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Federstrammer für Sicherheitsskibindungen
Die Erfindung betrifft einen Federstrammer für Sicherheitsskibindungen mit einem Strammerhebel und einem Riegel, von welchen Teilen der eine mit dem Ski und der andere mit einem Kabelzug unnachgiebig, allenfalls längsverstellbar verbunden ist, die unter der Wirkung einer zwischen beiden Teilen eingeschalteten Kupplungsfeder, z. B. der Strammerfeder, derart gegeneinander längsverschiebbar sind, dass bei übernornalem Zug der Riegel den Strammerhebel freigibt, so dass sich der Strammer öffnet.
Es sind Federstrammer für Sicherheitsbindungen bekannt, bei denen der Strammerhebel im Normalzustand durch einen Riegel niedergehalten ist. Bei übemormalem Zug oder Druck verschiebt sich der Riegel, so dass dann der Strammerhebel öffnet. Diese bekannten Riegel sind verhältnismässig schmale Häkchen oder Bügel, die wegen ihrer Kleinheit oft schwer zu betätigen sind. Es besteht auch die Gefahr, dass diese Häkchen oder Bügel im normalen Betriebszustand von Schnee oder Eis bedeckt sind, was die Funktionsfähigkeit des Federstrammers ungünstig beeinflusst.
Die Erfindung vermeidet alle obengenannten Nachteile und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel einen in der Fahrtrichtung des Skis nach vorne gerichteten Ansatz aufweist, der länger ist als ein Drit- telderLänge des Strammerhebels und im Zusammenwirken mit dem Strammerteil eine geschlossene einheitliche Gesamtkonstruktion ergibt, wobei der Riegel am Bolzen verschiebbar, aber unverdrehbar und durch eine Feder an einem Anschlag angedrückt angeordnet ist.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Die Fig. 1-3 zeigen drei erfindungsgemäss ausgebildete Sicherheitsstrammer.
Gemäss Fig. 1 ist der Strammerhebel 2 auf nach aufwärts gerichteten Lappen 3 einer Grundplatte 4 schwenkbar bei 5 angelenkt. Eine Führung 6, in der der Bolzen 7 längsverschiebbar gelagert ist, ist am Strammerhebel 2, bei 8 angelenkt. Der Anlenkpunkt 8 liegt höher als der Anlenkpunkt 5, so dass der Kabelzug, der über die Kabellasche 9 angreift, immer den Strammerhebel 1 öffnen will. Der Ansatz 1 des Riegels 10, der am Bolzen 7 verschiebbar gelagert ist, übergreift, durch eine Ausnehmung 11 hindurchgeführt, den Strammerhebel 2 und hält diesen in der Schliesslage. Der Riegel 10 wird durch eine Feder 14, die sich auf einem Anschlag 13 abstützt, gegen den Anschlag 12 gedrückt. Dieser Anschlag 12 kann entweder fest oder zur Veränderung des Auslöseweges 15 stufenlos oder stufenweise verstellbar sein.
Bei einer Überbeanspruchung bewegt sich der Bolzen 7 mit dem Riegel 10 gegen die Kraft der Strammerfeder 16 soweit (in der Zeichnung nach rechts) bis der Ansatz 1 den Strammerhebel 2 freigibt, so dass sich die Bindung selbsttätig öffnet. Beim Schliessen des Strammerhebels gleitet die Endkante 17 der Ausnehmung 11 auf der ge- neigten Fläche 18 des Ansatzes l und drückt den Riegel gegen die Kraft der Feder 14 nach rechts.
Am Ende dieserSchliessbewegung schnappt der Riegel 10 zurück in die dargestellte Lage. Ein Öffnen von Hand aus kann durch Zurückschieben des Riegels 10 erfolgen. Um ein Verschwenken des Riegels 10 im geöffneten Zustand um den Bolzen 7 zu verhindern, ist eine Verdrehsicherung vorgesehen, beispielsweise in Form eines Stiftes 19, der im Riegel 10 verankert und in einer Nut 20 des Bolzens 7 geführt ist.
Fig. 2 unterscheidet sich von Fig. l dadurch, dass am Strammerhebel 2 Gleitflächen 18 vorge-
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sehen sind, die den Riegel 10 beim Schliessen des Strammerhebels gegen die Kraft der Feder in den Zeichnungen nach rechts drücken, so dass dieser am Ende des Schliessvorganges in die dargestellte Lage einschnappenkann. Der Riegel 10 bzw. sein Ansatz 1 haben bei dieser Ausbildung eine etwas abge- änderte Form. Alle übrigen Teile entsprechen der Ausführung gemäss Fig. 1.
In Fig. 3 ist der Riegel 10 auf einer Hülse 21 längsverschiebbar angeordnet. Die Feder 14 stützt sich an dem von der Hülse 21 gebildeten Anschlag 13 ab und drückt den Riegel 10 gegen den ebenfalls von der Hülse 21 gebildeten Anschlag 12. Die Hülse 21 besitzt ein Innengewinde und ist auf dem Bolzen 7 verschraubbar. Wird der Bolzen 7 verdreht z. B. zur Anpassung der Bindung an den Schuh oder zur Einstellung der Spannung der Feder 16, so bewegt sich die Büchse 21 nicht, sondern nur der Bolzen 7, da das Gewinde der Büchse 21 so ausgelegt ist, dass sich der Bolzen 7 leicht durchdrehen kann und durch die Feder 14 Reibkräfte entstehen, die die Büchse 21 in ihrer Lage halten. Der Riegel 10 kommt selbst bei vollkommen geöffnetem Strammerhebel nicht mit der Ausnehmung 11 ausser Eingriff, so dass ein Verschwenken des Riegels nicht möglich ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. FederstrammerfürSicherheitsskibindungenmit einem Strammerhebel und einem Riegel, von welchen Teilen der eine mit dem Ski und der andere mit einem Kabelzug unnachgiebig, allenfalls längs- verstellbar verbunden ist, die unter der Wirkung einer zwischen beiden Teilen eingeschalteten Kupplungsfeder, z.
B. der Strammerfeder, derart gegeneinander längsverschiebbar sind, dass bei übernormalem Zug der Riegel den Strammerhebel freigibt, so dass sich der Strammer öffnet, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (10) einen in der Fahrtrichtung des Skis nach vorne gerichteten Ansatz (l) aufweist, der länger ist als ein Drittel der Länge des Strammerhebels (2), und im Zusammenwirken mit dem Strammerteil eine geschlossene einheitliche Gesamtkonstruktion ergibt, wobei der Riegel (10) am Bolzen (7) verschiebbar aber unverdrehbar und durch eine Feder (14) an einem Anschlag (12) angedrückt angeordnet ist.
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