AT251938B - Schleuderstreuer für körniges oder pulvriges Material - Google Patents

Schleuderstreuer für körniges oder pulvriges Material

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AT251938B
AT251938B AT771860A AT771860A AT251938B AT 251938 B AT251938 B AT 251938B AT 771860 A AT771860 A AT 771860A AT 771860 A AT771860 A AT 771860A AT 251938 B AT251938 B AT 251938B
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Lely Nv C Van Der
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  Schleuderstreuer für körniges oder pulvriges Material 
Die Erfindung betrifft einen Schleuderstreuer für körniges oder pulvriges Material, vorzugsweise Kunstdünger, mit einem Vorratsbehälter und darunter befindlichem Streuteller, wobei im Vorratsbehälter ein Wühlglied mit gekrümmten Ansätzen gelagert ist. 



   Es ist ein Kunstdüngerstreuer bekannt, bei dem im Behälter ein Wühlglied vorgesehen ist, das eine um eine sich vertikal erstreckende Stange herumliegende Feder enthält, die mit beiden Enden an der Stange angeordnet ist. 



   Gemäss der Erfindung soll ein Streuer vorerwähnter Art geschaffen werden, bei dem eine gleichmä-   ssige Abfuhr des Materials   aus dem Behälter gewährleistet ist. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Ansätze   Z- bzw. S-förmig   gekrümmt sind und deren freie Enden sich nach aussen erstrecken. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Ansätze wird das Material im wesentlichen gut locker gehalten. Die sich nach aussen erstreckenden freien Enden der Ansätze können leicht durch das Material bewegt werden, während sie z. B. Klumpen im Material leicht zerbrechen können. Die Herstellung des Wühlgliedes kann durch die erfindungsgemässe Ausbildung noch vereinfacht werden. 



   Das Material im Behälter ist nach einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Schleuderstreuers in einem   grossen Bereich   zu berühren, wenn die freien Enden der Ansätze in verschiedenen Höhenlagen angeordnet sind. 



   Die Befestigung der Ansätze ist dadurch bequem auszuführen, dass das dem Streuteller benachbarte Ende der Ansätze zwischen zwei Platten festgeklemmt ist. Hiebei können gemäss einer weiteren Ausführungsform des   erfindungsgemässen Schleuderstreuers   die Platten am oberen Ende einer im Behälter emporragenden Stange angebracht sein. 



   Die Bewegung der Ansätze durch das Material im Behälter und das Lockerhalten derselben kann vorteilhaft beeinflusst werden, wenn gemäss einem besonderen Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Schleuderstreuers die Ansätze aus federndem Material hergestellt sind. 



   Die Erfindung wird an Hand eines vorteilhaften Ausführungsbeispieles näher erläutert. Fig. 1 zeigt im Schnitt einen Behälter der Vorrichtung nach der Erfindung, an dessen Unterteil ein drehbares Streuorgan angebracht ist, das den Boden des Behälters bildet, und an dem das Wühlglied befestigt ist. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Wühlglied nach Fig. 1. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Befestigung des Wühlgliedes an dem Mechanismus. 



   Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung besitzt einen Behälter   1,   der aus einem pyramidenförmigen Teil 2 und einem zylindrischen Teil 3 besteht. Unterhalb des Behälters 1 ist ein sich bewegender Mechanismus in Form eines Streuorgans angeordnet, der eine Scheibe 4 aufweist, die den Boden des Behälters bildet. Zwischen der Scheibe 4 und dem zylindrischen Teil 3 des Behälters 1 ist ein zylindrischer Ring 5 vorgesehen, der die Verbindung zwischen dem Behälter 1 und der Scheibe 4 herstellt. Der Ring 5 ruht auf der Scheibe 4 auf und umschliesst mit seinem oberen Ende den zylindrischen Teil 3 des Behälters.

   Die Scheibe 4, die im Betrieb in Drehbewegung versetzt wird, erstreckt sich bis ausserhalb des Behälters und ist dort mit Streuarmen 6 versehen, die über die Scheibe 4 hervorragen ; die Vorrichtung kann somit vorteilhaft als Streuvorrichtung eingesetzt werden. 

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 Der Mechanismus 4 ist durch Bolzen 11 mit einer Platte 12 verbunden. Die Platte 12 ist auf einer Achse 10 festgeschweisst und wird von einem Antriebsmechanismus, einem Motor oder den die Vorrichtung abstützenden Laufrädern angetrieben. 



