AT253533B - Einrichtung zum utz von Dampfturbinen gegen Wasserschlag - Google Patents

Einrichtung zum utz von Dampfturbinen gegen Wasserschlag

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AT253533B
AT253533B AT131065A AT131065A AT253533B AT 253533 B AT253533 B AT 253533B AT 131065 A AT131065 A AT 131065A AT 131065 A AT131065 A AT 131065A AT 253533 B AT253533 B AT 253533B
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AT
Austria
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conductivity
resistance
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steam
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AT131065A
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Robert Dipl Ing Dr Tech Genser
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Robert Dipl Ing Dr Tech Genser
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Description


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  Einrichtung zum Schutz von Dampfturbinen gegen Wasserschlag 
Beim Betrieb von Dampfturbinen ist ein auftretender Temperatursturz, verursacht z. B. durch Überlasten oder Überspeisen des Kessels, besonders gefährlich. Ein Wasserschlag kann verheerende Beschädigungen zur Folge haben, weil gleichzeitig ein plötzlicher Temperaturabfall auftritt. 



   Die Erfindung befasst sich daher mit einer Einrichtung zum Schutz von Dampfturbinen gegen Wasserschlag, wobei in der Frischdampfzuleitung mindestens ein Fühler zur Erfassung einer den Zustand des zur Turbine strömenden Mediums charakterisierenden Grösse angeordnet ist. Während man bisher durch Temperaturmessungen Temperaturstürze zu erfassen versuchte, so liegt darin ein Nachteil, weil gerade die beim Dampfturbinenbetrieb üblichen Temperaturmessverfahren verhältnismässig träge sind. Anderseits konnte mit diesen Messverfahren nur der Verdampfungseintritt, nicht aber noch latentes, vom Dampfstrom mitgerissenes Wasser erfasst werden.

   Demgegenüber soll durch die Erfindung eine Einrichtung der erwähnten Art so ausgebildet werden, dass einerseits sehr schnell Temperaturstürze und anderseits sogar vom Dampfstrom mitgerissenes Wasser erfasst werden kann, wenn dieses auch noch keinen Temperaturabfall zur Folge hatte. Dieses Ziel wird erreicht, wenn gemäss der Erfindung der Fühler als elektrische Widerstands- bzw. Leitfähigkeitssonde ausgebildet ist. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. In den Fig. 1-3 sind hiebei Blockschaltbilder erfindungsgemäss ausgebildeter Einrichtungen zum Schutz von Dampfturbinen gegen Wasserschlag als Ausführungsbeispiele wiedergegeben. 



   Bei der in Fig.   l   dargestellten Schaltanordnung für eine erfindungsgemässe Einrichtung ist ein als Widerstands- bzw. Leitfähigkeitssonde ausgebildeter Fühler 1 zur Erfassung des elektrischen, vorzugsweise ohmschen Widerstandes bzw. der Leitfähigkeit des zur Dampfturbine zuströmenden Dampfes vorgesehen, wobei die Einrichtung weiters noch mit an sich bekannten Widerstands- oder Leitfähigkeitsmessgeräten 2 ausgestattet ist, die dem Fühler 1 nachgeschaltet sind. Der erfasste Messwert wird einem   Vergleichsglied. ?   zugeführt, in welchem der erhaltene Widerstand bzw. Leitfähigkeitsmesswert mit einem von einem Soll-Wert-Geber 4 kommenden Soll-Wert verglichen wird.

   Dieser Soll-Wert wird auf Grund der mittels verhältnismässig träger Temperaturfühler erhaltenen Dampftemperatur und auf Grund des jeweiligen Dampfdruckes und der Leitfähigkeit des Kesselspeisewassers ermittelt, wobei natürlich einer dieser Parameter dann nicht dem Soll-Wert-Geber 4 zugeführt werden muss, wenn man annehmen kann, dass dieser Parameter keinen grösseren Schwankungen unterworfen ist. Das Vergleichsglied 3, welches durch einen bekannten elektronischen od. ähnl. Aufbau verwirklicht werden kann, gibt dann ein Signal am Ausgang, wenn der Widerstands-Soll-Wert um einen bestimmten Betrag überschritten wird bzw. der   Leitfähigkeits-Soll-Wert   um einen bestimmten Betrag unterschritten wird.

