AT253688B - Verfahren zur Herstellung des neuen 3-(Dibenzo)-[a, d]-1, 4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropans und dessen pharmazeutisch verwendbarer Salze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des neuen 3-(Dibenzo)-[a, d]-1, 4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropans und dessen pharmazeutisch verwendbarer Salze

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   Verfahren zur Herstellung des neuen   3- (Dibenzo- [a, d]-l, 4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropans    und dessen pharmazeutisch verwendbarer
Salze 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer neuen Dibenzocycloheptanverbindung mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften und auf die Herstellung pharmazeutisch verwendbarer Salze derselben. 



   Aus der österr. Patentschrift Nr. 221495 war schon eine Verbindung analoger Struktur bekannt, die sich jedoch von der vorliegenden dadurch unterscheidet, dass am Stickstoffatom des heterocyclischen Ringes eine Methylgruppe gebunden ist. Die neue nach der Erfindung hergestellte Verbindung hat ebenso wie diese bekannte Verbindung eine spasmolytische Wirkung, zeigt jedoch in weit geringerem Masse einige Nebenwirkungen der letzteren, namentlich die mydratische Wirkung und den Effekt auf das zentrale Nervensystem. 



   Die neue Verbindung kann auch als Zwischenprodukt bei der Herstellung anderer therapeutisch aktiver Verbindungen dienen,   z. B.   derer, in denen das Wasserstoffatom am Stickstoffatom durch andere Gruppen, wie Alkylgruppen, substituiert ist. 
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    (Dibenzo-[a, d]-1, 4-cycloheptadien-- 5-yloxy)-tropan   in bekannter Weise entmethyliert, in dem man das Ausgangsmaterial zunächst mit einem Cyanhalogenid behandelt, wodurch die Methylgruppe am Stickstoffatom in dem Tropanring durch eine Cyangruppe ersetzt wird. Sodann wird die N-Cyan-nor-tropanverbindung unter Bildung der entsprechenden N-Carboxynortropanverbindung hydrolysiert, aus der schliesslich durch Decarboxylierung die gewünschte Verbindung erhalten wird. 



   Die Salze von 3-   (Dibenzo- [a, d]-l, 4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropan können in bekannter   Weise hergestellt werden. So kann man   z. B.   die Base in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Diäthyl- 

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 äther, mit einer äquivalenten Menge der gewünschten Säure behandelt. Für gewöhnlich fällt dabei das Salz aus, das durch Filtration abgetrennt werden kann. 



   Für die therapeutische Anwendung der neuen Verbindung wird zweckmässig ein Salz benutzt. Zur Herstellung dieser Salze geeignete Säuren sind   z. B.   anorganische Säuren, wie die Halogenwasserstoffsäuren, insbesondere Salzsäure und Bromwasserstoffsäure, und organische Säuren, wie Oxalsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Citronensäure, Weinsäure, Milchsäure, Essigsäure,   und Embonsäure (2, 2'-Dihydroxy-   -1,1'-dinaphthylmethan-3,3'-dicarbonsäure). 



   Nachstehendes Beispiel soll die Erfindung erläutern. 



   Beispiel   1 :   a) Herstellung von   N-Cyan-3- (dibenzo-[a, d]-1, 4-cycloheptadien-5-yloxy) - nor-     trepan,  
Zu 11, 66 g Cyanbromid in 100   cm3   Benzol wird allmählich unter Rühren eine Lösung von 33, 0 g 3- (Dibenzo- [a, d]- 1,4- cycloheptadien - 5 - yloxy) - tropan (hergestellt wie in der österr. Patentschrift Nr. 221495 beschrieben) in 100 cm3 wasserfreiem Benzol zugegeben. Die Temperatur steigt etwas an. Die Mischung wird 3h unter Rückflusskühlung gekocht und nach Abkühlung mit Wasser behandelt. Die Benzolschicht wird abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration und Entfernen des Lösungsmittels durch Destillation wird ein Öl erhalten.

   Durch Behandeln des Öls mit Äthanol entstehen 14 g kristallines N-Cyan-3-(dibenzo-[a,d]-1,4-cycloheptadien-5- yloxy)-nortropan vom F.   152 - 1550   C. 



  Durch Umkristallisation aus Äthanol erhält man 12, 5 g der reinen Verbindung vom   F. 158-1600   C. 



   Analyse für    CZ3HuNp   berechnet : C = 80,   191o   H = 7,   02%   N = 8, 13% gefunden : C =   80, 59go   H = 6, 96% N = 8, 14%. 
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 flusskühlung gekocht. Sodann wird sie in Wasser ausgegossen und mit Äther extrahiert. Die Schichten werden getrennt und die Ätherschicht wird getrocknet. Nach Filtrieren wird die Nortropanverbindung in 
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 d. Th.)den. 



   Analyse für   CHNOs   
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 :gefunden : C = 71, 92% H = 6, 59% N = 3, 52%. 



   Die gemäss der Erfindung hergestellte Verbindung 3-(Dibenzo-[a,d]-1,4-cycloheptadien-5-yloxy)- - nortropan oder ein Salz dieser Verbindung kann in eine für pharmazeutische Anwendung geeignete Verabreichungsform gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung des neuen 3-(Dibenzo-[a,d]-1,4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropans und dessen pharmazeutisch verwendbarer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man 3- (Di- EMI2.4 benzo- [a, d]-1,4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropan zu N-Carboxy-3- (dibenzo- [a, d]-l, 4-cyclohepta- dien-5-yloxy)-nortropan, z. B. mit Laugen, hydrolysiert und letztere Verbindung, z. B. durch Erhitzen, decarboxyliert, wonach man die erhaltene Verbindung gegebenenfalls in ein pharmazeutisch verwendbares Salz überführt.
AT64565A 1963-02-15 1964-02-14 Verfahren zur Herstellung des neuen 3-(Dibenzo)-[a, d]-1, 4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropans und dessen pharmazeutisch verwendbarer Salze AT253688B (de)

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