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Die Erfindung bezieht sich auf einen Verteilerschrank für Sanitär-und/oder Heizungsinstaila- tionen mit einem eine Rückwand und mindestens drei Rahmenschenkel aufweisenden Kasten und einem am Kasten festlegbaren Türrahmen mit einer Türe und der Verteilerschrank in einem Mauerwerk festlegbar ist und unterhalb des Türrahmens, dessen Höhe geringer ist als die Höhe des Kastens, eine Schirmblende angeordnet ist, wobei an den Längsrändern der Schirmblende Versteifungsschienen angeordnet sind.
Solche Verteilerschränke sind bekannt (AT 000 745 Ul ; AT 001 609 Ul). Beim vorgesehenen Einbau des Verteilerschrankes und bei den nachfolgenden Ausbauarbeiten, die im unmittelbaren Bereich eines solchen Verteilerschrankes durchgeführt werden, wird die unterhalb der Türe befindliche Schirmblende erheblich beansprucht. Die in der Regel aus Kunststoff oder Blech gefertigte Schirmblende wurde daher mit längsverlaufenden Rippen verstärkt, doch zeigt die Erfahrung, dass diese Versteifungsrippen nicht ausreichen, die erheblichen mechanischen Beanspruchungen ohne Verformung aufzunehmen.
Eine weitere Lösung zur Verstärkung dieser beanspruchten Schirmblende bestand darin, auf die Längsränder dieser Schirmblende U-förmige Metallprofile aufzustecken, wobei die äussere Breite dieser U-förrnigen Profile die Stärke der Schirmblende nur geringfügig überschritten hat, im wesentlichen um die Stärke des Materials, aus dem diese Profilschiene bestanden hat. Aber auch dieser Vorschlag hat sich als nicht ausreichend erwiesen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik schlägt die Erfindung zur Lösung des aufgezeigten Problems vor, dass die Breite der Versteifungsschienen etwa doppelt so gross ist wie die Wandstärke der Schirmblende. Zweckmässig ist die Versteifungsschiene so ausgebildet, dass sie gegen- über der Schirmblende einseitig auskragt, wobei sie in das Innere des Verteilerschrankes vorsteht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher beschrieben, ohne dadurch die Erfindung auf die gezeigten Ausführungsbeispiele einzuschränken. Es zeigen : Fig. I die Ansicht eines Verteilerschrankes und Fig. 2 seine Seitensicht ; Fig. 3 die Ansicht des Verteilerschrankes bei abgenommenem Türrahmen ; Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den Verteilerschrank nach der Linie IV - IV in Fig. 3 ; die Fig. 5 und 6 Querschnittdetails in einem vergrösserten Massstab der Ausbildung der
Längsränder der Schirmblende-Detail A aus Fig. 4.
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Der Verteilerschrank besteht zweckmässigerweise aus einzeln gefertigten Teilen, nämlich einem oberen horizontalen Schenkel 1, vertikalen seitlichen Schenkeln 2, einer Rückwand 3, einer vorderen Schirmblende 4, einer Türe 5 mit einem Türrahmen 6. Zumindest die Schenkel I und 2 des Rahmens sind aus Kunststoff gefertigt. Der als belastungsfähiger Träger ausgebildete obere horizontale Schenkel 1 hat einen U-förmigen Querschnitt (Fig. 4), dessen Wangen 7 nach unten gerichtet sind und dessen die Wangen 7 verbindender Steg 8 zusätzlich profiliert ist, hier durch eine längs verlaufende, rinnenförmige Einbuchtung 9.
