<Desc/Clms Page number 1>
Einbaulüfter Die Erfindung betrifft einen Einbaulüfter, bestehend aus einem im wesentlichen rohrförmigen, einen Strömungskanal für die geförderte Luft bildenden Geräteteil, dem Gehäuse, und aus einem Lüfter mit Motor und Flügelrad, der axial in dem rohrförmigen Geräteteil bzw. Gehäuse angeordnet und mittels Armen, die sich vom Motor zu den Innenwandungen des Gehäuses erstrecken, festgehalten ist, mit Abdeckung durch ein Gitterwerk.
Einbaulüfter dieser Gattung sind bekannt. Sie werden vorzugsweise als Wandeinbaulüfter verwendet und dienen zur Be-oder Entlüftung von Innenräumen, z. B. von Gaststätten. Das rohrförmige Gehäuse ist in das Innere einer entsprechenden Maueröffnung eingesetzt, und während die Aussenseite der Mauer- öffnung beispielsweise durch eine Klappjalousie abgedeckt ist, bildet das Gehäuse zur Raumseite hin einen Rahmen, der die dortige Maueröffnung einfasst und gleichzeitig zum Anbringen eines Abdeck- und Ziergittersdient. Der Motor des Ventilators wird durch fluchtende oder sternförmig verlaufende Arme in der Mitte des Luftförderkanals festgehalten. Die Enden der Arme sind bei den bekannten Einbaulüftern auf verschiedene Weise mit dem Gehäuse verbunden, z.
B. verlaufen die Enden durch Öffnungen in der Gehäusewandung hindurch und sind auf der andern Seite der Wandung in Gummipuffern gelagert, oder die Enden sind mit dem Gehäuse verschweisst, und der Motor ist durch Schrauben in der Mitte der Arme befestigt. Es ist auch ein Einbaulüfter bekannt, bei dem der Motor in einem Drahtrahmen hängt, der an inneren Vorsprüngen des Gehäuses festgeschraubt ist.
Beim Einbau der bekannten Lüfter wird nach dem Herstellen der Einbauöffnung, z. B. des Mauerdurchbruches, zuerst der rohrförmige Gehäuseteil eingesetzt, u. zw. meistens einschliesslich des bereits festdaran angebrachten Lüfters mit Motor, Klemmbrett usw., weil es verhältnismässig mühsam ist, den Lüfter aus-und einzubauen. Alsdann werden die elektrischen Leitungen verlegt, und daraufhin erfolgt das Verputzen und/oder Verkleiden der betreffenden Wandfläche, wobei nicht nur Putz- oder Klebstoffspritzer an den Lüfter mit seinen Teilen-Flügelrad und Motor - gelangen können, sondern wobei auch eine Beschädigung des Lüfters oder seines elektrischen Anschlusses eintreten kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einbaulüfter zu schaffen, bei dem diese Nachteile durch leichte Trennbarkeit des Lüfters vom Mauerkasten bzw. Gehäuse ausgeschaltet sind.
Die Lösung geschieht gemäss der Erfindung durch einen Lüfter der eingangs genannten Gattung, der dadurch ausgezeichnet ist, dass zwischen Gehäuse und Tragarmen eine Nut-Feder-Einsteckverbindung vorgesehen ist, indem entweder vorzugsweise das Gehäuse zur Innenseite hin mit Nuten oder nutenartigen Führungen versehen ist, die zu der einen Öffnung des Gehäuses hin offen auslaufen, und die Tragarme für den Lüfter an ihren Enden zum achsparallelen Einschieben in die Nuten ausgebildet sind, wobei zum Festhalten der Armenden in den Nuten Mittel vorgesehen sind, die das offene Nutenende hinter den Armen abschliessen, oder indem die Tragarme des Lüfters an ihren Enden nutenartig ausgebildet sind, während die Halterungen für die Tragarme an der Innenseite des rohrförmigen Gehäuseteils federartig ausgebildet sind.
Mit dieser Ausbildungsweise ist der Vorteil verbunden, dass der eigentliche Lüfter, also der Lüftermotor mit dem Flügelrad, sehr einfach aus-und einzubauen ist, so dass er ohne Zeit-
<Desc/Clms Page number 2>
verlust erst nach der Fertigstellung des Verputzens und/oder der Verkleidung der Wandfläche eingesetzt zu werden braucht, während sich vorher-solange verputzt wird-lediglich der Mauerkasten in der Wandöffnung befindet. Verschmutzungen und Beschädigungen des Lüfters durch die Bauarbeiten sind infolgedessen nicht mehr möglich. Auch Wartungsarbeiten lassen sich dank der Erfindung leichter als bisher durchführen, da der Lüfter ebenso einfach wieder aus seinem Gehäuse herausgenommen und an bequemem Platz durchgesehen und gereinigt werden kann.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Nuten jeweils aus zwei parallel und zum Gehäuse achsparallel angeordneten Innenvorsprüngen des Gehäuses gebildet sind, die sich nahe der einen Gehäuseöffnung befinden, an ihrem inneren Ende beispielsweise durch eine Gehäuseabstufung verschlossen und in achsparalleler Richtung im wesentlichen so lang sind wie die Breite der Tragarme des Lüfters. Diese Massnahme hat den Vorteil, dass das Aussenmass nicht vergrössert wird ; sie lässt sich besonders gut bei Gehäuseteilen verwirklichen, die aus Kunststoff- oder Metallguss in einem Stück hergestellt sind.
