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Verfahren zur Herstellung eines geschlitzten als Dübel verwendbaren Hohlbohrers
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines geschlitzten als Dübel verwendbaren Hohlbohrers mit einem Innengewinde, einem zylindrischen Druckstück und einem entfernbaren Mitnehmer.
Bei derartigen Dübeln ist bekannt, nach innen gerichtete Vorsprünge vorzusehen, die beim Eindrükken eines Druckstückes (Kegel, Kugel oder Zylinder) den Bohrteil des Dübels nach aussen aufweiten und dadurch dem Dübel einen sicheren Sitz im Mauerwerk gewähren. Auch hat man schon im Dübelkopf ein Innengewinde vorgesehen, in das zum Bohren des Dübelloches ein entsprechender Bohrkopf mit Gewindebolzen eingesetzt wird. Das Ein- und Ausdrehen des Bohrkopfes bereitet manchmal Schwierigkeiten, so dass nach neuen Wegen gesucht werden musste.
Es wurde gefunden, dass es vorteilhaft ist, den als Dübel verwendbaren Bohrmeissel mit einem entfernbaren Mitnehmer zu versehen, ohne auf das Innengewinde zum Einschrauben einer Schraube, Haken od. dgl. zu verzichten.
Der Bohrmeissel nach der Erfindung zerfällt also in drei Teile. Erstens in den aufkeilbaren Bohrteil mit Bohrer und nach innen gerichteten Vorsprüngen. Zweitens in den mit Innengewinde versehenen Befestigungsteil für Schrauben, Haken od. dgl. und drittens in den entfernbaren Mitnehmerteil. Der Mitnehmerteil ist durch Kerben und Sicken von dem übrigen Teil des Bohrmeissels getrennt, um ihn nachdem Anfertigen des Bohrloches von dem Meissel entfernen (abbrechen) zu können.
Die Erfindung erstreckt sich insbesondere auf ein Verfahren zur Herstellung eines geschlitzten Hohlbohrers, der durch Rollen aus einer Platine entstanden ist und das darin besteht, dass das Gewinde und nach innen gerichtete Vorsprünge in eine Platine eingeprägt und dann zu einem geschlitzten Hohlbohrer mit Innengewinde gerollt werden.
Gemäss der Erfindung ist demnach der nach dem Verfahren hergestellte geschlitzte, aus einer Platine gerollte Hohlbohrer mit einem Innengewinde, mit nach innen gerichteten Vorsprüngen, einem zylindrischen Druckstück und einem entfernbaren Mitnehmer versehen.
Besonders vorteilhaft ist es, bei derartigen Hohlbohrern ein zylindrisches Druckstück zu verwenden, das nach dem Bohren des Loches und dem Abbrechen des Mitnehmerteils in den Hohlbohrer eingeschlagen wird. Das Innengewinde liegt nunmehr frei am oberen Ende des Hohlbohrers und kann zum Einschrauben eines Schraubenbolzens oder eines mit Gewinde versehenen Hakens Verwendung finden.
Diese Befestigungsmethode hat den grossen Vorteil, dass der Bohrer nicht mehr aus dem Bohrloch herausgenommen werden muss, um den konischen Druckkörper von unten her in den Bohrteil des Hohlbohrers einzusetzen und anschliessend mittels eines Schlagbohrers den Dübel im Bohrloch zu verkeilen.
Die Druckstücke können mit einem Innengewinde versehen sein, das naturgemäss kleiner als das Innengewinde im Hohlbohrer ist. Auf diese Weise kann der Verarbeiter wahlweise mit dem gleichen Hohlbohrer eine Schraube grösseren oder kleineren Gewindedurchmessers verwenden.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt,
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