   Zur Abfuhr des Materials aus dem Behälter sind verschiedene Ausstreuöffnungen 7 in dem Ring 5 vorgesehen. Um eine gute Abfuhr des Materials aus dem Behälter zu erreichen, ist in dem Behälter ein Wühlglied 8 angeordnet. Dieses Wühlglied ist durch ein Befestigungsmittel mit der Scheibe 4 verbunden, die um die nahezu senkrechte Drehachse 9 drehbar ist. Zur Verbindung des Wühlgliedes mit der Scheibe 4 ist die Scheibe mit einer Achse 10 versehen, deren Mittellinie mit der Drehachse 9 zusammenfällt. 



   Das obere Ende der Achse 10, die durch ein Loch 13 in der Scheibe 4 hindurchgeführt ist, ist von einem Lager 14 umgeben, das mit zwei   schaufelförmigen Gliedern   15 und 16 versehen ist, welche sich in bezug auf das Lager gegenüberliegen. Um das Lager 14 mit den Schaufeln 15 und 16 gegen Verschieben auf der Achse 10 zu sichern, ist auf der Scheibe 4 ein Nocken 17 angebracht. Der Nocken 17 hat einen Teil 18,   der höher als die Scheibe   4 liegt. Unterhalb dieses Teiles kann ein flacher Teil 19 des Lagers 14 geschoben werden, so dass das Lager 14 sich nicht von der Achse 10 lösen kann. 



   Bei der Bewegung des Mechanismus 4 um die Drehachse 9 dreht sich der Mechanismus 4 um die Achse 9 in der Richtung des Pfeiles 20. Infolgedessen wird der oberhalb des flachen Teiles 19 liegende Nocken 17 gegen die Schaufel 15   gedrückt, der eine Verdrehung der Scheibe   4 gegen- über dem Lager 14 in einer einzigen Richtung begrenzt. 



   Die Schaufel 16 ist auf der Rückseite mit einem Teil 21 mit zwei Löchern 22 und 23 versehen, von denen das Loch 23 weiter von der Achse 9 entfernt ist als das Loch 22. Die untere Seite des Gliedes 8 ist mit dem Teil 21 der Schaufel 16 dadurch verbunden, dass von der unteren Seite her ein hohler Stift 24 durch das Loch 22   gesteckt wird, während das untere Ende einer Stan-   ge 25   des Wühlgliedes in den hohlen Teil des Stiftes   24 gesteckt ist und durch einen Stift 26 gegen Herausnahme gesichert ist. Da der Durchmesser des Stiftes 24 kleiner ist als der Durchmesser des Loches 22, kann sich das Glied 8 in bezug auf den Mechanismus 4 bewegen. Die Schaufeln 15 und 16 mit dem Teil 21   bilden hiebei ein Befestigungsmittel, durch welches das Wühlglied mit der   Scheibe 5 verbunden wird. 



   Das Wühlglied 8   besteht aus der senkrecht stehenden Stange 25, die am oberen Ende mit zwei     schwereren Scheiben 27 und 28 versehen ist, zwischen denen eine Anzahl sich im wesentlichen in      radialer Richtung erstreckender Ansätze   29 festgeklemmt ist,   Die Ansätze   29, welche Seitenarme bilden, sind paarweise aus einem einzigen Materialstück hergestellt, wobei einer dieser zwei Arme kürzer als der andere ist, so dass eine Anzahl langer Arme 29 und eine Anzahl kurzer Arme 29 vorhanden ist. Infolgedessen bildet die Linie, welche die freien Enden der Arme 29 verbindet, eine Figur, die dem Umfang des Behälters auf der Höhe dieser Arme entspricht.

   Jeder Arm 29 hat zwei radial gerichtete Enden, die durch eine Biegung miteinander verbunden sind, wobei sich ein Ende von dem durch die Platten 27 und 28 gebildeten zentralen Teil her in einem geradlinigen ersten Teil 30 seitwärts erstreckt, der in der Mittellage der Stange 25 waagrecht liegt. Nach dem geradlinigen ersten Teil 30 geht der Arm durch eine Haarnadelbiegung 31 in einen etwas ansteigenden geradlinigen zweiten Teil 32 über, der mit dem ersten Teil 30 in derselben Ebene liegt. Nach dem geradlinigen zweiten Teil 32 geht ein Arm über eine zweite Haarnadelbiegung 33 in einen ansteigenden dritten geradlinigen Teil 34 über, der höher liegt als der Teil 30 und einen Winkel mit dem Teil 30 von etwa 
 EMI2.1 
 oder mehr bildet. Der TeilDie Arme 29 sind derart gebildet, dass die Haarnadelbiegungen 33 dieser Arme nahe beieinanderliegen.

   Bei Bewegung des Gliedes können die Arme 29, die aus nachgiebigem Material hergestellt sind, eine Schwingung vollführen. Bei dieser Schwingbewegung der Arme 29 berühren die Haarnadelbiegungen 33 dieser Arme einander, so dass sich die Arme 29 gegenseitig in Schwingung versetzen. 