Erfindungsgemäss können sich dabei je zwei Nuten gegenüberliegend an den Seitenwänden des Gehäuses befinden, und der Lüfter kann zwei parallele, waagrecht verlaufende Tragarme aufweisen, die in einer Linie von der zugehörigen einen Nut zur andern quer durchgehen. Die Tragarme können aus Flachstahlstäben bestehen, die in ihrer Mitte am Lüftermotorgehäuse festgeschraubt sind.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch ausgezeichnet, dass die Mittel zum Festhalten der Tragarmenden in den Nuten aus den inneren Kanten des Abdeckgitters bestehen, welches so ausgebildet ist, dass sich die Innenkanten als Verschluss vor die vorderen Nutenöffnungen legen, wenn das Abdeckgitter an seinem Platz ist. Mit dieser Massnahme ist der Vorteil verbunden, dass besondere Befestigungsmittel zum Halten der Tragarmenden in den Nuten nicht erforderlich sind.
Ein weiterer erfindungsgemässer Vorschlag geht dahin, dass die Stäbe des Abdeckgitters so angeordnet sind, dass sie mit den Tragarmen des Lüfters parallel verlaufen, so dass die Tragarme hinter dem Gitter von aussen nicht zu sehen sind. Diese Massnahme kommt nicht nur dem optischen Eindruck des Einbaulüfters von der Raumseite her zugute, sondern sie dient auch dem Erreichen möglichst geringer Stromungswiderstände.
Eine Ausbildungsweise, die unter anderem der Sicherheit dient, ergibt sich nach der Erfindung dadurch, dass das Abdeckgitter in an sich bekannter Weise in seinem Zentrum eine geschlossene Fläche aufweist, hinter der sich, von aussen gesehen, der Lüftermotor verbirgt, und dass das Klemmbrett für den elektrischen Anschluss des Lüfters an der zum Abdeckgitter hin gelegenen Seite des Lüftermotorgehäuses angeordnet ist und sich somit hinter der zentralen Fläche des Abdeckgitters befindet. Dadurch sind nicht nur Motor und Klemmbrett gegen Berührung geschützt, sondern das Klemmbrett ist auch nach einfachem Abnehmen des Abdeckgitters leicht zugänglich.
Schliesslich sieht die Erfindung noch vor, dass die Nuten zum Einschieben der Tragarmenden ausserhalb des Innenprofils des rohrförmigen Luftförderkanals, in dem das Flügelrad umläuft, angeordnet sind, vorzugsweise in einer an sich bekannten vorderen Erweiterung des rohrförmigen Gehäuseteils, an welchem auch die Befestigungsschrauben für das Abdeckgitter angreifen. Durch diese Massnahme wird erreicht, dass der Strömungsquerschnitt des rohrförmigen Gehäuseteils durch die Nuten nicht eingeengt wird.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, u. zw. zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht des Einbaulüfters bei teilweise weggebrochenem Abdeckgitter, Fig. 2 einen Teilschnitt nach Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die obere Hälfte des rohrförmigen Gehäuseteils ohne darin befindlichen Lüfter und Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 3.
Der Einbaulüfter besteht in seinen Hauptteilen aus dem rohrförmigen Gehäuseteil 1, dem darin umlaufenden Lüfter 2 und dem Abdeckgitter 3 (Fig. 2). Der Lüfter 2 weist ein Flügelrad 4 auf, welches von einem in den Zeichnungen nicht ersichtlichen Elektromotor angetrieben wird, der von einem Motorgehäuse 5 umgeben ist. Dieses ist oben und unten mit je zwei Ansätzen 6 versehen, die zur Halterung zweier Tragarme 7 bestimmt sind, welche mit Schrauben 8 an den Ansätzen 6 und damit am Motorgehäuse 5 befestigt sind. Die Tragarme 7 ragen quer zur Luftförderrichtung mit beiden Enden seitlich über das Motorgehäuse 5 hinaus und erstrecken sich bis zum inneren Rand des rohrförmigen Gehäuseteils 1. Die Arme 7 bestehen aus einfachen Flachstahlabschnitten.
Das Gehäuse 1, welches im Bereich des Flügelrades 4 von kreisrundem Querschnitt ist, erweitert sich zum Abdeckgitter 3 hin zu einem quadratischen Querschnitt (Fig. l). An der Innenseite der quadratischen Erweiterung sind parallele Ansätze 9 angebracht, vorzugsweise angeformt, die zwischen einander eine Nut 9a zur Aufnahme der Enden der Arme 7 bilden. Die einander zuge-
<Desc/Clms Page number 3>
kehrten Flächen der Ansätze 9 jedes Paares können mit einem geeigneten Werkstoff zur Verhinderung von Vibrationsübertragungen bekleidet sein, z. B. mit Gummischeiben.
