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Brennereinsatz für Gasfeuerzeuge
Die Erfindung betrifft einen Brennereinsatz für Gasfeuerzeuge mit einer einem Kolben als Füh dienenden Stellschraube zur Einstellung der F1ammengrösse, die unmittelbar auf eine gelochte Met scheibe einwirkt, welche auf einer elastischen Scheibe ruht, in die ein Docht eingezogen ist, wobei elastische Scheibe einen Durchmesser aufweist, der grosser ist als der grösste Durchmesser eines in Gasbehälter reichenden, einen Docht aufnehmenden Rohres, auf dessen äusserem Ende die elastic Scheibe aufliegt.
All den bekannten Vorrichtungen zur Drosselung des Gasdruckes unter Verwendung eines in eine stische Scheibe eingezogenen Dochtes, der in seinem Querschnitt verengt werden kann, ist eine Viel von Bauteilen eigen. Da diese Teile klein sind, ist ihre Herstellung teuer und ihr Zusammenbau zeit bend und kostspielig. Dies gilt insbesondere für den Einbau in den Gasbehälter.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Mängel zu beseitigen und einen Brenner satz zu schaffen, dessen Bohrungen ohne vesentliche Schwierigkeiten herzustellen sind, und dessen FL mengrösse im Bedarfsfalle auch vom Benutzer nachgestellt werden kann. Der erfindungsgemässe Brei ist in seinem konstruktiven Aufbau gegenüber bekannten und in der Praxis bewährten wesentlich verl facht und kann deshalb als Massenartikel billig auf den Markt gebracht werden.
Gegenüber den bekannten Brennereinsätzen unterscheidet sich jener nach der Erfindung dadurch, das Rohr als dickwandiges Kapillarrohr ausgebildet ist, welches an seinem äusseren Ende einen F1a] trägt, den eine in die Stellschraube eingepasste, elastische Scheibe zur Gänze abdeckt, wobei die Ls des Kapillarrohres mehr als das Zwanzigfache des Durchmessers seiner Kapillare beträgt und in das pillarrohr unter Vermeidung eines Kontaktes mit dem Docht der elastischen Scheibe ein Docht einge gen ist.
Diese Massnahmen gewährleisten demnach, dass beim Einbau in den Gasbehälter lediglich zwei T le anfallen. Die Bohrungen des Einsatzes besitzen Durchmesser, die jene der bekannten übertreffen somit ohne Schwierigkeiten zu bohren sind, und es wird uberdies eine einfache und sichere Abdichtung Stellschraube erreicht.
Üblicherweise werden die Gasbehälter durch gesonderte Fullventile mit flüssigem Butan und/ Propan gefüllt. Diese Ventile verteuern die Feuerzeuge über Gebühr. Die Füllung des Gasbehälters n dem Abschrauben des Brennereinsatzes durch dessen Bohrung im Behälter muss in eigenen Anlagen er gen. Die Füllung kann nur bei einer Temperatur unter 0 C vorgenommen werden und es beschlägt : dabei das feine Innengewinde der Bohrung im Behälter. Obwohl diese Art der Füllung der Brennstoff hälter die rationellste wäre, scheitert sie dann an dem erforderlichen Zeitaufwand für das Einschrau bzw. Einsetzen des Brenners.
Da der erfindungsgemässe Brennereinsatz lediglich zwei bei dessen Einbau in den Gasbehälter an lende Teile aufweist, und überdies das Loch im Behälter genügend weit ist, um Gas ohne Benetzung Innengewindes in den Behälter z. B. durch eine Kanüle einfliessen zu lassen, kann der mit dem Bren) einsatz nach der Erfindung ausgerüstete Gasbehälter ohne die aufgezeigten Schwierigkeiten durch
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Bohrung des Behälters gefüllt werden. Dabei erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Kapillarrohr an seinem äusseren Ende einen Flansch trägt, den die elastische Scheibe zur Gänze abdeckt.
Die Mehrzahl der im Handel befindlichen Gasfeuerzeuge haben den Nachteil, dass ihre Flamme
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Zwanzigfache des Durchmessers seiner Kapillare beträgt. Versuche ergaben, dass es vorteilhaft ist, wenn in das Kapillarrohr unter Vermeidung eines Kontaktes mit dem Docht der elastischen Scheibe ein Docht eingezogen ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt im Längsschnitt ein mit einem erfindungsgemässen Brennereinsatz ausgestattetes Feuerzeug und Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine beispielsweise Ausführungsform eines Brennereinsatzes nach der Erfindung in grösserem Massstab.
