AT250823B - Mit einem Scharnier vereinigte Hebevorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. - Google Patents

Mit einem Scharnier vereinigte Hebevorrichtung für Fenster, Türen od. dgl.

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AT250823B
AT250823B AT749264A AT749264A AT250823B AT 250823 B AT250823 B AT 250823B AT 749264 A AT749264 A AT 749264A AT 749264 A AT749264 A AT 749264A AT 250823 B AT250823 B AT 250823B
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Ver Baubeschlag Gretsch Co
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Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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Pfannen oder rinnenförmiger Lager abstützen kann. Da seitliche Aussparungen am Verbindungslenker und am Scharnierbolzen sowie auch Aussparungen am Gleitstück nicht oder praktisch nicht erforderlich sind, wird gleichzeitig eine sehr stabile Bauart ermöglicht. 



   Insoweit das Gleitstück zugleich zur Führung des Scharnierbolzens dient, kann der Raum zwischen dem Scharnierbolzen und der Grundplatte lediglich durch die Feder bzw. das sie   abstützende Gleitstück   ausgefüllt sein und eine besondere Führung für den Scharnierbolzen auf der Seite der Grundplatte erspart werden.   Auchkann die Feder,   insbesondere wegen der Möglichkeit einer starken Bemessung derselben und eines kurzen Federungshubes, selbst zur Führung des Scharnierbolzens herangezogen werden, indem sie gleichzeitig auch,   z. B.   mittels eines   mit dem Gleitstück verbundenen Führungszapfens, einerKippnei-   gung des z. B. nur kurz geführten Gleitstückes entgegenwirkt. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles zu entnehmen. Hiebei zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Hebevorrichtung im Schnitt nach Li- nie 1-1 der Fig. 3, u. zw. bei gesenktem Flügel, Fig. 2 eine Vorderansicht der Hebevorrichtung, teil- weise im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1 und
Fig. 4 einen Längsschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, jedoch im Gegensatz zu Fig. 1 bei teilweise geho- benem Flügel. 



     AmfeststehendenRahmenistdieGrundplatte   10 mittels Schrauben 11 undeinesTragzapfens 12 befestigt.   Mit der Grundplatte ist ein U-förmiges Scharniergehäuse   13,   z. B. durch Verschweissen oder  
Vernieten, fest verbunden. In diesem Gehäuse ist der über einen Teil seiner Länge etwa quadratischen Querschnitt aufweisende Scharnierbolzen 14   auf drei Seiten, u. zw.   bei 15 an seiner dem feststehen- den Rahmen abgewendeten Aussenseite und bei 16 und 17 an seinen-beiden hieran rechtwinkelig an- schliessendenLängsseiten geführt. Das aus dem Scharniergehäuse 13 nach oben hinausragende zylin- drische Ende 18 des Scharnierbolzens 14 trägt in an sich üblicher Weise die Scharnierhülse 19 mit dem Scharnierband 20, das mit dem (nicht dargestellten) Flügelrahmen fest verbunden ist. 



   Das untere Ende des Scharnierbolzens 14 ist durch eine beidseitige Aussparung zu einem Gelenk- auge 21 ausgebildet, an dem mittels Gelenkbolzens 22 zwei einen Verbindungslenker bildende Lenkerelemente   23 und 24 angelenkt sind. Mit ihrem unteren Ende sind die Lenkerelemente mittels eines   weiteren Gelenkbolzens 25 mit dem zwischen sie hineinragenden Lagerauge 26 des Bedienungshebels 27 gelenkig verbunden, der seinerseits mittels eines Lagerbolzens 28 in den Seitenteilen des   U-förmigen Scharniergehäuses   13 gelagert ist. 



   Zur Erzeugung einer Rastwirkung, mit der der Bedienungshebel und damit der Flügel in seine Endlage gedrückt wird, ist die nachfolgend beschriebene Federungsvorrichtung vorgesehen :
Diese besteht aus einer parallel zum Scharnierbolzen neben dem Gelenkauge 21 desselben angeordneten Schraubenfeder 29, die sich mit ihrem oberen Ende gegen einen in eine Bohrung 30 im Scharnierbolzen z. B. lose eingesetzten Stift 31 und mit ihrem unteren Ende gegen ein Gleitstück 32 abstützt, das auf seiner Oberseite einen Führungszapfen 33 für die Schraubenfeder 29 trägt und auf seiner Unterseite eine rinnenförmige Aussparung 34 aufweist.

   In die rinnenförmige Aussparung ist ein   hochkant gestelltes plattenförmiges   Zwischenlenkerglied 35 eingesetzt, dessen Breite der lichten Weite des Scharniergehäuses 13 entspricht und das sich mit seiner unteren Kantenfläche in eine ebenfalls rinnenförmige Aussparung 36 an den Lenkerelementen 23 und 24 des Verbindungslenkers abstützt. 



  Zur freibeweglichen Lagerung des Zwischenlenkergliedes sind die sich in den rinnenförmigen Aussparungen 34 und 36 abstützenden Kanten des Zwischenlenkergliedes entsprechend abgerundet ausgeführt. 



  Um eine Schwenkbewegung des Verbindungslenkers 23,24 zu ermöglichen, weist das Gleitstück 32 Aussparungen 37 und 38 auf,   u. zw.   beiderseits des Zwischenlenkergliedes 35, so dass ein beliebig   wechselseitiger Einbau des Gleitstückes zwischen dem Scharnierbolzen   14 und der Grundplatte 10 ermöglicht wird. 



