AT250399B - Hydraulische Einrichtung zum selbsttätigen Schließen der Regelventile von Dampfturbinen - Google Patents
Hydraulische Einrichtung zum selbsttätigen Schließen der Regelventile von DampfturbinenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Hydraulische Einrichtung zum selbsttätigen Schliessen der Regelventile von Dampfturbinen EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Ver-stellung die Ausschaltleitungen miteinander verbunden sind, wobei die hydraulische Steuerleitung über einen federbelasteten hydraulisch betätigbaren Zweiwegschalter in dessen Arbeitsstellung an die von der geschwindigkeitsabhängig gesteuerten Schalteinrichtung abgehende Ausschaltleitung und in dessen Ruhe- stellung an einen Abfluss geführt ist und wobei ferner die Betätigungsleitung des Zweiwegschalters an die Schnellschlussauslöseeinrichtung geschaltet ist. Ferner ist nach der Erfindung zum Schutze gegen Rückströmung von der Schliess-auf die Öffnungsseite des Servomotors in die Leitung eine Rückschlagklappe eingebaut, wobei zur Gewährleistung der völligen Entleerung der Öffnungsseite des Servomotors gleichfalls in die Leitung ein federbelastetes, einstellbares Überstromventil eingebaut ist. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In die Druckölleitung 1 zum Servomotor 2 ist eine an sich bekannte Schnellschliesseinrichtung in Form eines federbelasteten Umschaltschiebers, der aus einem Zylinder 3, einem Kolben 4 und einer zylindrischen Druckfeder 5 besteht, eingeschaltet. Durch die Leitung 6 wird der Öffnungsraum und durch die Leitung 6'der Schliessraum des Servomotors 2 mit der Schnellschliesseinrichtung verbunden. Der Servomotor 2 besteht im wesentlichen aus einem Zylinder 7 und einem Stellkolben 8, von dem die Regelventile 9' (nur schematisch dargestellt) gesteuert werden. Bei drucklosem Servomotorzylinder wird sein Kolben 8 durch die Kraft der Feder 10 nach unten verschoben, wodurch die Regelventile 9 geschlossen werden. Der der zylindrischen Druckfeder 5 gegenüberliegende Zylinderraum des Umschaltschiebers 3, 4 steht über die Rohrleitung 11 mit dem Steuerölzulauf 1 in Verbindung. In diese Leitung 11 ist ein hydraulischer Umschalter eingeschaltet, der im wesentlichen wieder aus einem Zylinder 12, einem Kolben 13 und einer zylindrischen Druckfeder 14 besteht. Über eine Rohrleitung 15, 15'steht dieser hydraulische Umschalter mit dem Ölzulauf 16 zur Regeleinrichtung in Verbindung. Diese Leitung 15, 15' ist über einen mit der Schnellschlusseinrichtung 17,20, 21 kombinierten Steuerschieber 18 geführt. Wird bei Ansprechen der Schnellschlusseinrichtung die Klinke 20 freigegeben, so wird der Schieber 18 durch die Kraft der Feder 19 verschoben und trennt die Leitungsteile 15, 15'. DieDruckölzulaufleitung 16 mündet in die Reglerbuchse 22. Der Steuerkolben 23 ist in der Steuerbuchse 22 beweglich gelagert und wird vom Fliehkraftregler direkt be- tätigt. Der Kanal 24 in der Steuerbuchse 22 mündet in die Steuerölzuleitung l und ist so mit der Öffnungsseite des Servomotors 2 verbunden. Der Kanal 25 mündet in die Rohrleitung 26, welche mit der Schliessseite des Servomotors in Verbindung steht. Im Normalbetrieb steuert der Fliehkraftregler die beiden Schlitze 24 und 25 so weit zu, dass der Servomotorkolben mit den zylindrischen Druckfedern 10 im Gleichgewicht bleibt. Bei plötzlicher Last- änderung insbesondere Entlastung wird der Steuerschieber 23 aus der Gleichgewichtslage geschoben und EMI2.1 den Schliesskanalseite des Servomotors 2 und beginnt die Regelventile zu schliessen. Da aber gleichzeitig die Steueröl- zulaufleitung 1 drucklos wird, und Öl über den Steuerschlitz 24 drucklos in die Steuer buchse rück- fliessen kann, wird