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Drehgestellrahmen für Fahrzeuge von Spiel- und Modellbahnen
Die Erfindung betrifft einen Drehgestellrahmen für Fahrzeuge von Spiel-und Modellbahnen, der an der Innenseite einander gegenüberliegende Zapfen aufweist, die an den nach unten ragenden Schenkeln eines am Wagenboden angelenkten Steges gelagert sind.
Der Drehgelenksteg weist eine der Wagenbodenunterseite anliegende Fläche auf. Beide werden von einem Drehzapfen durchsetzt, so dass eine in etwa horizontaler Ebene liegende Drehbewegung möglich ist. Die Unebenheiten der Gleise erfordern ausserdem eine Beweglichkeit in etwa vertikaler Ebene. Zu diesem Zweck ist der Drehgestellrahmen begrenzt gelenkig am Steg befestigt. Bei den aus Zinkdruckguss gefertigten Drehgestellelementen ist ein innenseitiger Zapfen angeformt worden, der eine Bohrung am abgewinkelten Schenkel des Drehgestells durchsetzt und dann vernietet ist. Auch beim Übergang zum Kunststoffspritzguss sind am Drehgestellrahmen solche Zapfen vorgesehen worden, und der Rahmen wird zum Befestigen am Steg aufgespreizt, so dass die Zapfen in die Bohrungen der Stegschenkel eingreifen können.
Durch unsachgemässe Handhabung oder Lagerung oder durch beträchtliche Temperaturschwankungen können die Drehgestellrahmen jedoch erhebliche Verformungen erleiden, die schliesslich zu einem Herausfallen der ebenfalls eingespreiztenRadsätze aus dem Drehgestell führen können. Zu diesem Zweck sind die aus dem Kunststoffmaterial angeformten Befestigungszapfen nach dem Einsetzen in die Stegschenkel durch Schmelzen verformt oder es ist eine Zapfensicherung aufgesetzt worden. Damit ist aber in jedem Fall eine nicht unbeträchtliche Mehrarbeit verbunden, die die Herstellung erschwert und verteuert.
Dieses Problem einer technisch ebenso befriedigenden wie wirtschaftlich vorteilhaften Lösung zuzuführen, ist das Ziel der Erfindung. Diese schlägt hiezu vor, dass die Zapfen knopfartig ausgebildet sind und ihr Schaft durch einen nach aussen mündenden und nach aussen leicht divergierenden Schlitz über eine Engstelle des Schlitzes in je eine Bohrung der Schenkel eingesprengt ist.
Der Kunststoff erfährt im Moment des Zapfeneintritts in die Schenkelbohrung eine vorübergehende Deformierung, die jedoch aus der dem Werkstoff innewohnenden Elastizität heraus soweit wieder aufgehoben wird, dass sich ein einwandfreier Sitz des Zapfens in der Schenkelbohrung und damit ein ausreichendes Bewegungsspiel zwischen dem Drehgelenkrahmen und dem Drehgelenkschenkel einstellt. Alle zusätzlichen Arbeitsgänge zur Sicherung dieser Zapfenverbindung entfallen damit.
Durch die in den Schenkeln angeordneten Schlitze lassen sich die Zapfen leicht einsprengen. Die Engstelle des Schlitzes ist wenig geringer als der Aussendurchmesser des Schaftes. Hiedurch ergibt sich eine besonders gute Führung des Drehgestellstegs beim Einsprengen gegenüber dem Zapfen des Drehgestellrahmens, was wieder den ganzen Arbeitsvorgang beträchtlich erleichtert und zugleich einem Ausschuss entgegenwirkt.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie an Hand der Zeichnungen. Hiebei zeigen Fig. l einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie n-lui in Fig. l des am Steg befestigten Drehgestellrahmens sowie Fig. 3 eine Draufsicht auf den Drehgestellrahmen ohne Drehgestellsteg.
Der Boden des auf dem insgesamt mit 1 bezeichneten Drehgestell ruhenden Wagens ist in abge-
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brochener Darstellung bei 2 angedeutet. Einzelheiten des Wagenbodens 2 und des Drehgestells 1 sind, da entbehrlich. vernachlässigt worden. Das Drehgestell 1 besteht aus dem im einzelnen in Fig. 3 wiedergegebenen rechteckigen Rahmen 3 mit den seitlichen Achslagerblenden 4 und den Querstreben 5.
Weiter weist das Drehgestell 1 den seiner Befestigung am Wagenboden 2 dienenden Steg 6 mit dem Lagerteil 7 auf, der ebenso wie der Wagenboden 2 von dem Drehzapfen 8 durchsetzt wird.
Seitlich erstrecken sich von dem Lagerteil die bèidenStegschenkel 9. die der eigentlichen Befestigung des Drehgestellrahmens 3 dienen.
Dieser weist hiezu an der Innenseite der Achslagerblenden 4 in einander gegenüberliegender An- ordnung je einenzapfen 10, bestehend aus einemSchaftteil 11 von geringerem Durchmesser als dem des knopfartigen Kopfes 12 auf. Dem Aussendurchmesser des Schaftteils 11 der Zapfen 10 entspricht etwa der Durchmesser der Bohrung 13 eines jeden Schenkels 9 des Drehgestellstegs 6, und diese Bohrung 13 weist einen nach aussen mündenden Schlitz 14 auf, dessen beide seitlichen Kanten 15 nach aussen divergieren, wobei die kleinste Schlitzweite in dem mit 16 bezeichneten Bereich geringfügig kleiner ist als der Aussendurchmesser des Schaftteils 11 der Lagerzapfen 10.
Sobald der Schaft 11 beim Einsprengen der Stegschenkel 9 in die Bohrung 13 eingerastet ist, ergibt sich das notwendige Spiel zwischen dem Zapfen 10 und dem Drehgelenksteg 6 um eine die beiden Zapfen 10 durchsetzende gedachte Achse. Diese Beweglichkeit des Drehgestellrahmens 1 gegenüber dem Drehgestellsteg 6 wird durch nach unten gerichtete lappenartige Verlängerungen 17 des Schaftteils 11 des Zapfens 10 begrenzt, an denen die divergierenden Kanten 15 des Schlitzes 14 anschlagen.