AT254561B - Vorrichtung zur Messung von Druck-bzw. Zugspannungen zwischen einem Bauwerkteil und dem angrenzenden Erdreich bzw. Schüttgut - Google Patents

Vorrichtung zur Messung von Druck-bzw. Zugspannungen zwischen einem Bauwerkteil und dem angrenzenden Erdreich bzw. Schüttgut

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AT254561B
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Austria
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structural part
bulk material
tensile stresses
measuring pressure
adjacent soil
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AT371264A
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Horst Seiffert
Werner Assmann
Heinz Dr Martin
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Schiffahrt Forsch Anst
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  Vorrichtung zur Messung von Druck- bzw. Zugspannungen zwischen einem Bauwerkteil und dem angrenzenden
Erdreich bzw. Schüttgut 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung von Druck- bzw. Zugspannungen zwischen einem Bauwerkteil und dem angrenzenden Erdreich bzw. Schüttgut mittels eingebauter Druckmessdose. Mit den bisher üblichen Vorrichtungen zur Messung von Spannungen zwischen Baukörpern und Erdreich bzw. 



  Schüttgütern mit Hilfe von Bodendruckmessdosen können einwandfreie Messungen nur an starkwandigen und massiven Bauteilen vorgenommen werden. Da die Druckmessdosen im allgemeinen relativ grosse Abmessungen besitzen, war es bisher nur unter Störung der Kontinuität der Tragwirkung bzw. des Spannungsverlaufes im Bauwerk und im angrenzenden Medium möglich, in dünnwandigen Bauwerkteiles Spannungsmessungen vorzunehmen. Derartige Messungen liefern jedoch keine brauchbaren Ergebnisse. Bisher war eine Wiedergewinnung der Messdose ohne Zerstörung von Bauteilen nicht möglich bzw. nur bei einem Kostenaufwand, der um ein Vielfaches die Anschaffungskosten der Messgeräte überstieg. Da die Bodendruckmessdosen bereits nach dem ersten Einsatz verloren waren, erforderten diese Spannungsmessungen einen sehr hohen Kostenaufwand.

   Aus diesem Grunde wurden im Bauwesen nur selten derartige Spannungsmessungen ausgeführt, obowohl Messungen notwendig gewesen wären. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch an dünnwandigen Bauwerkteilen einwandfreie Messungen solcher Art vornehmen zu können und ferner nach Beendigung der Messungen die Druckmessdosen unbeschädigt wiederzugewinnen. 



     Zur Lösung dieser Aufgabe   ist die Vorrichtung zur Messung von Druck- bzw. Zugspannungen zwischen einem Bauwerkteil und dem angrenzenden Erdreich bzw. Schüttgut unter Verwendung einer in einen Behälter   eingebauten Messdose,   wobei der Behälter mit der Aussenkante des Bauwerkteiles bündig abschliesst, 
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 werkteil mit Ankern sowie mit von den Ankern gehaltenen Bolzen ausgerüstet ist, deren   ausserhalb des   Bauwerkteiles verbleibendes Schaftende mit Gewinde zur Schraubbefestigung von einer oder mehreren als Stützglieder dienenden Traversen versehen ist, wobei die Traversen an der dem   angrenzenden Erd-   reich zugewendeten Fläche des Bauwerkteiles durch die Bolzen mit vorzugsweise durchgehenden Stahlblechen, die mit dieser Begrenzungsfläche bündig abschliessen, verankert sind. 



   An Hand der Zeichnungen sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt der Vorrichtung zum Einbau von Druckmessdosen in einem Bauwerkteil, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum Einbau von Druckmessdosen in einem Bauwerkteil. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Rohr   1,   dessen Länge der Dicke des Bauwerkteiles entspricht und das durch Anker 2 fest im Bauteil 3 einzubinden ist. Die Druckübertragung vom Untergrund (bzw. Erdreich) einerseits und dem Bauteil 3 anderseits auf die eingebaute Messdose und damit die Herstellung des kontinuierlichen Kraftflusses erfolgt durch [-Profile 4 

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 und durch Anziehen der im Bauwerkteil verankerten Bolzen 5. Zur Verankerung dienen vorzugsweise durchgehende Stahlbleche 6, die bündig mit der Aussenseite des Bauwerkteiles abschliessen und nicht die Verhältnisse im angrenzenden Medium stören. Auf die eingebaute Druckmessdose 9 wird eine Platte 7 gelegt, welche die Dose während der Stemmarbeiten beim Ausbau schützen soll.

   Darüber wird eine Feuchtigkeitsisolierung 8 verlegt und die Öffnung entsprechend der Dicke des Bauwerkteiles mit einem druckfesten Material 10 verfüllt. Nach dem Erhärten des Füllmaterials 10 werden die für die Abstützung   der Messdose bestimmten Traversen   4 auf einen Estrich 11 aufgesetzt und so befestigt, dass dabei die Wirkung der Druckübertragung auf die eingebaute Messdose durch Messungen beobachtet und eine Vorspannung durch Anziehen der Bolzen 5 eingetragen werden kann, die der Ausgangsspannung am Bauwerkteil 3 entspricht. Hiemit ist gleichzeitig der Nachweis gegeben, dass der Einbau der Messdose 9 einwandfrei ausgeführt wurde. Zur Gewährleistung einer einwandfreien Kraftübertragung aus dem Bauwerkteil auf die Messdose ist eine statische Berechnung der Einzelteile der Vorrichtung erforderlich.

   Das Einsetzen und Herausnehmen der Druckmessdose aus der Vorrichtung erfolgt durch eine geeignete Hebevorrichtung, vorzugsweise durch   einen Vakuumheber.   Nach dem Ausbau wird die Rohröffnung durch z. B. Beton wieder verschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Messung von Druck-bzw. Zugspannungen zwischen einem Bauwerkteil und dem angrenzenden Erdreich bzw. Schüttgut unter Verwendung einer in einen Behälter eingebauten Messdose (9), wobei der Behälter mit der Aussenkante des Bauwerkteiles bündig abschliesst, gekennzeichnet durch ein in einem Bauwerkteil (3) angeordnetes, eine durchgehende Öffnung bildendes dünnwandiges Rohr (1), dessen Länge der Dicke des Bauwerkteiles entspricht und das zur Einbindung in diesen Bauwerkteil mit Ankern (2) sowie mit von den Ankern gehaltenen Bolzen (5) ausgerüstet ist, deren ausserhalb des Bauwerkteiles (3) verbleibendes Schaftende mit Gewinde zur Schraubbefestigung von einer oder mehreren als Stützglieder (4) dienenden Traversen versehen ist, wobei die Traversen an der dem angrenzenden Erdreich zugewendeten Fläche des Bauwerkteiles (3)
    durch die Bolzen (5) mit vorzugsweise durchgehenden Stahlblechen (6), die mit dieser Begrenzungsfläche bündig abschliessen, verankert sind.
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