AT255921B - Motorklappenbremse - Google Patents

Motorklappenbremse

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AT255921B
AT255921B AT476665A AT476665A AT255921B AT 255921 B AT255921 B AT 255921B AT 476665 A AT476665 A AT 476665A AT 476665 A AT476665 A AT 476665A AT 255921 B AT255921 B AT 255921B
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bearing bushes
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brake
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AT476665A
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • F02D9/04Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits concerning exhaust conduits
    • F02D9/06Exhaust brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/16Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members
    • F16K1/18Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps
    • F16K1/22Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation crossing the valve member, e.g. butterfly valves
    • F16K1/226Shaping or arrangements of the sealing
    • F16K1/2268Sealing means for the axis of rotation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Motorklappenbremse 
Die Erfindung betrifft eine Motorklappenbremse, bestehend aus einem ungeteilten Gehäuse mit hohlkugelförmig ausgebildetem Mittelraum, mit zwei gleichachsigen zylindrischen Anschlussstutzen und zwei gleichachsigen Bohrungen zur Aufnahme der Lagerbüchsen für eine durchgehende, an einem Ende mit einem Betätigungshebel versehene Klappenwelle und aus einer Bremsklappe mit durchgehender Bohrung für die Klappenwelle, wobei an den Enden der die Klappenwelle aufnehmenden Bohrung konzentrische ringförmige Vertiefungen für beim Zusammenbau aufzunehmende Zwischenringe angeordnet sind. 



   Motorklappenbremsen in Form einer Drosselklappe in der Auspuffleitung von Fahrzeugmotoren sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, deren Hauptmerkmale sich auf die Klappenlagerung, die Möglichkeit des Ein- und Ausbaues sowie auf die Abdichtung beziehen. Bei einer dieser bekannten Aus-   führungsforme n weist die Bremsklappe   an den Enden ihrer die Drehachse aufnehmenden Bohrung konzentrische ringförmige Vertiefungen für beim Zusammenbau einzusetzende Zwischenringe auf, die in am Gehäuse vorgesehene Bohrungen für die Lagerbüchsen hineinragen und zusammen mit den Büchsen im Gehäuse in axialer Richtung unter Zwischenschaltung eines Federelementes zwecks Abdichtung verschiebbar ist. 



   Die Erfindung hat eine weitere Verbesserung dieser Abdichtung zur Aufgabe,   u. zw.   wird diese Verbesserung dadurch erzielt, dass die Lagerbüchsen um einen angenähert mit   ihrer Wandstärke überein-   stimmenden Betrag vom Ende der sie aufnehmenden Gehäusebohrungen in den Gehäusemittelraum verlängert sind, und dass die Zwischenringe Ringansätze aufweisen, welche die ihnen zugewendeten Stirnflächen   der Lagerbüchsen   umgreifen und/oder in entsprechende Rücksprünge am Gehäuse bzw. an den Lagerbüchsen eingreifen. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Ringansätze an den Zwischenringen und die entsprechenden Rücksprünge an den Lagerbüchsen in der Art einer Labyrinthdichtung ineinandergreifen. 



   Die Klappenbremse nach der Erfindung lässt eine wesentliche Verbesserung der Abdichtung des Klappengehäuseinnenraumes und damit eine wirksamere Bremswirkung erzielen. Ferner wird durch die Abdichtungen nach der Erfindung ein Austreten der äusserst giftigen Verbrennungsabgase an einer unerwünschten Stelle vermieden. Durch die Ausbildung und Anordnung der Zwischenringe auf der Klappenwelle wird dabei den heissen Abgasen der unmittelbare Zutritt zu den Lagerstellen zwischen den Lagerbüchsen und Klappenwelle verwehrt. Der Weg des Gasstromes erfährt dabei mehrere Umlenkungen, wobei die mittels der Andrückeinrichtung aneinandergepressten Anlageflächen der Zwischenringe und Lagerbüchsen eine wirksame Abdichtung gewährleisten.

