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Absperrklappe
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Absperrklappe, die vorzugsweise zum Einbau in die vom Transformatorkessel zu den Kühlradiatoren führenden Anschlussstutzen bestimmt ist. Bei Absperrklappen für diesen speziellen Anwendungsfall sind verschiedene Umstände zu berücksichtigen, die ihre Konstruktion beeinflussen. Zunächst müssen sie sehr raumsparend gebaut sein, da bei den heutigen Grenzleistungen das zur Verfügung stehende Lichtraumprofil durch die reinen Kesselmasse ausgeschöpft wird, so dass alle für den Transport nicht abnehmbaren Anbauten möglichst wenig Platz erfordern sollen.
Diese Klappen müssen ferner hohen Drücken standhalten, da man aus bekannten Gründen bestrebt ist, den Transformator unter Öl zu versenden und beiden für Grosstransformatoren erforderlichen Ölfüllungen der Öldruck auf die geschlossene Klappe ein ganz beträchtlicher wird.
Da man weiterhin bestrebt ist, auch bei ganz grossen Leistungen die Verluste im natürlichen Ölumlauf und zumindest für Schwachlastzeiten ohne forciert Luftkühlung abzuführen, wird die Anzahl der zu speisenden Radiatorglieder und werden damit die Durchmesser der Anschlussstutzen und ihrer Abschlussorgane immer grösser, so dass bei einer ungeteilten Klappe durch die eine bei offener Klappe in das Kesselinnere hineinragende Klappenhälfte der erforderliche Spannungsabstand zwischen dem elektrisch aktiven Teil des Transformators und seinem ihn umgebenden Kessel unterschritten würde. Aus letzterem Grund wird eine zweiteilige Klappe vorgesehen, deren Klappenhälften um eine gemeinsame Achse in derselben Richtung. u. zw. von spannungführenden Teilen weg verschwenkt werden können.
Nun sind solche zweiteilige Klappen bekannt, doch sind die beiden Klappenhälften wie im Falle der deutschen Auslegeschrift 1172089 nach verschiedenen Richtungen schwenkbar oder werden, wie im vorliegenden Fall, nach einer gemeinsamen Richtung schwenkbar, im Zusammenhang mit Rückschlagklappen verwendet, wie im Falle der USA-Patentschriften Nr. 3, 007, 488, Nr. 3,026, 901, Nr. 3, 072, 141 oder Nr. 3,074, 427. Bei den letztgenannten Konstruktionen ist eine diametrale Rippe des Klappengehäuses vorgesehen, gegen die die Durchmesser der beiden Klappenhälften durch den Überdruck in der abzusperrenden Leitung gedrückt werden.
Im erfindungsgemässen Fall hingegen wird der Dichtungsdruck durch das über die beiden Klappenspindeln ausgeübte Drehmoment erzeugt, unterstützt und gesichert durch eine zusätzliche Anpressung über später näher beschriebene Druckschrauben.
Die Erfindung betrifft demnach eine Absperrklappe, insbesondere für die Ölzuflüsse zu den Kühlradiatoren von Transformatoren, bestehend aus zwei halbkreisförmigen, um eine gemeinsame Achse scharnierartig in derselben Richtung verschwenkbaren Klappenhälften, deren Umfangsdichtung sich im geschlossenem Zustand gegen eine ringförmige Nase des Klappengehäuses legt, bei der in erfindungsgemässer Weise eine in derselben Ebene wie die Umfangsdichtung liegende diametrale Dichtung der beiden Klappenhälften gegeneinander und eine zusätzliche Pressung durch radial im Klappengehäuse sitzende Druckschrauben, deren in das Gehäuse hineinragende Enden konisch geformt sind und mit Schrägflächen am Umfang der beiden Klappenhälften zusammenarbeiten, vorgesehen ist.
An Hand der Zeichnungen, deren Fig. 1 und 2 die erfindungsgemässe Klappenkonstruktion in zwei An-
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sichten und deren Fig. 3 in vergrösserter Darstellung die diametrale Dichtung der beiden Klappenhälften (Detail A) darstellen, soll die erfindungsgemässe Absperrklappe näher erläutert werden. In diesen Figuren bedeutet 1 das zylindrische Klappengehäuse, 2 die beiden halbkreisförmigen Klappenhälften, die, wie in Fig. 2 strichliert angedeutet, beide nach derselben Seite öffnen, über auf den Spindeln 4 sitzende Hebel 7 betätigt und auf einem Anschläge 8 tragenden Ring 5 vermittels Schrauben 6 in ihren Endstellungen fixiert werden. Mit 9 sind die beiden Stopfbuchsen für den Durchtritt der Spindeln 4 durch das Klappengehäuse angedeutet.
Eine jede der beiden Klappenhälften besteht aus zwei halbkreisförmigen metallischen Grundkörpern, von denen der eine etwas grösseren Radius besitzt und die zwischen sich, miteinander etwa durch Nieten verbunden, die Dichtung 10 aufnehmen.
Entlang dem Durchmesser einer jeden Klappenhälfte ragt die Dichtung 10, wie dies Fig. 3 besser erkennen lässt, aus dem metallischen Grundkörper etwas heraus und wird dort beim Schliessen der Platte im Sinne einer diametralen Abdichtung zusammengepresst. Zur Abdichtung am Klappenumfang ist am Innenmantel des Klappengehäuses eine ringförmige Nase vorgesehen, gegen die sich die Dichtung 10 im geschlossenen Zustand der Klappe anlegt. Die geschlossene Lage der Klappenhälften wird durch radial im Klappengehäuse angeordnete Druckschrauben 3 fixiert, indem ihr konisch geformtes Bolzenende beim Hineinschrauben auf eine Schrägfläche des Klappengrundkörpers aufläuft und somit durch Keilwirkung der Dichtungsdruck erhöht bzw. die geschlossene Lage der Klappenhälften fixiert wird.
Die Druckschrauben 3 sind versenkt angeordnet und die Betätigungslöcher sind durch Verschlussschrauben 11 abgedeckt.