Der Brennereinsatz 1 nach der Erfindung ist in einen Gasbehälter 2 einschraub-bzw. einsetz-
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scheibe 5 ein, die auf einer elastischen Scheibe 6 aufliegt, in die ein Docht 7 eingezogen ist.
Die elastische Scheibe 6 ragt aus der Stellschraube 4 heraus. Der Durchmesser der elastischen Scheibe 6 ist grösser als der grösste Durchmesser eines in den Gasbehälter 2 reichenden dickwandi- gen Kapillarrohres 8, auf dessen äusseres Ende 9 die elastische Scheibe 6 zum Aufliegen bringbar ist. Die elastische Scheibe 6 vermag daher sowohl das Stellschraubengewinde 10 abzudichten als auch den Docht 7 in seinem Querschnitt zu verändern und dadurch den Gasaustritt zu drosseln. Im Gasbehälter 2 müssen daher nur zwei Bohrungen, u. zw. eine mit Innengewinde versehene weitere und eine das Kapillarrohr 8 aufnehmende engere vorgesehen werden.
Die Stellschraube 4 weist drei Bohrungen verschiedenen Durchmessers auf. Die grösste dieser Bohrungen schliesst die elastische Scheibe 6 ab, die derart in die Bohrung eingepasst wird, dass beim Einsetzen der Scheibe 6 der Docht 7 nur unwesentlich deformiert wird. Der aus der Stellschraube 4 ragende Teil der elastischen Scheibe 6 kann auch einen grösseren Durchmesser aufweisen als der in der Stellschraube 4 steckende. Beim Einsetzen der elastischen Scheibe 6 werden die lose in der Stellschraube 4 lagernde Metallscheibe 5 und der Kolben daher zu einer Einheit vereint. Im Ausführungsbeispiel trägt das äussere Ende 9 des Kapillarrohres 8 einen Flansch, den die elastische Scheibe 6 zur Gänze abdeckt.
Erfolgt die Füllung des Gasbehälters 2 durch seine Bohrung 11, so wird unmittelbar anschlie- ssend das Kapillarrohr 8 in die Bohrung 11 gesteckt. Dadurch wird die Vereisung bzw. eine Reifbildung am Innengewinde 10 vermieden und bleibt genügend Zeit, die montierte Stellschraube in Ruhe einzuschrauben.
In das Kapillarrohr 8 kann unter Vermeidung eines Kontaktes mit dem Docht 7 in der elastischen Scheibe 6 ein weiterer Docht 12 eingezogen sein, der das Gas wohl ansaugt, die Gasmenge aber drosselt. Die Kapillare 13 im Rohr 8 ist eng und erweist es sich als vorteilhaft, die Länge des Rohres 8 mehr als zwanzigmal dem Kapillarendurchmesser zu wählen.
Der Erfindungsgedanke lässt sich für jeden Durchschnittsfachmann in kinematischem Umfang auch an Brennern realisieren, die mit einem Kolbenheber ausgerüstet sind. Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt daher die Erfindung nicht. Mit erfindungsgemässen Brènnereinsätzen 1 versehene Gasbehälter 2 können daher bei jeder Ventil mechanik verwende : werden.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Feuerzeug steckt der Gasbehälter in einem Gehäuse 14, das auch den Zündmechanismus 15 aufnimmt. Eine federnde Dochtkappe 16 am Deckel 17 hält den Brennereinsatz geschlossen. Wird der Deckel 17 geöffnet, so erfolgt unter gleichzeitiger Funkengebung die Öffnung des Gasstromes entlang des Kolbens 3. Die Flammenregulierung kann z. B. von aussen durch einen in seinem Schwenkbereich begrenzten Schlüssel 18 erfolgen.
Der Brennereinsatz 1 nach der Erfindung ist unabhängig von der äusseren Form des Gasbehälters 2 und kann auch in Behältern eingesetzt werden, die nicht durch die Bohrung des Einsatzes 1 gefüllt werden.