AT250878B - Einrichtung zur Kühlung von Zuckerfüllmassen in Kühlmaischen - Google Patents

Einrichtung zur Kühlung von Zuckerfüllmassen in Kühlmaischen

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AT250878B
AT250878B AT208764A AT208764A AT250878B AT 250878 B AT250878 B AT 250878B AT 208764 A AT208764 A AT 208764A AT 208764 A AT208764 A AT 208764A AT 250878 B AT250878 B AT 250878B
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Austria
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cooling
segments
mashes
sugar
filling masses
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AT208764A
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English (en)
Inventor
Ferdinand Dipl Ing Schlanitz
Adolf Ing Girschick
Original Assignee
Tullner Zuckerfabrik Ag
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  Einrichtung zur Kühlung von Zuckerfüllmassen in Kühlmaischen 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Kühlung von Zuckerfüllmassen in Kühlmaischen mit einer
Mehrzahl von auf einer Drehantriebswelle sitzenden, von Kühlwasser durchflossenen, konzentrisch und im
Abstand voneinander liegenden, miteinander verbundenen Rohrbogenstücken. 



   In der Zuckerindustrie   werden Zuckersäfte   (Sirupe) in eigenen Kochapparaten durch Kristallisation zu   sogenannten "Füllmassen" verkocht. Diese Füllmassen   werden nachher in liegende Rührwerke, sogenannte Maischen, abgelassen, wo sie mittels Kühleinbauten, welche von Kühlwasser durchflutet sind, einer gesteuerten Abkühlung unterliegen. Durch diese sich über Stunden erstreckende Abkühlung wird die Übersättigung des die Zuckerkristalle umgebenden Sirups immer so gehalten, dass noch Zucker dieses Muttersirups am vorhandenen Kristall anwächst, was einer Kristallisation ohne Kochprozess entspricht und daher die Ausbeute an kristallisiertem Zucker vergrössert. 



   Es sind Kühleinbauten solcher Kühlmaischen bekannt, die aus auf einer Hauptwelle in bestimmten Abständen (zirka 1 m) aufgeschraubten hohlen, doppelwandigen Blechscheiben bestehen, welche miteinander durch Rohre zu einem von Kühlwasser durchflossenen System verbunden sind. Durch den relativ grossen Abstand der rotierenden Kühlscheiben voneinander ist es nicht möglich, die dazwischenliegende Füllmasse ebensogut zu kühlen wie die unmittelbar an den Kühlscheiben befindliche Füllmasse.

   Es muss daher, um in der ganzen Füllmasse den gewünschten Kühleffekt zu erzielen, bei einer bestimmten zur Verfügung stehenden Kühlfläche zwischen dem Kühlwasser in den Kühlscheiben und der Füllmasse eine sehr hohe Temperaturdifferenz zugelassen werden, was zu einer starken örtlichen Übersättigung des Muttersirups in der anliegenden Füllmasse führt, die ihrerseits unerwünschte Feinkornbildung, welche die Schleuderarbeit erheblich stört, zur Folge hat. Weiters ist es bei diesen Kühleinbauten nicht möglich, den Wasserdurchlauf gleichmässig zu gestalten, wodurch in den Kühlscheiben Bereiche vorhanden sind, in welchen sich das Kühlwasser kaum bewegt. 



   Es sind weiters Kühleinbauten bekanntgeworden, die aus wasserdurchflossenen Rohren, die längs der Mantelflächen von Doppelzylindern oder Kegeln verlaufen, gebildet sind. Auch diesen Einbauten haftet jedoch der Nachteil an, dass nicht der gesamte Raum der Maischen überstrichen wird und somit keine vollständige Durchwalkung und gleichmässige Kühlung der Füllmasse erzielt wird. 



   Weiters sind derartige Einbauten, sofeme sie einteilig ausgebildet sind, schwer zu montieren. 



   Durch die Erfindung wurde eine Kühleinrichtung für Zuckerfüllmassen in Kühlmaischen geschaffen, bei welcher die erwähnten Nachteile der bekannten Anordnungen vermieden sind. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die Rohrbogenstücke zu zwei unterschiedlichen, im wesentlichen halbkreisförmigen Segmenten verbunden sind und je ein Paar, in einer mit der Welle einen spitzen Winkel einschliessenden Ebene liegend, auf der Welle befestigt ist, wobei die Bogen zweier unterschiedlicher Segmente bei Projektion aufeinander sich annähernd zu einer vollen Fläche ergänzen. 



   Vorzugsweise sind die Rohrbogen der Segmente halbkreisförmig und liegen je zwei unterschiedliche Segmente in einer Ebene sowie in getrennten Zirkulationssystemen. Auch kann vorzugsweise jeweils der 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in jeweils einer Ebene befindlichen Segmente in getrennten Zirkulationssystemen liegen.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils der äusserste Rohrbogen eines Segmentes mit dem innersten Rohrbogen des benachbarten Segmentes durch ein Rohr verbunden ist.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Segmente auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Antriebswelle angeordnet sind und jeweils Segmente der einen Bauart mit Segmenten der andern Bauart abwechseln.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrbogenstücke (12) und das Sehnenrohr (13) der Kühlsegmente durch eingebaute Trennwände (15) zu einem einzigen vom Kühlwasser durchströmten Kanal aneinandergeschlossen sind.
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