   Schwingt einer der Arme 29 stärker als der andere, so wird diese stärkere Schwingbewegung auf die andernArme übertragen, was sich günstig beim Lockerhalten des Materials im Behälter auswirkt. Unterhalb der Arme 29 ist das Wühlglied 8 mit einer Anzahl von Ansätzen 35 versehen, die kürzer und infolge ihrer Gestalt steifer sind als die Arme 29. Zwei Arme 35 bilden, von oben her gesehen, Winkel miteinander und können verschiedene Längen haben. Dadurch, dass ein aus einem einzigen Materialstück hergestellter Ansatz mehrere Male gebogen ist, entstehen mehrere sich seitlich erstreckende Arme, für welche nur ein Befestigungselement vorhanden zu sein braucht. 

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   Bei Drehung des Mechanismus 4 wird sich das Wühlglied 8 auch gegenüber dem Mechanismus 4 selbst drehen können, indem sich das untere Ende der Stange 25 in dem Loch 22 drehen und die Stange 25 noch eine kippende Bewegung in dem Loch 22 ausführen kann. Somit ist das Wühlglied 8 um Achsen beweglich, die nahezu lotrecht auf der Achse 9 stehen. Diese Bewegung kann vorteilhaft durch die Platten 27 und 28   beeinflusst werden, die mit den Armen   29 ein schweres oberes Ende des Wühlgliedes bilden. Dieses schwere obere Ende. ist, wenn sich das Wühlglied 8 in einer lotrechten Stellung befindet, gegenüber der Achse 9 exzentrisch aufgestellt. Das Glied 8 ist dadurch gegen Herausnahme aus dem Loch 22 gesichert, dass der Stift 24 an seinem unteren Ende mit einem Kopf 37 versehen ist, dessen Durchmesser grösser ist als der Durchmesser des Loches 22.

   Da der Teil 21 nur so hoch oberhalb der Scheibe 4 angebracht ist, dass der Kopf 37 nur wenig Spielraum zwischen dem Mechanismus 4 und dem Teil 21 hat, wird das Glied 8   keine grosse Bewegung in der Höhenrich-   tung ausführen können. Der Spielraum, den der Kopf 37 zwischen dem Teil 21 und dem Glied 4 hat, ist jedoch so gross, dass die Schwingbewegungen des Wühlgliedes 8 mit den Armen 29 und 35 zum Verhüten des Festbackens des Materials in dem Behälter ausgeführt werden können. 



   Der Vorteil einer Befestigung des Wühlgliedes 8 mittels eines kleinen Einzelteiles, wie z. B. des Stiftes 24, mit dem Mechanismus ist der, dass der Stift 24, der manchmal einer späteren Abnutzung als das Glied 8 unterliegt, leicht durch einen andern Stift ersetzt werden kann. Es ist dabei auch möglich, den Stift 24 aus widerstandsfähigerem Material, z. B. einem Kunststoff, herzustellen als das Glied an sich. 



   Obgleich bei diesem Ausführungsbeispiel die Seitenarme 29 zweimal abgebogen sind, ist es auch möglich, diese nur einmal abzubiegen, wobei sich der zweite, geradlinige Teil 32 von der Biegung 31 her an dem zentralen Teil vorbei erstrecken kann. Dabei ist es gegebenenfalls möglich, die Biegung 31 nicht nur über 1800 sondern über einen grösseren Winkel und sogar über einen Winkel von 3600 oder mehr zu biegen. 



   Obwohl sich bei dem erwähnten Ausführungsbeispiel der Bewegungsmechanismus um eine Achse dreht, ist es auch möglich, die Glieder zum Verhüten des Festbackens des Materials in dem Behälter bei solchen Mechanismen anzuwenden, die keine Drehbewegung sondern eine   Hin- und Herbewegung ausführen.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schleuderstreuer für körniges oder pulvriges Material, vorzugsweise Kunstdünger, mit einem Vor- 
 EMI3.1 
 krümmt sind und deren freie Enden sich nach aussen erstrecken.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Ansätze in verschiedenen Höhenlagen angeordnet sind.
    3. Vorrichtung nachAnspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Schenkel der Ansätze einen Winkel von etwa 150 miteinander einschliessen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Streuteller benachbarte Ende der Ansätze zwischen zwei Platten (27,28) festgeklemmt ist. EMI3.2 einer im Behälter emporragenden Stange (25) angebracht sind.
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.3 Material hergestellt sind.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (29) von oben gesehen, sternförmig an der Stange (25) angebracht sind.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8. d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die freien Schenkelenden (29,34) verschiedene Längen aufweisen.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze an der Stange (25) gleichmässig verteilt angeordnet sind.
AT771860A 1958-02-03 1959-01-27 Schleuderstreuer für körniges oder pulvriges Material AT251938B (de)

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