AT253055B - Schaltungsanordnung zur vorübergehenden Dämpfung von Drehspulmeßgeräten - Google Patents

Schaltungsanordnung zur vorübergehenden Dämpfung von Drehspulmeßgeräten

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AT253055B
AT253055B AT886563A AT886563A AT253055B AT 253055 B AT253055 B AT 253055B AT 886563 A AT886563 A AT 886563A AT 886563 A AT886563 A AT 886563A AT 253055 B AT253055 B AT 253055B
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AT
Austria
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circuit arrangement
damping
winding
moving
circuit
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AT886563A
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English (en)
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Peter Ing Pfeiffenstein
Rainer Dipl Ing Strehl
Friedrich Ing Hoenig
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Norma Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur vorübergehenden Dämpfung von
Drehspulmessgeräten 
Bei Drehspulmessgeräten ist es bekannt, eine geschwindigkeitsproportionale magnetische Dämpfung entweder durch einen Kurzschlussrahmen oder durch eine Kurzschlusswicklung zu erzielen. Bekannt und praktisch gleichwertig ist es auch, den verfügbaren Wickelraum mit einer einzigen Wicklung auszufüllen und zu dieser einen Widerstand parallel zu schalten. Bei Drehspulgalvanometern ist es auch bekannt, den Dämpfungskreis nur vorübergehend von Hand aus durch   eine"Dämpfungstaste"zu schliessen.   Es ist weiters bekannt, zur Dämpfung von schnell schwingenden Drehspulgalvanometem Resonanzvierpole vorzuschalten (deutsche Patentschrift Nr. 1012683). 



   In   einerSchaltungsanordnungzurvorübergehendenDämpfung vonDrehspulmessgeräten   durch Parallelschaltung eines Widerstandes zur Messwicklung wird erfindungsgemäss mindestens ein steuerbares   Halblei-     terelementparallel zur Messwicklung geschaltet   und seine Steuerelektrode an eine Hilfswicklung der Drehspule gelegt. Dadurch gelingt es selbsttätig, wie dies früher nur von Hand aus mit   der"Dämpfungstaste"   möglich war, dieDrehspule nur während der Bewegung kräftig zu shunten und doch für die Einstellung der Drehspule auf den endgültigen Wert praktisch die volle Empfindlichkeit zu erhalten. Zur Entnahme der für die Steuerung des Halbleiterwiderstandes erforderlichen Steuerspannung ist eine Hilfswicklung der Drehspule vorgesehen.

   Diese kann jedoch   dünndrähtig   ausgeführt werden und beeinträchtigt daher kaum den für die Empfindlichkeit massgebenden Raum für die Messwicklung der Drehspule. Während bisher ein wesentlicher Teil des Wickelraumes für die dämpfende Kurzschlusswicklung oder den Kurzschlussrahmen geopfert werden musste, gelingt es durch die   erfindungsgemässe   Schaltung, eine kräftige Dämpfung auch für langsam schwingende Drehspulen praktisch ohne Empfindlichkeitsverlust herbeizuführen. 



     D le Fig. 1-5   zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, die nun naher erläutert werden. 



    In Fig. l ist l die Messwicklung   der Drehspule, 2 ein Transistor und 3 die Hilfswicklung der Drehspule. Der an der Basis b nicht angesteuerte Transistor besitzt zwischen Kollektor c und Emitter e   einenhohenwiderstand (10kOhm... 10 MOhm). Durch eine negative Spannung   zwischen Emitter und Basis beim pnp-Transistor bzw. durch eine positive Spannung beim npn-Transistor wird dieser Widerstand kleiner (1...   100 Ohm).

   Im Magnetfeld des Messgerätes liefert die Hilfswicklung   3   während der Bewegung der   
 EMI1.1 
    eine Spannung zwischen Emitter und Basis, wodurch der Widerstand zwischen Kollektor cBewegungderDrehspuleverlangsamt, steigtderNebenschlusswiderstand,   um bei Erreichung der Endlage die hohen Werte der Kollektor-Emitterstrecke des nicht angesteuerten Transistors anzunehmen. Die Schaltung nach Fig. 1 wirkt jedoch nur für eine Bewegungsrichtung der Drehspule dämpfend. Um daher sowohl den Ausschlag als auch die Rückkehr zu dämpfen, werden gemäss Fig. 2 zwei steuerbare Halbleiterelemente 2 und 4 gegensinnig parallel zur Messwicklung 1 geschaltet.

