AT248931B - Mischmaschine zum Mischen von körnigen und pulverigen Stoffen, insbesondere Beton, Mörtel, Asphalt usw. - Google Patents

Mischmaschine zum Mischen von körnigen und pulverigen Stoffen, insbesondere Beton, Mörtel, Asphalt usw.

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AT248931B
AT248931B AT622664A AT622664A AT248931B AT 248931 B AT248931 B AT 248931B AT 622664 A AT622664 A AT 622664A AT 622664 A AT622664 A AT 622664A AT 248931 B AT248931 B AT 248931B
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mixing
mixer
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Description


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  Mischmaschine zum Mischen von körnigen und pulverigen Stoffen, insbesondere Beton, Mörtel, Asphalt usw. 



   Die Erfindung betrifft eine Mischmaschine zum Mischen von körnigen oder pulverigen Stoffen, ins- besondere Beton, Mörtel, Asphalt usw., mit einem oder mehreren Schaufelmischwerken und einem nicht rotierenden Tellermischtrog, der mit einem verschleissfesten, auswechselbaren Bodenblech und Seiten- wänden versehen ist und bei dem ferner die Entleerungsseite der Beschickungsseite gegenüberliegt. 



   Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Konstruktion, bei der die stark beanspruchten Teile leicht auswechselbar sind, ohne dass umfangreiche Arbeiten für die Demontage und Montage erforderlich wären. 



   Bisher sind Mischer bekannt, die in horizontaler Lage mischen und eine bestimmte Höhe haben müs- sen, damit das fertige Mischgut in darunter gestellte Kübel entleert werden kann. Zur Beschickung benö- tigt der Mischer deshalb einen Aufzugskübel, welcher das in Bodennähe eingebrachte Material nach oben in den Mischer fördert. Ausserdem benötigt der Mischer eine Entleerungsklappe. 



   Da moderne Mischer elektrisch druckknopfgesteuert werden, sind drei Motoren notwendig ; einer für den Aufzugskübel, einer für das Mischwerk und der dritte für die Entleerungsklappe. Alle Motoren   mous-   sen   nach Möglichkeit mit Endschaltern   halbautomatisch gesteuert werden. Es ist einleuchtend, dass Mischer mit Aufzugskübel, Entleerungsklappen,   deren zusätzliche Motoren und der Steuerungderselbeneinengro-   ssen Aufwand an teuren Elementen darstellen. 



   Es ist auch eine Konstruktion bekanntgeworden, bei der diese teuren zusätzlichen Teile hinfällig werden. Dort wird nur ein Motor benötigt. Dies wird dadurch erreicht, dass   der Mischer inSchräglage mischt,   nur ein entsprechendes Mischwerk hat, während der Trog selbst nicht rotiert und die Aufgabeöffnung und oben eine offene Entleerstelle hat und sich ausserdem beim Entleeren um den Drehpunkt der Entleerungs- öffnung dreht. Er ist dazu um eine hochliegende, auf einem Gestell befestigte Achse schwenkbar, die der Beschickungsseite gegenüberliegt. Der Mischtrog kann so tief abgesenkt werden, dass eine direkte Beschickung vom Erdboden aus möglich ist. 



   Infolge der ausserordentlichen schnellen Mischung in Schräglage mittels des Mischwerkes oder der zweckmässig gegenläufigen Mischwerke tritt jedoch bei diesem Mischer ein hoher Verschleiss auf. Insbesondere der Mischtrog und das Bodenblech sind besonders hohem Abrieb ausgesetzt. Bisher bedurfte es eines grossen Arbeitsaufwandes, um dieses Bodenblech auszuwechseln. Insbesondere war es dabei störend, dass das Bodenblech von der Mischwelle durchragt wurde. Es mussten dann   alle auf der Mischwelle   befestigten Teile entfernt werden. NachdemSchrauben und Verbindungsstücke Korrosionen ausgesetzt sind, brachen häufig die entsprechenden Schrauben ab bzw. war es umständlich, diese Teile auszuwechseln.

   Die Seitenwände, die zwar nicht einem so grossen Verschleiss unterworfen sind, trotzdem aber auch im Laufe derZeit ausgewechselt werden mussten, machten es weiter schwierig, schnell zu demontieren und zu montieren. Insbesondere wurde diese Arbeit aufwendig, wenn Facharbeiter erforderlich waren, um z. B. richtigeAbstände der Schaufeln vom Boden und den Seitenwänden wieder einzustellen und auch dafür zu sorgen, dass nicht das Triebwerk selbst oder die Befestigung des ganzen Tellermischers am Gestell durch diese Montage- und Demontagearbeiten beeinträchtigt wurden. 

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 üblichen Ausführungen ist der Trog 1 jedoch an seinem oberen Ende nicht am Gestell drehbar an einer
Achse fest angebracht, sondern läuft mit einer Führungsrolle 46 in einer Führungsschiene 47, welche am Gestell 3 befestigt ist.

