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Sicherheitsbacken für Skibindungen
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der Laufrichtung liegenden beidseitig offenen Schlitzes besitzt und zu diesem Zweckezweiparallel zueinander liegende Schneiden aufweist. Zur Einstellung der Vorspannung der Feder 16 dient eine in einem Muttergewinde des Backenkopfes 13 geführte Schraube 18. Die der Belastung in der Längsrichtung entgegenwirkende Rast ist in gleicherWeise wie die zuvor beschriebene ausgebildet, nur mit dem Unterschied, dass der das Schnapploch bildende Schlitz 21 quer zur Laufrichtung verläuft. Dabei bezeichnet 19 den Bolzen, 20 die Feder und 22 die Stellschraube.
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ke gelegt werden, wodurch die Eingriffstiefe der Bolzen in das Schnapploch geregelt wird.
Die beschriebenen Rasten liegen in bezug auf den Drehbolzen 14 einander diametral gegenüber, wobei jeder von ihnen im Schlitten 11 ein gekrümmter Schlitz 29 bzw. 30 zugeordnet ist. Die
Schlitze sind von den Bolzen 15,19 durchsetzt, die die Schwenkbewegung des Backenkopfes 13 be- grenzen.
Vor dem Bolzen 19 befindet sich-ein Keil 31, welcher am schwenkbaren Backenkopf 13 sym- metrisch zur Längsmittelachse desselben liegend befestigt und innerhalb des Schlitzes 30 geführt ist.
Der Keil 31 ist mit seiner Spitze gegen das vordere Skiende zu gerichtet und steht der Spitze eines auf der Bodenplatte 12 befestigten Keiles 32 gegenüber.
Hinter dem Schnapploch 17, d. h. zwischen Schnapploch 17 und Schuhspitze, ist ein zusätzliches Schnapploch 33 vorgesehen, welches, wie später näher beschrieben wird, zum Sperren des Bakkens dient.
Am Schlitten 11 ist eine nach unten ausragende Schraube 34 angebracht, in deren Bahn ein an der Grundplatte 12 vorgesehener Anschlag 35 ragt, welcher den Weg des Backens zur Skispitze hin begrenzt. Soll jedoch der Schlitten 11 mit dem verschwenkbaren Backenkopf 13 von der Grundplatte abgezogen werden, wird einfach die Schraube so weit hochgeschraubt, dass sie am Anschlag 35 vorbei kommt.
Am schuhseitigen Ende des Backenkopfes 13 ist ein Sohlenniederhalter 36 um eine Schraube 37, die im Backen drehbar aber unverschiebbar sitzt, höhenverstellbar gelagert. Über dem Sohlenniederhalter 26 ist am Backenkopf eine Schlaufe 38 zum Einhängen eines Fangriemens vorgesehen.
Der beschriebene Backen funktioniert in folgender Weise : Bei einem Drehsturz wird der Backenkopf 13 um den Bolzen 14 verschwenkt, wobei der Bolzen 15 die Kraft der Feder 16 zu überwinden hat, um aus dem Schnapploch 17 herauszukommen. Bei dieser Verschwenkung des Backenkopfes kann der zweite Rastbolzen 19, ohne ein Hindernis überwinden zu müssen, aus dem Schnapploch 21 nach der einen oder andern Seite, je nach der Schwenkrichtung des Bakens, austreten.
Bei einer Überlastung des Backens in der Längsrichtung des Skis, z. B. bei einem Sturz nach vorne, muss der Bolzen 19, um aus dem Schnapploch 21 heraus zu kommen, die Kraft der Feder 20 überwinden, während der Bolzen 15 das Schnapploch 17 in der Längsrichtung des Skis hindernislos verlassen kann. Während dieser geradlinigen Verschiebung des Backens nach vorne stösst der Keil 31 am Keil 32 auf, wodurch der Backen nach der einen oder andern Seite hin abgelenkt wird. Da im Augenblick des Aufeinandertreffens der beiden Keile 31,32 die beiden Bolzen 15,19 ihre Schnapplöcher bereits verlassen haben, erfolgt die nachträgliche Verschwenkung des Backenkopfes widerstandslos.
Diese Bewegung hat zur Folge, dass der Schuh mit seiner Ferse von dem sie umgebenden Kabel befreit wird, andernfalls der Schuh trotz der Längsverschiebung des Backens im Kabel hängen bleiben könnte, was zu einer Verletzung oder sogar zu einem Riss der A. chilessehne führen würde.
Um den Backen für besondere Zwecke, z. B. für Slalomlauf bei Wettkämpfen in beiden Richtungen zu sperren, ist es nicht notwendig, beide Schrauben 18,22 anzuziehen ; vielmehr kann der Backen so weit gegen den Schuh verschoben werden, bis der Bolzen 15 in die Rast 33 einschnappt, die den bisher bekannten kugelkalottenförmigen Rasten der Schnappverschlüsse von Sicherheitsbacken entspricht. In dieser Einstellung genügt es, den Bolzen 18 weit einzuschrauben, wodurch der Backen in beiden Richtungen gesperrt ist. Diese Einstellung des Backens bewirkt auch eine Verkürzung der wirksamen Länge des Kabels, wodurch der Fuss strammer in der Bindung sitzt und dem Skifahrer zu erkennen gibt, dass sich seine Bindung in der gesperrten Lage befindet, in der die Sicherheitsvorkehrungen ausgeschaltet sind.
Die Rückführung des Backens aus der vorgeschobenen und verschwenkten Lage in die ursprüngliche Spannstellung erfolgt zweckmässig bei verschwenktem Backenkopf 13, da in dieser Lage die beiden Bolzen 15 und 19 an dem Schnapploch 21 ohne Überwindung eines Hindernisses vorbeigehen. In der zurückgeschobenen Lage braucht der Backenkopf nur gegen die Kraft der Feder 20 in die Mittelstel-
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lung eingeschwenkt zu werden, da der Bolzen 19 mühelos von der Seite her in das Schnapploch 21 eintritt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Sicherheitsbacken für Skibindungen, welcher einen seitlich ausschwenkbaren und in der Längsrichtung verschiebbaren Backenteil zum Abstützen des Schuhendes aufweist, der mit zwei Rastvorrichtungen versehen ist, die bei Überlastkräften den Backen für die eine und bzw.
oder andere Bewegung freigeben, dadurch gekennzeichnet, dass der längsverschiebbare Teil des Backens und die am Ski (1) befestigte Grundplatte (12) in an sich bekannter Weise mit gegeneinander und gegen die Skilängsachse geneigten Ablenkflächen versehen sind, welche in die Längsrichtung des Skis (1) in Abstand voneinander liegen und nach Längsverschiebung des Backenteiles aufeinander auflaufen und diesen seitlich verschwenken, wobei vorzugsweise die Rasten der Rastvorrichtung als offene Schlitze ausgebildet sind, von welchen der für die Schwenkbewegung bestimmte Schlitz (17) in der Laufrichtung und der für die Längsverschiebung bestimmte Schlitz (21) quer zur Laufrichtung gelegen ist.