   Wenn 2 und 4 zwei papTransistoren sind, so bewirkt am Transistor 2 eine negative Spannung zwischen Emitter und Basis 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einen geringen Widerstand zwischen Kollektor und Emitter. Die entgegengesetzte Spannung an der Hilfswicklung bei Bewegungsumkehr bleibt ohne Wirkung auf den Transistor 2, hingegen erscheint sie wieder als negative Spannung zwischen Emitter und Basis des Transistors 4. In diesem verringert sie den Widerstand zwischen Kollektor und Basis, wodurch der dämpfende Nebenwiderstand zur Messspule 1 wirksam wird. 



     In der Schaltung nach Fig. 3 werden zwei komplementäre Transistoren 2 und 4   verwendet, die par-   allel zur Messwicklung l geschaltet sind. Es ist daher z. B.   2   einpnp-Transistorund   4   ein npn-   Transistor, deren Steuerelektroden durch die Hilfswicklung 3 im Gegentakt angesteuert werden. Die Spannung der Hilfswicklung 3   lässt daher je nach der Bewegungsrichtung die Kollektor-Emitterstrecke   entweder des Transistors 2 oder des Transistors 4 als dämpfenden Nebenschluss zur Messspule 1 wirksam werden. 



   Nach der Schaltung der Fig. 4 wird die dämpfende Wirkung des Nebenschlusses zur Messspule 1 durch die Kollektor-Emitterstrecke des Transistors 2 für beide Bewegungsrichtungen dadurch erreicht,   dass zwei gegensinnige Hilfswicklungen 3 und 3'über je einen Gleichrichter 4 und 4'an der Steuer -    elektrode des einen Transistors 2 liegen. Dadurch tritt unabhängig von der Richtung, bei jeder Bewegung eine Verringerung des Widerstandes der Kollektor-Emitterstrecke ein, die eine Dämpfung bewirkt. 



   Schliesslich ist in der Schaltung nach Fig. 5 gezeigt, dass die Hilfswicklung 3 auch als Stromquelle zwischen vier Gleichrichtern 4,5, 6 und 7 in Graetzschaltung liegen kann, die ihrerseits im Steuerkreis des Transistors 2 angeordnet sind. Da dieser Transistor 2 mit seiner Kollektor-Emitterstrecke parallel zur Messspule 1 geschaltet ist, tritt wieder der dämpfende Nebenschluss unabhängig von der Richtung der Bewegung auf. Bei der Kleinheit moderner Transistoren und Gleichrichter ist es möglich, diese auf dem beweglichen Organ zu montieren, wodurch weitere Stromzuführungen zur Drehspule vermieden werden. 



   Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mit einer dünndrähtigen Hilfswicklung ohne wesentlichen Verlust an Wickelraum und Empfindlichkeit und ohne Hilfsstromquelle eine kräftige dämpfende Wirkung erreicht wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung   zurvorübergehendenDämpfung vonDrehspulmessgeräten durchParallelschal-   
 EMI2.1 
 bares Halbleiterelement (2) parallel zur Messwicklung   (1)   geschaltet ist, dessen Steuerelektrode an einer Hilfswicklung (3) der Drehspule liegt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Dämpfung in beiden Bewegungsrichtungen zweisteuerbare Halbleiterelemente (2, 4) gegensinnig parallel zur Messwick- lung (1) geschaltet sind.
    3. Schaltungsanordnung nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwei komplemen- täre steuerbare Halbleiterelemente (2,4) parallel zur Messwicklung (l) geschaltet sind, wobei ihre Steuerelektroden durch die Hilfswicklung (3) im Gegentakt angesteuert werden.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gegensinnige Hilfswicklungen (3, 3') über je einen Gleichrichter (4, 4') an der Steuerelektrode eines Halbleiterelementes (2) liegen.
    . 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswicklung (3) als Stromquelle zwischen vier Gleichrichtern (4,5, 6, 7) in Graetzschaltung liegen, die ihrerseits im Steuerkreis eines steuerbaren Halbleiterelementes (2) angeordnet sind.
AT886563A 1963-11-06 1963-11-06 Schaltungsanordnung zur vorübergehenden Dämpfung von Drehspulmeßgeräten AT253055B (de)

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