   Am unteren Ende des Mischtroges 1 befindet sich ebenfalls eine Führungs- rolle 48, welche auf der Führungsschiene 49 läuft. Während die obere Führungsschiene 46 eine   i geschlossene   Führung bildet, indem sie   z. B.   aus einem U-Eisen besteht und eine Abkröpfung 50 auf- weist, besteht die untere Führungsschiene 49, die als Offenführung ausgebildet ist, beispielsweise aus einem Flach- oder Winkeleisen, um das Abheben der Führungsrollen 48 in Pfeilrichtung 51 von die- ser Führungsschiene zu gestatten. 



   Die Mischmaschine besitzt einen Motor, der über das Getriebe 7 und die Mischwerkwelle 8 sowohl das Mischwerk mit Scheibe 9, Armen 10, Schaufelhalterungen 12, Schaufeln 13 und
Federn 14 als auch die Seilwinde 20 antreibt. Das Seil 21 ist über Umlenkrollen 22 zum Be- festigungspunkt amSeilgerüst 24 geführt. Wenn der Mischtrog   l. nun   nach Beendigung des   Full- un  
Mischvorganges durch Umschalten des Motors nach oben gezogen wird, läuft er erst etwas in Richtung des
Pfeiles 52 nach oben. Mit dieser Bewegung gelangt er aus einer Dosierwand   od. ähnl.   heraus, wo er   z.     B.   durch einen Schrapper geschickt wurde.

   Ist die obere Laufrolle 46 in dieAbkröpfung 50 der
Führungsschiene gelangt, dann wird durch die sich jetzt bildende Schwenkachse beim weiteren Zug durch 
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 rollen 46, 48 an einem Tragblech 54 befestigt. An diesem Tragblech ist ebenfalls das Getriebe 7   für dieMischwerkwelle   8 angebracht. Mit dem Tragblech 54 ist das verschleissfeste Bodenblech 55,
56 durch Schrauben verbunden. Das U-Profil, welches die Führungsschiene 47 bildet, ist mit dem Gestell 24 verbunden. 



   Das Bodenblech besteht aus den Teilstücken 55 und 56, wobei ersteres einen Ausschnittaufweist, der von dem Teilstück 56 abgedeckt wird. Dieses Teilstück 56 hat vorne eine Breite 57, die genauso gross ist wie die Entleerungsöffnung 6. Auf der andern Seite besitzt das Teilstück 56 einen Ausschnitt 58, welcher derMischwerkwelle 8 bzw. dem   Lager, welches dieMischwerkwelle   umgibt, angepasst ist. Das Teilstück 56 kann in Richtung des Pfeiles 59 parallel zum Tragblech entfernt werden. Mit dem Tragblech 54 ist der obere Teil 65 der Seitenwände verbunden, während mit dem Bodenblech 55 der untere Teil 61 verbunden ist. Die   z. B.   am oberen Teil 65 der Seitenwände angebrachten Führungsbleche 62 dienen zum Abdecken der Stossfugen 63. 



   Das Auswechseln der dem Verschleiss unterworfenen Teile vollzieht sich in der Weise, dass die Verbindungsschrauben zwischen dem Bodenblech 55 und dem Tragblech 54 gelöst werden. Das Bodenblech 55 kann dann mit den darauf befestigten unteren Teilen der Seitenwände 61 in Richtung des Pfeiles 64 parallel zum Tragblech 54 entfernt werden. Es bleibt dann nur das Tragblech 54 samt dem oberen Teil 65 der Seitenwände mit dem Mischer verbunden. 



   Es ist also in sehr einfacher Weise möglich, die verschleissenden Teile leicht zu entfernen, ohne dass es einer vollkommenen Demontage des Mischers bedarf. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Mischmaschine zum Mischen von körnigen und pulverigen Stoffen, insbesondere für Beton, Mörtel, Asphalt usw., mit einem oder mehreren Schaufelmischwerken und einem nicht rotierenden Tellermischtrog, der mit einem verschleissfesten, auswechselbaren Bodenblech und Seitenwänden versehen ist und bei dem ferner die Entleerungsseite der Beschickungsseite gegenüberliegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenblech aus zwei   Teilstücken (55, 56)   gebildet ist, wobei mit dem nach der Beschickungsseite hin entfernbaren, grösseren Teilstück (55) der einen Halbkreis bildende und die Beschickungsöffnung (5) aufweisende untere Teil (61) der Seitenwand lösbar verbunden ist, während das andere, einen Kreissektor bildende Teilstück (56) so bemessen ist, dass es den Boden der Entleerungsöffnung (6)

   bildet und die Mischwerkwelle (8) von der Entleerungsseite her umfasst, so dass es in Entleerungsrichtung (59) entfernbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Mischmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossfuge (63) der zwei die Seitenwand des Mischtroges bildenden, etwa halbkreisförmig gebogenen Seitenbleche (61, 65) durch an diesen befestigte Führungsbleche (62) abgedeckt ist. <Desc/Clms Page number 4>
    3. Mischmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tragblech (54) vorhanden ist, das mit den Teilstücken (55, 56) des Bodenbleches sowie mit dem oberen Teil (65) der Seitenwand lösbar verbunden ist.
AT622664A 1963-10-26 1964-01-17 Mischmaschine zum Mischen von körnigen und pulverigen Stoffen, insbesondere Beton, Mörtel, Asphalt usw. AT248931B (de)

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DEJ0024634 1963-10-26

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