AT251250B - Dachkonstruktion - Google Patents
DachkonstruktionInfo
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Description
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Dachkonstruktion
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dachkonstruktion, insbesondere für Flach- und Pultdächer, be- stehend aus einer Lage auf den Sparren oder Pfetten der Tragkonstruktion aufliegender biegesteifer Well- platten, einer auf den Wellplatten aufruhenden Füllschicht mit gewellter Unterseite und ebener Oberseite, wenigstens einer Lage Dachpappe und vorzugsweise einer reflektierenden Schicht von Kies oder eines An- striches.
Die bekannten Flachdachkonstruktionen weisen vor allem den Nachteil auf, dass deren Gewicht sehr hoch ist, wodurch auch die tragenden Konstruktionsteile sehr stark belastet werden bzw, entsprechend stark dimensioniert werden müssen. Bei solchen bekannten Ausführungen wird ein schüttfähiges Material, nämlich eine Korkschrot-Asphaltmischung, auf die Wellplatten aufgebracht, die nach dem Aufbringen durch Abstreifen dem Wellenberge gleichgemacht wird, d. h. das Wellental wird mit dem schüttfähigen Material aufgefüllt. Diese aufgebrachte Schichte liegt nun satt an den Wellplatten an, so dass kein Hohlraum entstehen kann, so dass bei dieser Ausführung eine eigene Auflage aus Asbestpappe als Dampfsperre notwendig ist.
Da darüber hinaus Wellasbestzementplatten den Dampf nicht zur Gänze aufzuhalten vermögen, kondensiert der Dampf und das Korkschrot-Asphaltgemisch wird erweicht und verliert somit allmählich seine Isolierwirkung. Bei dieser bekannten Ausführung ist es besonders nachteilig, dass die Füllmasse an Ort und Stelle aufgegossen werden muss. Aber auch das Fehlen von Trennfuge sowie von Spalten zwischen Wellplatten und Füllmasse ist nachteilig bei dieser Konstruktion.
In erster Linie liegt daher der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Dachkonstruktion für Flachdächer zu schaffen, welche besonders dauerhaft und gut durchlüftet wird, auch relativ geringes Gewicht besitzt und demzufolge auch preisgünstiger als die üblichen Flachdachkonstruktionen ist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt erfindungsgemäss dadurch, dass die Füllschicht aus vorgefertigten Füllplatten aus wärmedämmendem Leichtbaustoff mit der Wellenform der Wellplatten entsprechender Unterseite und ebener Oberseite besteht, die ebenso wie die Wellplatten in an sich bekannter Weise stirnseitig stumpf stossend verlegt sind und deren Unterseite mit den Wellplatten stellenweise durch Klebung verbunden ist. Durch diese Ausgestaltung wird das Gewicht solcher Dachkonstruktionen wesentlich verringert und eine gute Durchlüftung des Daches wird gewährleistet. Durch die stellenweise Verklebung der Füllschicht mit den Wellplatten wird allenfalls ein noch grösserer Spaltraum geschaffen, der die gute Durchlüftung noch fördert.
Durch dieAnwendung von Leichtbaustoff auf den Wellplatten kann die Dachkonstruktion wesentlich einfacher und leichter ausgeführt werden.
Zum Begriff der "Wellplatte" sei ausgeführt, dass dieser Begriff keinesfalls auf Wellplatten mit gerundetem Profil, also mit sinusförmigem Verlauf der Querschnittsform, beschränkt aufzufassen ist. Auch Wellplatten mit rechteckigem, dreieckigem, trapezförmigem Profil sollen erfasst werden.
Die Wellplatten bilden die Dachuntersicht und gleichzeitig das tragende Element für die aufzubrin- genden Materialien und die Schneelast. Zweckmässig liegen die Wellplatten mit ihren stirnseitigen Enden auf den Sparren oder Pfetten der Tragkonstruktion frei auf, so dass die Wellplatten als frei aufliegende Träger zwischen den Sparren oder Pfetten wirksam sind. Über der Sparren- bzw. Pfettenmitte sind die Wellplatten stumpf gestossen und je nach Bedarf mittels Schrauben, Bügeln od. dgl. fixiert. Die Wellplatten können aus Asbestzement bestehen oder aber auch aus andern Werkstoffen mit ähnlicher Materialfestigkeit z. B. aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
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Der auf den Wellplatten aufliegende Füllkörper aus Leichtbaustoff stellt das wärmeisolierende Element der Dachkonstruktion dar und hat zudem den Zweck, eine ebene Auflage für die Dachpappe zu schaffen.
Der Füllkörper überragt die Wellenberge der Wellplatten der frei zu wählenden Stärke entsprechend dem geforderten Isolierwert der gesamten Dachkonstruktion. Zweckmässig ist dabei die Verwendung von Leichtbauplatten mit gewellter Unterseite und ebener Oberseite. Diese Leichtbauplatten sind stellenweise auf die Wellplatten aufgeklebt. Die einzelnen Leichtbauplatten stossen stumpf aneinander. Soll die Wärmedämmung besonders gross sein, so empfiehlt es sich, die Stösse der Leichtbauplatten durch eine zweite Lage beidseitig ebener Leichtbauplatten zu überdecken. Als Material für den Füllkörper bzw. der diesen bildenden Leichtbauplatten eignet sich besonders Kunststoffschaum, z. B. Schaumstoff aus Polystyrol.
Die erfindungsgemässe Dachkonstruktion ist einfach und in relativ kurzer Zeit zu montieren. Ausserdem kann die Montage unabhängig von der Witterung durchgeführt werden (im Gegensatz zu Flachdächern aus Ortsbetonkonstruktionen).
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein. Die Zeichnung zeigt in schaubildlicher Darstellung und teilweise im Schnitt einen Abschnitt einer Flachdachkonstruktion.
EMI2.1
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT554464A AT251250B (de) | 1964-06-29 | 1964-06-29 | Dachkonstruktion |
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| AT554464A AT251250B (de) | 1964-06-29 | 1964-06-29 | Dachkonstruktion |
Publications (1)
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| AT251250B true AT251250B (de) | 1966-12-27 |
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ID=3576936
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| AT554464A AT251250B (de) | 1964-06-29 | 1964-06-29 | Dachkonstruktion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT251250B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0035148A1 (de) * | 1980-03-03 | 1981-09-09 | Celotex Corporation | Konstruktion zum nachträglichen Ausbau einer gewellten Gebäudeaussenseite |
| EP2357426A1 (de) * | 2010-02-13 | 2011-08-17 | SES Schärer Consulting | Fundament für Tragstrukturen, Tragstruktur, Solaranlage mit einer Tragstruktur und Verwendung eines Fundaments |
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1964
- 1964-06-29 AT AT554464A patent/AT251250B/de active
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| EP2357426A1 (de) * | 2010-02-13 | 2011-08-17 | SES Schärer Consulting | Fundament für Tragstrukturen, Tragstruktur, Solaranlage mit einer Tragstruktur und Verwendung eines Fundaments |
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