   Des weiteren ist die Schraubenfeder 29 so bemessen, dass ihr Aussendurchmesser dem Abstand des Scharnierbolzens 14 von der Grundplatte 10 und ihr Innendurchmesser etwa dem Aussendurchmesser des Führungszapfens 33 entspricht. Hiedurch kann die Feder 29   zusammen mit dem Gleitstück   32 eine den Scharnierbolzen 14 gegen die Grundplatte 10 abstützende Führungsfunktion ausüben. 



   InFig. 1-3 istdie Hebevorrichtung bei gesenktem, geschlossenem Flügel dargestellt. Soll der Flügel, z. B. zum Schwenken um eine lotrechte Achse. gehoben werden, wird der Hebel 27 in Pfeilrichtung x um seinen Lagerbolzen 28 geschwenkt. Hiebei bewegt sich der Gelenkbolzen 25 in einem Halbkreis y um den Lagerbolzen 28,   sodasserbeighobenem Flügel in die Lage 25'gelangt.   Gleich-   zeitigführender   Verbindungslenker 23,24 bzw. dessen Lenkerelemente eine hin-und hergehende Bewegung in Pfeilrichtung z bzw. zl um den Gelenkbolzen 22 aus. Bei etwa halb   angehobenem Flü-   

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 gel befindet sich die Vorrichtung daher in der in Fig. 4 dargestellten Lage.

   Die Abstützpunkte A des
Zwischenlenkergliedes 35 in der rinnenförmigen Aussparung 36 der Lenkerelemente 23 und 24 nehmen an dieser hin-und hergehenden Schwenkbewegung um den Gelenkbolzen 22 teil, wodurch die sich im übrigen mitdemSchamierbolzen 14   beim Anheben des Flügels mitbewegende Feder   29 ent-   I sprechend der Bogenbewegung der Punkte   A zusammengedrückt wird. Je nach dem Abstand e der
Punkte A   von der Mittelachse des Scharnierbolzens kann der Federungshub der Feder   29 variiert wer- den.   Die beim Anheben auf das untere Ende des Scharnierbolzens   14 wirkende, gegen dieGrundplat- te 10   gerichtete Seitenkraft wird hiebei durch das Gleitstück   32, gegebenenfalls mit Unterstützung der Feder 29, aufgenommen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Mit einem Scharnier vereinigte Hebevorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. mit einem durch ein
Gleitstück gegen die Grundplatte abgestützten Scharnierbolzen und mit einer den Flügel in der gehobe- nen bzw. gesenkten Stellung in seine Endlage drückenden Feder, die zwischen dem Scharnierbolzen und der Grundplatte der Hebevorrichtung angeordnet und wirkungsmässig zwischen dem Scharnierbolzen und einem denselben mit dem Bedienungshebel verbindenden Lenker zwischengeschaltet ist,   dadurch ge-     kennzeichnet,   dass sich die Feder (29) mit ihrem lenkerseitigen Ende gegen das Gleitstück (32) ab- stützt, das sich seinerseits in Schieberichtung gegen den Verbindungslenker (23, 24) abstützt.

Claims (1)

  1. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder als eine etwa parallel zum Scharnierbolzen angeordnete Schraubenfeder (29) ausgebildet ist.
    3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Gleit- stück (32) gegen den Verbindungslenker (23,24) durch ein sich frei - ohne Gelenkbolzen - gegen beide Teile abstützendes Zwischenlenkerglied (35) abstützt.
    4. Hebevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenlenker- glied (35) in pfannen- oder rinnenförmigen Aussparungen (34,36) des Gleitstückes (32) und des Verbin- dungslenkers (23,24) abgestützt ist.
    5. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwi- schenlenkerglied (35) als hochkantgestellte Platte, deren Breite vorzugsweise der lichten Weite des Schar- niergehäuses (13) entspricht. mit abgerundeten Stützkanten ausgebildet ist. EMI3.1 der Feder (29) am Scharnierbolzen (14) angelenkte Verbindungslenker (23,24) in seinem mittleren, um den Lagerbolzen (28) des Bedienungshebels (27) gegen die Grundplatte (10) ausgebogenen Teil eine als Stützlager für das Zwischenlenkerglied (35) dienende Aussparung (36) aufweist. EMI3.2 Bedienungshebel (27) mit dem Scharnierbolzen (14) verbindende Lenker aus zwei Lenkerelementen (23, 24) besteht, die beiderseits eines Gelenkauges (21) des Scharnierbolzens (14) bzw. eines Lagerauges (26) des Bedienungshebels (27) vorgesehen sind.
    8. Hebevorrichtung nach Anspruch 7, da d urc h g ek enn ze ic hn e t, dass das Gleitstück (32) mit beiderseits des Zwischenlenkergliedes (35) angeordneten seitlichen Aussparungen (37, 38) zur Aufnahme der Lenkerelemente (23,24) bei deren Schwenkung während des Hebevorganges versehen ist.
    9. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (32) zur Führung der als Schraubenfeder ausgebildeten Feder (29) mit einem Führungszapfen (33) versehen ist und dieser und die Schraubenfeder derart bemessen sind, dass sie gemeinsam den Zwischenraum zwischen der Grundplatte (10) und dem Scharnierbolzen (14) überbrücken und den Scharnierbolzen führen. EMI3.3 Feder (29) mit ihrem dem Gleitstück (32) entgegengesetzten Ende gegen einen Ansatz am Schamierbolzen, z. B. in Form eines in eine Querbohrung (30) des Scharnierbolzens (14) eingesetzten Stiftes (31), abstützt.
AT749264A 1963-10-04 1964-08-31 Mit einem Scharnier vereinigte Hebevorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. AT250823B (de)

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