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Die Erfindung betrifft ein Bausteinsystem mit sechsseitigen Platten und mit sechsseitigen Klötzen.
Bausteinsysteme dieser Art mit Klötzen, die trapezförmige Nuten aufweisen und mit rechteckförmigen Platten, die zu den trapezförmigen Nuten entsprechend geformte Federn aufweisen, sind bekannt, beispielsweise aus dem AT-Muster 23630. Hierbei sind jedoch die Möglichkeiten des Zusammenbaus der Platten mit den Klötzen beschränkt, da die rechteckförmigen Platten lediglich an ihren schmalen Rechteckseiten mit zu den trapezförmigen Nuten der Klötze passenden Federn ausgebildet sind. Zudem sind die Klötze bei dem bekannten Bausteinsystem mit Nuten versehen, die entweder die gleiche Länge haben wie die Federn der Platten oder ein ganzzahliges Vielfaches davon.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Bausteinsystem zu schaffen, das wesentlich universeller einsetzbar ist, d. h. mit dem wesentlich kompliziertere Gebilde, wie beispielsweise Gebäude, Brücken oder Fantasiegebilde, geschaffen werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Kombination folgender Merkmale gelöst : w die Klötze weisen an mindestens einer Seite eine sich zu dieser Seite verengende Nut mit trapezförmigem Querschnitt auf, der sich über die gesamte Länge der Seite erstreckt, 'die Platten weisen an vier Umfangsseitenflächen jeweils zur trapezförmigen Nut korrespondierende trapezförmige Federn auf, die sich über die gesamte Länge der
Umfangsseitenflächen der Platten erstrecken.
Vorzugsweise weist mindestens eine Umfangsseitenfläche einer Platte eine Länge auf, die ungleich ist der Länge der Nut eines Klotzes oder einem Vielfachen der Länge der Nut eines Klotzes.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei Fig. 1 einen Klotz und Fig. 2 eine Platte veranschaulichen. Fig. 3 zeigt einen Klotz zusammengefügt mit zwei Platten. Fig. 4 zeigt einen Sonderbaustein.
Der in Fig. l dargestellte Klotz 1 ist quaderförmig ausgebildet und er weist eine ebene Grundfläche 2 und eine ebene Deckfläche 3 auf. Die die Grundfläche mit der Deckfläche verbindenden Seitenflächen 4 sind jeweils mittig und mit sich in Längsrichtung 5 des Klotzes
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1 erstreckenden trapezförmigen Nuten 6 versehen, die sich nach aussen hin, d. h. zu den Seitenflächen 4 hin, verengen. Die Länge 7 - bzw. bei Aufstellen des Klotzes 1 auf die Grundfläche - die Höhe des Klotzes 1 kann beliebig sein. Vorzugsweise sind bei dem Bausteinsystem Klötze 1 vorgesehen, deren Längen 7 jeweils ein Vielfaches einer Grundlänge betragen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, können auch an der Grundfläche 2 oder Deckfläche 3 trapezförmige Nuten 6 vorgesehen sein, wodurch das System noch universeller verwendbar wird. Auch können einander kreuzende Nuten 6, wie für eine der Seitenflächen 4 veranschaulicht, verwirklicht werden. Die Klötze müssen nicht an allen vier Seitenflächen mit trapezförmigen Nuten versehen sein. Das Bausteinsystem kann ohne weiteres auch Klötze aufweisen, die lediglich an einer der Seitenflächen mit Nuten versehen sind.
Die in Fig. 2 dargestellte Platte 8 weist an ihren vier Umfangsseitenflächen 9 zu den trapezförmigen Nuten 6 korrespondierend geformte Federn 10 auf, wobei die Breite 11 der Federn vorzugsweise gleich ist der Dicke der Platte 8. Die Platten 8 könnten jedoch auch eine grössere oder geringere Dicke aufweisen. Die Platten 8 sind rechteckformig, sie könnten jedoch auch quadratisch, trapezförmig oder parallelogrammförmig etc. gestaltet sein.
Wesentlich ist, dass die Platten 8 jeweils an allen Umfangsseitenflächen 9 mit Federn 10 versehen sind, so dass eine rechteckförmige Platte 8 sowohl mit ihrer Längsseite als auch mit ihrer Breitseite durch Einschieben der daran angeordneten Federn 10 in eine der Nuten 6 eines Klotzes 1 einsetzbar ist, d. h. die Längsrichtung 12 einer Platte 8 kann entweder parallel ausgerichtet sein zur Längsrichtung 5 des Klotzes 1 oder auch senkrecht dazu, wie dies in Fig.
3 veranschaulicht ist.
Die an den Seitenflächen 13 der Platten 8 angeordneten rechteckförmigen Nuten 14 dienen dazu, dass sich die Platten 8 leichter ergreifen lassen, für das Aneinanderfixieren der Platten an den Klötzen haben diese rechteckformigen Nuten keine Bedeutung. Die Platten 8 könnten auch eine andere Oberflächengestaltung aufweisen, beispielsweise mit Löchern versehen sein.
Ein wichtiger Punkt für das erfindungsgemässe Bausteinsystem ist noch darin zu sehen, dass die Länge und/oder Breite einer Platte 8 ungleich ist der Länge 7 eines Klotzes 1 oder eines ganzzahligen Vielfachen davon. Hierdurch ist es möglich, mehrere Klötze 1 übereinander anzuordnen und durch Einschieben einer Platte 8 in die Nuten 6 der übereinander angeordneten Klötze 1 zu verbinden, so dass die Klötze 1 in einer Richtung der Ebene der Grundfläche 2 oder Deckfläche 3 nicht mehr verschoben werden können.
