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Auf Raupen laufender Schneetraktor
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zeigt einen Schneetraktor in Seitenansicht und Fig. 2 in Draufsicht.
Der Traktor besitzt ein Raupenfahrwerk 1 mit einer sehr weit vorne liegenden Vorderachse la, auf welche der Antriebsmotor 2 arbeitet und eine Hinterachse lb, über welche das Führerhaus 3 aufgebaut ist.
Die Vorderachse und der Antriebsmotor befinden sich unter einem als Schneepflug ausgebildeten Vor- derteil der Karosserie, der nach Art von drei Seiten einer vierseitigen Pyramide gestaltet ist. Die nach vorne abfallende Fläche 5 istnurschwachetwaunterSOgegendie Horizontale geneigt, während diebei- den Seitenflächen 6, 6'wesentlich steiler gegen den Boden abfallen. Die vordere Fläche 5 reicht nicht bis zum Boden, sondern es ist hier eine Leitkufe 7 von der Form eines keilförmigen Hohlkörpers angebracht, welche um die waagrechte Achse 8 an der Karosserie gelagert und über ein Gestänge 9 vom Führerhaus in verschiedene Schwenklagen eingestellt werden kann.
Wenn der Traktor auf beträchtliche Schneelagen 10 trifft, sinkt das Fahrzeug ein und verdichtet den unterdenRaupenketten befindlichen Schnee, soweit er nicht durch die Bewegung der Raupe nach hinten geschleudert wird. Sobald das Fahrzeug auf eine tragfähige Schicht 11 des Bodens abgesunken ist, wird bei der Vorwärtsbewegung die weiche Schneelage 10. unterfabren und dieser Schnee steigt über die Fläche 5 nach oben und fällt dann über die Seitenflächen 6, 6'gleitend nach der Seite hinunter. Er wird dabei nicht komprimiert, sondern im Gegenteil aufgelockert. Der vorne aufsteigende Schnee wirkt als Zusatzlast und erhöht den durch die Vorderachse auf die Raupe ausgeübten Bodendruck, was im Sinne einer erhöhten Reibung und Verringerung der Rutschgefahr wirkt.
Es können daher auch Steigungen genommen und bedeutende Lasten gezogen werden.
Ist das Fahrzeug nämlich in Bewegung, so kann durch entsprechende Einstellung der Leitkufe 7 nach oben eine Vorverdichtung des Neuschnees erreicht werden, wodurch fallweise die Möglichkeit gegeben ist, in der Neuschneelage zu"schwimmen", um oberflächig weniger Schnee verdrängen zu müssen. Man kann aber durch Nach-unten-Stellen der Leitkufe 7 das Fahrzeug auch nach unten steuern und auf diese Weise alte Schneeschichten aufsuchen und so die reibungserhöhende, aufsteigende Schneelast bewusst erhöhen.
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Snow tractor running on caterpillars
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shows a snow tractor in side view and FIG. 2 in plan view.
The tractor has a caterpillar chassis 1 with a very far forward front axle la, on which the drive motor 2 works, and a rear axle lb, over which the driver's cab 3 is built.
The front axle and the drive motor are located under a front part of the body that is designed as a snow plow and is designed like three sides of a four-sided pyramid. The forwardly sloping surface 5 is inclined only slightly below SO towards the horizontal, while the two side surfaces 6, 6 'fall significantly more steeply towards the ground. The front surface 5 does not reach the floor, but a guide runner 7 in the form of a wedge-shaped hollow body is attached here, which is mounted on the body around the horizontal axis 8 and can be set in various pivoting positions via a linkage 9 from the driver's cab.
If the tractor encounters substantial layers of snow 10, the vehicle sinks in and compacts the snow under the caterpillars, unless it is thrown backwards by the movement of the caterpillar. As soon as the vehicle has sunk onto a stable layer 11 of the ground, the soft layer of snow 10 will fall under the forward movement and this snow rises over the surface 5 and then falls over the side surfaces 6, 6 'sliding down to the side. It is not compressed, but on the contrary loosened up. The snow rising at the front acts as an additional load and increases the ground pressure exerted on the caterpillar by the front axle, which has the effect of increasing friction and reducing the risk of slipping.
It is therefore possible to climb inclines and pull significant loads.
If the vehicle is in motion, then by setting the guide runner 7 upwards, precompaction of the new snow can be achieved, which occasionally gives the opportunity to "swim" in the new snow in order to displace less snow on the surface. However, by moving the guide runner 7 down, the vehicle can also be steered downwards and in this way search for old layers of snow and thus consciously increase the friction-increasing, rising snow load.