Die Nuten 9a zwischen den Ansätzen 9 sind in der vom Abdeckgitter 3 abgewendeten Richtung verschlossen, beispielsweise durch eine entsprechende Abstufung 10 der Wandung des Gehäuses 1, wie es sich aus den Fig. 3 und 4 entnehmen lässt. Die Länge der Nuten 9a entspricht im wesentlichen der Breite der Arme 7, welche jedoch vorzugsweise um einen geringen Betrag aus den Nuten hervorstehen (Fig. 2). Die Ansätze 9 und die Nuten 9a sind an dem quadratischen Abschnitt des Gehäuseteils 1 so angeordnet, dass sie zum Abdeckgitter 2 frei und offen sind.
Das Abdeckgitter 3 besteht aus einem verhältnismässig breiten Rahmen 11, der den äusseren Rand des Gehäuseteils 1 in geeigneter Weise überdeckt, und aus dem inneren Gitterwerk 12, welches eine derartige Stabanordnung und Stabstärke aufweist, dass es die Tragarme 7 überdeckt, so dass diese von aussen her hinter dem Gitter nicht zu sehen sind. In der Mitte, über der Projektion des Motorgehäuses 5, hat das Gitterwerk 12 einen geschlossenen Abschnitt 13, der innen mit einem Hohlraum versehen ist. In diesen Hohlraum ragt ein Klemmbrett 14 hinein, welches auf der Stirnseite des Motorgehäuses 5 angeordnet ist. Der Aussenrand des Abdeckgitters 3 ist als Flansch 15 gestaltet, der sich weiter als die Gitterstäbe 12 in das Innere des Gehäuseteils 1 hinein erstreckt, u. zw. so weit, dass seine Kante 15a gegen die Enden der Arme 7 anstösst.
Mittels vier Schrauben 16 wird das Gitter an Einbuchtungen des Gehäuseteils 1 befestigt.
Beim Einbau und Zusammenbau wird folgendermassen vorgegangen : Der Gehäuseteil l ohne Lüfter 2 und Abdeckgitter 3 wird in die Belüftungsöffnung der noch unverputzten Mauer oder sonstigen noch unverkleideten Wand eingesetzt und entsprechend verankert. Dabei wird darauf geachtet, dass der Teil 1 entsprechend der Stärke des späteren Putzes oder der späteren Wandverkleidung aus der Wand hervorragt. Nunmehr kann das Verlegen der elektrischen Leitungen auf der Wand und das Verputzen bzw. das Verkleiden der Wand auf deren Raumseite nach Belieben erfolgen, und erst wenn dieser Arbeitsgang abgeschlossen ist, geschieht das Einsetzen des eigentlichen Lüfters mit Flügelrad und Motor, indem der Lüfter mit seinen vier Armenden einfach in die Nuten 9a eingesetzt und bis zum Anschlag an die Abstufung 10 vorgeschoben wird.
Nun werden die Leitungen an das Klemmbrett 14 angeschlossen, und dann erfolgt das Aufsetzen des Abdeckgitters auf den Rand des Gehäuseteils 1.
Beim Anziehen der Schrauben 16 setzt sich die Kante 15a vor die vier Enden der Arme 7 und spannt diese damit im Innern der Nuten 9a fest. Bei der Demontage des Lüfters wird umgekehrt vorgegangen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen und in den nachfolgenden Patentansprüchen offenbarten Merkmale des Erfindungsgegenstandes können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einbaulüfter, bestehend aus einem im wesentlichen rohrförmigen, einen Strömungskanal für die geförderte Luft bildenden Geräteteil, dem Gehäuse, und aus einem Lüfter mit Motor und Flügelrad, der axial in dem rohrförmigen Geräteteil angeordnet und mittels Armen, die sich vom Motor zu den Innenwandungen des Gehäuses erstrecken, festgehalten ist, mit Abdeckung durch ein Gitterwerk, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Gehäuse (1) und Tragarmen (7) eineNut-Feder-Einsteckverbindung vorgesehen ist, indem entweder vorzugsweise das Gehäuse (1) zur Innenseite hin mit Nuten (9a) oder nutenartigen Führungen versehen ist, die zu der einen Öffnung des Gehäuses hin offen auslaufen, und die Tragarme (7) für den Lüfter (2)
an ihren Enden zum achsparallelen Einschieben in die Nuten ausgebildet sind, wobei zum Festhalten der Armenden in den Nuten Mittel vorgesehen sind, die das offene Nutenende hinter den Armen abschliessen, oder indem die Tragarme (7) des Lüfters (2) an ihren Enden nutenartig ausgebildet sind, während die Halterungen für die Tragarme an der Innenseite des rohrförmigen Gehäuseteils federartig ausgebildet sind.
EMI3.1