   Die Wirkung der Abdichtung kann noch durch die Anordnung eines Labyrinthes zwischen den Zwischenringen und den Lagerbüchsen   unterstützt werden,   durch das ein Druckverlust des Gasstromes mittels   plötzlicher Querschnittserweiterung in bekannter   Weise bewirkt wird. 



   Weitere Einzelheiten sind den Zeichnungen zu entnehmen, die eine Ausführungsform darstellen, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 u. zw.   zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt   durch das Klappengehäuse und die Klappenlagerung, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. 



   In den Zeichnungen bezeichnet 3 die Bremsklappe, die eine durch deren Mitte durchgehende Bohrung zur Aufnahme einer Drehachse aufweist. Die Drehachse 4 ist mittels eines in Bohrungen der Achse 4 und der Klappe 3 eingesetzten Stiftes 6 sowohl in Umfangsrichtung als auch in axialer Richtung fest mit der Bremsklappe 3 verbunden und lagert sich unter Vermittlung von Lagerbüchsen 7 und 8 in den Lagerbohrungen 9 und 10 am Klappengehäuse 11. Die Lagerbüchsen 7 und 8 stützen sich in Richtung ihrer Längsachse nach aussen unter Vermittlung von Sprengringen 14 bzw. 17 und Lagerringen 15 bzw. 16 am Klappengehäuse 11 ab.

   Um eine leichte Verstellbarkeit der Bremsklappe 3 trotz der auftretenden Wärmeausdehnung der Klappenteile zu gewährleisten, stützt sich die Drehachse 4 der Bremsklappe 3 in an sich bekannter Weise mit der Stirnfläche 18 ihres einen Endes 19 an einer gewölbten Scheibe 21 ab, die ihrerseits gegen eine scheibenförmige gewellte Feder 22 abgestützt ist. Den Gegendruck nimmt ein in das Gehäuse 11 fest eingesetzter Sprengring 17 auf. Die das Ende 19 der Klappenachse 4 aufnehmende Bohrung 10 im Gehäuse 11 ist nach aussen durch eine genormte Verschlussscheibe 24 abgeschlossen. 



   Der die Bremsklappe 3 aufnehmende Gehäuseinnenraum 28   weist im Bereich der Abschlussstel-   lung der Bremsklappe 3 eine in die Anschlussbohrungen 30 und 31 im Gehäuse 11 übergehende Kugelform mit dem Radius der Bremsklappe 3 auf, wobei die Mantelfläche 32 der Bremsklappe dieser Kugelform entsprechend ausgebildet ist. Das aus dem Gehäuse 11 herausragende Ende der Klappenachse 4 dient zur drehfesten Aufnahme eines Betätigungsgliedes für die Bremsklappe 3 (nicht dargestellt). 



   Konzentrisch zur Bohrung für die Drehachse 4 sind am Umfang der Bremsklappe 3 kreisringförmige Einsenkungen 35 und 36 eingearbeitet, die zur Aufnahme je eines auf die Achse 4 aufgesetzten Zwischenringes 37 bzw. 38 dienen. Die Lagerbüchsen 7 und 8 sind über die Bohrungsflächen 9 und 10 im Gehäuse 11 hinaus verlängert und ragen somit um einen bestimmten Betrag in den kugelig ausgeführten Gehäuseinnenraum 28 hinein. An den Zwischenringen 37 und 38 sind Ringansätze 40 bzw. 41 gebildet, die die verlängerten Teile der Lagerbüchsen 7 bzw. 8 unter Belassung eines die Wärmeausdehnung der Klappenteile berücksichtigenden Spieles umfassen und deren Stirnflächen 43 bzw. 44   der Kugelform des Gehäuseinnenraumes   28 entsprechend ausgebildet sind, wobei auch hier Spiel belassen ist.

