AT2576U1 - Zwischenkeil zwischen einem ski und einem halteelement sowie skianordnung, den ski und den keil umfassend - Google Patents

Zwischenkeil zwischen einem ski und einem halteelement sowie skianordnung, den ski und den keil umfassend Download PDF

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AT2576U1
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AT
Austria
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ski
wedge
plate
arrangement
shell
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AT1498U
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Pierre Desarmaux
Michel Tessot
Philippe Schary
Herve Vitali
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Salomon Sa
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Zwischenkeil zwischen einem Ski und einem Element zum Halten eines Schuhs am Ski. Die Erfindung betrifft ferner eine Skianordnung, umfassend den Ski und den Keil.Der Keil weist eine vorzugsweise nach unten und zum vorderen Bereich des Ski geneigte Platte auf. Die Platte ist mit vier auf die Ecken eines Quadrats verteilten Öffnungen gemäß der bei Snowboards verwendeten Norm versehen. Die Platte ist vorgesehen, um eine Snowboard-Schuhschale aufzunehmen. Die Platte ist mit dem Ski über Füße verbunden und der Ski ist vorzugsweise ein Ski vom kurzen Typ.

Description

AT 002 576 Ul
Die Erfindung betrifft einen Zwischenkeil zwischen einem Ski und einem Halteelement eines Schuhs an dem Ski. Die Erfindung betrifft ferner eine Skianordnung, die den Ski und den Keil umfeflt.
Als Wintersport ist der Aipin-SkiJauf bekannt, wo der Ski&hrer zwei Ski verwendet, die mit ausrastbaren Bindungen versehen sind. Beim Alpinski trägt der Skifahrer Schuhe mit erhöhter Steifigkeit, mit zwei genormten Ansatzstücken, die vorgesehen sind, um mit den Bindungen zusammenznwjr-ken, die an den Ski direkt oder mit dazwischenliegenden Erhöhungskcilco angebaut sind.
In letzter Zeit sind Ski eines kurzen Typs aufgekommen, deren Länge für einen Erwachsenen z.B. zwischen 0,90 und 1,40 Meter variiert. An einem existierenden Kurzski-Modeil werden die herkömmlichen Skischuhe benutzt. Diese Schuhe werden durch Bindungen gehalten, die mit Bögen ausgescuet sind, die über die genormten Ansatzstücke des Schuhs greifen.
Die Erfindung betrifft insbesondere derartige kurze Ski. 2 AT 002 576 Ul
Bei diesen Gleitgeräten kann die Verwendung herkömmlicher Skischuhe sich als störend erweisen. Es ist bekannt, daß die herkömmlichen Skischuhe das Laufen unbequem machen. Oie kurzen Ski hingegen sind jedoch sehr leicht zu transportieren.
Es ist bekannt, auf Schnee ein Gleitgerät mit anderen Schuhen als den herkömmlichen Skischuhen zu benutzen. Im Bereich des Snowboarding oder Schnee-Surfens ist bekannt, Stiefel zu benutzen, die flexibler als die herkömmlichen Skischuhe sind und die das Laufen erleichtern. Diese Stiefel sind in Schalen gehalten, die mit dem Snowboard fest verbunden sind.
Solche Schuhe können angenehmer zu nagen sein, sie sind jedoch nicht geeignet, um direkt an einem Ski vom kurzen Typ verwendet zu werden. Die Anordnung aus Stiefel und Schale hat nämlich eine größere Breite als ein herkömmlicher Ski. Beim Ski fahren stört dies beim Schrägliegen in der Kurve, da die Schale beim Berühren des Schnees dazu führen kann, daß der Ski sich löst. Außerdem sind die Bedingungen des rückwärtigen Abstützens des Skifahrers in seinen Schuhen bei einem Snowboard oder Schnee-Surfbrett, wo die Schuhe gegen die Fortbewegungsrichtung des Geräts versetzt sind, nicht dieselben wie auf Ski, wo die Schuhe in der Achse des Gleit-bretts liegen.
Aufgabe der Erfindung ist, die Anwendungsmöglichkeiten eines Paars Ski. insbesondere eines Paars Ski vom kurzen Typ, zu erweitern, indem sie diese Ski mit anderen als den herkömmlichen Skischuhen verwendbar macht, ohne dabei die Gleiteigenschaften des Ski zu beeinträchtigen.
Hierfür schlägt die Erfindung einen Zwischenkeil zum Einfügen zwischen einem Ski vom kurzen Typ und einer Schale vor, die vorgesehen ist, um einen Snowboardstiefel aufzunehmen. 3 AT 002 576 Ul
Oer Keil weist eine obere Platte auf, die mit auf die vier Ecken eines Quadrats verteilten und im zentralen Bereich der Platte angeordneten Monta-geöffnungen versehen ist. Der Keil weist unter der Platte Tragfüße auf, die mit Mitteln zur Verbindung mit dem Gleitbrett versehen sind.
Gemäß einem sekundären Merkmal weist die Platte eine Montageoberfläche auf. die vorgesehen ist, um die Schale aufzunehmen, die von vorne nach hinten und von oben nach unten geneigt ist, um den Skifahrer in eine weiter vorne liegende, natürliche Position auf seinen Ski zu bringen.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen.
Fig. i 2eigt in Seitenansicht die Gleitanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 zeigt in Draufsicht den Unterlegkeil.
Fig. 3 zeigt den Keil in Seitenansicht und im Teilschnitt.
Fig. 1 zeigt einen Ski 1 vom kurzen Typ, d.h. einen Ski, der kürzer ist als ein herkömmlicher Ski für einen gegebenen Benutzer. Die Länge eines solchen Ski kann zwischen 90 und 140 cm für einen Erwachsenen liegen. Natürlich haben diese Zahlen nur einen Hinweischarakter. In bekannter Weise hat der Ski die Form einer leicht gewölbten Latte, so daß in Ruhe die Mitte seiner Länge geringfügig im Verhältnis zu den zwei Enden überhöht ist. Von oben gesehen ist die Latte ferner zur Mitte hin schmaler als an den Enden.
Der in Fig. I gezeigte Ski weist zwei spatelförmige Ansatzstücke 3 bzw. 4 auf, die sich am vorderen und hinteren Ende der Laue befinden. 4 AT 002 576 Ul
