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Schaltung für eine Fernschreib-Sendemaschine
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liegenden Fall die Taste T l betätigt, wodurch ein zugeordnetes Relais B 1 zum Ansprechen gebracht wird. Dieses schaltet mit seinem Kontakt bl den Empfangsmagneten El und den Sendekontakt sk 1 der Teilnehmerstelle TN 1 in die Schleife. Der Kontakt b'l trennt das bisher an der Schleife gelegene Erdpotential ab. Hiedurch ist die gewünschte Verbindung über - Spannung - Kontakt a1- Sendekontakt sks und Empfangsmagnet Es der Sendestelle S-Kontakt bl. Empfangsmagnet El und Sendekontakt skl der Teilnehmerstelle TN 1 - Erde - hergestellt.
Soll jedoch die Sendestelle mit einer Teilnehmerstelle, z. B. mit der Teilnehmerstelle TN 1 und ausserdem zusätzlich noch mit der Überwachungsstelle Ü verbunden werden, so ist ausser der Taste T l auch noch die Taste TÜ zu betätigen. Durch die Taste T l wird wieder, wie schon beschrieben, die Verbindung zwischen der Sendestelle S und der Teilnehmerstelle TN 1 hergestellt. Durch die Taste TÜ wird ein Relais A zum Ansprechen gebracht. Der Kontakt a1 trennt die Speisespannung
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Der Kontakt a 4 bringt ein Relais Y über die Kontakte y 1, x 1 und den Sendekontakt sk 0 zum Ansprechen, das mit seinem Kontakt y 2 ein Relais X zum Ansprechen bringt. Mit dem Umschaltekontakt x 1 wird nun der Speisestromkreis des Relais Y wieder unterbrochen, jedoch nach Zurückgehen des Umschaltekontaktes y 2 in seine Ruhelage ein Selbsthaltestromkreis für das Relais X aufrechterhalten. Der Kontakt x 2 öffnet den Überbrückungskreis der Sendekontakte skl... sk20 der Teilnehmerstellen, so dass die jeweils angewählte Teilnehmerstelle sendebereit ist.
Fordert nun die Sendestelle durch das Fernschreibzeichen"Wer da ?" die angeschlossenen Fernschreibmaschinen, im vorliegenden Beispiel die Fernschreibmaschinen der Teilnehmerstelle TN 1 und der Überwachungsstelle Ü zur Namengabe auf, so beginnt der Namengeber der Teilnehmerstelle TN1 mit seinem Sendekontakt sk 1 mit der Sendung ihres Namens, der noch von allen andern in der Schleife liegenden Fernschreibmaschinen Ü, S empfangen wird, während der Namengeber der Fernschreibma-
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der Überwachungsstellejedem Zeichen der Haltestromkreis des Relais X durch den Kontakt skO jeweils nur kurzzeitig unterbrochen, so dass das abfallverzögerte Relais X sich während dieser Stromkreisunterbrechungen weiter hält.
Üblicherweise sind für die Namengabe 20 Fernschreibzeichen vorgesehen. Wenn, wie im vorliegenden Fall, ausser der Fernschreibmaschine der Sendestelle S noch die Fernschreibmaschinen der Teilnehmerstelle TN 1 und der Überwachungsstelle Ü in einer Schleife liegen, so stehen zur Quittierung der Namen jeder der beiden letztgenannten Stellen je 10 Fernschreibzeichen zur Verfügung.
Wenn die Fernschreibmaschine der Teilnehmerstelle TN 1 ihre Namengabe (mit 10 Fernschreib- zeichen) beendethat, gibt sie weiterhin (während der folgenden 10 Fernschreibzeichen) das Zeichen "Buchstabenumschaltung". Der Namengeber der Fernschreibmaschine der Überwachungsstelle Ü beendet nun die Aussendung der Zeichen"Buchstabenumschaltung"und gibt jetzt mit seinem Sendekontakt sk 0 das Fernschreibzeichen "T", das eine lange Unterbrechung bedingt, die das Relais X zum Abfallen bringt.
Der Kontakt x 2 schliesst zunächst den Sendekontakt sk 1 der Teilnehmerstelle TN 1 kurz. Über den Kontakt x 1 spricht nun das Relais Y wieder an, das sich weiterhin mit seinem Kontakt y 1 im Entladestromkreis eines Elektrolytkondensators C hält, der bisher über den Kontakt y 3 aufgeladen wurde. Der Kondensator C ist so bemessen, dass die Zeit seiner Entladung über das Relais Y mindestens gleich der Zeit der Namengabe der Fernschreibmaschine der Überwachungsstelle Ü ist. Der Kontakt y 4 schaltet den Sendekontakt sk 0 in die Schleife, der nach dem Fernschreibzeichen "T" mit der Aussendung des Namens der Überwachungsstelle beginnt, der von allen in die Schleife geschalteten Fernschreibmaschinen empfangen wird.
Mit dem Ansprechen des Relais Y wurde über den Kontakt y2 wieder das Relais X zum Ansprechen gebracht. Den Überbrückungsstromkreis der Sendekontakte skl... der Teilnehmerstellen TN 1... hält nach Öffnen des Kontaktes x 2 der Kontakt y 5 weiterhin geschlossen.
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Wenn in einer Schleife mehr als zwei Fernschreibmaschinen eingeschaltet sind, die nacheinander ihre Namen geben sollen, sind entsprechend mehr Überbrüekungsstromkreisefür die Sendekontakte dieser Fernschreibmaschinen vorzusehen, die nacheinander in Abhängigkeit von einem Fernschreibzeichen der jeweils an die Reihe kommenden Fernschreibmaschine geöffnet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltung für an eine Fernschreib-Sendemaschine in eine gemeinsame Schleife zusätzlich zu einer wahlweise einschaltbaren Fernschreib-Empfangsmaschine einer Überwachungsstelle wahlweise einzeln einschaltbare Fernschreib-Empfangsmaschinen einer Gruppe parallel zueinander liegender Fernschreib-
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stelle (Ü) verlaufenden Hilfsstromkreises (x 1, y 2, X, a 4) erregbares Hilfsrelais (Y) vorgesehen ist, das einen Arbeitskontakt (y 5) in einem gemeinsamen Überbrückungsstromkreis für die Sendekontakte (ski, 1, sk 2...) der einzeln einschaltbaren, zueinander parallel liegenden Empfangsmaschinen (TN 1, TN 2...) und einen weiteren Arbeitskontakt (y 4) im Kreis desSendekontaktes (skO) der Empfangsmaschine der Überwachungsstelle (Ü)
aufweist und dass der Namengeber der jeweils eingeschalteten Empfangsmaschine (TN 1...) von der Gruppe der zueinander parallel liegenden Empfangsmaschinen während der ersten Hälfte der für die Namengabe vorgesehenen Zeit seinen Namen gibt und während der zweiten Hälfte seinen Sendekontakt (skl...), beispielsweise durch Senden des Zeichens"Buchstabenumschaltung", schliesst und dass der gleichzeitig mit dem letzteren Namengeber angereizte Namengeber der Überwachungsstelle (Ü) während der ersten Hälfte der für die Namengabe vorgegebenen Zeit seinen Sendekontakt (sk0), beispielsweise durch Aussenden des Zeichens"Buchstabenumschaltung", schliesst und während der zweiten Hälfte nach einer das Ansprechen des Hilfsrelais (Y) auslösenden Unterbrechung seines Sendekontaktes (sk 0). beispielsweise durch Aussendung des Zeichens "T",
seinen Namen gibt.