Die einzeln gefertigten, vorstehend erwähnten Teile sind miteinander verschraubt, wobei in die aus Kunststoff gefertigten Teile metallische Gewindebuchsen 11 eingebettet sind, und alle eingebetteten Gewindebuchsen 11 gleiche Gewinde besitzen, so dass für den Zusammenbau des Verteilerschrankes Schrauben 12 einheitlicher Grösse verwendet werden können. Die aus Blech oder Kunststoff gefertigte Rückwand 3 und auch die Schirmblende 4 besitzen horizontal verlaufende, rinnenförmige Sicken 10, die der Versteifung dienen und die gegen das Innere des Vertei- lerschrankes gerichtet sind. In den vertikalen seitlichen Schenkeln 2 sind umfangsgeschlossene Schwächungslinien 13 eingearbeitet, die zur Bildung von Leitungsdurchführöffnungen ausbrechbar sind.
Diese Schwächungslinien können ein Rechteck bilden oder auch als Kreislinie ausgebildet sein, sie können sich gegenseitig auch zum Teil überdecken und überschneiden (Fig.
4). Der von den Schwächungslinien 13 umgrenzte bzw. begrenzte Bereich kann zur Bildung von Leitungsdurchführöffnungen durchstossen und ausgebrochen werden.
Auf den Innenseiten der vertikalen seitlichen Schenkel 2, und zwar in ihrem unteren Bereich, ist je eine quer zum Schenkel 2 verlaufende Rinne 14 eingearbeitet, die die Enden einer als Rohr ausgebildeten Umlenkschiene 15 aufnimmt, wobei die Enden der Umlenkschiene 15 in ihren beiden möglichen Endlagen in der Rinne 14 durch hier nicht dargestellte Rasten festlegbar ist, so dass diese Umlenkschiene 15 in der jeweiligen gewünschten Endlagegehalten ist, ohne dass sie hier mit besonderen Befestigungsmitteln gehalten werden muss.
Des weiteren ist auf der Innenseite der vertikalen seitlichen Schenkel 2, und zwar im mittleren Bereich, eine hier zylinderförmige Erhebung 16 vorgesehen, deren Boden eine horizontal verlaufende Nut 17 aufweist, wobei in der Nut 17, und zwar in deren Mitte zur Aufnahme einer Befestigungsschraube 12 eine Gewindebuchse eingelassen ist. Die seitlichen Begrenzungen 18 der Nut 17 verlaufen satteldachartig bzw. gebogen, wobei diese Begrenzungen 18 bezogen auf die Längsmittelachse der Nut 17 konkav verlaufen.
Ebenfalls auf der Innenseite der vertikalen seitlichen Schenkel 2 und in deren unterem Bereich und oberhalb der Rinne 14 ist je eine horizontale Nut vorgesehen, die zur Aufnahme und Halterung eines einsetzbaren Bodenschenkels 21 dient. Dieser Bodenschenkel 21 ist aus einem leicht bearbeitbaren Material gefertigt, vorzugsweise aus geschäumtem Kunststoff. An der Rückseite
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des Verteilerschrankes ist diese Nut durch die Rückwand 3 verschlossen, an der Vorderseite durch die Schirmblende 4.
An der Aussenseite eines vertikalen seitlichen Schenkels 2 sind entlang des äusseren Umfanges von Schwächungslinien 13 zur Festlegung von Installationsdosen Halter 22 angeordnet, wobei mehrere solcher Halter 22, vorzugsweise vier Stück vorgesehen sind (Fig. 2). Diese Halter 22 besitzen eine überdeckte L-Form, wobei alle einer Schwächungslinie 13 zugeordneten Halter 22
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An der Innenseite der vertikalen seitlichen Schenkel 2, und zwar jeweils im vertikalen Randbereich, sind Nocken oder Vertiefungen vorgesehen, an bzw. in welchen die Enden von einsetzbaren Montageschienen 24 und 25 festlegbar sind.