Im zentralen Bereich 2 ist ein Keil 5 auf dem Ski angeordnet. Der Keil 5 weist eine obere Platte 6 auf, die in Längsrichtung des Ski gerichtet ist, und deren Länge der Länge eines Schuhs benachbart ist. Vorzugsweise ist die Platte von oben nach unten und von hinten nach vorne geneigt, um einen Neigungswinkel zwischen der unteren Oberfläche der Sohle und der oberen Oberfläche des Ski einzustellen.
Vorzugsweise ist die Platte 6 in ihrem zentralen Bereich breiter als an den Enden, um dem Schuh und seiner Halteschale, die später beschrieben wird, eine große Auflagefiäche zu bieten.
Der Keil weist nach unten unter der Plaue 6 Tragfüße auf, mit denen er auf dem Gleitbrett ruht. Im gezeigten Beispiel weist die Platte acht über ihre Länge entlang ihrer zwei Seitenränder verteilte Füße auf. Nur die Füße 8a. 8b, 8c, 8d sind in Fig. 3 sichtbar. Der Abstand der Füße in einer Querrichtung ist im wesentlichen identisch, und der zentrale Bereich der Platte mit größerer Breite ist vorzugsweise zwischen den zwei milderen Fußpaaren angeordnet. Wenigstens ein Teil der Füße weist eine beschul terre Aussparung auf. die vorgesehen ist, um eine Schraube zur Befestigung am Gleitbrett aufzunehmen. Gegebenenfalls sind die Füße durch Querrippen verbunden. Diese Anordnung gestattet es, gute Biegeeigenschafcen des Bretts aufrechtzuerhalten·
Im gezeigten Beispiel ist die Platte 6 in einer Höhe angeordnet, die in bezug auf die obere Oberfläche des Ski zwischen 4 und 6 cm variiert, und das hintere Ende ist in bezug auf das vordere Ende um I cm überhöht. In ihrer Mitte weist die Platte eine maximale Breite von 11 cm auf. Diese Werte haben jedoch nur Hinweischarakter. 5 AT 002 576 Ul
Der Keil ist aus beliebigem geeignetem Material hergestellt, z.8. durch Formung aus Kunststoff. Gegebenenfalls kann die obere Oberfläche der Plane Plättchen 10, 13 aus weicherem, elastisch verformbarem Material aufweisen.. Die Zahl, die Oberfläche und die Position dieser Plättchen und die Art des Materials sind nicht einschränkend. Die Platte kann ferner Ausnehmungen wie die Ausnehmungen 11 und 12 aufweisen.
Wie in Fig. 3 zu erkennen ist, weist der zentrale Bereich der Platte vier Öffnungen 14, 15, 16, 17 auf, die auf die vier Ecken eines Quadrats verteilt sind. Die Anordnung der Öffnungen und der Abstand zwischen den Öffnungen sind diejenigen, die üblicherweise im Bereich der Snowboards für die Montage einer Schale eingesetzt werden und entsprechen dem, was unter der Bezeichnung '4 x 4 “-Norm bekannt ist. Durch die Öffnungen verlaufen mit Gewinde versehene Moncageeiosälze, die jeder eine Mutter umfassen, die zum Entlassen in eine an der Unterseite der Plaite liegende Aussparung vorgesehen ist, mit einem darüberliegenden Lauf, der die Dicke der Platte durchquert.
Jedes andere Zusammenbaumittel kann auch geeignet sein. z.B, Schrauben, die zur Montage eines Befestigungselements an einem Ski benutzt werden.
Die obere Oberfläche der Platte mit ihrer verbreiterten zentralen Zone und ihren vier Öffnungen bildet eine Montagezone für eine Snowboardschale.
Eine Stiefel-Haiteschale 18 ist an die Platte durch in die Einsätze geschraubte Schrauben angebaut. Die Schale ist von beliebigem geeignetem Typ, insbesondere handelt es sich um eine Schale, die man im Handel zur
Ausübung des Snowboardsports findet, ln bekannter Weise weist eine solche ♦
Schale eine untere Plattform L9. auf der die Schuhsohle ruht, und nach hinten eine Manschette 20 auf, die dem Stiefel einen Halt nach hinten gibt. 6 AT 002 576 Ul
Die Schale weist außerdem seitliche Ränder zum seitlichen Halten des Stiefels sowie Spannriemen oder -bänder auf, um den Stiefel gegen die Plattform und die Manschette angedrückt zu halten.
Vorteilhafterweise ruht die Plattform 19 der Schale auf dem verbreiterten zentralen Bereich der Platte 6, was eine gute Kraftübertragung ergibt. Die Art des Zusammenbaus mit Hilfe der vier Schrauben verleiht der Anordnung eine sehr gute Verbindung zwischen der Schale und dem Ski. Die Orientie-rungs-Regelmittel, mit denen im Prinzip jede Schale ausgestattet ist, gestatten es, die Plattform der Schale in der Achse der Längsrichtung des Ski zu orientieren. Mit diesem Mittel ist es auch möglich, der Schale einen Winkel in bezug zu dem Ski zu geben.
Die Tatsache, daß die Plattform 19 in bezug auf die Oberfläche des Ski überhöht ist, ist vorteilhaft, da dies es dem Skifahrer ermöglicht, sich ln den Kurven schräg zu legen, ohne daß die Gefahr besteht, daß der seitlichen Rand einer Schale oder eines Stiefels in Kontakt mit dem Schnee kommt, was die Ablösung des Ski bewirken würde. Ferner wurde bereits gesagt, daß vorzugsweise die Platte 6 leicht von vorne nach hinten geneigt ist. Dies gibt der Schale und dem Stiefel eine leicht geneigte Position, die den Skiläufer dazu bringt, sich von Natur aus nach vorne zu neigen. Dies verringert die Gefahr eines Ungleichgewichts nach hinten, wenn der Skiläufer sich erhebt oder wenn er sich hinten abstützt. Er befindet sich weniger im Ungleichgewicht als mit einer zur oberen Oberfläche des Sld parallelen Platte.
Die Erfindung gestattet es vorteilhafterweise, einen Ski vom kurzen Typ mit einer Schale auszustatten, die zum Aufhehmen eines Stiefels vorgesehen ist. Die Neigung der Platte ist vorteilhaft, um das Gleichgewicht des Skiläufers auf seinen Ski zu verbessern. 7 AT 002 576 Ul
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausgestaltung beschränkt, der Keil könnte eine beliebige andere, durch ästhetische Betrachtungen vorgegebene Form aufweisen. 8

