AT250311B - Vorrichtung zum mengenproportionalen Mischen und Homogenisieren strömender Flüssigkeiten nach dem Injektorprinzip - Google Patents

Vorrichtung zum mengenproportionalen Mischen und Homogenisieren strömender Flüssigkeiten nach dem Injektorprinzip

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AT250311B
AT250311B AT959264A AT959264A AT250311B AT 250311 B AT250311 B AT 250311B AT 959264 A AT959264 A AT 959264A AT 959264 A AT959264 A AT 959264A AT 250311 B AT250311 B AT 250311B
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Karl Huetter
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Karl Huetter
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   Vorrichtung zum mengenproportionalen Mischen und Homogenisieren strömender Flüssigkeiten nach dem Injektorprinzip 
Selbstsaugende Mischvorrichtungen sind in vielen Ausführungen bekannt. Es sind dies meist kompli- zierte Einrichtungen, die sich leicht durch Schlamm verlegen, verharzen und dadurch den Betrieb lahm- legen ; überdies arbeiten sie mit ungenauen Mischverhältnissen. Auch ist es bekannt, ein einfaches einstellbares Ventil in die Saugleitung einer Saugvorrichtung einzubauen.

   Durch Versuche wurde festgestellt, dass ein betriebssicheres und genaues Mischen mittels injektorartiger, selbstsaugender Vorrichtung verlässlich nur erzielt werden kann bei Einbau eines ganz einfach gebauten Ventils in die Saugleitung, das jedoch bezüglich seines eigentlichen Ventilkörpers die Fehler beseitigend nachstellbar vorgesehen ist, ebenso wie bezüglich der Ableseeinrichtung, so dass es ermöglicht wird, die Mischvorrichtung durch blo- sses Ablesen und Einstellen auch von Ungelernten sicher und genau zu bedienen. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mengenproportionalen Mischen und Homogenisieren einer strömenden Flüssigkeit mit einer weiteren Flüssigkeit nach dem Injektorprinzip und besteht im wesentlichen darin, dass in der Saugleitung ein einstellbares Ventil einfacher Bauart vorgesehen ist, welches mit einer rektifizierbaren Einstellskala zur genauen und stufenlosen Einstellung des Mischverhältnisses ausgestattet ist, wobei das Steuerorgan des Ventils, insbesondere eine Spindel, von einer Gegendruckfeder mittel-oder unmittelbar, den toten Gang beseitigend, belastet ist, die auf einem Kugellager abgestützt ist, so dass der Ablesezeiger des Steuerorgans, gleichgültig von welcher Seite her die Einstellung vorgenommen wurde, stets das genaue Mischungsverhältnis auf der Skala anzeigt. 



   Die Zeichnung stellt ein erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel im geschnittenen Aufriss dar. Die Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das Ventil. 



   Die selbstsaugende Mischvorrichtung D zum stufenlosen mengenproportionalen Mischen und Homogenisieren zweier strömender Flüssigkeiten arbeitet in an sich bekannter Art nach dem Injektorprinzip. 



  Sie besteht im wesentlichen aus dem mit der Düse Dl versehenen Treibstoffrohr, in dessen Verlängerung das Abflussrohr vorgesehen ist, und der etwa senkrecht hiezu angeordneten Saugleitung    Dz'Das   Mischverhältnis zwischen Treibstoff und angesaugter Förderflüssigkeit ist stufenlos von einem gewählten Wert bis Null variierbar. In letzterem Fall wird nicht mehr gemischt, sondern nur angesaugt, wobei der Treibstoff aus einem gasförmigen Mittel, insbesondere Pressluft, besteht. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist erfindungsgemäss in der Saugleitung   D   ein einfaches, nachstellbares Ventil R vorgesehen, welches zur genauen und stufenlosen Einstellung des Mischverhältnisses ausgestattet ist. Die Ventilspindel e trägt an einem Ende den Ventilkörper 1 und am andern den randrierten Einstellknopf b. Sie weist ein Gewinde el auf, mit welchem sie durch Verschwenken des Knopfes b verstellbar ist. Zur Beseitigung des toten Ganges des Gewindes el wird die Spindel e mittel-oder unmittelbar von einer Gegendruckfeder f belastet. Diese stützt sich am dem Gewinde abgewandten Ende auf einem Kugellager i ab, das seinerseits am Boden der Ventilkappe a aufliegt. Der Knopf b hat einen Zeiger c angeordnet, dem auf der Kappe a eine Skala d zugeordnet ist.

   Die beiden Befestigungsschrauben K der Kappe a durchsetzen diese in einer Schlitzführung g, damit die Kappe samt der Skala zu dem in der Schliesslage befindlichen Ventilkörper und damit in der Nullage befindlichen Zeiger c nachgestellt,   d. h.   rektifiziert werden kann. Erfindunggemäss kann somit der tote Gang des einfach und daher sicher wirkenden Ventils beseitigt und seine Null- 

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 einstellung nachgestellt werden. Der Ablesezeiger c zeigt somit, gleichgültig von welcher Seite die Einstellung vorgenommen wird, stets das genaue Mischungsverhältnis auf der Skala an. Auch andere Arten von Ventilen sind erfindungsgemäss möglich, wenn sie wegen der Betriebssicherheit sehr einfach und wegen der Genauigkeit rektifizierbar gebaut sind. Solche Mischvorrichtungen können verschiedenen Zwekken dienen,   z.

   B.   zum Schmieren des Werkstückes beim Bearbeiten wie Bohren, Drehen usw. oder zum Mischen von Lebensmitteln usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum mengenproportionalen Mischen und Homogenisieren einer strömenden Flüssigkeit EMI2.1 nauen und reproduzierbaren Einstellung des Mischungsverhältnisses in der Saugleitung ein nachstellbares Ventil (R, el) einfacher Bauart vorgesehen ist, welches mit einer rektifizierbaren Einstellungsskala (d) zur genauen und stufenlosen Einstellung des Mischungsverhältnisses ausgestattet ist, wobei das Steuerorgan des Ventils, insbesondere eine Spindel (e, el) von einer Gegendruckfeder (f) mittel-oder unmittelbar, den toten Gang beseitigend, belastet ist, die auf einem Kugellager (i) abgestützt ist, so dass der Ablesezeiger (c) des Steuerorgans, gleichgültig von welcher Seite her die Einstellung vorgenommen wurde, stets das genaue Mischungsverhältnis auf der Skala anzeigt.
AT959264A 1964-11-13 1964-11-13 Vorrichtung zum mengenproportionalen Mischen und Homogenisieren strömender Flüssigkeiten nach dem Injektorprinzip AT250311B (de)

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