An den unteren Bereichen der vertikalen seitlichen Schenkel 2 sind L-förmige Befestigungsbeschläge 26 angeordnet, die mit ihren vertikalen Schenkeln 27 höhenverstellbar an den seitlichen Schenkeln 2 des Verteilerschrankes befestigt sind, der horizontale, seitlich auskragende Schenkel 28 der Befestigungsbeschläge 26 besitzt mindestens eine Aufnahmeöffnung zum Durchstecken einer Befestigungsschraube, mit der der Verteilerschrank am Boden oder an einer Zwischendecke eines Raumes festgelegt wird. Ferner sind zwei in Gewindebohrungen des Schenkels 28 eingeschraubte Niveauausgleichsschrauben 30 vorgesehen.
Die Türe 5 ist von einem Rahmen 6 aufgenommen, dessen Schenkel einen L-förmigen Querschnitt besitzen. An den vertikalen Rahmenschenkeln des Türrahmens 6 sind nach hinten gerichtete, längsgeschlitzte Laschen angelenkt, die um die horizontalen Achsen schwenkbar sind.
Diese längsgeschlitzten Laschen sind von den Nuten 17 im Boden der hier zylindrischen Erhebungen 16 aufgenommen. Die Höhe des Türrahmens 6 ist kleiner als die Höhe des Verteilerschrankes und der untere vordere Teil des Verteilerschrankes ist von der Schirmblende 4 abgedeckt. Die Schwenkachse der Türe 5 ist am unteren horizontalen Schenkel des Türrahmens 6 vorgesehen.
Für die Erfindung ist nun wesentlich, dass die Längsränder der Schirmblende 4 verstärkt sind.
Die Fig. 5 und 6 zeigen nun mögliche Ausführungsvarianten im Detail A aus Fig. 4 : Die Versteifungsschiene 29 nach dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 hat einen etwa Gförmigen Querschnitt und die Breite dieses Querschnittes B beträgt mehr als das Doppelte der Stärke S der Schirmblende 4. Zweckmässigerweise ist diese Versteifungsschiene aus Stahlblech gefertigt. Sie wird am oberen und am unteren Rand der Schirmblende 4 angeordnet. Sie ist so ausgebildet, dass sie nur nach einer Seite der Schirmblende 4 auskragt und ferner so festgelegt, dass sie in das Innere des Verteilerschrankes ragt.
Eine solche, im Querschnitt etwa G-förmige
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Versteifungsschiene 29 wird vorteilhafterweise bei solchen Schirmblenden 4 eingesetzt, die
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Ausladung kann relativ gross gemacht werden, da dafür im Verteilerschrank hinreichend Platz besteht.
Ist der Rand der Schirmblende 4 umgebogen, wie dies Fig. 6 zeigt, dann wird eine Versteifungsschiene 31 verwendet mit im wesentlichen L-formigem Querschnitt, wobei einer der beiden Schenkel noch eine zusätzliche Umbiegung aufweist, die den umgebördelten Rand der Schirmblende 4 hintergreift. Auch diese im wesentlichen L-förmige Versteifungsschiene 31 hat eine erheblich grössere Breite B als es der Stärke S der Schirmblende 4 entspricht. Im übrigen gilt das vorstehend Gesagte auch für diese im Querschnitt im wesentlichen L-förmige Versteifungschiene 31.
Versteifungsschienen 29 und 31 der geschilderten Art, die eine gegenüber der Stärke S der Schirmblende erheblich grössere Breite aufweisen, verhindern die Verformung der Schirmblende 4 unter äusseren mechanischen Einflüssen. Aufgrund ihrer Grösse und Form besitzen sie ein erhebliches Widerstandsmoment.
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Legende zu den Hinweisziffern; oberer Schenkel seitlicher Schenkel Rückwand Schirmblende Türe Türrahmen Wange Steg rinnenförmige Einbuchtung Sicke Gewindebuchse Schraube Schwächungslinie Rinne Umlenkschiene Erhebung Nut Begrenzung Bodenschenkel Halter Montageschiene Montageschiene Befestigungsbeschlag vertikaler Schenkel horizontaler Schenkel Versteifungsschiene Ni veauausgleichsschraube Versteifungsschiene