   Dieses Signal kann dann zur Betätigung eines Verarbeitungsgliedes 5 dienen, durch welches im Dampf- oder Gasturbinenbau übliche Alarm- oder Schnellschlusseinrichtungen ausgelöst werden. Anderseits kann selbstverständlich der jeweilige Widerstands- bzw. Leitfähigkeitswert mittels Anzeigeinstrumenten 6 direkt angezeigt oder mittels schreibenden Instrumenten 7 aufgezeichnet werden. 



   Wie Fig. 2 zeigt, kann erfindungsgemäss der vom Fühler 1 bzw. dem Widerstands- bzw. Leitfähigkeitsmessgerät 2 erfasste Messwert, anstatt einem Vergleichsglied 3 zugeführt zu werden, zur Erfassung der zeitlichen Änderung der Leitfähigkeit nacheinander einem polaritätsabhängigen Differentiationsglied 8, einem Schwellwertschaltglied   9,   z. B. Schmitt-Trigger, mit Schaltstufe und einem Glättungs- 
 EMI1.1 
 kungen nicht zu einer Signalabgabe an das Verarbeitungsglied 5 führen. 



   Um die Auslösung von Fehlsignalen durch kleinere Widerstands- bzw. Leitfähigkeitsschwankungen zu verhindern, werden in der Schaltanordnung nach Fig. 3 mindestens zwei Fühler 1 bzw. Widerstandsbzw. Leitwertmessgeräte 2 in der Dampfzuleitung für die Turbine verwendet. Jeder Widerstands- bzw. 



  Leitfähigkeitsfühler ist hiebei mit einem Verzögerungsglied 11 verbunden. Die Ausgänge aller Verzögerungsglieder werden in einen Impulsgeber 12 eingespeist, der nur dann ein Signal am Ausgang ab- 

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 gibt, wenn von allen Widerstands- bzw. Leitwertgebern derselbe Messwert kommt. Bei längerem Abweichen einer der Messwerte wird vom Impulsgeber 12 eine Störungsanzeige veranlasst. Der Impulsgeber 12 kann z. B. aus einem bekannten elektronischen Und-Glied bestehen, welches mit einer bekannten Signalüberwachungseinrichtung, die nach längerdauerndem Ausfall des Verknüpfungssignals die Störungsanzeige veranlasst, versehen ist. Das Ausgangssignal des Impulsgebers 12 kann gemäss Fig. 1 dem Vergleichsglied 3 oder gemäss Fig. 2 dem Differentiationsglied 8 oder dem Anzeigeinstrument 6 bzw. der Registrierungseinrichtung 7 zugeführt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Einrichtung zum Schutz von Dampfturbinen gegen Wasserschlag, wobei in der Frischdampfzuleitung mindestens ein Fühler zur Erfassung einer den Zustand des zur Turbine strömenden Mediums charakterisierenden Grösse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler   (1)   als elektrische Widerstands- bzw. Leitfähigkeitssonde ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Widerstands- bzw.
    Leitfähigkeitssonde erfasste Messwert, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Widerstands- bzw. Leitfähigkeitsmessgerätes (2), zur Erfassung der zeitlichen Änderung der Leitfähigkeit nacheinander EMI2.1 änderungsgeschwindigkeit ein Impuls an ein z. B. den Schnellschluss auslösendes Verarbeitungsglied abgegeben wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Widerstands- bzw. Leitfähigkeitssonde erfasste Messwert in ein Vergleichsglied (3) eingespeist und mit einem Soll-Wert verglichen wird, der von der Dampftemperatur und bzw. oder dem Dampfdruck und bzw. oder der Leitfähigkeit des Speisewassers abhängt, wobei das Vergleichsglied (3) elektrisch mit dem Verarbeitungsglied (5) verbunden ist, dem vom Vergleichsglied Impulse zugeführt werden, sobald die Differenz zwischen Messwert und Soll-Wert einen bestimmten Wert übersteigt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Widerstands- bzw. Leitfähigkeitsfühler (1) vorgesehen sind, deren jeder mit einem Verzögerungsglied (11) verbunden ist, wobei die Ausgänge aller Verzögerungsglieder (11) in einen mit dem Differentiationsglied (8) bzw. dem Vergleichsglied (3) verbundenen Impulsgeber (12) eingespeist werden, der nur dann ein Signal gibt, wenn von allen Fühlern (1) derselbe Messwert kommt, aber bei längerem Abweichen eines der Messwerte eine Störungsanzeige veranlasst.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117432487A (zh) * 2023-12-04 2024-01-23 惠州深能源丰达电力有限公司 一种防止9e机组汽轮机水冲击的方法

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