Claims (8)

  1. AT 002 576 Ul Ansprüche 1. Hebekeil, vorgesehen zum Einfügen zwischen einem Ski vom kurzen Typ und dem Schuh eines Benutzers, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Tragpiatte (6) aufweisi, die in ihrem zentralen Bereich vier auf die Ecken eines Quadrats verteilte Öffnungen (14, 15, 16. 17) und unter der Platte Füße (8a, 8b, 8c, 8d) aufweist, die vorgesehen sind, um auf dem Ski zu ruhen, wobei wenigstens ein Teil der Füße vorgesehen ist, um eine Schraube zum Zusammenbau, mit dem Ski aufzunehmen.
  2. 2. Keil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (14, 15, 16, 17) jeweils mit einem Montageeinsatz ausgescatter sind.
  3. 3. Keil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (6) von hinten nach vorne und von oben nach unten geneigt ist.
  4. 4. Keil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Platte in bezug auf die Tragoberfläche von 4 bis 5 cm variiert.
  5. 5. Keil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (6) in ihrem zentralen Bereich eine größere Breite als zu ihren Enden hin aufweist.
  6. 6. Keil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte mit wenigstens einem Plättchen (10, 13) aus weichem und verformbarem Material versehen ist. 9 AT 002 576 Ul
  7. 7. Skianordnung. dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Ski (1) mit einem Keil (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist. S. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ski (l) ein Ski vom kurzen Typ ist.
  8. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Snowboardschale (18) an die Platte (6) des Keils angebaut ist. 10
AT1498U 1997-01-21 1998-01-14 Zwischenkeil zwischen einem ski und einem halteelement sowie skianordnung, den ski und den keil umfassend AT2576U1 (de)

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DE19915844A1 (de) * 1999-04-08 2000-10-19 Christian Verlohr Aufsteighilfe zum Laufen, Ansteigen und evtl. auch zum Abfahren auf schneebedecktem Untergrund
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