



   Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass man Halbzeug, wie Bleche, Bänder, Drähte usw. aus Reinaluminium, Reinstaluminium und den daraus hergestellten Legierungen mit besonders guter Eignung für die Endbehandlung durch chemische oder elektrochemische Glättung und hoher Wirtschaftlichkeit dadurch herstellen kann, dass man die Gussbarren nach der Homogenisierungsglühung (beispielsweise bei 5800C) auf etwa 5000C abschreckt, im Temperaturbereich von etwa 500 bis etwa 4200C einer Vorverformung, insbesondere einer Abwalzung auf Platinenstärke, unterzieht und hierauf die Vorformlinge, wie Platinen, Vorpressdrähte oder Pressprofile, auf Temperaturen unter etwa 2000C abschreckt und hieraus nach vollständiger Abkühlung durch Kaltverformung Bänder, Drähte   u. dgl.   herstellt. 



   Es ist zwar schon ein mehrstufiges Verfahren bekanntgeworden, bei welchem bei Temperaturen über 3000C eine Verformung stattfindet, wonach der Formkörper zur Rekristallisation auf 3500C gehalten wird und schliesslich im abgekühlten Zustand bei Temperaturen unter   300 C,   vorzugsweise bei   2000C.   zur Endverformung gelangt. 



   Demgegenüber liegt der Erfindung, die auf völlig unterschiedlichen Verfahrensstufen aufgebaut ist, die Erkenntnis zugrunde, dass es gelingt, hochglanzfähige Aluminiumkörper dadurch zu erhalten, dass gewisse Temperaturbereiche schnell überwunden werden   (Zweistufen-Abschreckverfahren),   wobei eine. ge- 

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AT593062A 1961-08-10 1962-07-23 Verfahren zur Herstellung hochglanzfähiger Aluminium- oder Aluminiumlegierungsformkörper AT247270B (de)

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