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Das erfindungsgemässe Bausteinsystem kann selbstverständlich mit Sonderbausteinen ergänzt werden, z. B. mit Platten 8', die nicht an allen Umfangsseitenflächen mit Federn versehen sind. Ein solcher Baustein 8'ist beispielsweise in Fig. 4 veranschaulicht. Er ist ein Endstein, an den ein Klotz an dessen Umfangsseitenfläche, die mit keiner Feder versehen ist, nicht anschliessbar ist.
Weiters können Klötze vorgesehen sein, die an den Grund- bzw. Deckflächen mit Nuten versehen sind, die einen rechteckförmigen Querschnitt und eine Breite aufweisen, die der Dicke 11 einer Platte 8 entspricht, so dass die Klötze auf eine Platte 8 ohne Einfügen einer Feder 10 in eine korrespondierende Nut 6 aufsetzbar sind.
Die Klötze 1 und Platten 8 sind vorzugsweise aus Holz, inbesondere Hartholz, gefertigt, u. zw. durch Hobeln und Fräsen. Selbstverständlich kommen für die Klötze 1 und Platten 8 auch andere Materialien, wie z. B. Kunststoff, in Frage.
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The invention relates to a modular system with six-sided plates and with six-sided blocks.
Building block systems of this type with blocks which have trapezoidal grooves and with rectangular plates which have springs which are shaped corresponding to the trapezoidal grooves are known, for example from AT pattern 23630. However, the possibilities for assembling the plates with the blocks are limited, since the rectangular plates are formed only on their narrow rectangular sides with springs matching the trapezoidal grooves of the blocks. In addition, the blocks in the known building block system are provided with grooves which either have the same length as the springs of the plates or an integral multiple thereof.
The invention has for its object to provide a building block system that can be used much more universally, d. H. with which much more complicated structures such as buildings, bridges or fantasy structures can be created.
This object is achieved according to the invention by the combination of the following features: w the blocks have on at least one side a narrowing groove to this side with a trapezoidal cross section which extends over the entire length of the side, the plates each point to four peripheral side surfaces corresponding trapezoidal groove on trapezoidal groove, which extends over the entire length of the
Extend peripheral side surfaces of the plates.
Preferably, at least one peripheral side surface of a plate has a length that is not equal to the length of the groove of a block or a multiple of the length of the groove of a block.
The invention is explained in more detail below with reference to an embodiment shown in the drawing, with FIG. 1 illustrating a block and FIG. 2 a plate. Fig. 3 shows a block assembled with two plates. Fig. 4 shows a special module.
The block 1 shown in FIG. 1 is cuboid in shape and it has a flat base surface 2 and a flat cover surface 3. The side surfaces 4 connecting the base surface to the cover surface are each centered and in the longitudinal direction 5 of the block
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1 extending trapezoidal grooves 6 which extend outwards, d. H. to the side surfaces 4, narrow. The length 7 - or when installing the block 1 on the base - the height of the block 1 can be any. Blocks 1 are preferably provided in the modular system, the lengths 7 of which are each a multiple of a basic length.
As can be seen from FIG. 3, trapezoidal grooves 6 can also be provided on the base surface 2 or cover surface 3, as a result of which the system can be used even more universally. Grooves 6 crossing one another can also be realized, as illustrated for one of the side surfaces 4. The blocks do not have to be provided with trapezoidal grooves on all four side surfaces. The building block system can also have blocks which are provided with grooves only on one of the side surfaces.
The plate 8 shown in FIG. 2 has, on its four peripheral side surfaces 9, correspondingly shaped springs 10 to the trapezoidal grooves 6, the width 11 of the springs preferably being equal to the thickness of the plate 8. However, the plates 8 could also be larger or smaller Have thickness. The plates 8 are rectangular, but they could also be square, trapezoidal or parallelogram-shaped, etc.
It is essential that the plates 8 are each provided with springs 10 on all circumferential side surfaces 9, so that a rectangular plate 8 can be inserted into one of the grooves 6 of a block 1 both with its long side and with its broad side by inserting the springs 10 arranged thereon , d. H. the longitudinal direction 12 of a plate 8 can either be aligned parallel to the longitudinal direction 5 of the block 1 or also perpendicular to it, as shown in FIG.
3 is illustrated.
The rectangular grooves 14 arranged on the side surfaces 13 of the plates 8 serve to make it easier to grip the plates 8; these rectangular grooves have no significance for fixing the plates together on the blocks. The plates 8 could also have a different surface design, for example be provided with holes.
An important point for the modular system according to the invention can also be seen in the fact that the length and / or width of a plate 8 is not equal to the length 7 of a block 1 or an integral multiple thereof. This makes it possible to arrange a plurality of blocks 1 one above the other and to connect them by inserting a plate 8 into the grooves 6 of the blocks 1 arranged one above the other, so that the blocks 1 can no longer be displaced in a direction of the plane of the base surface 2 or top surface 3.
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The building block system according to the invention can of course be supplemented with special building blocks, for. B. with plates 8 ', which are not provided on all peripheral side surfaces with springs. Such a block 8 ′ is illustrated in FIG. 4, for example. It is an end stone to which a block on its peripheral side surface, which is not provided with a spring, cannot be connected.
Furthermore, blocks can be provided which are provided on the base or top surfaces with grooves which have a rectangular cross section and a width which corresponds to the thickness 11 of a plate 8, so that the blocks on a plate 8 without inserting a spring 10 can be placed in a corresponding groove 6.
The blocks 1 and 8 are preferably made of wood, in particular hardwood, u. by planing and milling. Of course, other materials such as z. B. plastic, in question.