   Die einander zugekehrten Stirnflächen 48 und 49 bzw. 50 und 51 der Einsenkung 35 an der Bremsklappe 3 und des Zwischenringes 37 bzw. des Zwischenringes 37 und der Lagerbüchse 7 werden durch   die Wirkung der Federungseinrichtung   21,22 in abdichtender Anlage gehalten. Mittels der Stirnflächen 52 des Zwischenringes 38 und der Stirnfläche 53 der Lagerbüchse 8 ist ebenfalls eine Abdichtung der Lagerfläche der Lagerbüchse 8 bzw. der Achse 4 gegenüber den heissen Verbrennungsabgasen und Verbrennungsrückständen gewährleistet. Zwischen der Stirnfläche 54 des Zwischenringes 38 und   der Stirnfläche   55 der Einsenkung 36 an der Bremsklappe 3 ist dabei ein die Wärmeausdehnung der Klappenteile berücksichtigendes   Spiel "s" be-   lassen. 



   Es können an den Stirnflächen 51 und 52 der Zwischenringe 37 und 38 weitere Ringansätze gebildet werden, die mit seitlichem Spiel in entsprechende Ringausnehmungen an den Stirnflächen 50 und 53 der Lagerbüchsen 7 bzw. 8 eingreifen und in der Art einer Labyrinthdichtung wirken. Damit kann die Abdichtung durch die auf der Klappenachse 4 festen Zwischenringe 37 und 38 wirkungsvoll unterstützt werden. 



   Es kann auch ein Labyrinth zwischen den Bohrungsflächen der Zwischenringe 37 und 38 und der Klappenachse 4 vorgesehen werden. 



   Schliesslich können auch die Ringansätze 40 und 41 der Zwischenringe 37 und 39 in eine entsprechend ausgebildete Ringnut im Gehäuse 11 eingreifen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Motorklappenbremse, bestehend aus einem ungeteilten Gehäuse mit hohlkugelförmig ausgebildetem Mittelraum, mit zwei gleichachsigen zylindrischen Anschlussstutzen und zwei gleichachsigen Bohrungen zur Aufnahme der Lagerbüchsen für eine durchgehende, an einem Ende mit einem Betätigungshebel versehene Klappenwelle und aus einer Bremsklappe mit durchgehender Bohrung für die Klappen- EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> Endenzeichnet, dass die Lagerbüchsen (7 bzw. 8) um einen angenähert mit ihrer Wandstärke übereinstimmenden Betrag vom Ende der sie aufnehmenden Gehäusebohrungen (9 bzw.
    10) in den Gehäuse-Mittelraum (28) verlängert sind, und dass die Zwischenringe (37,38) Ringansätze (40,41) aufweisen, welche die ihnen zugewendeten Stirnflächen (50,53) der Lagerbüchsen umgreifen und/oder in entsprechende Rücksprünge am Gehäuse bzw. an den Lagerbüchsen eingreifen.
    2. Auspuffmotorbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringansätze (40 bzw. 41) an den Zwischenringen (37 bzw. 38) und die entsprechenden Rücksprünge an den Lagerbüchsen (7 bzw. 8) in der Art einer Labyrinthdichtung ineinandergreifen.
    3. Auspuffmotorbremse nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Stirnflächen (43 bzw. 44) der die Lagerbüchsen (7 bzw. 8) umfassenden Ringansätze (40 bzw. 41) der Zwischenringe (37 bzw. 38) der Form des Gehäuseinnenraumes (28) unter Belassung geringen Spieles angepasst ist.
    4. Auspuffmotorbremse nach den Ansprüchen 1 bis 3 oder einem dieser Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass wie an sich bekannt mittels einer in Richtung des den Betätigungshebel tragenden Wellenendes wirkenden Federungseinrichtung eine abdichtende Anlage zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen (48, 49 ; 50, 51) der Bremsklappe (3) und des dem Betätigungsglied zugeordneten Zwischenringes (37) sowie dem zweiten Zwischenring (38) und der Lagerbüchse (7) besteht.
    5. Auspuffmotorbremse nach den Ansprüchen 1 bis 4 oder einem dieser Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen (54, 55) des der Federungs- einrichtung (21,22) zugeordneten Zwischenringes (38) und der Bremsklappe (3) ein Spiel (s) zum Ausgleich der Wärmeausdehnung der Bremsklappenteile (3,4, 38) gebildet ist.
AT476665A 1964-06-06 1965-05-25 Motorklappenbremse AT255921B (de)

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