auch über die Leitung 11 der zylindrische Hohlraum im Zylinder 3 und zwischen Kolben 4 drucklos. Die zylindrische Druckfeder 5 drückt den Kolben 4 nach unten und verbindet EMI2.2 über die beiden vorerwähnten Leitungen auf die Schliessseite gedrückt. Gleichzeitig aber strömt über den Schlitz 25 in der Regelbuchse 22 über die Rohrleitung 26 Öl in die Schliessseite des Servomotors und beschleunigt so das Auffüllen des frei werdenden Raumes. Die überschüssige Ölmenge aus der Öffnungseite wird nach dem Schliessen der Rückschlagklappe 27 über das federbelastete Ventil 28 drucklos abgesteuert. Im Schnellschlussfalle wird über die Klinke 20 der Kolben 18 im Schnellschlussvermittler freigegeben und durch die zylindrische Druckfeder 19 nach oben gedrückt, so dass die Rohrleitung 15 drucklos wird. Die zylindrische Druckfeder 14 im Schnellschlussrelais verschiebt nun den Kolben 13 nach unten und das Öl aus dem Zylinder 3 kann drucklos abfliessen. In der Folge drückt die zylindrische Druckfeder 5 den Kolben 4 nach unten und verbindet damit die Kanäle 6 und 6'bzw. die Öffnungs-und Schliessseite des Servomotors. Der weitere Vorgang des Schnellschliessens erfolgt in der vorher beschriebenen Art. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Hydraulische Einrichtung zum selbsttätigen Schliessen der Regelventile von Dampfturbinen bei <Desc/Clms Page number 3> plötzlicher Entlastung der Turbine und beim Ansprechen der Schnellschlusseinrichtung mit einer geschwindigkeitsabhängig gesteuerten Schalteinrichtung und einer Schnellschlussauslöseeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass in die der Ausschaltbewegung zugeordnete Leitung (1, 6) der zwischen Servoantrieb (2) und geschwindigkeitsabhängig gesteuerter Schalteinrichtung liegenden hydraulischen Verbindung ein federbelasteter, mittels einer hydraulischen Steuerleitung (11) betätigbarer Umschaltschie- ber (3,4, 5) angeordnet ist, in dessen Ruhestellung die zum Servoantrieb führende Leitung (6) über eine hydraulische Hilfsleitung (6')an den der Einschaltbewegung zugeordneten Eingang des Servoantriebes geschaltet ist und in dessen Arbeitsendstellung die Ausschaltleitungen (l, 6) miteinander verbunden sind, wo- bei die hydraulische Steuerleitung über einen federbelasteten hydraulisch betätigbaren Zweiwegschalter (12) in dessen Arbeitsstellung an die von der geschwindigkeitsabhängig gesteuerten Schalteinrichtung (22) abgehende Ausschaltleitung (1) und in dessen Ruhestellung an einen Abfluss geführt ist und wobei ferner die Betätigungsleitung (15) des Zweiwegschalters an die Schnellschlussauslöseeinrichtung (18) geschaltet ist.2. Hydraulische Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutze EMI3.1 seite des Servomotors (2) gleichfalls in die Leitung (6') ein federbelastetes einstellbares Überstromventil (28) eingebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT919963A AT250399B (de) | 1963-11-18 | 1963-11-18 | Hydraulische Einrichtung zum selbsttätigen Schließen der Regelventile von Dampfturbinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT919963A AT250399B (de) | 1963-11-18 | 1963-11-18 | Hydraulische Einrichtung zum selbsttätigen Schließen der Regelventile von Dampfturbinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT250399B true AT250399B (de) | 1966-11-10 |
Family
ID=3612050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT919963A AT250399B (de) | 1963-11-18 | 1963-11-18 | Hydraulische Einrichtung zum selbsttätigen Schließen der Regelventile von Dampfturbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT250399B (de) |
-
1963
- 1963-11-18 AT AT919963A patent/AT250399B/de active
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