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Ventil mit einer dessen Abschlussorgan zugeordneten
Kleinmengeneinstellvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil, insbesondere Magnetventil, mit einer dessen Abschlussorgan zugeordneten Kleinmengeneinstellvorrichtung, wobei die in an sich bekannter Weise auf der dem Abschlussorgan abgekehrten Seite des Ventildurchganges angeordnete Kleinmengeneinstellvorrichtung besteht aus einer achsgleich mit dem Abschlussorgan angeordneten Magnetspule, einem dieser zugeordneten, in einer nur nach dem Ventildurchgang offenen Hülse gleitbaren Anker und einer mit diesem verbundenen, an dem Abschlussorgan angreifbaren Verlängerung nach dem Stammpatent Nr. 244699.
Bei dem vorbeschriebenen Ventil tritt, sofern dieses seine Kleinmengeneinstellung einnimmt, am Ventilkörper eine auf Schliessen des Ventils gerichtete Sogkraft auf, die zusammen mit dem Gasvordruck und dem Eigengewicht des Ventilkörpers der Feldstärke des Magneten entgegenwirkt und zum Schliessen des Ventils führen kann.
Dieser Nachteil wird dadurch behoben, dass gemäss der Erfindung ein die Arbeitsstellung des Ankers begrenzender Anschlag, vorzugsweise auf der dem Ventilkörper abgekehrten Seite des Ankers angeordnet ist, wobei unter Arbeitsstellung des Ankers diejenige zu verstehen ist, in der der Anker hinsichtlich einer inneren Kraftschlusshülse kurz vor Schliessen des Magnetfeldes durch den Anschlag gehalten wird. Dadurch wird eine genügend grosse, der Sogkraft, dem Gasvordruck und dem Eigengewicht des Ventilkörpers entgegenwirkende Kraftreserve geschaffen.
Um die besagte Arbeitsstellung ohne zusätzliche Passarbeit zu erreichen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dass der Anschlag gegenüber dem Anker verstell-und feststellbar ist.
Dies wird in einfacher Weise dadurch erreicht, dass der Anschlag über ein Verbindungsstück mit einem Verstellstück starr verbunden ist, das verstell-und feststellbar in einem die Hülse abschliessenden, von dem Verbindungsstück durchgriffenen Verschlussstück angeordnet ist.
Soll, wie dies gemäss dem Stammpatent Nr. 244699 möglich ist, die Kleinmengeneinstellvorrichtung axial verstell-und feststellbar sein, dann sieht ein weiteres Merkmal der Erfindung vor, dass das Verstellstück an seinem freien Ende einen Ansatz od. dgl. aufweist, mit dem dieser über ein Druckstück auf die unter der Wirkung einer Gegenkraft stehende, axial hinsichtlich der Hülse verschiebbare Magnetspule einwirkt. Soll der Anschlag getrennt von der Kleinmengeneinstellvorrichtung verstellbar. sein, dann wäre auf dem äusseren Ende des Verstellstückes ein in diesem verstell-und feststellbarer, auf das Druckstück einwirkender Bügel od. dgl. anzuordnen.
Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
Die Fig. 1 der Zeichnungen zeigt ein teilweise dargestelltes Magnetventil mit einer elektrisch gesteuerten, ein-und abschaltbaren Kleinmengeneinstellvorrichtung in Schnittdarstellung. Fig. 2 gibt eine Einzelheit der Fig. 1 in vergrössertem Massstab wieder.
In den Zeichnungen bedeuten 1 insgesamt ein Magnetventil, l* dessen Ventilgehäuse, 2 einen in einer Zwischenwand zwischen einem Eingangsstutzen und einem Ausgangsstutzen (beide nicht
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näher bezeichnet) angeordneten Ventildurchgang, 3 einen diesen beherrschenden Ventilkörper mit einer als Anker ausgebildeten Ventilspindel 3'und 4 ein achsgleich zu dem Ventilkörper 3 auf der diesem abgekehrten Seite in dem Ventilgehäuse l'sitzendes, ringförmig gestaltetes Schraubstück.
An dem Schraubstück 4 ist eine mit 10 insgesamt bezeichnete Kleinmengeneinstellvorrichtung befestigt.
Die Kleinmengeneinstellvorrichtung 10 besteht aus einer in einem Gehäuse 14 axial geführten Magnetspule 11 mit Zuleitungen 12 und einem Anker 13. Der Anker 13 weist eine Verlängerung 13'auf, die dem Ventilkörper 3 zugeordnet ist. Eine der Magnetspule 11 zugeordnete in- nere Magnethülse ist mit 11', eine äussere mit 11"bezeichnet. Der Anker 13 ist axial verschieb- bar in einer an dem Schraubstück 4 befestigten Hülse 16, die die Magnetspule 11 zentrisch durchgreift. Die Hülse 16 ist nach der Seite des Ventilkörpers 3 offen und auf der gegenüberliegenden Seite mediumdicht mit einem Verschlussstück 17 verschlossen. Das Verschlussstück 17 ist zentrisch von einem Verbindungsstück 32 durchgriffen.
