AT251431B - Sandstreuer für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Sandstreuer für Kraftfahrzeuge

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AT251431B
AT251431B AT658464A AT658464A AT251431B AT 251431 B AT251431 B AT 251431B AT 658464 A AT658464 A AT 658464A AT 658464 A AT658464 A AT 658464A AT 251431 B AT251431 B AT 251431B
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Karl Lagger Holzhandel Und Exp
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sandstreuer für Kraftfahrzeuge 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sandstreuer für Kraftfahrzeuge od. dgl. mit einem Sandbehälter, dessen Ausflussöffnung in ein an ein Gebläse angeschlossenes Druckluftrohr mündet, wobei zwischen dem Behälter und dem Druckluftrohr ein Absperrorgan vorgesehen ist. 



   Bei einem bekannten Sandstreuer für Kraftfahrzeuge ist ein Niederdruckgebläse in der Mitte zwischen zwei seitlichen Sandbehältern vorgesehen und die Druckluft wird an der Ausmündung des Sandbehälters in das Druckluftrohr so geleitet, dass eine Ejektorwirkung erzielt   wird ; ein Absperrschieber   ist hiebei nicht vorgesehen. 



   Es ist ferner ein Sandstreuer für Kraftfahrzeuge bekannt, bei welchem zwischen dem Behälter für den Sand und dem Streurohr ein magnetisch betätigter Schieber vorgesehen ist, wobei der Schieber in Form einer Platte mit einer mittleren Ausnehmung durch die Betätigung eines Solenoidmagneten, der in horizontaler Richtung wirkt, in die Aktionsstellung und aus derselben gebracht werden kann. 



   Schliesslich ist noch ein Sandstreuer für Kraftfahrzeuge bekannt, bei dem durch eine elektrische Steuereinrichtung unter Zwischenschaltung eines hin-und hergehenden Kolbens mittels eines Rührwerkes aus einem Sandbehälter Sand durch Anheben eines Ventils auf die Fahrbahn gestreut werden kann. Diese Einrichtung ist sehr kompliziert, u. zw. durch den Druckluftmotor mit hin-und hergehendem Kolben und das Rührwerk. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Sandstreuer für Kraftfahrzeuge mit einem Sandbehälter, der eingangs genannten Art, wobei das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, dass der Verschluss für den Sandbehälter in an sich bekannter Weise als Magnetventil ausgebildet ist und der Schalter für den Magneten und das Gebläse ein mehrstufiger Schalter ist, der beim Einschalten des Gerätes zuerst das Gebläse und darauf den Schieber für die Öffnung des   Sandbehälters   betätigt. 



   Der Vorteil der Erfindung liegt vor allem in seinem einfachen Aufbau, wobei der Verschluss für den Sandbehälter und der Magnet in einem einzigen Gehäuse zusammen mit dem T-förmigen Anschlussstück für die Druckluft und das Ausfliessen des Sandes untergebracht sind, diese Teile also kompendiös zusammengebaut sind. Dazu kommt noch der Vorteil, dass der in das Rohr für die Abführung des Sandes herabfallende Sand auch dann, wenn grössere Stücke durch   allfälliges Zusammenfrieren im Winter   abfallen sollten, die Rohrleitung für den Sand nicht verstopfen kann, weil die Druckluft schon zuvor für eine Abführung sorgt. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in einem vertikalen schematischen Schnitt. 



   Mit M ist ein von der Batterie B des Kraftfahrzeuges gespeister Motor bezeichnet, welcher mit einem nicht gezeichneten gebräuchlichen Gebläse gekuppelt ist, das an das zweckmässig aus Kunststoff bestehende Rohr (Schlauch) 6 angeschlossen ist, der seinerseits auf einen Rohrstutzen 5 aufgezogen ist. Der Rohrstutzen 5 bildet einen Teil des rohrförmigen T-Stückes 4, dessen anderer Stutzen 5a mittels einer Schelle 6a mit einem V-förmigen Verteiler 7 für die beiden Hinterräder zum Abführen des Sandes verbunden ist. 



   Auf die beiden Teile des V-förmigen Verteilers 7 sind die aus Kunststoff bestehenden Schläuche 8 und 8a aufgezogen. Das T-Stück 4 weist einen nach oben ragenden Rohrteil auf, auf welchen mittels 

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 eines Gewindes ein Zylinder 10 aufgeschraubt ist, der einen Trichter 11 aufweist, der nach oben allenfalls mit einem Zylinder bei llb verlängert sein kann, um eine grössere Menge Sand aufbewahren zu können. 



   Die in den durchgehenden Teil des T-Stückes mündende Öffnung ist mit einem Ventil 14 verschliessbar, das quer zum Längsteil 4a des T-förmigen Stutzens 4 beweglich ist und mittels Feder 9 im Ständer 15 ständig in der oberen, d. h. Verschlusslage (strichliert gezeichnet) gehalten wird. Das Ventil 14 ist mit einem Bolzen 12 versehen, der in einer Führung 13 des T-förmigen Rohrstückes geführt und unten mit einem   Solenoidkern   3 einer Magnetspule 2 versehen ist.

   Die Magnetspule ist durch Leitungen la und   1b   unterzwischenschaltung eines zweistufigen Schalters 1 so an die elektrische Stromquelle B (Batterie) angeschaltet, dass zuerst, wenn der Schalter 1 betätigt wird, der Motor mit dem Gebläse angeschaltet wird und dann erst die Spule 2 unter Strom gesetzt wird, so dass gewährleistet ist, dass der   Gebläsewind   bereits den Rohrteil 4a des   T-förmigen Rohrstückes   durchfliesst und dann erst der Sand zugeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Sandstreuer für Kraftfahrzeuge mit einem Sandbehälter, dessen Ausflussöffnung in ein an ein Gebläse angeschlossenes Druckluftrohr mündet, wobei zwischen dem Behälter und dem Druckluftrohr ein Absperrorgan vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (2,3, 4,4a) für den Sandbehälter (11) in an sich bekannter Weise als Magnetventil (2, 3) ausgebildet und der Schalter (1) für den Magneten (2) und das Gebläse ein mehrstufiger Schalter ist, der beim Einschalten des Gerätes zuerst das Gebläse und darauf das Ventil (14) für die Öffnung des Sandbehälters (11) betätigt.
AT658464A 1964-07-31 1964-07-31 Sandstreuer für Kraftfahrzeuge AT251431B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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