Das Verbindungsstück 32 ist an seinem einen, inneren Ende mit einem Anschlag 33 und an seinem andern, äusseren Ende mit einem zu einem Flansch erweiterten Verstellstück 31 ausgerüstet. Ein von dem Verbindungsstück 32 durchgriffenes Widerlager 34 schliesst eine in dem Anker 13 vorgesehene Ausnehmung 35 ab. Das Verstellstück 31 ist verschraubbar in dem Verschlussstück 17 angeordnet und drückt mit seinem Flanschteil über ein Druckstück 20 auf die unter der Gegenwirkung einer Feder 15 stehende Magnetspule 11.
Ist der Anschlag 33 und damit das innere Ende des Ankers 13 hinsichtlich der ihm zugekehrten inneren Kraftschlusshülse 11'so angeordnet, dass ein vollkommen gesättigter Kraftschluss zwischen Magnetspule 11 und Anker 13 verhindert wird, dann vermag die bei Kleinmengeneinstellung des Ventils am Ventilkörper 3 auftretende Sogkraft zusammen mit dem Gasvordruck und dem Eigengewicht des Ventilkörpers 3 das Ventil nicht zu schliessen.
Die Zeichnungen halten die Stellung des Ventils fest, in der das Magnetventil seine Kleinmengeneinstellung eingenommen hat. In dieser Stellung ist das Magnetventil l unerregt, die Magnetspule 11 hingegen erregt. Solange die Magnetspule 11 erregt ist, ist der ihr zugeordnete Anker 13 angezogen und hält dabei mit seiner in den Ventilkörper 3 eintauchenden Verlängerung 13'den Ventildurchgang 2 offen.
Diese Kleinmengeneinstellung kann durch Ein- oder Zurückschraubendes Verstellstückes 31 vergrössert bzw. verringert werden, weil die alsdann über das Druckstück 20 mehr oder weniger angeho- bene Magnetspule 11, sofern erregt, über die an dem ihr zugeordneten Anker 13 sitzende Verlängerung 13'den Ventilkörper 3 mehr oder weniger von dem Ventildurchgang 2 abhebt.
Wird der von dem nicht dargestellten Impulsgeber beherrschte Stromkreis zur Magnetspule 11 unterbrochen, dann geht der Anker 13 unter der Wirkung seines Eigengewichtes und des der bewegbaren Ventilteile des Ventils 1 und/oder der auf diese einwirkenden, deshalb vorzusehenden Rückstellkraft (nicht dargestellt) in seine äussere Endstellung. In dieser äusseren Endstellung wird der Ventilkörper 3 nicht mehr von der Verlängerung 13'abgestützt. Der Ventilkörper 3 verschliesst alsdann den Ventildurchgang 2. Wird die Magnetspule 11 erneut erregt, dann nimmt der Ventilkörper 3 die in den Zeichnungen dargestellte Stellung wieder ein und behält diese bei auch gegen die alsdann am Ventilkörper 3 angreifende, auf Schliessen des Ventils gerichtete Sogkraft, den Gasvordruck und das Eigengewicht des Ventilkörpers 3.
Geht der Ventilkörper 3 in seine maximale Offenstellung, im vorliegenden Fall bei Erregung des Magnetventils 1 oder-bei membrangesteuerten Ventilen - durch die Arbeitsmembrane, dann bleibt die Verlängerung 13'des Ankers 12 in der gezeigten Stellung stehen, ohne dabei den Querschnitt des Ventildurchganges 2 nennenswert zu verkleinern. Geht der Ventilkörper 3 aus seiner maximalen Offenstellung zurück, dann stützt er-sich auf der Verlängerung 13'wieder ab, sofern die Magnetspule 11 noch erregt ist. Bei unerregter Magnetspule 11 schliesst der Ventilkörper 3 jedoch den Ventildurchgang 2 ab.
Mit 22 ist ein das Magnetspulengehäuse 14 abschliessender Deckel bezeichnet. Die Abdichtung an der Durchtrittstelle des Verbindungsstückes 32 durch das die Hülse 16 abschliessende Verschlussstück 17 übernimmt ein Dichtring 36. Der Dichtring 36 könnte auch durch eine an der gleichen oder an einer andern geeigneten Stelle angeordnete Trennmembrane ersetzt werden.
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